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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Christen auf der Flucht: 99 Flüchtlinge aus dem Irak gelandet 17. Juli 2013

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 18:32

Maria Al-Samari lächelt tapfer in die Kameras der Journalisten am Flughafen Hannover - Foto: Matthias Eichler (DW)

Neue irakische Flüchtlinge gelandet

 

Geflohen vor der Gewalt in ihrer Heimat können sie in Deutschland auf eine bessere Zukunft hoffen:

Rund 100 irakische Flüchtlinge sind in Hannover eingetroffen.

Bis 2014 nimmt Deutschland 900 Iraker auf.

 

Ganz fest umklammert Maria ihr Kuscheltier. Das kleine Mädchen (oben links im Bild) lächelt tapfer in die vielen Kameras und fremden Gesichter. Für ihr neues Leben in Deutschland wünscht sie sich nur eines: Sie möchte ganz viel spielen. „Mir geht es um die Sicherheit und die Zukunft meiner Kinder“, beantwortet Marias Vater die Fragen der Journalisten mit sehr viel ernsterer Miene. Im Irak sah die Familie Al-Samari keine Zukunft mehr: „Weil wir Christen sind und verfolgt wurden“, erzählt der Vater. Und so flohen er, seine Frau und die zwei Kinder zunächst in die Türkei, bis sie nun nach Deutschland weiterreisen konnten. Ähnlich ist es auch vielen der anderen Flüchtlinge ergangen, die am Dienstag (16.07.2013) in Hannover gelandet sind. 90 Prozent von ihnen sind Christen. Und fast die Hälfte ist noch minderjährig.

 

 

 

Erstes Zuhause in Friedland

 

Wo in Deutschland ihre neue Heimat sein wird, ist noch nicht klar. Nach dem so genannten Königsteiner Schlüssel werden die irakischen Flüchtlinge erst später auf die Bundesländer verteilt. Zunächst geht es für die Neuankömmlinge mit dem Bus weiter in das Grenzdurchgangslager Friedland bei Göttingen. Was sie in Friedland erwartet, bezeichnet Martin Schmidt, der Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, als „Erstorientierungskurse“: Noch mehr Deutsch sprechen, das Land besser kennen lernen, das sei das Ziel der nächsten zwei Wochen. „Dann kommen sie in die Kommunen. Dort beginnt das eigentliche Ankommen: in der Gemeinschaft, in der Gesellschaft, in der Stadt“. Ankommen, zur Ruhe kommen, das ist auch für die Familie Mayouma im Moment das Wichtigste. Die Mutter wünscht sich Stabilität, möchte zufrieden leben. Den letzten Tag im Irak beschreibt sie als blanken Horror: Terroristen hätten das Haus der Familie gestürmt und dabei ihrem kleinen Sohn das Schulterblatt gebrochen. „Das war für uns der ausschlaggebende Grund, aus dem Irak zu flüchten“, sagt sie.

 

 

 

Bildband als Willkommensgruß

 

Auf Familien wie die Al-Samaris oder Mayoumas zielt das so genannte Resettlement-Programm des Bundesinnenministeriums ab. Sie seien ausgewählt worden, weil sie besonders schutzbedürftig sind, sagt Christoph Bergner, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium. Er hat die Iraker auf dem Flughafen Hannover in Empfang genommen und Jute-Taschen mit kleinen Geschenken wie Buntstiften, T-Shirts und einem Bildband über Deutschland verteilt. Bei der Auswahl der Flüchtlinge war – neben der besonderen Schutzbedürftigkeit – auch wichtig, dass sie eine „besondere Integrationschance in Deutschland“ haben, wie es Staatssekretär Bergner formuliert. Dazu gehöre auch die Frage, ob sie hier Verwandte oder Bekannte haben, die ihnen beim Einleben helfen können. Die ersten irakischen Flüchtlinge sind mit dem Resettlement-Programm schon im Oktober 2012 in Hannover gelandet. Damals war das Medieninteresse noch größer. Und die erste Hand, die sich den Irakern entgegenstreckte, gehörte CSU-Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich. {Quelle: www.dw.de}

 

 

 

 

99 Flüchtlinge aus dem Irak sind auf dem Flughafen Hannover angekommen. Fast die Hälfte von ihnen ist jünger als 18 Jahre.

Die Iraker, darunter viele Christen, waren vor den Auseinandersetzungen in ihrer Heimat zunächst in die Türkei geflüchtet. 

  

 

 

 

Das Video im O-Ton: „Es sind vor allem Christen auf der Flucht aus dem kriegszerrütten Irak, die hier und heute in Deutschland Zuflucht finden sollen: Am Dienstag sind am Flughafen Hannover rund 100 irakische Flüchtlinge auf deutschem Boden gelandet. Die zum größten Teil aus Familien bestehende Gruppe habe sich zunächst in der Türkei aufgehalten, sagte der Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtinge, Manfred Schmidt, der die Ankommenden offiziell begrüßte: O-Ton: „Das Besondere an den Flüchtlingen ist natürlich ihre Fluchsituation. Das Leid, das sie erlebt haben, auch im Irak, das sie ja auch zur Flucht gebracht hat. Von den 100 sind etwa 90 Christen darunter, und Christen haben halt im Irak eine besondere Repression zu befürchten und deswegen sind sie auch aus ihrem Land geflohen.“ Einige der Gelandeten erklären mit Hilfe eines Übersetzers, warum sie geflohen seien: O-TON EINWANDERIN AUS DEM IRAK MARJAM GEBRAEL ( „Die Terroristen haben unser Haus gestürmt. Sein Schulterblattknochen wurde dabei gebrochen. Das ist die schwierige Situation, die wir im Irak erlebt haben.“ ) O-TON EINWANDERER AUS DEM IRAK LOUAY MAYOUMA ( „Als Beispiel: Wenn ich arbeiten gegangen bin, habe ich mich erstmal von meinen Kindern und meiner Frau so verabschiedet, als würde ich nicht zurückkehren.“) Im Rahmen eines von den Innenministern in Deutschland beschlossenen sogenannten „Resettlement-Programms“ sollen diese Flüchtlinge laut Regierungsangaben nun hierzulande neu angesiedelt und bestmöglich integriert werden. ORT- DEUTSCHLAND“ {Quelle: www.focus.de}

 

 

 

 

99 Flüchtlinge aus dem Irak gelandet

 

 

Fast 100 Flüchtlinge in Hannover gelandet

 

Weitere 99 Flüchtlinge aus dem Irak sind am Dienstag auf dem Flughafen Hannover angekommen. Sie gehören zu einem Programm für besonders schutzbedürftige Geflohene aus dem Nahen Osten und Nordafrika. Ursprünglich waren 101 Iraker erwartet worden, zwei mussten jedoch aus gesundheitlichen Gründen ihren Flug verschieben. Es sind überwiegend Familien, die in Deutschland eine neue Heimat suchen. Der größte Teil sind Christen, die wegen ihrer Religion im Irak verfolgt wurden.

 

 

Über die Türkei nach Niedersachsen

 

Fast die Hälfte der irakischen Flüchtlinge ist minderjährig. Zusammen mit ihren Eltern waren die Kinder zunächst in die Türkei geflohen. Das Grenzdurchgangslager Friedland bei Göttingen sei für sie nur ein Zwischenstopp, erklärte Manfred Schmidt, Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge. In den nächsten zwei Wochen sollen Flüchtlinge im Lager erste Sprachkurse erhalten. „Dann kommen sie in die Kommunen, und dort beginnt das eigentliche Ankommen in der Gemeinschaft, in der Gesellschaft, in der Stadt“, so Schmidt. Sieben Kinder und Erwachsene bleiben anschließend in Niedersachsen, ihre Landsleute werden auf die anderen Bundesländer verteilt. Ende 2011 hatten die Innenminister der Länder beschlossen, bis zum nächsten Jahr insgesamt 900 besonders schutzbedürftige Flüchtlinge aus dem Nahen Osten und Nordafrika in Deutschland aufzunehmen. {Quelle: www.ndr.de}

 

5 Responses to “Christen auf der Flucht: 99 Flüchtlinge aus dem Irak gelandet”

  1. Johannes Says:

    Ich kann nur hoffen, dass diese wahren Glaubensgeschwister von den Kirchen mit großer Warmherzigkeit angesprochen und aufgenommen werden! Sie haben unter der „Friedensreligion“ unglaublich gelitten.

    Oder werden Schneider & Co. erst politisch correct ihre wahren Glaubensgeschwister bei den Mohammedaner-Organisationen um Erlaubnis fragen? Oder wird ihre Blindheit gegenüber dem Islam weiterhin das Leid der Christen in allen islamischen Despotien nicht in ihre Herzen dringen lassen?

    • Bernhardine Says:

      Schneider & Co. werden den Neulingen erst mal Homoehe, Polygamie und Gender ans Herz legen.
      Ironie aus!

  2. Bernhardine Says:

    Christen auf der Flucht: 99 Flüchtlinge aus dem Irak gelandet

    Ähnlich ist es auch vielen der anderen Flüchtlinge ergangen, die am Dienstag (16.07.2013) in Hannover gelandet sind. 90 Prozent von ihnen sind Christen. Und fast die Hälfte ist noch minderjährig.

    Auf die 10% Muselmanen hätten wir in Deutschland verzichten können, von der Sorte haben wir schon mehr als genug!

  3. Patriot Says:

    Ich will ja nichts zu dem Artikel sagen, aber meine Eltern haben keine einzige DM vom Staat erhalten, als sie zu DDR-Zeiten in den Westen flüchteten. Das war nur mein kurzer Beitrag zum Thema „Christen auf der Flucht“.


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