kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kommentar: „Verbrennung von Bibeln als «richtige Sache»“! 19. Juli 2013

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 17:38

 

Der moderate Islam in Malisya: Ein malaysischer Minister hat einen Aufruf radikaler Muslime zur Verbrennung von Bibeln als «richtige Sache» verteidigt!

 

 

 

 

kath.net/KNA: Ein malaysischer Minister hat einen Aufruf radikaler Muslime zur Verbrennung von Bibeln als «richtige Sache» verteidigt. Die Bibeln seien illegal gedruckt worden und hätten das Wort «Allah» als Bezeichnung für Gott enthalten, sagte Städtebauminister Abdul Rahman Dahlan laut einem Bericht des Onlinemagazins «Malaysiakini» (Donnerstag). Im Januar hatte der Vorsitzende der radikalen islamischen Organisation Perkasa, Ibrahim Ali, zur Verbrennung von Bibeln aufgerufen. Anklage wegen Volksverhetzung wurde nicht erhoben. Die Regierungskoalition Barisan Nasional (BN) nominierte ihn für die Wahlen im Mai als Kandidaten für einen Parlamentssitz; er unterlag jedoch einem Gegenkandidaten. Den Aufruf zur Bibelverbrennung könne man nicht mit dem aktuellen Fall zweier verhafteter Blogger vergleichen, so der Minister. Alvin Tan und Vivian Lee hätten mit ihrem islamfeindlichen Facebook-Eintrag die «Harmonie zwischen den Religionen gefährdet».

 

Gegen die Blogger wurde am Donnerstag Anklage wegen Volksverhetzung erhoben. Sie sollen auf Facebook ein Foto gepostet haben, das sie bei einer Schweinefleisch-Mahlzeit zeigt. Den Eintrag hätten sie mit den Worten «lecker, delikat und appetitlich» sowie dem Halal-Siegel versehen. Hinzu kam eine weitere Anklage wegen angeblicher Veröffentlichung pornografischer Bildern. Ein Antrag der Angeklagten auf Freilassung gegen Kaution wurde dem Bericht zufolge abgelehnt. Im Fall einer Verurteilung drohten Tan und Lee bis zu 15 Jahre Haft. Am Mittwoch hatte die oppositionelle islamische Partei Islam Se-Malaysia (PAS) der Regierung vorgeworfen, bei Fällen von Vergehen gegen Religionen mit zweierlei Maß zu messen. Die Behörden seien schnell bei der Sache, wenn Muslime Anzeige erstatteten, sagte laut Berichten malaysischer Medien PAS-Vizepräsident Mahfuz Omar vor dem Parlament. Bei Anzeigen von Nicht-Muslimen reagierten sie aber «desinteressiert». {Quelle: www.kath.net

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Alvin Tan und Vivian Lee

hätten mit ihrem islamfeindlichen Facebook-Eintrag

die «Harmonie zwischen den Religionen gefährdet».

 

Wir wissen nicht, welchen Wortlaut die Einträge der beiden Blogger gewählt hatten. Auf jeden Fall reichten diese für die islamischen Gesetzeshüter wohl aus, um die beiden zu verhaften. Wir fragen uns, was islamische Gelehrte und wie hier Politiker unter „Harmonie zwischen den Religionen“ verstehen. Offensichtlich setzen sie das Wort „Harmonie“ dann ein, wenn sich Christen in Minderheit befindlich (aber wie hier auch in der Mehrheit befindlich) den Forderungen der islamischen Seite nachgeben und sich in freiwilligem Gehorsam unter das Diktat islamischer Gesetze unterordnen. Wenn also der Dhimmistatus von Christen von diesen akzeptiert und gelebt wird, ist für den Islam  und seine Vertreter die Welt harmonisch in Ordnung. Genau das ist  objektiv jedoch keine Harmonie, sondern öffentlich-politisch-religiöse Heuchelei von Zuständen, die denen zwischen Herrschern und Untergebenen gleicht. Überall die gleiche Sichtweise. Und genau das versuchen die Muslimverbände bereits auch in Europa, nämlich die unhinterfragbare Deutungshoheit von Religionsfreiheit zu erlangen.

 

 

Aber das ist ja hier nicht das Problem.

Das Problem ist das Wort „Allah“.

 

Wenn Christen in Malaysia das Wort „Allah“ für den Dreieinigen Gott verwendenund genau da ist die irrationale islamische Nuss unknackbar – kommt es seitens der Muslime zu solchen Forderungen nach Bibelverbrennungen, die andernorts, wenn auch nur ein  Koranexemplar verbrennt werden soll, zu exzessiven Muslimaufständen führen kann.  Für Muslime sind Bibelverbrennungen und -vernichtungen wohl ganz normal und legal, so wie andere Verbrechen, wie den Islam zu verlassen, sogar mit Blutstrafen bis hin zum Tod beantwortet wird. Wir würden den Christen in Malaysia raten, von diesem Wort als Gott Abstand zu nehmen, jedoch nicht aus feigem Harmoniebedürfnis, sondern aus Gründen der positiven Abgrenzung.  Wir wissen, dass malaysische Christen diesen Ausdruck in bester Absicht für den Deifaltigen Gott benutzen. Jedoch dieser Dreifaltige Gott wird mit dem Begriff in einer Weise religions-linguistisch vermischt, dass es objektiv einer Beleidigung gleichkommt. Das Gottesbild des muslimischen Allah, wie er im Koran auftritt,  ist objektiv eine Beleidigung des Namen Gottes der Bibel dar.  Denn der koranische Name  „Allah“ steht für Tyrannei, Blut, Krieg, einseitige, also selektive Barmherzigkeit, Rache, Hass auf Nichtmuslime und  rechtliche Frauenverachtung.

 

Wir  werden uns jedoch mit unserem Urteil unseren christilchen Glaubensgeschwistern zuliebe vollends zurückhalten,

da diese den Namen „Allah“ in inbrünstiger Verehrung den in sich vollkommenen,

weil heiligen jüdisch-christlichen Gott der neutestamentarischen Prägung anbeten.

 

Beten wir für die malayischen Christen, dass sie die Kraft von Gott erhalten, 

die islamische Herrschaft in bester Gesundheit und großem Selbstvertrauen bestehen zu können.

 

 

 

 

 

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In Malaysia streiten sich Christen und Muslime um das Wort „Allah“

 

KUALA LUMPUR: In Malaysia haben sich die Spannungen zwischen der muslimischen Mehrheit der Bevölkerung und der christlichen Minderheit verschärft. Stein des Anstoßes ist ein Streit um die Verwendung des Wortes „Allah“, in den auch der neue Abgesandte des Vatikans verwickelt ist. Erzbischof Joseph Marino ist seit April als erster Botschafter des Papstes in dem südostasiatischen Land. Er hatte sich in einen Gerichtsprozess eingeschaltet, bei dem darüber verhandelt wurde, ob auch Nicht-Muslime das Wort „Allah“ benutzen dürfen. Die Zeitung, die die römisch-katholische Kirche in Malaysia herausgibt, hatte den Begriff, den die Muslime für Gott verwenden, benutzt und damit einen Prozess heraufbeschworen, den sie gewann. Gegen das Urteil wurde aber Berufung eingelegt.

 

Muslime hatten Christen aufgefordert ein anderes Wort zu benutzen, zum Beispiel „Tuhan“ – das malaiische Wort für Gott -, doch sie weigerten sich.

 

Das ist ein heikles Thema in Malaysia. Manche Christen finden, dass die Intoleranz der Muslime wächst und befürchten, dass sie in ihren Rechten beschnitten werden. Dazu haben auch die Angriffe auf Kirchen in den vergangenen Jahren beigetragen. „Erzbischof Marino wurde dazu geraten, auf die religiösen Befindlichkeiten seines Gastlandes zu achten“, heißt es in einer Erklärung, die das malaysische Außenministerium herausgab, nachdem er sich mit Außenminister Anifah Aman getroffen hatte.

 

 

 

 

 

 

Muslime verlangen Entschuldigung vom Erzbischof

 

Der Erzbischof habe sich für die Missverständnisse, die seine Kommentare ausgelöst haben könnten, entschuldigt und bekräftigt, dass er den interreligiösen Dialog unterstützte. Beiden Seiten hätten vereinbart, gemeinsam die Beziehungen zwischen den verschiedenen Religionen zu fördern, teilte das Außenministerium mit. Der Erzbischof sagte in einem Interview vergangene Woche, dass er die Argumente der Christlichen Vereinigung Malaysias teile. Sie hat ein Merkblatt aufgelegt, auf dem steht, warum es Christen erlaubt sein solle, das Wort „Allah“ zu benutzen. Eine Gruppe, die sich für die Rechte der muslimischen Mehrheit in dem Land einsetzt und eine neu gegründete muslimische Nichtregierungsorganisation namens Jati kritisierten die Kommentare und kündigten an, dass das Thema für sie erst erledigt sei, wenn der Erzbischof sich bei den Muslimen entschuldigt. Das hat er bisher nicht getan.

 

 

 

 

Jamil Khir Baharom, ein Minister im Kabinett des Premierministers Najib Razak sagte,

dass die Kommentare des Erzbischofs

„die Einheit unter den Malaysiern“ gefährden könne.

 

Religion ist ein heikles Thema in Malaysia. Das Land hat sich lange um eine Balance zwischen den verschiedenen ethnischen und religiösen Gruppen bemüht. Die Muslime stellen 61 Prozent der 28 Millionen Einwohner, es gibt modernere und konservativere Gruppen. Etwa 9% der Menschen in Malaysia sind Christen. Sie haben sich in den vergangenen Jahren darüber beklagt, dass die Regierung es ihnen schwermacht, nach Jerusalem zu pilgern. Die Regierung bestreitet das. 2011 organisierten muslimische Gruppen Demonstrationen. Sie warfen den Christen vor, Muslime missionieren zu wollen. Das wiederum bestreiten die Christen. „Allah“ – das arabische Wort für Gott – wird in Gebeten und Ritualen verwendet. Muslime und Nicht-Muslime benutzen es auch im alltäglichen Sprachgebrauch auf Malaiisch. Arabisch sprechende Christen verwenden das Wort ebenso. Es wurde etwa im 12. Jahrhundert von muslimischen Händlern in Südostasien eingeführt und von Einheimischen, die zu dem Glauben konvertierten, übernommen. Sie hatten vorher kein Konzept und keinen Begriff für eine einzige Gottheit. Auf Malaiisch kann man auch „Tuhan“ sagen, doch Katholiken führen an, dass es keine genaue Übersetzung sei. Das sehen einige mächtige islamische Führer anders. Sie sagen, dass das Wort „Allah“ nur für den Islam reserviert sein solle. {Quelle: www.wallstreetjournal.de – Von ABHRAJIT GANGOPADHYAY und CELINE FERNANDEZ}

 

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