kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Evangelisation konkret: In neue Medien investieren 13. Juli 2013

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 21:52

 

 

Die Chancen erkennen, mutig auftreten und das Potenzial nutzen: Dazu zeigte Michael Kotsch Ende Juni am Seminar für biblische Theologie (sbt) Beatenberg vor rund 100 Teilnehmern konkrete Schritte auf.

Kotsch ist Dozent an der STH Basel und an der Bibelschule Brake sowie Vorsitzender des Bibelbundes Deutschland. Das Thema der diesjährigen Studientage lautete: «Gesellschaftliche Trends und ihr Einfluss auf die Kirche».

 

 

 

Neue Medien erleichtern Gemeindearbeit

 

Eine neue Generation – nicht nur von Jugendlichen – artikuliert sich heute in den sozialen Medien, dort stellt sie ihre Existenzfragen. Kotsch: Packen wir die Chance! Das Evangelium hat Antworten und Trost. Etwas Zeit und Klarheit in Facebook, Twitter und dergleichen zu investieren, ist sinnvoll. Neue Medien erleichtern Gemeindearbeit und eröffnen neue Möglichkeiten der Evangelisation. Nur zu jammern, helfe niemandem, so der Referent. In Westeuropa sind zustimmende Äusserungen zum Vertrauen in Jesus Christus in der Öffentlichkeit mindestens peinlich. Höchstens mit Migranten kommt man auf der Strasse darüber ins Gespräch. Der typische Westeuropäer will damit in Ruhe gelassen werden. Anders im Internet. Wenn unsere Mitmenschen auch nie zu einer evangelistischen Veranstaltung kommen würden, zu Hause surfen sie im Internet und sind bereit, sich über den Glauben Gedanken zu machen. Unbeobachtet, im Schutz der Anonymität des weltweiten Netzes, stellen sie sich ihren Fragen oder Zweifeln.

 

 

 

Wie einer tickt, hört man auf Facebook

 

Genauso die Jugendlichen in unseren Gemeinden. Wie einer im Alltag tickt, erfährt man über Facebook. In der Jugendstunde würden sie sich mit ihren existenziellen Kämpfen exponieren oder blamieren. Über Facebook äussert er aber, was ihn bewegt. Hier werden die Fragen in entwaffnender Offenheit diskutiert. Bemerken wir, wo einen der Schuh drückt, kann ich ein paar Tage später nachfragen und ihn ermutigen: Bleib dran, ich bete für dich! So kommt einer heute um die neuen Medien gar nicht mehr herum, der mit Jugendlichen arbeitet. Bei unserem missionarischen Engagement können wir uns auf Englisch mit Menschen in Saudi-Arabien und anderen islamischen Staaten austauschen. Real könnten wir dort kaum je einreisen. Übrigens: Wer Moslems begegnen will, kann sich fürs Gespräch mit der islamischen Homepage «Die wahre Religion» vorbereiten. Genial gemacht. Sogar wie man sich zum Islam bekehren kann, wird Schritt um Schritt mit einem Video gezeigt. Wer heute Fragen zu Religionen hat, sucht im Internet nach Antworten, ob das nun im Islam oder bei den Christen ist. Natürlich will keiner von uns für den Wortmüll, der im Internet auch ausgetauscht wird, nicht verantwortlich. Und für all die radikalen, verletzenden Äusserungen auch nicht. Doch ich kann ein Zeichen setzen, indem ich mich in der virtuellen Welt genauso ausdrücke wie in der realen. Ich muss mich nicht hinter meiner Anonymität verbergen. Mein Ja soll ein Ja sein, mein Nein ein Nein. Ich möchte mir bewusst bleiben, dass ich vor Gott für meine Äusserungen verantwortlich bin.

 

 

 

Fairer und rücksichtsloser Austausch

 

In diesem Sinn ist die virtuelle Welt ebenso real, als würde ich den Menschen direkt gegenüber sitzen. Da kommt es zu einem fairen, rücksichtsvollen Austausch. Das gilt auch für Kommentare, die wir den Internetportalen der Radio- oder Fernsehstationen schreiben, selbst wenn wir ihre Darstellungen des christlichen Glaubens völlig verzerrt finden. Verleumdungen oder üble Nachrede gehören bei meinen Bemerkungen eigentlich nicht hinein. Kommunikation mit den neuen Medien ist je nach Zielpublikum gut investierte Zeit. Für viele Zeitgenossen existiert man ja auch nur, wenn man für sie im Internet erreichbar ist. Die Zukunft der Kommunikation gehört ohnehin zu einem guten Teil den neuen Medien. Also üben wir uns darin und nutzen sie! {Quelle: www.jesus.ch – von Theo Wüst – Livenet}

 

3 Responses to “Evangelisation konkret: In neue Medien investieren”

    • saphiri1 Says:

      -Wie die Jugend wirklich tickt

      ——————————————————————————–
      Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier sieht eine Welle der Anpassung auf unsere Nachfolgegeneration zurollen. Dabei tappt er der Jugend in die Falle
      Dass die Jugend immer wieder für Anfeindungen der Alten herhalten muss, ist genauso wenig neu wie die Erkenntnis, dass die Alten den Jungen damit im Wesentlichen einen Gefallen tun. Neu ist nur, dass die Anfeindungen heute lauten, die Jugend sei im Vergleich zu ihren vielen Vorgängern – an denen sie in jedem Moment gemessen wird – ein Haufen von „angepassten Hosenscheißern“, wie der Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier dieser Tage im Interview mit „Paroli“ sagt.

      Anfeindung als Agent der Alten
      Früher galt für Heranwachsende die Anfeindung als Affirmation: Daran, wie viel Kritik man einstecken musste, konnte man erkennen, wie fortschrittlich man war – oder konnte sich seine Rebellion wenigstens mit der eigenen Fortschrittlichkeit und dem Unverständnis der anderen legitimieren. Jetzt mutiert die Anfeindung von der Affirmation der Jungen zum „Agenten der Alten“: Statt sich heute als aktiver 50-Jähriger überfordert mit der Innovationskraft der Jugend zu zeigen, geht man in den Angriff über und attackiert umgekehrt die Schwächen der nächsten Generation.

      Fraglich ist, ob Bequemlichkeit und Anpassung tatsächlich zu ihren hervorstechendsten Eigenschaften zählen – und ob Heinzlmaier die Zeichen der Zeit wirklich richtig deutet, wenn er sich als Advokat der neuen Unangepassten (also seiner Generation) die heutige Jugend vornimmt, die sich vor lauter Wohlstand nicht mehr zum Aufstand hinreißen lässt.

      http://derstandard.at/1371172032409/Wie-die-Jugend-wirklich-tickt

  1. Emanuel Says:

    es folgt aus dem Band 2 der“ Himmlischen Geheimnisse“ eine wunderbare mit den entsprechenden Bibel-Versen unterlegte Erklärung, das Der Herr – unser Schöpfer
    niemand anderes als Jesus Christus ist – Ich habe diese Stelle schon zig male gelesen – jedesmal erscheint sie mir schöner …..

    1. Mose 13, Vers 15

    1606. Vers 15: Denn alles Land, das du siehst, dir will Ich es geben,
    und deinem Samen bis in Ewigkeit.

    „Denn alles Land, das du siehst, dir will Ich es geben“ bedeutet das
    himmlische Reich, daß es dem Herrn gehören sollte;
    „und deinem Samen bis in Ewigkeit“ bedeutet diejenigen, die Glauben an
    Ihn haben würden.

    1607. „Denn alles Land, das du siehst, dir will Ich es geben“, 1Mo.13/15,
    daß dies bedeutet das himmlische Reich, daß es dem Herrn angehören sollte,
    erhellt aus der Bedeutung des Landes, und hier des Landes Kanaan, weil
    gesagt wird: das Land, das du siehst, als welches ist das Himmelreich. Denn
    durch das Land Kanaan wurde vorgebildet das Reich des Herrn in den Himmeln,
    oder der Himmel, und das Reich des Herrn auf Erden, oder die Kirche,
    von welcher Bedeutung des Landes schon früher einigemal gehandelt worden
    ist.

    Daß dem Herrn das Reich in den Himmeln und auf Erden gegeben wurde,
    erhellt hin und wieder aus dem WORT, wie bei

    Jes.9/5: „Ein Knabe ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und es
    wird sein das Fürstentum auf Seiner Schulter, und Sein Name wird genannt
    werden Wunderbar, Rat, Gott, Held, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens“.

    Da.7/13,14: „Ich sah in Gesichten der Nacht, und siehe, mit den Wolken
    der Himmel kam Einer wie ein Menschensohn, und gelangte bis zu dem Alten
    der Tage, und man brachte Ihn vor denselben: und Ihm wurde gegeben die
    Herrschaft, und die Herrlichkeit, und das Reich, und alle Völker, Völkerschaften
    und Zungen werden Ihm dienen. Seine Herrschaft ist eine ewige
    Herrschaft, die nicht vergehen, und Sein Reich, das nicht untergehen wird“.

    Der Herr selbst sagt dies auch bei Luk.10/22 und Matth.11/27: „Alles ist
    Mir übergeben von Meinem Vater“.

    Matth.28/18: „Gegeben ist Mir die Gewalt im Himmel und auf Erden“.

    Joh.17/2,3: „Gegeben hast Du dem Sohn Gewalt über alles Fleisch, damit
    Er alles, was Du Ihm gegeben hast, ihnen gebe, ewiges Leben“;

    was auch bezeichnet wird durch das Sitzen zur Rechten, wie bei

    Luk.22/69: „Von nun an wird der Sohn des Menschen sitzen zur Rechten der Kraft Gottes“.

    In Rücksicht dessen, daß dem Sohn des Menschen alle Gewalt in den
    Himmeln und auf Erden gegeben wurde, ist zu wissen, daß der Herr Gewalt
    hatte über alles in den Himmeln und auf Erden, ehe Er in die Welt kam, denn
    Er war Gott von Ewigkeit und Jehovah, wie Er selbst deutlich sagt bei

    Joh.17/5: „Nun verkläre Mich, Du Vater, bei Dir selbst, mit der Klarheit, die
    Ich, ehe die Welt war, bei Dir hatte“,

    und Joh.8/58: „Amen, amen, Ich sage euch, ehe Abraham war, bin Ich“;

    denn Er war Jehovah und Gott der Urkirche, die vor der Sündflut bestand, und ist ihnen erschienen.

    Er war auch der Jehovah und der Gott der Alten Kirche, die nach der Sündflut bestand; und Er war
    es, Den alle Gebräuche der jüdischen Kirche vorbildeten, und Den man verehren sollte.

    Daß Er aber sagt, Ihm sei alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben
    worden, als ob dies dann erst geschehen wäre, hat seinen Grund darin, daß
    unter dem Sohn des Menschen verstanden wird Sein menschliches Wesen,
    das, als es vereinigt war mit dem Göttlichen, auch Jehovah war, und dem
    zugleich die Gewalt zukam, was nicht geschehen konnte, ehe Er verklärt war,
    d. h. ehe Sein menschliches Wesen durch die Vereinigung mit dem Göttlichen
    auch das Leben in Sich hatte, und so in gleicher Weise göttlich und Jehovah
    geworden war,

    wie Er selbst sagt bei Joh.5/26: „Wie der Vater hat das Leben
    in Ihm selbst, so hat Er auch dem Sohn gegeben, das Leben in Sich selbst zu
    haben“.

    Sein menschliches Wesen oder Sein äußerer Mensch ist es, der auch bei
    Daniel am angeführten Ort genannt wird Sohn des Menschen; und bei Jesaja,
    am angeführten Ort: „Ein Knabe ist (uns) geboren, und ein Sohn uns gegeben“:

    daß Ihm gegeben werden sollte das Himmelreich, und alle Gewalt in den
    Himmeln und auf Erden, wurde Ihm nun gezeigt und verheißen, und wird
    bezeichnet durch diese Worte: „alles Land, das du siehst, dir will Ich es geben,
    und deinem Samen nach dir in Ewigkeit“: dies geschah, ehe Sein menschliches
    Wesen vereinigt war mit Seinem Göttlichen, und dieses war vereinigt, als Er
    den Teufel und die Hölle überwunden, nämlich mit eigener Macht, und eigenen
    Kräften ausgetrieben hatte alles Böse, was allein entzweit.

    LG

    Emanuel


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