kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Tamarod-Rebell in Tunesien und Jemen 8. Juli 2013

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 20:43

Die Moslembrüder: Erst in Ägypten und jetzt sind Tunesien und der Jemen daran!

 

 

 

https://www.facebook.com/AlsfhhAlrsmyhLhmlhTmrdDdAlakhwanFyAlymn

 

Tamaroud – Rebell – Rebellion in Jemen

تمرد ضد الآخوان في اليمن

 

 

 

Die Medien im Augen der Alnahda

 

 

حملة „تمرد“ التونسية تجمع 175 ألف توقيع لإسقاط المجلس التأسيسي

 

Die tunesische Tamaroud-Bewegung sammelte 175,000 Unterschriften,

um die Moslembrüder zu stürzen.

 

الأربعاء 03 تموز 2013،   آخر تحديث 17:02

اعلنت حركة „تمرد“ التونسية أنها نجحت إلى الآن في حشد الآلاف من الإمضاءات تمهيدا لاحتجاجات شعبية تهدف لإسقاط المجلس التأسيسي و“تصحيح مسار الثورة“.

وأكدت الحركة أن الهدف الرئيسي من تحركها هو إسقاط المجلس الوطني التأسيسي الذي انتخب في العام 2011 عقب الثورة الشعبية التي أطاحت بحكم الرئيس السابق زين العابدين بن علي بدعوى افتقاده إلى رؤية سياسية وأعداده لدستور مفخخ يمهد لديكتاتورية جديدة.

www.elnashra.com

 

 

 

Wir werden rebellieren

https://www.facebook.com/Rebel.Tunisia

 

 

 

Alnahda reitet die Salafisten mit der Scharia in die Macht

 

 

Was ist das für ein Glaube?

Welcher Gott„?

 

 

Die Tunesierin Nadya demonstrierte einst gegen den Diktator.

Als er weg war, wurde vieles nur noch schlimmer!

 

Normalerweise führt der Tod eines Familienmitglieds eher dazu, dass jemand anfängt, über den Sinn von Leben und Tod nachzudenken – und so auch zum Glauben findet. Bei Nadya war es genau umgekehrt. Die 25-jährige Kunststudentin hatte seit ihrer Kindheit eine sehr enge Beziehung zu ihrem Großvater; er hat niemanden mehr geliebt als sie. Als er im letzten Sommer starb, wollte Nadya ihn bis zum Grab in der tunesischen Provinzstadt Sfax begleiten. Nach muslimischer Tradition darf keine Frau bei einer Beerdigung anwesend sein. Nadia widersetzte sich dieser Regel, schlich der Trauerprozession hinterher und beobachtete die Beerdigungszeremonie verborgen hinter einer kurzen Mauer des Friedhofs. Doch plötzlich störte ein Moralwächter ihren Moment des stillen Abschieds. Ein entfernter Verwandter hatte sie entdeckt, eilte zur Mauer, griff sie an und schimpfte los. „Hau ab, Frauen sind unrein und haben auf dem Friedhof nichts zu suchen. Deine Anwesenheit wird deinem Großvater nur Qual bringen. Geh“!

 

Nadya ging nach Hause und dachte zum ersten Mal über den Sinn ihrer Religion nach. „Was ist das für ein Glaube, der eine Mauer zwischen mir und meinen geliebten Großvater baut? Welcher Gott ist das, der einem Mann das Recht gibt, mich zu schlagen, nur weil er einen Penis hat?“ Ohne lange zu überlegen, holte Nadia eine Schermaschine und schor ihren Kopf kahl.Mit meinem Haar war auch die Religion weg„! Sie hört auf zu reden, holt eine Zigarette aus der Schachtel und raucht schweigend und weinend. Um uns im Restaurant sitzen viele Tunesier, an denen die Geschehnisse im Land offensichtlich spurlos vorbeigehen. Nadya verbrachte vor zweieinhalb Jahren vier Wochen auf der Straße, um gegen den langjährigen Diktator Ben Ali zu demonstrieren.

 

 

 

 

Sie forderte mit Hunderttausenden Demonstranten Gerechtigkeit und Einhaltung der Menschenrechte. Sie ahnte damals nicht, dass bald die Islamisten die Macht übernehmen und eine neue Gesellschaftsordnung durchsetzen würden. Früher war der Glaube in Tunesien eine Art Folklore und spielte kaum eine Rolle; Religion und Politik waren getrennt. Heute trauten sich sogar „Hardcore-Kommunisten“ nicht mehr zu sagen, dass sie laizistisch sind. Vor allem seit der Ermordung des linken Politiker Shukri Belaid im Dezember letzten Jahres wächst die Angst unter Oppositionellen und säkularen Intellektuellen. Selbstzensur macht sich bereit. Zwei Künstlerkollegen Nadyas wurden zu acht Jahren Haft verurteilt, weil sie Karikaturen des Propheten Mohammed im Internet veröffentlicht hatten. Die Empörung anderer Kollegen hielt sich in Grenzen. Nadya schämt sich, dass Tunesien, wo der arabische Frühling seinen Anfang nahm, nun von einer neuen Diktatur regiert wird.

 

Die islamistische Partei al-Nahda hat zwar nur 40 Prozent Zustimmung in der Bevölkerung, verfügt jedoch über eine gute Organisation und religiöse Eiferer, die Präsenz auf der Straße zeigen. Nachdem sie sich Jahrzehnte am Rande der Großstädte „wie Ratten“ versteckt hätten, eroberten sie nun die Innenstädte und versuchten, die Straße im rasanten Tempo zu islamisieren, beklagt die Kunststudentin. Auch islamistische Frauen sind aktiv geworden. Nadya wurde oft im Bus beschimpft, weil sie wie ein Mann aussieht und kein Kopftuch trägt. „Ich werde in dieser Gesellschaft dreifach diskriminiert: einmal weil ich Atheistin bin, einmal weil ich eine Frau bin. Und einmal weil ich eine Frau bin, die wie ein Mann ausschaut“.

 

Salafisten haben mehrere Bars, Bordelle und Musikveranstaltungen angegriffen. Die Provinzuniversität in Manouba wurde von Salafisten angegriffen, die tunesische Flagge wurde vom Uni-Gebäude heruntergerissen und an ihrer Stelle die Flagge der al-Qaida gehisst. Sie gehören zwar nicht zu al-Nahda, aber werden von ihr instrumentalisiert oder bewusst geduldet – einerseits um die Opposition zu verschrecken, andererseits um sich dem Westen als die moderatere Alternative zu verkaufen. Nadya sucht verzweifelt nach Trost und findet ihn nur in der virtuellen Welt. Sie und ihr Freund Alaa sind in einer Facebook Seite für Konfessionslose aktiv. Immerhin 500 Mitglieder tauschen sich dort aus. Aber sie glaubt nicht, dass sich Tunesiens Atheisten wie ihre ägyptischen Kollegen erheben werden. Zu groß sind die Angst und die Gleichgültigkeit. Viele wünschen sich nun die Rückkehr Ben Alis, der oft gesagt hatte, dass er die Tunesier vor den Islamisten schütze.

 

Nadya hält die Ben-Ali-Nostalgie für eine Bankrotterklärung der Tunesier. Junge Menschen nutzen heute das Internet nicht mehr, um sich zu organisieren und für Proteste aufzurufen, sondern um ein Ventil für ihre Frustration zu finden. Viele flüchten in die Drogen. Nadya macht sich Sorgen um ihr Land und hat eine Lebensentscheidung getroffen: „Ich muss die Niederlage gestehen. Ich werde in diese Welt keine Kinder setzen“! Ich blieb eine Weile sprachlos, wollte aber das Gespräch nicht so beenden. „Kein Mensch hätte es damals für möglich gehalten, dass die Araber sich gegen die Diktatur erheben. Keiner hat es für möglich gehalten, dass die Tunesier damit anfangen. Vielleicht kommt bald die zweite Welle der Flut. Wir haben eine multiple Diktatur in unseren Ländern. Die eine Schicht ist weg, nun taucht die zweite Schicht. Wir müssen durch!“ Ich weiß nicht ob ich ihr das sagte, um ihr oder mir selbst Mut zu machen. {Quelle: www.welt.de}

 

3 Responses to “Tamarod-Rebell in Tunesien und Jemen”

  1. Andreas Says:

    >> Die syrischen Behörden haben nach eigenen Angaben ein Giftstofflager der Regimegegner ausgehoben. Mehr als 281 Behälter mit chemischen Substanzen wurden sichergestellt, wie der syrische UN-Botschafter Baschar Dschaafari am Montag in New York mitteilte.
    Die chemischen Stoffe seien in der Stadt Baniyas entdeckt worden, sagte Dschaafari. Die Menge würde ausreichen, um eine Stadt zu verwüsten. Der syrische UN-Botschafter lud erneut die UN-Beauftragte für Abrüstungsfragen, Angela Kane, und die UN-Inspektionsgruppe unter Ake Sellström nach Syrien ein, um den Verdacht auf C-Waffeneinsatz zu überprüfen. (…) << – aus Ria Novosti


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