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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Zahl „deutscher“ Islamisten in Syrien verdoppelt – Washington erwägt Militäreinsatz 19. Juli 2013

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 18:44

Der erste Schritt zum Aufbruch in den Dschihad in Syrien führt „deutsche“ Islamisten oft ins Reisebüro um die Ecke.

 

Dort buchen sie einen Billigflieger, meist in die Türkei.

Experten gehen davon aus, dass lokale „Schmuggeltrupps“ im osttürkischen Anatolien sie dann über die Grenze in das Bürgerkriegsland zum Kampf gegen Baschar al-Assad schleusen.

 

 

Osnabrück: Solche Schmuggelrouten sind schon seit Jahrhunderten bekannt – zuletzt haben sie auch deutsche Islamisten immer häufiger für sich entdeckt: Ihre Zahl hat sich in Syrien in den vergangenen drei Monaten nahezu verdoppelt. Das geht aus Informationen des Bundesamtes für Verfassungsschutz hervor, die unserer Zeitung vorliegen. Noch Anfang April hielten sich demnach etwa 40 Bundesbürger in dschihadistischen Ausbildungscamps in dem Bürgerkriegsland auf. Inzwischen sind es mehr als 70. Und die Tendenz ist weiter steigend. Ende 2012 hatte die Zahl der Islamisten aus Deutschland noch im einstelligen Bereich gelegen. Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen sagte unserer Zeitung, Syrien sei in diesem Jahr „das zentrale Ausreiseziel“ für Dschihadisten aus Deutschland geworden. „Der Verfassungsschutz wird durch seine Arbeit und im Zusammenwirken mit anderen Behörden dazu beitragen, dass solche Ausreisen unterbunden werden können.“

 

Laut Verfassungsschutz ist es das Ziel dieser Islamisten, vor Ort an den Kämpfen teilzunehmen „oder den Widerstand gegen das Assad-Regime in sonstiger Weise zu unterstützen“. Damit hat sich Syrien zu einem Hotspot für den Dschihadismus aus Europa und speziell aus Deutschland entwickelt. Bereits Mitte Mai hatte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) im Interview mit unserer Zeitung gesagt , Syrien entwickle sich mit etwa 700 Islamisten aus ganz Europa zum „Trainingslager für Dschihadisten“. Er sagte: „Es ist zu befürchten, dass sich diese Islamisten früher oder später auch gegen uns richten werden“. Diese Gefahr ist offenbar gewachsen. Dem Nachrichtendienst zufolge sind inzwischen mehrere dieser Islamisten nach Deutschland zurückgekehrt. „Unser besonderes Augenmerk gilt den Rückkehrern, denn diese Personen haben möglicherweise Kampf- oder Waffenerfahrungen gesammelt“, sagte Maaßen unserer Zeitung. „Zudem besteht die Gefahr, dass sie, ideologisch hoch aufgeladen, weitere junge Menschen in Deutschland radikalisieren“.

 

Derzeit liegt die Zahl der zurückgekehrten Islamisten, die sich in Syrien aktiv am bewaffneten Widerstand beteiligt haben, laut Verfassungsschutz im einstelligen Bereich. Einige jedoch sind auch vor Ort ums Leben gekommen. Beim Verfassungsschutz heißt es dazu: „Ferner sind den deutschen Sicherheitsbehörden vereinzelt Todesfälle bekannt geworden“. Jemand, der sich mit der Lage vor Ort auskennt, weiß zudem von der Naivität einiger Islamisten zu berichten. „Es gibt nicht nur Tote und Verletzte. Nicht wenige lassen sich vor Ort auch schlicht den Laptop abjagen. Die sind dann ganz schnell unverrichteter Dinge wieder zurück in Deutschland“. {Quelle: www.noz.de}

Noz

 

 

 

 

 

Der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs der amerikanischen Streitkräfte, General Martin Dempsey

 

 

Washington erwägt Militäreinsatz

 

Das Pentagon legt Barack Obama mehrere Optionen für einen amerikanischen Militäreinsatz in Syrien vor.

Es sei nun die Entscheidung des Präsidenten, ob Washington versuchen solle,

mit Waffengewalt die Aufständischen im Kampf gegen Assads Truppen zu unterstützen.

 

Die amerikanische Regierung erwägt ein militärisches Eingreifen in Syrien. Das sagte der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs der amerikanischen Streitkräfte, Heeres-General Martin Dempsey, bei einer Anhörung vor dem Streitkräfteausschuss des Senats. Das Pentagon habe dem Weißen Haus mehrere Optionen für einen amerikanischen Militäreinsatz in Syrien vorgelegt. Welche Empfehlungen für „kinetische Schläge“ dabei gegeben worden seien und welche Art von Einsatz er selbst befürworte, wollte der General nicht sagen. „Es wäre unangebracht, öffentlich meine Meinung darüber zu äußern, welche Art der Gewalt wir anwenden sollten“, sagte Dempsey. Nach Aussagen des Generals teilt das Pentagon die in jüngsten Medienberichten vertretene Einschätzung, dass die Truppen des syrischen Präsidenten Baschar al Assad gegenüber den Aufständischen wieder die Oberhand gewonnen haben. Ob Washington versuchen solle, mit Waffengewalt eine neuerliche Wende in Syrien zu erzwingen, müsse letztlich der Präsident entscheiden, sagte Dempsey. Es gebe „eine ganze Reihe von Möglichkeiten“, sagte Dempseys Stellvertreter, Admiral James Winnefeld, bei der Anhörung. Auch Winnefeld verweigerte trotz hartnäckiger Nachfragen der Senatoren eine Antwort auf die Frage, über welche Optionen die amerikanischen Streitkräfte verfügten. Nach übereinstimmenden Medienberichten sind die von Washington nach langem Zögern erst kürzlich beschlossenen Waffenlieferungen an ausgewählte Rebellengruppen noch nicht in Syrien eingetroffen. Grund dafür seien bürokratische Hürden.

 

Sowohl Dempsey als auch Winnefeld wurden von Präsident Barack Obama für eine zweite Amtszeit von zwei Jahren für ihre Führungspositionen bei den Vereinigten Stabschefs vorgeschlagen. Der republikanische Senator und ehemalige Präsidentschaftskandidat John McCain kündigte an, die Bestätigung der Nominierung Dempseys für eine zweite Amtszeit zu blockieren, solange das Pentagon und das Weiße Haus eine präzise Aussage über einen möglichen Militäreinsatz zugunsten ausgewählter Rebellengruppen verweigerten. McCain fordert seit langem einen Militäreinsatz der amerikanischen Streitkräfte zur Unterstützung der gemäßigten Rebellen der Freien Syrischen Armee (FSA) – etwa die Verhängung eines Flugverbots für Assads Luftwaffe – sowie Waffenlieferungen an die FSA. {Quelle: www.faz.net}

 

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