kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Papst Tawadros II. sagt wegen anhaltenden Unruhen Mittwochsaudienz ab 17. Juli 2013

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 18:29

16.07.2013: „Papst Tawadros II. ordnet die Schließung der Kirchen in Sinai an. Er selbst bekommt Morddrohungen„!

 

 

 

 

03.07.2013: Moslembrüder drehen wegen der Beteiligung der koptischen Kirche an der Entmachtung des Moslembruders Morsi

 

 

 

 

 

 

 

Seine Heiligkeit Papst Tawadros II. und Großscheich Altayeb stehen an der Ermordungsliste und bekommen persönlichen Schutz und gepanzerten Autos zum Transport!

 

 

 

Morsis Anhänger auf der 6-Oktober-Brücke und lähmen den Verkehr, um die Armee zu provuzieren.

 

 

 

 

Alexandria: Der Patriarch der koptisch-orthodoxen Kirche Ägyptens, Tawadros II. hat aus Sicherheitsgründen seine gewohnte Mittwochsaudienz – ZUM DRITTEN MAL – abgesagt.

Wegen der anhaltenden Unruhen zwischen islamistischen Anhängern des vom Militär abgesetzten Staatspräsidenten Mohamed Mursi und seinen Gegnern verzichtet das Oberhaupt der größten christlichen Gemeinschaft des Landes auf öffentliche Auftritte.

Es sei derzeit für jene, die zur Audienz kommen, wie auch für das Kirchenoberhaupt „zu gefährlich“, heißt es in Alexandria. Die Kopten begrüßten die Entmachtung der Moslembruderschaft und hoffen auf eine neue Regierung und Verfassung, die den Christen volle Religionsfreiheit garantiert und sie zu gleichberechtigten Bürgern macht.

{Quelle: www.katholisches.info}

 

 

 

 

 

In Kairo um den Dom oder in der Nähe davon

Christen beten für Ägypten

 

Kairo (idea): Angesichts der anhaltenden Proteste von Anhängern des gestürzten ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi haben christliche Weltorganisationen zum Gebet für das Land am Nil aufgerufen. Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) und die Weltweite Evangelische Allianz (WEA) plädieren für einen friedlichen Wandel. Nach der Absetzung Mursis durch das Militär am 3. Juli kommt es in Kairo und anderen Städten immer wieder zu Protesten seiner Anhänger und der radikal-islamischen Muslim-Bruderschaft. Gleichzeitig setzen sich vereinzelt im Fastenmonat Ramadan gewalttätige Angriffe auf Christen fort. Zwei koptisch-orthodoxe Priester wurden ermordet. Doch begingen in Kairo auch Christen und Muslime gemeinsam das abendliche Fastenbrechen.

 

 

Große Sorge über eskalierende Gewalt

 

ÖRK-Generalsekretär Olav Fykse Tveit (Genf) brachte seine „große Sorge“ über die Eskalation der Gewalt in Ägypten zum Ausdruck. Mit den ägyptischen Mitgliedskirchen bete man „für einen friedlichen und integrativen Übergangsprozess, bei dem alle Parteien zusammenarbeiten, um eine Regierung zu bilden, die das Land zu Stabilität, Gerechtigkeit und Frieden führen kann“. Dem ÖRK gehören rund 350 evangelische, orthodoxe und anglikanische Kirchen mit 560 Millionen Mitgliedern in mehr als 110 Ländern an. Ähnlich wie der ÖRK äußerte sich die Weltallianz mit Sitz in New York. Die Dachorganisation von rund 600 Millionen Evangelikalen in 128 Ländern bittet Christen, für Einheit, Frieden und Stabilität in Ägypten zu beten. Mursis Herrschaft habe zu immer mehr Verzweiflung in der Bevölkerung geführt.

 

 

 

Christen und Muslime werden „Brüder“

 

Am 12. Juli waren auf dem Kairoer Tahrir-Platz Tausende Muslime und Christen zusammengekommen, um gemeinsam das Fastenbrechen im Ramadan zu begehen. Presseberichten zufolge erklärte dabei der Christ Fareg Girgis Abdul-Masih: „Möge Gott uns allen Frieden schenken, dass wir Brüder werden – nicht wie die Muslim-Brüder, sondern wahre Brüder, vereint als Muslime und Christen.“ Auch ein Imam rief in seiner Predigt zur Einheit unter allen Bürgern Ägyptens auf.

 

 

 

Priester erschossen und Diakon enthauptet

 

Doch muslimische Extremisten setzen ihre brutalen Angriffe auf Christen fort. Auf der Sinai-Halbinsel wurden zwei koptisch-orthodoxe Priester getötet. Am 6. Juli wurde der 39-jährige Mina Aboud Scharobim vor seiner Kirche in Al Arish erschossen. Am selben Tag entführten Extremisten den 59 Jahre alten Geistlichen Magdy Lamay Habib in der Beduinenstadt Sheikh Zuweid. Die Geiselnehmer forderten von seiner armen Familie eine Million ägyptische Pfund (109.000 Euro) Lösegeld. Sechs Tage später wurde seine geköpfte Leiche in der Nähe eines Friedhofs aufgefunden. Offensichtlich war der Geistliche auch gefoltert worden. In Ägypten bilden die schätzungsweise bis zu zehn Millionen Kopten die größte Kirche. Hinzu kommen etwa 300.000 Mitglieder der koptisch-evangelischen Kirche, 200.000 Katholiken, zusammen mehr als 100.000 Mitglieder von Pfingstgemeinden, Brüdergemeinden und anglikanischen Gemeinden sowie 40.000 Griechisch-Orthodoxe. Die übrigen der rund 83 Millionen Einwohner sind Muslime. {Quelle: www.idea.de}

 

 

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