kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kommentar: „Papst Franziskus: ‚Wenn ich einen Priester im nagelneuen Auto sehe“! 8. Juli 2013

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 20:57

Papst beim Treffen mit Seminaristen und jungen Ordensfrauen: «Es tut mir weh, wenn ich einen Priester oder eine Nonne in einem nagelneuen Auto sehe. So etwas geht nicht»!

 

Vatikanstadt (kath.net/KNA/red): Geistliche müssen nach den Worten von Papst Franziskus konsequent dem Gebot der Armut folgen. In einer Welt, in der so viele Übel durch Reichtum erzeugt würden, müssten sie das Vorbild der Armut glaubwürdig vorleben, sagte er bei einem Treffen mit 6.000 Seminaristen, Novizinnen und Novizen am Samstagabend im Vatikan. «Es tut mir weh, wenn ich einen Priester oder eine Nonne in einem nagelneuen Auto sehe. So etwas geht nicht!» Natürlich seien Autos notwendig, «doch es reicht auch ein demütigeres, nicht wahr? Denkt daran, wie viele Kinder verhungern». Was man dabei eingespart habe, könne man diesen Kindern zukommen lassen. Denn nur ein «kurzer Nervenkitzel kann uns nicht wirklich glücklich machen», betonte Franziskus und warnte davor, die Freude der Welt „im modernsten Smartphone und im schnellsten Auto» zu suchen.

 

 Die Kirche soll nach den Worten des Papstes stärker auf die Menschen zugehen. «Ich will eine Kirche, die missionarischer ist. Ich will keine leise Kirche, sondern eine schöne Kirche, die vorwärts geht!», rief er den jungen Leuten zu und ermutigte sie, auf ihrem Lebensweg engagiert das Evangelium zu verkünden. «Bleibt authentisch, mutig und konsequent», sagte Franziskus den Gästen in der großen Audienzhalle. Christen könnten Jesus auf zwei Arten begegnen: nach innen durch das Gebet und nach außen durch die Verbreitung seiner Botschaft unter den Menschen. «Beides gehört zusammen», betonte der Papst. Ein Leben für den Glauben gründe ebenso auf dessen Studium wie auf dem Leben in einer brüderlichen Gemeinschaft. «Redet niemals schlecht über andere», mahnte er. Bei Konflikten mit Mitgeistlichen sollten sie die Vermittlung durch den Bischof oder Prior suchen.

 

 Außerdem bat Franziskus die Teilnehmer, den Rosenkranz häufig zu beten, was er humorvoll in die Formulierung brachte: Habt die Madonna immer bei euch zu Hause“! Zum Schluss seiner immer wieder von lautem Applaus unterbrochenen Rede bat er die Anwesenden, für ihn zu beten. Auch er selbst sei nur ein Sünder. Das gemeinsame Vaterunser beteten alle in jeweils ihrer eigenen Sprache. Die 6.000 Seminaristen, Novizinnen und Novizen aus aller Welt hatten Papst Franziskus am Samstagabend einen jubelnden Empfang bereitet. Sie halten sich seit Donnerstag zu einem viertägigen Besuch in Rom auf. Die Begegnung im Rahmen des «Jahres des Glaubens» steht unter dem Motto «Ich vertraue mich dir an». Auf dem Programm stehen unter anderem Gebetstreffen und Katechesen. Am Sonntag feiern die angehenden Priester und Ordensleute aus mehr als 60 Ländern mit Franziskus eine Messe im Petersdom.

 

 

Die Veranstaltung in voller Länge in italienischer Sprache



 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Oi, oi, oi, da wird der Papst aber sehr deutlich!!!

Schon lange war dies Zeit.

Er hat hier junge gläubige Menschen angesprochen, um sie auf einen richtigen Weg zu führen, nämlich den Christusweg.

 

In aller Welt sind Priester nicht so reich wie in Österreich und Deutschland. Die Entweltlichung, die Papst Benedikt XVI in Deutschland schon angesprochen und gemeint hat, wies bereits in diese Richtung.  Wie aber sieht es mit den Priestern der kath. Kirche hier in Österreich oder Deutschland aus? Wie veträgt sich die bischöfliche Limousine mit den Worten des Papstes? Wohl nicht. Wie verträgt sich das relativ hohe Gehalt, welches ein Priester in Deutschland verdient mit den Worten des Papstes? Wohl kaum. Die Priester hier sind materiell vewöhnt, sie sind durch dieses Gehalt ein wenig in die Abhängigkeit des Staates geraten, deren Positionen der PC sie möglicherweise versucht sind, immer mehr in ihre Verkündigung einzuweben und sie einzubauen. Des Brot ich ess, des Lied ich sing. Die materielle Verknüpfung prägt hier und da auch einmal die geistige Sichtweise. Die Priester und Bischöfe Österreichs und Deutschland müssen sehr aufpassen, was sie verkünden.

 

In seiner intellektuellen Art hat Benedikt dies noch unter der Rubrik „Entweltlichung“ eingeordnet. Franziskus übersetzt diesen Begriff in die Volkssprache. Er stellt das neue Auto eines Priesters dem Hunger eines Kindes entgegen. Wirksamer hätte dies auch Jesus kaum auf den Punkt bringen können. Denn die Armen hat auch Jesus in sein göttliches Herz geschlossen, nicht die Honoratioren, nicht diejenigen, die gesellschaftlich die ersten Plätze einnahmen. Dieser Papst – er könnte die Reihe der Honoratioren bei den Menschen ja leicht ausfüllen – reiht sich in die lange Schlange der Sünder ein. Er verzichtet bewusst auf die Papstwohnung im Vatikan und will lieber unter Menschen wohnen.

 

Selbstverständlich müssen wir berücksichtigen, dass dieser Papst aus einem Orden stammt, einem Orden, der nicht immer unumstritten war, der u. a. die Armut in das Gelübde integriert hat. Diese Bescheidenheit hat dieser Mann bereits in seinem Amt als Diözesanbischof in Argentinien zu eigen gemacht und auch nach außen hin  demonstriert. Darum ist er auch auf dem „Papstthron“ so glaubwürdig. Hätte er erst jetzt, als er zum Papst gewählt wurde und sich den Namen des Hl. Franziskus gegeben hatte, die Armut als katholisch-christliche Lebensweise entdeckt, wäre er unglaubwürdig. So jedoch nehmen wir es ihm ab. Er wirkt auf uns glaubwürdig in einer Weise, die in seiner Position Schule machen sollte. Wenn Jesus die Armut vorgelebt hat und auch ein Papst arm leben kann, können dies wir auch oder unsere Priester. Dieser Papst nimmt Jesus ernst. Er hat ein Herz für die Armen.  Er solidarisiert sich in seinem Lebensstil mit ihm.

 

Uns imponiert und gefällt, dass er sich als Papst auch in die Reihe der Sünder stellt und sich somit als nichts Besseres sieht als einen normalen Priester, Katholiken und Menschen, obwohl der massive Entscheidungsbefugnisse innerhalb der kath. Kirche innehat. Das Papsttum gewinnt durch ihn eine würdige Komponente hinzu: Die Armut, auf dem Papstthron immer sehr werbewirksam versteckt, permanenter Angriffspunkt der Nichtkatholiken und der Katholiken, ein Ärgernis für die Christenheit, die mit einem „reichen“ Papst als Stellvertreter Christi nichts – und auch zu Recht – nichts anfangen konnten. Die Glaubwürdigkeit blieb auf der Strecke. Bei all dem Prunk und Gepränge ging die Armutsforderung Jesu im Vatikan völlig unter. Wir sind der festen Überzeugung, dass die letzten Päpste selbst im Vatikan ein einfaches Leben geführt haben, jedoch schien es nach außen eben nicht so. Dieser Papst hat die Kritik verstanden und verhält sich jesuanisch.

 

Leider übersehen diese Kritiker, dass prunkvolle Kirchen ja auch als eine Liebeserklärung für Jesus selbst aufgefasst werden können, nach dem Motto, dass das Beste für Jesus, für Gott nicht gut genug sein kann. Eine prunkvolle Kirche dient ja im Grunde nicht der Kirche, sondern Jesus, nämlich Gott selbst.  Selbst die alte Bundeslade der Juden war künstlerisch wohl gestaltet. Religionen in aller Welt bauen Tempel, Synagogen, Moscheen und eben auch Kirchen mit Kunst und Prunk aus, weil sie den Gegenstand der jeweiligen Anbetung eben prunkvoll mit Liebe begegnen wollen, diesen Göttern und eben auch dem wahren Dreifaltigen Gott eben das Beste bieten wollen, wozu die Kunst eines Menschen überhaupt imstande ist. Dieses künstlerische Streben nach Vollkommenheit hat ja auch wichtige Nebenwirkungen gezeitigt. Dieses Verhalten hat die Kunst, die Kultur, die Feinsinnigkeit, ja bis hin zur Musik  sehr geprägt und den Menschen schneller in den Stand des Ebenbildes Gottes gerückt, weil er seine Phantasie, seine Schöpfungskraft, die von der Kunst ausging,  auch in der Wissenschaft Anwendung fand.

 

Die Pyramiden in Ägypten brauchten architektonisches, physikalisches und mathematisches Edelwissen erforderte, um überhaupt in die bauliche Realität umgesetzt werden zu können. Die Farbe der Kunstwerke musste erst „erfunden“ werden, um angewandt werden zu können. Dies setzte sich in der Musik fort, die mathematische Kenntnisse erforderte (vgl. Bach-Musik, die schon fast mathematisch aufgebaut ist) Darum ist eine prunkvolle Kirche mit Stukk und Malerei, Bildhauerei niemals abzulehnen, will sie doch himmlische Realitäten auf Erden nachahmen, eben so wie Menschen dies sich vorstellen. Darum war der Bildersturm der evangelischen Mitgeschwister völlig falsch. Wir können einfach besser beten in einer Kirche, die eine gewisse künstlerische Bedeutung ausstrahlt als in einer Kirche, die einer Garage nachempfunden ist. Es geht bei einer Kirche nicht darum, diese dem Lebenswandel Jesu anzupassen. Eine Kirche ist ein in Stein gemeißelter Lobpreis Gottes. Das ist leider von den Bilderstürmern und auch von den Kirchenkritikern schon seit jeher falsch vestanden worden.

 

Zurück zum Thema: Ein Papst nach Franziskus wird sich auch in diesem Punkt der Armut an ihm messen lassen müssen. Es wurde offensichtlich Zeit, dass ein Papst aus seiner Funktion heraus in dieser Weise auf die Menschen, die Glaubigen zugeht. Er schlägt ein neues Kapitel des Papsttums auf, das seine Nachfolger auch mit Leben erfüllen sollten, um glaubwürdig bleiben zu können. Mit diesem Papstleben setzt Franziskus Maßstäbe!  Leider hat dies 2000 Jahre gedauert, womit die Kirche zeigt, dass auch sie noch heute entwicklungsfähig ist.

 

81 Responses to “Kommentar: „Papst Franziskus: ‚Wenn ich einen Priester im nagelneuen Auto sehe“!”

  1. Wenn ich einen Menschen sehe, der anderen Menschen die Sexualität verbietet, nur weil sie als Priester Gottes leben wollen.
    So etwas geht gar nicht.

    • Bazillus Says:

      Wer verbietet die Sexualität? Jesus war selbst ehelos! Ehelosigkeit „um des Himmelreiches willen“ kann somit durchaus christliches Streben sein. Wir regen uns über den Zölibat der Priester auf? Warum? Nur weil sie Jesus auch in diesem Punkt nachfolgen? Niemand spricht über diejenigen, die einen Partner finden wollen und keinen finden. Die sind dann zur Keuschheit verdammt? Wem predigt der Papst verantwortungsvollen Sex? Den Protestanten, den Muslimen, den Atheisten, den Hindus, den Buddhisten, den Zoroastrien, den Bahai`s, den Alevite oder lediglich den Katholiken, von denen sich eh in dieser Frage kaum jemand daran hält. Der Papst verbietet. Welche Machtmöglichkeiten, dies zu kontrollieren und zu sanktionieren hat er denn? Keine. Er stellt somit den verantwortungsvollen Sex in die Eigenverantwortung des einzelnen Katholiken so wie Jesus. Religionspolizei gibt es in der Kirche zumindest heute nicht (Hat es sie jemals gegeben? Ich weiß es nicht)

      Wenn somit jemandem Ehelosigkeit abverlangt werden kann, dann dem Priester, also einem, der sich Jesus in besonderer Weise hingibt und ihn in der hl. Eucharistie in besonderer Weise vertritt. Buddhistische Mönche, die ebenfalls ehelos ihr Leben verbringen ist kein Thema, aber der Zölibat. Also, kein Priester wird gezwungen, Priester zu werden. Wenn er meint, dass er den Zölibat nicht einhalten kann, wird er kein Priester. Was sollen Eheleute denn machen, wenn ein Partner lange Zeit krank wird und gepflegt werden muss. Soll der vielleicht noch junge Ehemann die kranke junge Frau verlassen, weil kein Sex mehr möglich ist oder umgekehrt? Darüber spricht z. B. niemand.

      Verantwortlicher Sex heißt, nicht erst in der Ehe verantwortlich mit diesem Trieb umgehen zu können, um ein ausgereifter Mensch zu sein, wenn er Christus nachfolgen will.

      Ich persönlich finde den Zölibat vollkommen richtig. Da mag man mir reichlich widersprechen. Das ist mir in diesem Punkt völlig egal. Wir sollen unser Leben auf Gott hin ausrichten. Wer den Menschen in den Mittelpunkt seines religiösen Lebens stellt und Jesus nicht ernst nimmt, insbesonder in der Nachfolge als Priester, kann mit dem Zölibat nichts anfangen. Wenn ein Priester klagt, einsam zu sein, soll er sich um seine Gemeinde kümmern. Wenn er Ehefrau und Kinder hat, ist die Gemeinde nur noch Job und Nebensache. Jesus sagte schon, wer es fassen kann, der fasse es. Und nur der kann es fassen, wer als Priester am eifrigsten ist, Gott in Jesus nachzufolgen. Ich finde es gut, dass die kath. Kirche in dieser Frage für Priester ein jesuanisches Lebensmodell anbietet, aber wenn es angenommen wird, dessen Einhaltung auch fordert. Kante zeigen gegen den Zeitgeist der Versexualisierung der Gesellschaft finde ich gerade in dieser Zeit ein gelungenes Zeichen für Christus. Es ist toll, wenn Menschen für Christus eben nicht zeitgeistig leben, sondern Jesus ernst nehmen, auch in unbequemen Lebensweisen.

      Hat die evangelische Kirche etwa bessere Chancen bei den Gläubigen? Die Kirchen sind da möglicherweise noch leerer. Also wem nützt der Zölibat? Soll der Zölibat dem Menschen nützen? Nein, er soll Gott und kann dem Menschen nützen. Er kann Anbetung sein. Er kann ein probates Mittel sein, als Priester sich voll auf Gott hin konzentrieren zu können. Soll ein geschiedener Pfarrer mir auf der Kanzel etwas von ehelicher Liebe, von Liebe überhaupt und von Nächstenliebe irgendetwas erzählen wollen, wenn er selbst gescheitert ist?

      Wie sieht es in der Ehe aus? Gibt es in diesem Bereich nicht bereits viele Ehen, die, wenn sie lange genug halten, eine Geschwisterehe führen? Sollen sie deshalb auseinandergehen?

      Ich verstehe beim besten Willen nicht, warum der Zölibat überhaupt Thema ist. Wir sollten uns lieber um die Menschen kümmern, die heiraten wollen, aber mangels Partner/in nicht können. Ein Priester kann seinen Beruf an den Nagel hängen, wenn er mit dem Zölibat nicht klarkommt. Ich kenne persönlich zwei. Na und? Sie werden doch nicht gezwungen, Priester zu bleiben. Die beiden fühlen sich heute sehr wohl. Eheleute können das nicht. Also bitte, warum genießen zölibatäre Priester solche Aufmerksamkeit? Ist schon erstaunlich. Jeder, den es selbst nicht einmal betrifft, innerhalb der Kirche, außerhalb der Kirche kommen mit dem Zölibat nicht klar. Warum? Mir tun eher die katholischen Christen und überhaupt alle Menschen leid, die aufgrund von Behinderungen, Schüchternheit oder anderen als Mängel empfundene Gegebenheiten auf einen Partner oder eine Partnerin verzichten müssen. Das ist Zwang, nicht der Zölibat. Darüber sollten wir uns eher Gedanken machen.

      Kann sich der normal denkende Mensch nicht vorstellen, dass ein Priester Gott so liebt, dass er auf Sex verzichten kann? Ich kann mir das sehr gut vorstellen.

      • Frieden und Agape dir, liebe Anna-Maria!

        Die heiligen Regeln sind die Gebote Gottes – das Gesetz Mose.

        Der in Lehrfragen des Evangeliums Christi für uns Heiden zuständige heilige Apostel Paulus hat für die heilige katholische Kirche und die Gemeinschaft der Heiligen (von Gott BERUFENEN Heiligen) bestimmt, daß JEDER Bischof, Vorsteher oder Helfer (Diakon)
        Mann einer Frau sein soll
        , daß er seinem Hause gut vorstehe, seine Kinder wohl erziehe und einen guten Leumund bei den Ungläubigen haben soll, damit die Lehre Christi nicht verlästert werde. Ergänzend gelten natürlich immer die Gesetze, die Gott durch Mose bekannt gemacht hat. Die Regel ist, Priester sollen verheiratet sein und eine Familie gründen. Der Sinn darin besteht, so als Vorbild und Beispiel den heiligen Familien und den heiligen jungen Menschen zu dienen. Christus will vornehmlich durch Vorbild und Beispiel erziehen. „Walk the Talk“ also durch Praxis und nicht durch die Theorie der Phantasie.

        Wie soll ein Mensch bitte erkennen, daß jemand Jesus nachfolgt, wenn der schon den leichtesten Anweisungen Christi keinen Gehorsam leistet? ALLE 400.000 Priester, 6000 Bischöfe, 216 Kardinäle und der Räuberhauptmann an der Spitze dieser sich katholisch nennenden Organisation leben in offener Rebellion gegen Gott. Nun sind aber, Ungehorsam, Zauberei und Rebellion gegen Gott die wirklichen Todsünden. Diese sich katholisch nennende gut organisierte, kriminelle und terroristische Verbrecher-Vereinigung lebt in diesen Todsünden.

        Deine Vermutung geht somit ins Leere.

      • Hallo B.

        „Jesus war selbst ehelos!“
        Nun, mir ist vollkommen wurscht, ob mein Herr, Heiland und Erlöser Jesus verheiratet oder ehelos war. Im Neuen Testament wird diese Frage nicht angesprochen, geschweige den überhaupt darüber etwas erwähnt. Würde ich alle Argumente – reine Spekulation – die für oder gegen einen Jesus mit Ehefrau sprechen gegeneinander abwägen, wäre die Antwort – rein von der Logik und von der Schrift her – klar und eindeutig und das Ergebnis wäre, daß Jesus verheiratet war, Kinder hatte und eine Witwe und Waisenkinder zurück ließ. Mein Heil nähme daran jedenfalls keinen Schaden. Aber nun wird nichts darüber berichtet und somit ist es müssig, darüber zu spekulieren. Die Juden konnten sich ja übrigens auch nicht vorstellen, daß der Messias an einem Marterpfahl hingerichtet werden musste und Gott es mit der Jungfrauengeburt des Christus wortwörtlich meinte.

        Natürlich weiß ich, daß die Sexualität des Menschen nicht verboten werden kann. Ich heiße zwar Löding, bin aber nicht blöde – wie mein Name manchmal mit „B“ angespottet wird. Sexualität gehört ja bekanntlich (?) – mit Fragezeichen, weil ich oft den Eindruck habe, daß ich das doch nicht als bekannt voraussetzen sollte – zur Biologie des Menschen, wie das Atmen oder der Hunger.

        Grundsätzlich ist mir das Verhalten, der sich als katholisch bezeichnenden Verbrecher-Organisation, egal – was geht mich irgendeine Räuberbande oder Mafia an? Richtig, nichts.

        Nun ist aber das widernatürliche Zölibat zu einem Werkzeug geworden mit dem religiös empfindende Menschen verführt und unterdrückt werden und es wird so getan, als ob es sich um eine freiwillige Ehelosigkeit handelt – die Gott ja durchaus gestattet (Paulus: „Wer kann, der sollte, wer nicht kann, der heirate, damit er sich nicht selbst zerstöre“). Das ist das Zölibat aber eben gerade nicht, sondern eine gottlose Regel in einer gottlosen und kriminellen Organisation (in meinen Augen rangiert sie auf der untersten Stufe des Bösen in dieser Welt – noch tiefer als jede Mafia oder Terrorbande). Das wird zudem alles unter „christlich“ gelabelt geführt, was natürlich besonders übel und satanisch ist, denn ich – weil ich Christus bekenne – werden mit diesen Verbrechern von der „Welt“ als ein derartiger Irrlehrer wahrgenommen.

        „Ich finde es gut, dass die kath. Kirche in dieser Frage für Priester ein jesuanisches Lebensmodell anbietet, aber wenn es angenommen wird, dessen Einhaltung auch fordert. Kante zeigen gegen den Zeitgeist der Versexualisierung der Gesellschaft finde ich gerade in dieser Zeit ein gelungenes Zeichen für Christus. Es ist toll, wenn Menschen für Christus eben nicht zeitgeistig leben, sondern Jesus ernst nehmen, auch in unbequemen Lebensweisen.“

        Diese drei Sätze zeigen mir, wie sehr du in der Finsternis des Denkens der katholischen Schuldreligion versunken bist. Ich weiß, daß Argumente der Logik deiner Denkwelt genauso wenig zugänglich sind, wie einem Talmudisten, dem ich aus der Schrift nachweise, daß Jesus der Messias ist. Daher bleibt mir nur den Lügen die Wahrheit des Evangeliums entgegenzustellen.

        Die kath. Kirche ist nicht die katholische Kirche, die die Christenheit im Glaubensbekenntnis bekennt.

        Die kath. Kirche ist eine organisierte kriminelle Vereinigung, die an jeder illegalen Handlung und jedem illegalen Geschäft in der Welt beteiligt ist – dies schon seit Jahrhunderten; seien es Kriege oder Völkermord, Sklaverei oder Menschenhandel, ob GULAG oder KZ überall verdient sie mit und hat ihre schmutzigen Sünden-Hände darin und Sünden-Finger dazwischen, keine Gaunerei, keine Gaukelei, keine Zauberei, keinen Betrug und Götzendienst lässt sie aus.

        Ihre Priester sind keine Priester.

        Sie bietet kein jesuanischen Lebensmodell an, sondern verführt und unterwirft unter die Gesetzlosigkeit.
        Alles was sie tut und ist, ist „an Stelle Christi“ = Antichrist

        Was du als „gelungen“ lobst, verwerfe ich als abscheuliche Lüge und Verführung.

        Sie nehmen Jesus nicht ernst, sondern sind ihm in ALLEM ungehorsam, weil sie in absolutem Ungehorsam leben.

        Sie leben in Sünde und sind von der Gerechtigkeit Gottes frei.

        Was sie in ihrer Finsternis lebt hat keine Bedeutung und ist Sinnlosigkeit.

        Sie ist die Hure Babylon, wie Jesus sie nennt.
        Zu ihr gehören natürlich auch ihre vielen Hurenkinder, die sie im Laufe der Jahrhunderte in ihrer Unreinigkeit von ihren Freiern empfangen und geboren hat.
        Ihr Zuhälter ist der oberste aller Dämonen, genannt Satan, die alte Schlange oder Beelzebub.

      • Ralf Hummel Says:

        @Bazillus

        Die Sexualität steckt in jedem Menschen drin, der geboren wird und kommt bei bzw. nach der Pubertät zum Ausbruch.

        Jesus hatte auch Frauen um sich herum:

        Und es begab sich danach, dass Er reiste durch Städte und Märkte, und predigte und verkündete das Evangelium vom Reich Gottes, und die Zwölf mit ihm, dazu etliche Weiber nämlich Maria, die da Magdalena heißt und Johanna, das Weib Chusas, des Pflegers des Herodes, und Susanna und viele andere, die ihm Handreichung taten von ihrer Habe.“ Lukas 8:1-3

        Nur selten hört man, dass Jesu während seiner Lehrtätigkeit nicht nur mit seinen Jüngern durch Galiläa zog, sondern auch etliche „Jüngerinen“ unter seinen Nachfolgern waren. Das passt nicht so recht ins Bild der damals und bis heute patriarchischen Gesellschaft. Die in wenigen Sätzen in den Evangelien, Apostelgeschichte und Briefen von Paulus erwähnten Frauen werden gerne übersehen und als Randerscheinungen abgetan.

        Jesus wertete die Frauen im krassen Gegensatz zur Gesellschaft auf.

        Nur das zu Ihrer Information.

    • —Georg Löding Sagt:
      8. Juli 2013 at 21:39
      da können wie gleich alle alles tun was uns gefällt auf dieser ERrde klaro!!Hurra Hurra –keine Hl Regeln nix?!!Georg!! ++

      • Emanuel Says:

        Die „REGELN“ machte uns der HERR – nicht der Papst !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • -Der Hauch der Hölle
      Satan rast heute um die Welt, weil er weiß, daß er nicht mehr viel Zeit hat (Offb. 12,12). Er will noch schnell einen Sieg nach dem anderen erringen, bevor seine Stunde schlägt. Wie nie zuvor in ihrer Geschichte ist die Menschheit dem Teufel untertan. Durch den Propheten Jesaja sagt Gott erzürnt über die Menschen: „Böse ist, wonach sie streben, und ihre Stärke ist Unrecht. Sie sind alle vor mir gleich wie Sodom und Gomorrah.“ Es ist finster geworden auf dieser Erde. So furchtbar wie heute hat die Sünde noch nie grassiert. Sie beherrscht die Menschen immer mehr. “Entweiht liegt die Erde da unter ihren Bewohnern, denn sie haben die Gebote übertreten …“, sagt die Bibel.

      -Neben einer Reihe anderer Perversitäten

      ist es hauptsächlich die totale Sex Emanzipation, die inzwischen sämtliche Hemmschwellen überschritten hat.

      Das Resultat ist der Zusammenbruch jeglicher Moralvorstellungen, der Verlust aller ethischen Werte. Professor Wilder Smith kommentierte diese Entwicklung: „Religiös bedingte Sex Begrenzungen gelten heute direkt als rückständig. Dagegen gilt Sex Emanzipation als fortschrittlich und als eine Errungenschaft heutiger Ideologien. Ein promiskes Leben ist, so lehrt man in gewissen ’progressiven’ Kreisen, normal und physiologisch bedingt und hat nichts mit Religion zu tun. So wie man essen und trinken muß, so müssen auch die Sex Instinkte voll ausgelebt werden können, wenn man sich selbst verwirklichen will … Gegen Promiskuität darf man heute nichts mehr sagen, und Religion ist irrelevant. Homosexualität, lesbische Liebe und auch die Abtreibung entspringen den Gedanken der Sex Emanzipation und sind heutige Normen, die legalisiert sind, obwohl die Bibel sie verbietet.“

      • —Kein Richter in Deutschland schreitet heute mehr gegen diese satanischen Verunglimpfungen ein, die immer drastischer in unserem inzwischen dämonisierten Abendland ausgegossen werden. Anders dagegen, wenn zum Beispiel heidnische Religionen karikiert werden. Als sich vor Jahren der TV Showmaster Rudi Carell über Moslems lustig machte, da gab es sofort einen Aufruhr, und sogar die Bundesregierung sah sich in die Pflicht genommen und entschuldigte sich offiziell bei den islamischen Gottesstaatlern in Teheran.

        In vollem Gange sind heute alle möglichen Formen wilder Lustbarkeit und pervertierter Unterhaltungsspiele. Man kann heute kaum noch eine Tageszeitung aufschlagen, ohne zahllosen Kontaktanzeigen von männlichen und weiblichen Prostituierten zu begegnen. Die Einnahmen aller deutschen Verlage bei dem Geschäft mit der käuflichen Liebe belaufen sich auf ca. eine Milliarde pro Jahr. Unsere Gesetzeshüter drücken aber beide Augen zu, wenn Sexclubs, Fotomodelle und Prostituierte, also professionelle Huren, unter Angabe ihrer Telefonnummer ihre „Dienste“ anbieten. Diese Sex Vermittlungsanzeigen, die vom Staat großzügig geduldet werden, erfüllen übrigens den Tatbestand des § 18 la, Abs. 3 des StGB (kupplerische Zuhälterei). Es gab einmal eine Zeit, die liegt lediglich ein paar Jahrzehnte zurück, da wurde die Offerte von Unzucht gegen Bezahlung strafrechtlich verfolgt.

        „Ein Aufschrei der Entrüstung geht durch unser Land“, schreibt der Vorsitzende der Europäischen Ärzteaktion, Dr. Siegfried Ernst, “angesichts der Entwicklung zur totalen Enthemmung und radikalen Schamlosigkeit. Es fehlt nur noch die Forderung: ’Wollt ihr den totalen Sex?’ Wobei man ein Volk mit der totalen sexuellen Enthemmung genauso zerstören kann wie mit einem totalen Krieg. Die völlige Unfähigkeit etwa, den logischen Zusammenhang der Massenpornographie mit ihrem letzten Schrei, der Kinderpornographie und der Vergewaltigung und Ermordung von Kindern, zu begreifen, zeigt eine große Abstumpfung. Deshalb verwundert es nicht, wenn auch Politiker sich weigern, wenigstens die alten Strafgesetze gegen Pornographie und Blasphemie wieder herzustellen (§ 184 und 166 StGB), um diese Zerstörung der Menschenwürde etwas zu bremsen. Sodom und Gomorrah werden durch diesen Zustand unserer Gesellschaft in den Schatten gestellt.

  2. Emanuel Says:

    Wenn ich diesen Papst sehe , wie er die Füße von molemischen kriminellen Weibern küsst , muss ich kotzen ….

    DAS IST PERVERS DAS IST DIE HÖLLE DAS IST SATAN UND TEUFEL IN EINER PERSON

    • Emanuel Says:

      SORRY . SOLL HEIßEN MUSLIMEN KRIMINELLEN WEIBERN

      EKELHAFT …. EKELHAFTER GEHT ES KAUM NOCH … Höchstens die sunnitischen Kannibalen , die das Herz der syrischen Soldaten fressen, übertreffen das noch

      Na ja … die sind ja EINE FAMILIE

      • Andreas Says:

        erstens ist diese EINE muslimin keine kannibalin, und zweitens sollte man die demut dieses papstes auch und gerade gegenüber den „verlorenen schafen“ und „irrgläubigen“ etwas mehr würdigen – immerhin ist selbst der schlimmste übeltäter ein geschöpf Gottes, das prinzipiell nicht von uns gerichtet werden kann und vielmehr zur umkehr und reue angehalten werden sollte. wenn wir den hass der „gottlesfernen“ in uns aufnehmen oder erwidern, haben WIR noch mehr versagt als jene…

      • … immerhin ist selbst der schlimmste Übeltäter ein Papst und bleibt Geschöpf Gottes

        … immerhin ist selbst der Papst der schlimmste Übeltäter und bleibt dennoch ein Geschöpf Gottes

        Selbstverständlich steht mir kein URTEIL über andere Menschen zu, „denn der Richter steht schon vor der Tür.“

        Warum es nun aber pervers sein soll oder gar als ekelhaft empfunden wird, wenn ein alter Mann einer jungen Frau, zudem ordentlich mit Kopftuch bekleidet, die Füße küßt, ist mir persönlich rätselhaft. Außerdem trägt die Frau Sportschuhe der Firma Nike – eine gute Werbung, die den Absatz fördert und damit die Arbeitsplätze von Frauen in Vietnam sichern hilft.

        Es ist pervers, eine Muslima مسلمة‎ als Kannibalin zu bezeichnen. Ein solches Pauschal-Urteil ist schäbig.und eine solche wahrheitswidrige Behauptung der Lüge zeugt von einer tief geformten Gewalt-Phantasie eines Menschen,
        der einer hirnorganischen Störung oder sogar Erkrankung im Bereich der Emotion zum Opfer gefallen ist.

        Lieber Emanuel, du musst unseren Vater im Himmel dringend bitten, deine „vergewaltigte emotionale Welt“ (das zerbrochene HERZ) zu heilen. Wir sind berufen Glaube, Hoffnung, Liebe zu leben. Der verlorene Mensch sucht tief in seinem Sein das Heil. Wir sollen das Heil Christi wiederspiegeln – dies können wir aber nur, wenn wir uns selbst heilen lassen haben.

        Jesu „Antritts“-Predigt:
        Der Geist des Herrn HERRN ist über mir, darum daß mich der HERR gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden zu predigen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, daß ihnen geöffnet werde, (Matthäus 11.5) (Lukas 4.18-19) 2 zu verkündigen ein gnädiges Jahr des HERRN und einen Tag der Rache unsers Gottes, zu trösten alle Traurigen, (3. Mose 25.10) (Jesaja 63.4) 3 zu schaffen den Traurigen zu Zion, daß ihnen Schmuck für Asche und Freudenöl für Traurigkeit und schöne Kleider für einen betrübten Geist gegeben werden, daß sie genannt werden die Bäume der Gerechtigkeit, Pflanzen des HERRN zum Preise. nach Jesaja 61, zitiert Luther-Bibel 1912

  3. Ralf Hummel Says:

    @ Bazillus

    In meiner christlichen Religionsgemeinschaft gibt es Gott sei Dank kein Zölibat. Ein jeder Priester hat bis zum Oberhaupt eine Frau, die ihm eine Gehilfin ist und ihn in allen Angelegenheiten sehr unterstützt. Ohne diese Gehilfin könnte jeder Bischof oder Priester sein Amt nicht so gut durchführen. Allerdings müssen die Frauen auch auf sehr viel verzichten, weil die Bischöfe oft unterwegs und in Missionarsgebieten eingeteilt sind. Es weiss auch jeder Bischof über was er spricht (Pille, Abtreibung, Familie, Ehe, Kinder, Scheidung), weil die meisten auch noch Kinder haben.

    Warum gab es dann in der katholischen Kirche die vielen sexuellen Missbräuche, wenn der Priester auf Sex verzichten kann? Und vor allen Dingen in den Internaten?

    • Andreas Says:

      selbst der apostel paulus war auf seinen missionsreisen – im „puff“!
      im A.T. gibts kein zölibat – und Jesus war kein „pfarrer“…wer meint, das ehelosigkeit zu reinerer spiritualität beiträgt, sollte dies als seine private entscheidung betrachten – aber dafür achtung und respekt verdienen. natürlich kann die ehe eines pfarrers probleme mit sich bringen, die in ihren auswirkungen auf die kirchengemeinde zurückfallen könnten – die mittelalterliche kirchenchronik ist voll von skandalgeschichten…

  4. Kreationist74 Says:

    Nun ja, ob ein Priester ein neues Auto braucht, ist seine Sache. Wichtig ist nur, dass es nicht für ihn zum Götzen wird.

    • Kreationist74 Sagt:
      9. Juli 2013 at 15:32
      Nun ja, ob ein —-

      Kann man einen Priester vergleichen mit einem Norm. Religiösen Menschen,,..??!der das Wort Gottes treu hällt—wohl kaum!!!

      • Kreationist74 Says:

        Jeder Mensch ist ein Sünder und braucht die Gnade Gottes. Vor Gott sind alle Menschen gleich und keiner gleicher. Außerdem werden katholische Pfarrer von der Welt noch mehr angegriffen als unsereins und brauchen daher unser Gebet.

  5. Ralf Hummel Says:

    Aber auch die Ehelosigkeit eines Pfarrer kann Probleme mit sich bringen – Egoismus, Homosexualität, kein Verständnis für Familienprobleme, Scheidungen etc. Ich bin ganz eindeutig gegen das Zölibat und Ihr werdet merken, dass die katholische Kirche in Hinsicht auf Geistliche (Nachwuchs etc.) keine Probleme mehr hat.

  6. Bazillus Says:

    Es ist mir klar, dass der Zölibat nicht überall Freunde finden kann und immer kontrovers diskutiert werden mag und auch soll. Meine Meinung ist ja auch kein Dogma und soll auch keines sein. Ich respektiere jede Meinung, wenn sie gut begründet wird. Aber das ist nun einfach meine Einstellung. Nachfolge Christi im wörtlichen Sinne. Wie sagte Jesus? Wer es fassen kann, der fasse es. Die Jungfräulichkeit wird bei Jesus genauso wie die Ehe als ein hohes Gut angesehen. War Jesu Lebensweise deshalb unnormal oder diesbezüglich kritisierbar? War Jesus deshalb kein Kenner der Familie, nur weil er zölibatär gelebt hat? Die Essener zur Zeit Jesu sollen auch zölibatär gelebt haben. Also so neu ist der Zölibatshut nun auch wieder nicht.

    • Ehelosigkeit und die Ehe haben nichts mit einer Nachfolge Christi im wörtlichen Sinne zu tun.

      Jesu Lebensweise war nicht unnormal. Wie kommst du zu so einer Frage?

      Fakt ist, wie wissen so gut wie gar nichts über seine Lebensweise.
      Wir dürfen aber davon ausgehen, daß er als Jude unter Juden die Lebensweise der Juden lebte, wie es im Gesetz des Mose steht und zu jener Zeit kulturell und ortsüblich war.
      Wir wissen etwa wann und wo er geboren und wann und wo er hingerichtet wurde.
      Wir können wissen, daß er von den Toten auferstanden ist.
      Zur Lebensweise selbst kann fast nur spekuliert werden, weil einfach mehr über sein SEIN als solches, Sein Tun und Seine Lehre ein wenig berichtet wurde.

      Fast alle Aussagen zur Lebensweise Christi werden so immer spekulativ sein und bleiben. Eventuell zeigt er uns, wenn wir im Himmel sind, den großen Kinofilm, wie wirklich alles war. Bis dahin gilt sich nicht von Spekulationen ablenken und verführen zu lassen.
      Sonst sehe ich mich noch gezwungen von der Schrift her zu beweisen, daß Jesus seine Ehefrau als Witwe und seine Kinder als Waisen zurück lassen musste.
      Ich bitte dich also deine Spekulationen diesbezüglich zu beenden.

      • Bazillus Says:

        Werter Georg,
        Deine Meinung. Wäre Jesus verheiratet gewesen, hätten die Evangelisten dies mit Sicherheit auch gesagt. Wenn also in der Bibel bereits die Schwiegermutter des Petrus erwähnt wird, wäre auch die Frau Jesu erwähnt worden und ihr Verhalten wärende der ganzen Zeit seines Wirkens bis hin zum Kreuz. Was die Mutter kann, kann die Ehefrau schon lange. Denn sie wäre dann auch mit seiner Mutter am Kreuz gestanden. Denn Frauen waren offensichtlich schon damals mutiger als Kerle. Ach ja, wieder Spekulationen. Aber: Ich spekuliere nicht, sondern halte mich an die biblischen Inhalte. Ehelos um des Himmelreiches willen (Jesu Aussage) und eben Jesus als eheloser Gottmensch (in keinem Evangelium ist von Ehefrau die Rede) ! Grund genug, ihm auch in dieser Weise nachzufolgen. Aber bitte, ist für mich eh nur ein Nebenthema, aber eben meine persönliche Meinung.

      • hätte, würde, könnte …
        es ist müssig

        … und das Papsttum leugnet doch sogar die im Evangelium von den Evangelisten festgehaltenen Tatsachen, dass Jesus Geschwister hatte, nur um dieses andere Phantasma von der ewigen Jungfräulichkeit der Gottesgebärerin postulieren zu können. Die Gottesgebärerin Maria hat Christus als Jungfrau empfangen – das war eben kein biologisch sexueller Akt – und gut ist.

        Maria dann auch noch als eine Ehefrau aufzubauen, die ihren ehelichen Pflichten mit Josef nicht nachgekommen sei und ihre gesunde Sexualität nicht gepflegt hätte, ist mehr als absurd. Es gibt wohl keine Religion, die Gott, den Vater mehr verhöhnt und vor aller Welt lächerlich macht als die Papst-Organisation. Naja, da ist sowie so alles krank und vollkommen verrottet.

  7. Bazillus Says:

    Werter Emmanuel,
    welches Verständnis haben Sie vom Christentum? Wie oft sollen wir das noch sagen: Wir kritisieren den Islam, die ideologie des Islam, nicht die Muslime. Die sind die ersten Opfer ihrer eigenen Religion. Ja, selbst der größte muslimische Verbrecher, der im Namen Allahs tötet, ist ein armer Irrer, der von seinem Mohammed und seinen NAchfolgern bewusst in die Irre geleitet wurde.

    Wir können wirklich alle froh sein, dass Sie nicht Gott im Himmel sind, denn dann würde kaum jemand hineinkommen, denn alle sind in Ihren Augen Satane, Teufel und alle Mitleser. Wer von Euch der Größte sein will, sei der Diener aller. Demut ist ein christlicher Akt. Der Papst beschämt mit dieser Geste die Muslime. Einer der Imame und Obersten würde dies nämlich – gerade bei den eigenen Frauen – nicht tun und machen. Frauen sind minderwertig. Sie müssen vielleicht die Sinnbildlichkeit dieser Geste, die an die Öffentlichkeit dringt, eben weil der Papst der Papst ist, werten. Selbstverständlich kann ein Jeder diese Geste kritisieren. Das steht ihm frei. Aber ihn sofort in die Hölle schicken, finde ich sehr harten Tobak.

    Er wertet muslimische Frauen auf. Er bringt den Unterdrückten Ehrerbietung entgegen – eben im Gegensatz zu den eigenen Machotypen. Ich glaube, dass Sie einfach noch kein Gespür für Nächstenliebe, die jeden, ja Jeden treffen sollte (nicht nur Christen, sondern auch Muslime) haben. Denken Sie einmal daran, was Muslime der männlichen Art, ja der Art von islamischen Gelehrten bei einer solchen Geste empfinden? Sie werden beschämt. Ja, selbst wenn er die Füße von kriminellen Muslimen küssen würde, so wäre dies ein Akt der christlichen Demut, die in ihrer Tat oftmals mehr bewirken kann, als eine lange Predigt. Jesus ist da schon sehr deutlich geworden in seinem Feindesliebegebot. „Tut Gutes denen, die Euch verfolgen“ Ja, es ist menschlich einfach unverständlich, deshalb Ihre so scharfen Reaktionen. FEindesliebe ist göttlich. Und dieses göttliche Gespür in den Worten Jesu übersetzt dieser Papst in die menschliche Sprache, in die menschliche Tat. Auch Muslime sind Gottes Kinder.

    Das tut aber der harten Diskussion über die islamische Politreligion keinen Abbruch. Diese muss an den Pranger, und zwar gehörig.

    • Emanuel Says:

      Werter Bazillus !

      Ich merke immer wieder, wie unklar ich mich in religiösen Fragen ausdrücke! Es geht mir in erster Linie nicht um die Muslime sondern um uns Christen!!!!
      Ich will nicht mit Muslimen die einheit sondern ich will die Einheit unter uns Christen !!! Oder besser erforschen, wo die verbindenden Punkte bei uns Christen sind !!!!

      Wir können uns doch nicht einmal darauf einigen , das Jesus Christus Gott ist … oder zumindest der Teil Gottes, den Menschen als Gott erkennen können und über den Sohn dann auch zum Vater gelangen können ….. Selbst das ist bei „Christen“ nicht geklärt …….

      In meinem Beitrag zum Papst kommt es mir darauf an klarzustellen,

      DAS ES KEINE EINHEIT IM GLAUBEN DER CHRISTEN MIT DEN MUSLIMEN UND DEREN KORAN GEBEN KANN ::::

      Durch den Kuss des Korans durch den Papst und durch die Fußwaschung von Muslimen durch den Papst wird eine Einheit vorgespielt , die es nicht geben kann –
      die es niemals geben wird …. weder vorgespieltund schon gar nicht im Himmel und auch nicht auf Erden – und zwar im gesamten vom Herrn erschaffenen Universum nicht !!!!! Wenn Ihr Oberster Führer – sprich Papst hier hin und her pendelt ist das wie ein Pendeln zwischen Wahrheit und Lüge zwischen Liebe und Hass zwischen Himmel und Hölle ……

      • Ralf Hummel Says:

        @ Emanuel

        Sie verstehen das Handeln des Papstes ganz falsch. Als wahrer Christ muss man demütig und sanftmütig sein. Eitelkeit, Neid, das Bedürfnis sich ab und zu mal in den Mittelpunkt zu stellen, sind kleine menschliche Schwächen, die uns von Gott trennen können. Die Schwester der „Demut“ ist die „Sanftmut“. Wenn wir uns bemühen, demütig und sanftmütig zu sein, erfüllen wir auch zwei wesentliche Eckwerte des Evangeliums. Jesus Christus sagte von sich „…denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig“ (vgl. Matthäus 11, 29).

      • @ Ralf Hummel

        Aber auch du verstehst das Handeln des Papstes falsch.

        Er ist weder ein wahrer Christ, noch ist er von Herzen demütig.
        Er hat weder das sanfte Joch Christi auf sich genommen noch von ihm gelernt,
        welche Sanftmütigkeit könnte ein solcher Antichrist überhaupt praktizieren?

        Komm und folge mir nach! ist ein Befehl Christi, keine Einladung!!!
        Diesem Befehl des Evangeliums verweigert er sich öffentlich und sichtbar vor aller Welt.
        Diesen Ungehorsam praktiziert er im hellsten Licht.

    • „Der Papst beschämt mit dieser Geste die Muslime.

      Das hast du gut erkannt!

      Und dennoch fällst auch du auf dieses Theater herein!
      Das hat nichts mit „christlicher Demut“ zu tun.
      Das ist politisch-religiöses Kalkül.
      Das ist sauber durchdacht
      und inszeniert.

      Dahinter stecken wohlbedachte Absichten.
      Die Schuld-Religion und ihre Vertreter sind zwar dumm, aber dennoch hoch intelligent!
      Sie sind die großen Kenner der menschlichen Emotion und ihrer Gesetzmäßigkeiten.

      Was ich mich bei deinem ersten Satz fragte, war, wie es möglich ist den Islam zu kritisieren?
      Der ist doch genauso gut oder schlecht, wie alles andere – mit Ausnahme des Evangeliums – in dieser Welt.
      Oder meinst du vielleicht mit Islam in Wirklichkeit das Buch des Islam, also den Koran, der fast genauso wenig kritisiert werden kann, wie die Thora oder das Neue Testament?

      • Bazillus Says:

        Wir können jede Geste des Papstes als Kalkül betrachten, nur weil wir Papst und Kirche hassen. Aber diese Betrachtungsweise ist genauso Spekulation. Jetzt stell Dir mal vor, der Papst würde diese Geste aus vollem Herzen und ganzer Überzeugung tun? Wärst Du da erstaunt. Diese Möglichkeit lässt Du aber erst gar nicht zu, weil die Kirche ja immer ein Hassobjekt zu sein hat. Ich bin also immer erstaunt, dass es Menschen gibt, die immer genau wissen, wer ein wahrer Christ ist und wer ein falscher, wer in den Himmel kommt und wer als Satan zu bezeichnen ist. Ich traue mir solche Urteile einfach nicht zu und will sie mir auch nicht anmaßen. Das überlasse ich Gott selbst. Mir bleibt da auch gar nichts anderes übrig.

      • Das ist doch wohl alles viel einfacher:
        Von einem bösen Baum, können keine guten Früchte kommen.
        Das hat nichts mit irgendeinem Hass zu tun, den ich – Gott sei Dank – nicht auch noch kennen lernen musste.

  8. Emanuel Says:

    Durch den Kuss des Korans durch den Papst und durch die Fußwaschung von Muslimen durch den Papst wird eine Einheit vorgespielt , die es nicht geben kann –
    die es niemals geben wird …. weder vorgespielt – als Täuschung des „Gegners“ und schon gar nicht im Himmel und eben auch nicht auf Erden –

    und zwar im gesamten vom Herrn erschaffenen Universum nicht !!!!!

    Wenn Ihr Oberster Führer – sprich Papst -hier hin und her pendelt ist das wie ein Pendeln zwischen Wahrheit und Lüge

    ein Pendeln zwischen Liebe und Hass

    und ein Pendeln zwischen Himmel und Hölle ……

    Und mit Sicherheit ist es nicht ein Zeichen des Herrn ….. Ihr Papst ist nicht im geringsten in der Lage … ein Zeichen des Herrn in dieser Hölle zu setzen !!!!!

    Ihr Papst ist ein Schauspieler … der den Vertreter des Himmels auf Erden spielt ….. in Wahrheit aber eine ganz andere Rolle einnimmt ….

    LG

    Ihr Emanuel

  9. Emanuel Says:

    Bazillus Sagt:
    9. Juli 2013 at 18:14
    Werter Emmanuel,
    welches Verständnis haben Sie vom Christentum?

    Werter Bazillus ! Welches Verständnis haben Sie vom Christentum ??? Genau das , genau diese Frage , will ich klären !!! Will ich erläutern !

    Genau dort müssen wir Christen uns – zumindest in den Grund-Steinen – wieder mal zusammenraufen …… ansonsten sind wir verloren …. !!!!

    1. Frage : Ist Jesus Christus Gott, Der Herr , Der Ewige , Der Schöpfer des Universums ????

    2. Frage : Sind die beiden Grundsteine des Christentums — Liebe den Herrn über alles und liebe den Nächsten wie dich selbst – noch die Grundsteine ?
    Reicht es aus diese beiden Gebote zu kennen … oder ist es zwingend notwendig … diese Gebote zu befolgen und zu lieben ???

    3.Frage : Dürfen ausser dem Herrn – noch andere „Götter“ angebetet werden ???? ( oder „Heilige “ z.B. Maria ???)

    Es gibt noch viele Punkte , aber wir müssen gemeinsam die wichtigsten und unverzichtbaren Grundsteine herausarbeiten ……

    • Emanuel Says:

      Lassen Sie mich ergänzen … selbst auf die Gefahr hin, das sie das nicht lesen oder nicht verstehen oder nicht wollen …

      Unsere heutige Kirche ist keine Kirche des Herrn mehr …. weder Ihre katholische noch die evangelische noch die tausend anderen „christlichen Kirchen“

      Es ist die Zeit eines neuen weltweiten Konzils aller christlichen Gemeinschaften … Alle müssen Vertreter schicken zu einem Konzil der Christen im 21. Jahrhundert ….

      Das Ziel dieses Konzils muss es sein ……DEN KLEINSTEN GEMEINSAMEN NENNER ZU FINDEN … Es muss ein Konzil des Minimalismus werden

      Drei bis zehn gemeinsame Grundsteine des Christentums müssen wieder gefunden werden und eine verbindliche Einigung aller Christen auf diese wenigen Grundsteine
      muss verbindlich ratifiziert werden … von allen Teilnehmern …….

      In einzelnen Glaubensfragen, z.B. Dreifaltigkeit – Status der Maria – „Wunder“ – und so weiter – sollte größtmögliche Freiheit bleiben … und der grundsatz sollte herrschen, das kein Christ sich ab der Verabschiedung des Konzils des 21. Jahrhundert — sich mehr über einen anderen Christen mokiert oder gar über ihn lästert, nur weil er in Einzelfragen eine andere Meinung hat ….(Konkret: Kein „Katholik“ hetzt über „Luther“ – kein Evangelist hetzt über seinen katholischen Bruder oder seine katholische Schwester …. usw usw …)

    • Bazillus Says:

      Werter Emanuel:
      Frage 1: Uneingeschränktes ja, für mich eingebunden in die hl. Dreifaltigkeit.
      Frage 2: Es reicht nicht aus, diese beiden Gebote zu kennen, sondern sie auch durchzuführen und auszuführen, d. h. somit, dass ich Jesus liebe, den Gott des Islam als ungöttlich, somit als Götzen ansehe und den Nächsten, eben nicht nur den nächsten Christen, sondern auch den nächsten Muslim als Kind Gottes liebe. Weder bei Christen noch bei Muslimen oder anderen Menschen gelingt mir dies immer, leider!
      Frage 3: Außer der Hl. Dreifaltigkeit dürfen keine anderen Götter angebetet werden. Volle Zustimmung! Maria und Heilige werden nur um Fürsprache gebeten, nicht selbst als Gott angebetet. Heilige, Maria sind in sich selbst nichts, sondern weisen mit ihrem Leben, Tun und Beten immer nur auf Gott hin. Sie haben ein wohlgefälliges Leben auf Gott hin geführt, welches den anderen Christen Vorbild sein kann. Da Gott ein Gott der Lebenden und nicht der Toten ist, leben u. a. auch Heilige bei Gott weiter. Diese Heiligen werden um Fürsprache gebeten. Sie werden somit gebeten, bei Gott unsere Bitten vorzutragen, mit anderen Worten, sie fungieren als Boten zwischen der Hl. Dreifaltigkeit, also auch Jesus und dem Menschen. Sie haben eine Funktion ähnlich von Engeln, die als Boten tätig sind von Gott zum Menschen, bei Heiligen ist es halt umgekehrt, mehr nicht, aber eben auch nicht weniger.
      Beispiel zur Klarstellung:
      Zu Jesus, Gott, Hl. Geist kann ich beten, Ich bitte Dich, zu Heilgen gewandt, kann ich beten „Bitte für mich, (quasi in Stellvertretung) man mag dazu stehen wie man will. Aber wir beten Engel, Heilige eben nicht an, sondern benutzen sie als Boten für unsere Anliegen bei Gott.
      Das Ave Maria ist zur Hälfte biblisch begründet

      1. Gegrüßet seist Du Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit Dir (Begrüßung des Engels, dass sie Jesus gebären werde, aber immerhin: Dieser Bote war im Auftrag Gottes bei Maria und hat ihr diese Wertschätzung zuteil werden lassen. Gott hat Unseren Jesus in Maria zu Welt kommen lassen, also ein besseres Zeugnis für Heiligkeit eines Menschen kann es nicht geben. Diese Mutter ist etwas Besonderes. Diese „Mutter Gottes“ -dieser Begriff sagt im Grund alles aus, was über die Heiligkeit eines Menschen überhaupt gesagt werden kann- ), wenn Jesus diese Frau als seine irdische Mutter erwählt hat, dürfen wir sie auch entsprechend wertschätzen, aber NIE anbeten. In einem Marienlied heißt es über Maria: Von Gott über Engel und Menschen gestellt, erfleh uns das Heil und den Frieden der Welt. – auch hier wieder: Bitte für uns!

      2.Du bist gebenedeit (gelobt) unter den Frauen und gebenedeit ist die Frucht Deines Leibes, Jesus (Ausspruch Elisabeths, als Maria bei Ihr zu Besuch war. Maria wird hier als Frau gelobt. Jesus uneingeschränkt. übrigens bereits im Mutterleib, was eine Abtreibung unmöglich machen sollte. Jesus wurde von Elisatbeth bereits als vollständiger Mensch angesehen, einen Menschen, der noch im Embryonalzustand war, für mich eine zentrale biblische Stelle, die den Embryo als vollwertigen Menschen ansieht, als bereits als Person oder Persönlichkeit)

      3. Hl. Maria, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

      Hört sich das etwa nach göttlicher Anbetung an. Ersetzt Maria hier Gott als Anbetungsinstanz? DA muss aber schon viel Phantasie her, um so denken zu können. Selbstverständlich hat der Marienkult unrechtmäßige Blüten geschlagen, die jedoch ausgerissen wurden, zu Recht ausgerissen wurden.

  10. Hallo,

    Wenn du dem Evangelium Gehorsam leisten würdest, würdest auch du die ganzen Ungeheuerlichkeiten, die du hier über Gott verbreitest erkennen und wahrlich „vor Scham im Boden versinken“.

    „als Kind Gottes liebe“
    KEIN Wort im Evangelium setzt das „Kind Gottes Sein“ voraus, um zu lieben,
    Die Liebe bedarf keiner Voraussetzungen, schon gar nicht irgendwelcher theologischen Konstrukte, die dann auch noch vollkommen falsch ein „Kind Gottes Sein“ herleiten, damit ich dann eine zusätzlich Begründung für das Gebot ableiten kann, um es befolgen zu müssen.

    Eure Dreieinigkeit ist ein von Menschen erdachtes Phantasma (φἀντασμα) und hat mit der Wahrheit gar nichts zu tun. Es widerspricht allen heiligen Schriften. Gott besteht oder existiert nicht aus Teilen, Dingen oder Personen (Person = Maske, Rolle – wir sind doch nicht im griechischen Theater!)

    Es kommt nicht darauf an, wie es sich anhört, oder welche wohlfeilen Interpretationen sich der Mensch zurechtlegt, um hoffen oder vermuten zu können zu bestreiten, daß jede Anrede an für uns nicht sichtbare Lebewesen, wie Abraham, Maria, Mose, David oder Elija, immer den Charakter von Anbetung hat.

    Es ist jedem Menschen verboten – und zwar von Gott, dem Vater – sich an jemand anderen zu wenden, der anstelle meiner selbst für mich oder andere zu bitten. Durch ein solches, wenn auch im Irrtum begangenes, Verhalten, wird ein Gottesbild vermittelt, das ein Lüge ist. Gott ist sowohl fähig als auch mehr als Willens, sich jeder Bitte, Frage und Nachfrage selbst zu stellen.

    Sein Herzenswunsch ist doch gerade die ungetrübte und direkte, von keinem Irrtum getäuschte oder irgendeinem Leiden erschütterte Gemeinschaft mit seinen von ihm selbst gezeugten Söhnen.

    „Außer der Hl. Dreifaltigkeit dürfen keine anderen Götter angebetet werden.“
    Schlimmer gehts nimmer.

    Eure Dreiheiligkeit ist KEIN Gott, sie ist ein Phantasma!

    אהיה אשר אהיה יְהוָ֞ה אֱלֹהֵ֣י אֲבֹתֵיכֶ֗ם אֱלֹהֵ֨י אַבְרָהָ֜ם אֱלֹהֵ֥י יִצְחָ֛ק וֵאלֹהֵ֥י יַעֲקֹ֖ב
    „Ich BIN wer Ich Bin‘, Jauhu der Gott unserer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs
    hat es verboten andere Götter anzubeten.

    Wie viel mehr gilt dies für ein Phantasma oder sich gar mit seiner Not an die Heiligen, die bei Gott wohnen, zu wenden! Ihr seid einem abscheulichen Totenkult auf den Leim gegangen.

  11. Bazillus Says:

    Werter Herr Löding,
    ich brauche nicht in Scham im Boden zu versinken. Da denke ich nicht im Entferntesten daran. Immerhin hat Jesus uns den Taufbefehl gegeben, die wir leisten sollen im Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes im Matthäus-Evangelium. Warum sollte ich da zweifeln. Wenn er sagt; Ehe Abraham ward, bin ich (heißt jawohl Gott), oder „Ich bin im Vater, der Vater ist in mir“, was soll denn damit gemeint sein? Wenn er sagt, dass er den hl. Geist senden werde und nicht den Vater oder sich selbst, wie soll ich das verstehen. Er meint weder den einen noch den anderen, aber explizit den Hl. Geist. Wenn er vor Pilatus sagt, dass „sein Reich“ nicht von dieser Welt sei auf dessen Frage, ob er König sei, wie soll ich das verstehen? Soll ich mir da ein Intepretationsbein ausreißen? Ich nehme ihn also beim Wort. Also gibt Jesus mir direkt letztlich im Gesamtbild die Dreifaltigkeit an die Hand. Wenn Jesus Sünden vergibt, was m. E. nur Gott darf, hat er für mich göttliche Eigenschaften in göttlicher Autorität. Und wenn er sogar seinen Jüngern diese Vollmacht weiterreicht, dann tut er dies in göttlicher Vollmacht. Wie soll ich das denn nun anders verstehen. Wenn Jesus Gott selbst so sieht, warum soll ich damit nicht seinem Beispiel folgen. Das AT ist m. E. durch das NT vervollkommnet worden, eben durch Jesus, den ich als Bestandteil Gottes anbete. Die Stimme des Vaters sagt an mehreren Stellen, dass Jesus sein geliebter Sohn sei, auf den zu hören sei. Er sagt hier noch nicht einmal wie im AT, dass auf ihn, den Vater zu hören sei, sondern auf den Sohn, wie soll ich das verstehen? Oder waren da Dämonen am Werk?

    Auch im Glauben des Gottesbildes hat sich seit der Genesis eine Entwicklung ergeben. ich finde, dass Jesus das Image des Vaters gründlich vom Menschendenken des Straf- und Rachegottes gereinigt hat. Die Menschen in patriarchalischen Zeiten des AT haben sich außer den rigiden Gesetzen des Levitikus z. B. die Morde, die der Vater die Juden an den Midianitern hat begehen lassen, wohl in seinen Mund hineininterpretiert, um so handeln zu können, so wie Muslime heute auch im Namen ihres Gottes so handeln.

    Liebe setzt nie irgend etwas voraus, ist immer bedingungslos. Kind Gottes bin ich, wenn ich zum Gott Vater sagen darf. Die Liebe kommt immer erst von Gott und trifft jeden Menschen ohne jede Vorbedingung. Wenn die Menschen diese Liebe nicht annehmen, lässt er ihnen diese Freiheit. Z. B. fühlen sich Muslime nicht als Kinder Gottes, sondern als Sklaven Gottes, eben wie Mohammed dieses predigte. Jesus machte aus Sklaven Freunde.

    Also wenn das Gottesbild des Vaters um den Sohn und den hl. Geist bereichert wird, so bedeutet dies die Vervollkommung Gottes aus menschlicher Sicht und auch in Gott in substanzieller Sicht.Selbstverständlich glaube ich, dass Sohn und Hl. Geist schon immer im Vater gegenwärtig waren und sind. Ich persönlich habe da keinerlei Schwierigkeiten. Ich verrate den Vater nicht, wenn ich Ihn in seinem Namen, dem Namen des Sohnes und des Hl. Geistes anbete. Ich fühle mich dabei recht gut.

    Wenn jemand die Heiligenverehrung nicht auf der Pfanne hat und sie als schädlich ansieht, kann ich das verstehen. ich selbst habe jedoch damit keinerlei Probleme. Ich weiß, dass dieser Gott ein Gott der Lebenden ist und nicht der Toten, die ihre Toten begraben sollen. Ich sehe, dass Maria sowohl in Ägypten als auch in anderen Ländern in Auftrag Gottes wirkt wie in Lourdes, Fatima, Guadalupe oder eben in Ägypten. Damit sehe ich die Berechtigung gegeben, das AVE Marie beten zu dürfen. Starre religiöse Gesetzlichkeiten ohne übernatürliche Erfahrungen sind tot. Wenn diese übernatürlichen Erfahrungen auch noch nach Jesu Tod und Auferstehung im Laufe des Chrsitentums hier in den Alltag von Menschen von Zeit zu Zeit eindringen, wenn zumindest einige Heilige diese mystischen Erfahrungen bereits hier auf Erden erleben und weitergegeben haben, dann habe ich kein Problem damit, diese Heiligen um Fürsprache bei Gott zu bitten. Das ist für mich kein Totenkult.

    Wer aber Gott – damit meine ich jetzt nicht Sie – verbietet, seine eigenen von ihm erschaffenen physikalischen Gesetze durchbrechen zu lassen, also Wunder zu wirken, erweist sich eher als Ungläubiger als meine Wenigkeit.

    Nun darf jeder seinen Glauben denken, fühlen und leben wie er es für richtig hält. Ich fühle mich bei dem Dreifaltigen Gott recht gut aufgehoben. Warum soll ich Jesus nicht wörtlich in diesen Dingen nehmen oder verstehen? Da brauche ich keine menschlichen Gedankenkonstrukte. Ich nehme Jesus einfach nur wörtlich in allem, was er uns über das Gottesbild, über seinen Vater und über sich selbst in Bezug auf seinen Vater sagt. Johannes hat sich mit dieser Frage als Evangelist sehr gründlich beschäftigt. Warum soll ich da zweifeln? Wer Sünden vergeben kann, den kann ich anbeten, Wer von den Toten aufersteht, durch verschlossene Türen gehen kann, dem Thomas seine Wundmale zeigen kann, den kann ich anbeten. Wenn bei dem Tod Jesus der Vorhang des Tempels mitten entzweireißt, so wie im Judentum bei dem Tod eines geliebten Menschen ein Tuch zerrissen wird, den kann ich anbeten, wenn der Vater selbst veranlasst, das Tempeltuch zu zerreißen als öffentliches Zeichen für die jüdischen Menschen, Jesus als seinen Sohn zu sehen. Wer dies nicht kann und sich direkt an den Vater wendet, so ist er immer auf dem richtigen Weg. Er hat die Gnade des Erlebens des himmlischen Jerusalems im Jenseits. Ich persönlich kann mir einen „Gott-Vater“ allein überhaupt nicht vorstellen. Wie soll ich ihn da lieben? Dafür habe ich Jesus. Der ist konkret, der ist für mich Gottmensch und anbetbar. Mit ihm habe ich ein Bild im Kopf, dass mich Gott näherbringt.

    WEr ist der Vater? Ohne den Sohn, der ihn so liebevoll charakterisiert hat, könnte ich mit dem Vater nix anfangen, schon garnicht mit dem Vater des AT, der Mordaufträge gibt und die Menschen in Gesetzesfluten ersticken lässt. Sorry, ich finde Gott über und in Jesus in seiner menschlich übersteigenden Gedankenwelt. Die Feindesliebe ist so ein Beispiel. Sie weist über den Alltag der Menschen, die in ihrer Existenznot eher des „Wie du mir, so ich Dir“ zugeneigt sind, weit hinaus. Sie ist übermenschlich, eben göttlich. Sie finden Gott im Vater. Ich finde Gott im Vater, im Sohn und ihm Hl. Geist, weil Jesus dies so wollte. Beides beachtenswert und ich würde nie den Glauben eines anderen kritisieren, nur dann, wenn Menschen meinen, durch Gott die Legitimation erhalten zu haben, andere Menschen anderen Glaubens als minderwertig und todes- und höllenwürdig zu beurteilen und danach auch noch zu handeln so wie dies im Islam geschieht. Da fängt meine Kritik an.

    Wenn einer seine Großmutter anbetet oder einen Baum, solange er damit keinen Schaden für andere anrichtet, kann er mit meinen Respekt rechnen. Ich behaupte nur, dass der Glaube, dem ich angehöre, eben der katholische, der beste Weg zu Gott ist und spreche keinem das Recht ab, dasgleiche über seinen Glauben zu sagen. Jeder sollte den Glauben annehmen, den er am besten versteht und in dem er sich wohlfühlt.Lediglich Gläubige, die auf Gottes Geheiß andere diskriminieren, verfolgen und töten, sind meiner Kritik sicher.

    • Emanuel Says:

      Zunächst einmal meine Hochachtung ! Diese Beiträge sind auf einem sehr hohen Niveau – und das ist erfreulich !

      Nochmals zu Dreifaltigkeit, werter Bazillus : Schon der Mensch besitzt durch Gottes Schöpfungsakt

      EIN INNERES

      EIN ÄUßERES

      UND DIE AUSSTRAHLUNG AUS BEIDEM

      Besteht der der Mensch etwa deshalb aus

      DREI VON EINANDER UNABHÄNGIGEN SELBSTÄNDIGEN P E R S O N E N ??????

      Wie oft habe ich diese Frage schon gestellt ?

      Entweder wird sie nicht verstanden – oder der Wille willl sie nicht verstehen oder der Geist reicht einfach nicht aus , sie zu verstehen ……..

      Dreifaltigkeit kann nur ein Dreieinigkeit in IHM in unserem Herrn bedeuten … Eine andere Lösung gibt es nicht !!!!! Jede andere „Erklärung“ ist wie das Winden der Schlange , deren Kopf vom Herrn mit Seinem Fuß festgehalten wird ………………….

    • Andreas Says:

      schöne und wahre ausführung – aus Ihnen spricht der rechte glaube, die klare vernunft und ein harmonisches gemüt!!
      m.f.g.

    • Werter Mensch! Werter Sohn Gottes!

      Ich habe nicht geschrieben, daß Sie im Boden versinken brauchen. Daß Sie daran auch im Entferntesten nicht dran denken, ist mir bewußt. Ich schrieb, daß Sie im Boden versinken würden, wenn sie dem Befehl Gottes Gehorsam leisten würden, würden Sie vor Scham im Boden versinken. Sie brauchen das also nicht tun, es würde einfach dadurch passieren, daß Sie aus der Zielverfehlung (Sünde) des Lebens befreit würden.

      Was die Theologie aus der Wahrheit gemacht hat, wie sie sich die Dreieinigkeit erdichtet hat, interessiert mich nicht. Ich kenne ALLE Gedankengänge, jedes Für und Wider. Es ist und bleibt eine Lüge. Das ist mehr als ein bloßer Irrtum, mehr als eine falsche Vermutung, mehr als eine unrichtige Vorstellung oder Behauptung.

      Gott ist ein Gott. Er besteht weder aus unterschiedlichen Teilen, Dingen, Erscheinungen, Hypostasen (Grundlagen oder „Seinsstufen“) oder Personen (Masken). Gott ist nicht drei Lebewesen. Gott ist nicht drei Wesen. Gott ist nicht Vater und Sohn und Geist. Gott ist nicht Licht. Gott ist nichts Geschaffenes.

      Gott IST. אהיה אשר אהיה BIN wer BIN (Ich bin wer ich bin) = der Seiende (der „Seiende Sein“)

      “Person” heißt nichts anderes als Maske. Im griechischen Theater trugen die Schauspieler Masken, um jemand anderen oder einen bestimmten “Charakter” zu spielen. Das Wort “Person” kommt auch im Neuen Testament nicht vor. Es handelt sich mithin um ein “Sprachbild”, quasi ein “wie ist”, wohl um eine Metapher, die zum Eigentlichen wurde. Selbstverständlich kann der Heilige Geist keine Maske Gottes für mich sein. Dem Tod der “Dreieinigkeit” “bin ich knapp von der Schüppe gesprungen”.

      Wo im Deutschen “Gott” steht, schreibe ich das ursprüngliche “Ul”, um von den “Gottheiten” des Orients abzugrenzen (IL, AL, EL):

      Ul ist einer und Jauhushua hat Ihn uns geschildert! Johannes 1,18
      Ul ist einer und es ist kein anderer außer Ihm! Markus 12,32

      Jeshajauhu (Jesaja) 9, 5

      Ein Kind ist uns geboren
      ein Sohn ist uns gegeben

      die Herrschaft ruht auf seiner Schulter

      Sein Shuam (Name) lautet:

      Wunder
      Ratgeber
      starker Ul!

      EWIGER VATER !!!
      Friedefürst

      Vater, Sohn und Heiliger Geist sind bildhafte Ausdrücke für den einen, eindeutig einzigen Ul.

      Vater, Sohn und Heiliger Geist ist der eine einzige Ul, Er ist ein Wesen und eine einzige Person.
      Er IST ein einziges Sein.

      „Anerkannt groß ist das Geheimnis der Frömmigkeit: Er, der im Fleisch geoffenbart wurde, ist im Geist gerechtfertigt, von den Boten gesehen, unter den Nationen bekanntgemacht, in der Welt geglaubt und in die Herrlichkeit aufgenommen worden.“ 1. Timotheus 3,16

      Wer ist „Er“? „Im Anfang war das Wort, und das Wort war Ul, und Ul war das Wort. Er war in der Welt und die Welt wurde durch ihn […] Er kam in Sein Eigentum […] Das Wort wurde Mensch und zeltete unter uns, und wir sahen Seine Herrlichkeit – wie die Herrlichkeit eines Einziggezeugten eines Vaters – voller Gnade und Wahrheit. Niemand hat Ul jemals gesehen: der einziggezeugte Ul, der in dem Busen des Vaters ist, derselbe hat Ihn geschildert.“ Johannes 1, 1.10.11.14.18

      „Kind Gottes bin ich, wenn ich zum Gott Vater sagen darf.“
      Schon dies widerspricht einer Grundaussage des Evangeliums!
      Ihre Aussage ist daher bereits ein Irrtum.
      Jeder darf „Vater“ zu Gott sagen. Wie die Juden: „Wir haben Gott zum Vater“ Woraufhin Jesus den Juden sagt: „Euer Vater ist der Satan. Ihr seid von dem Vater, dem Teufel, und nach eures Vaters Lust wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang und ist nicht bestanden in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er von seinem Eigenen; denn er ist ein Lügner und ein Vater derselben. (1. Mose 3.4) (1. Mose 3.19) (1. Johannes 3.8-10) 45 Ich aber, weil ich die Wahrheit sage, so glaubet ihr mir nicht.“

      Es kommt nicht darauf an, wann ich zu Gott „Vater“ sagen kann oder darf, sondern ob ich Kind Gottes Bin.
      Das Wort war das wahrhaftige Licht, welches alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe gemacht; und die Welt kannte es nicht. Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, die an seinen Namen glauben; (Galater 3.26) welche nicht von dem Geblüt noch von dem Willen des Fleisches noch von dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind.

      Wer nicht von Gott geboren ist, ist und bleibt Geschöpf Gottes. Wer von Gott geboren ist, ist Kind Gottes.

      „Ich fühle mich bei dem Dreifaltigen Gott recht gut aufgehoben.“
      Ich muss, um es wirklich deutlich zu machen, was ich vom „fühlen“ halte, folgende Bemerkungen abgeben.
      Ich fühlte mich bei den Huren recht gut aufgehoben.

      „WEr ist der Vater? Ohne den Sohn, der ihn so liebevoll charakterisiert hat, könnte ich mit dem Vater nix anfangen, schon garnicht mit dem Vater des AT, der Mordaufträge gibt und die Menschen in Gesetzesfluten ersticken lässt.“

      Welche Flut von Gesetzen? Ich lese gerade einmal zwei!!! In Wahrheit ist es ein Gesetz (Gebot) und selbst beim Nachzählen der Zehn Gebote, komme ich auf maximal 14 an der Zahl. Daran zu ersticken, das müssten Sie mir einmal erklären. Selbst wenn ich die Vorschriften und Regeln die den israelitischen Gottesdienst betreffen und die paar Regeln in bestimmten Konfliktfällen, komme ich auf nur 623 – das sind nicht einmal 1% der Gesetze mit denen uns das Finanzamt für die BRD zu vergewaltigen sucht – und diese 623 sind sogar nur lediglich ein Drittel dessen, was im Neuen Testament steht.

      Jesus ist der Vater! Besser als der Prophet Jesaja kann ich das auch nicht sagen.
      Sehen Sie, ohne den Vater könnte ich nichts mit dem Sohn anfangen. Was soll der Wahn eines Menschen, der behauptet, daß er Gott sei und wie zum Beweis, daß es sich dabei nur um eine Lüge handeln kann, wird er für diese Blasphemie gesetzlich korrekt hingerichtet.

      Der Vater des AT, gibt Mordaufträge? Sind Sie sich wirklich über die Schwere, die Tiefe, die Weite dieser aus ihrem Munde kommenden LÜGE bewusst? Ich vermute, Sie können nicht einmal erahnen, welche Ungeheuerlichkeit sie damit formulieren.

      Wundern tut es mich aber nicht. Die Schuldreligion kennt ja keinen Gott, weil es keinen Gott für sie gibt, und wenn, ist das ja nicht mehr als der Schatten eines leeren Gespenstes und dort ist der Mensch – entgegen aller Aussagen der heiligen Schriften – Böse und schuldig; und sogar noch schuldig an seiner Schuld; und schuldig, daß er Böse ist.

      Da kann dann auch Gott der Vater zum Mörder abgestempelt werden.
      Es ist einfach nur noch widerlich und Ekel erregend.

      Lassen Sie sich das Fleisch ihres Gottes gut schmecken!
      Machen Sie hinne, die Messe geht um 6:00 Uhr los!

      • Bazillus Says:

        Werter Herr Löding,
        Ich werde mich nur mit einem Kritikpunkt befassen, weil ich niemanden von der Hl. Dreifaltigkeit weder überzeugen will noch kann. Die Häme am Schluss überlese ich geflissentlich: Der Vater des AT gibt Mordaufträge? Außer Jungfrauen wurden auch Frauen und Kinder getötet im Namen des Herrn, von Herrn Mose selbst befohlen nach bester koranischer Manier. Oh ja, und zwar aus billiger Rache eines Gottes, nämlich unseres Gottes höchst unwürdig. In dieser gesamten Erzählung tritt Moses im Namen des Herrn auf. Warum nennen Sie das dann Ungeheuerlichkeit, wenn ich an diese Begebenheit denke? Reiner Rachefeldzug mit eingeplanten Toten. Nachdem die Krieger diesen Auftrag an Männern ausgeführt hatten, weil es selbst die härtesten Krieger anwiderte, auch Frauen und kleine Jungen umzubringen, mussten sie auf Geheiß des Moses im Auftrag Gottes auch noch Frauen und Kinder allemachen. Ungeheuerlichkeit? Nein, leider Tatsache. Nur zum persönlichen Verständnis. Nach dieser Stelle habe ich aufgehört im AT zu lesen. Hätte ich das NT nicht gehabt und dadurch Jesus, unseren Gott besser kennengelernt, wäre ich heute Atheist. Moses selbst gibt hier auch nicht gerade das beste Bild ab. ABer er handelt im Auftrag seines Gottes!

        4.Mose/Numeri 31

        1 Und der HERR redete mit Mose und sprach:
        2 Räche die Kinder Israel an den Midianitern, daß du darnach dich sammelst zu deinem Volk.
        3 Da redete Mose mit dem Volk und sprach: Rüstet unter euch Leute zum Heer wider die Midianiter, daß sie den HERRN rächen an den Midianitern,

        ——-

        7 Und sie zogen aus zum Kampf gegen die Midianiter, wie der HERR es Mose geboten hatte, und töteten alles, was männlich war.
        8 Samt diesen Erschlagenen töteten sie auch die Könige der Midianiter, nämlich Ewi, Rekem, Zur, Hur und Reba, die fünf Könige der Midianiter. Auch Bileam, den Sohn Beors, töteten sie mit dem Schwert.
        9 Und die Israeliten nahmen gefangen die Frauen der Midianiter und ihre Kinder; all ihr Vieh, alle ihre Habe und alle ihre Güter raubten sie
        10 und verbrannten mit Feuer alle ihre Städte, wo sie wohnten, und alle ihre Zeltdörfer.
        11 Und sie nahmen allen Raub und alles, was zu nehmen war, Menschen und Vieh,
        12 und brachten’s zu Mose und zu Eleasar, dem Priester, und zu der Gemeinde der Israeliten, nämlich die Gefangenen und das genommene Vieh und das geraubte Gut, ins Lager im Jordantal der Moabiter gegenüber Jericho.
        13 Und Mose und Eleasar, der Priester, und alle Fürsten der Gemeinde gingen ihnen entgegen, hinaus vor das Lager.
        14 Und Mose wurde zornig über die Hauptleute des Heeres, die Hauptleute über tausend und über hundert, die aus dem Feldzug kamen,
        15 und sprach zu ihnen: Warum habt ihr alle Frauen leben lassen?
        16 Siehe, haben nicht diese die Israeliten durch Bileams Rat abwendig gemacht, daß sie asich versündigten am HERRN durch den Baal-Peor, so daß der Gemeinde des HERRN eine Plage widerfuhr?
        17 So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind;
        18 aber alle Mädchen, die unberührt sind, die laßt für euch leben.
        25 Und der HERR redete mit Mose und sprach:
        26 Nimm die Summe des Raubes der Gefangenen, an Menschen und an Vieh, du und Eleasar, der Priester, und die obersten Väter der Gemeinde;
        27 und gib die Hälfte denen, die ins Heer gezogen sind und die Schlacht getan haben, und die andere Hälfte der Gemeinde.
        28 Du sollst aber dem HERRN heben von den Kriegsleuten, die ins Heer gezogen sind, je fünf Hunderten eine Seele, an Menschen, Rindern, Eseln und Schafen.
        29 Von ihrer Hälfte sollst du es nehmen und dem Priester Eleasar geben zur Hebe dem HERRN.
        30 Aber von der Hälfte der Kinder Israel sollst du je ein Stück von fünfzigen nehmen, an Menschen, Rindern, Eseln und Schafen und von allem Vieh, und sollst es den Leviten geben, die des Dienstes warten an der Wohnung des HERRN.
        31 Und Mose und Eleasar, der Priester, taten, wie der HERR dem Mose geboten hatte.
        32 Und es war die übrige Ausbeute, die das Kriegsvolk geraubt hatte, sechsmal hundert und fünfundsiebzigtausend Schafe,
        33 zweiundsiebzigtausend Rinder,
        34 einundsechzigtausend Esel
        35 an Menschen aber 32’000 Mädchen, die nicht von Männern berührt waren.
        36 Und die Hälfte, die denen, so ins Heer gezogen waren, gehörte, war an der Zahl dreihundertmal und siebenunddreißigtausend und fünfhundert Schafe;
        37 davon wurden dem HERRN sechshundertfünfundsiebzig Schafe.
        38 Desgleichen sechsunddreißigtausend Rinder; davon wurden dem HERRN zweiundsiebzig.
        39 Desgleichen dreißigtausend und fünfhundert Esel; davon wurden dem HERRN einundsechzig.
        40 Desgleichen sechzehntausend Menschen; davon waren Abgabe an den Herrn 32

        Gesetzesflut? Oh ja, das gesamte Buch Levitikus besteht aus jüdischen Gesetzen und Vorschriften, die mit Sicherheit nicht mit der heutigen Rechtsordung in Einklang zu bringen wären. Also, ganz so unschuldig wird Gott unser Vater eben im AT nicht gerade beschrieben. Meine Meinung ist, nachdem ich dieVerkündigung Jesu im NT kennengelernt habe, hat sich so mancher religiöse Führer sich seine eigene Macht legitimiert, indem er solche Mordaufträge Gottes diesem in den Mund gelegt hatte.

        Auch mit dem Propheten Elija kann ich mich nicht anfreunden. Wer Baalspriester, mögen sie auch noch so sehr auf dem religiösen Holzweg gewesen sein, aus Spaß an der Freud umbringt, für den kann ich mich genauso wenig erwärmen wie mit Mohammed.

        Lesen Sie einmal:
        1. Buch der Könige, 18,40,
        Da das alles Volk sah, fiel es auf sein Angesicht und sprach: Der HERR ist Gott, der HERR ist Gott! 40 Elia aber sprach zu ihnen: Greift die Propheten Baals, daß ihrer keiner entrinne! und sie griffen sie. Und Elia führte sie hinab an den Bach Kison und schlachtete sie daselbst. (5. Mo

        Genau wegen dieser Storys, des Verhalten des Elija und der Gesetzesflut gibt es den Koran mit seiner ausgrenzenden Geisteshaltung. DArüber sollte intensiv nachgedacht werden.

      • Wehrter Mensch.

        Du kannst doch dem lieben Gott einmal deine Vorschläge unterbreiten, wie mit Tieren umgegangen werden soll, die ihre eigenen Nachkommen als Nahrung verspeisen.

        Als Sprachbild / Metapher: Wenn im Keller ein Apfel schwamm-schimmelig wird, soll ich ihn dort liegen lassen, so daß die übrigen auch noch vom Bösen verdorben werden können?

        Hast du den Koran gelesen, daß du behaupten kannst, er grenze aus?

        Ich vermute, daß du viele Grundbegriffe nicht verstehst oder vermischst.
        Töten und Mord, Schuld und Sünde, Irrtum und Lüge, Recht und Gesetz, Gebot und Gebrauchsanweisung.

        Der Mensch Jesus ist der Vater, der Mensch wurde.
        Der Mensch ist sehr gut.
        Schuld gibt es nicht.

  12. Emanuel Says:

    „1. Frage : Ist Jesus Christus Gott, Der Herr , Der Ewige , Der Schöpfer des Universums ????“

    Das ist vielleicht die Frage aller Fragen unseres christlichen Glaubens …… Je öfter ich mir diese Frage ansehe, um so mehr wird mir klar, das hier das Alpha und das Omega unseres Glaubens besiegelt ist.

    Heute konnte ich mit Zeugen Jehovahs sprechen – genau über diese frage … Sie denken , Jesus ist der Sohn Gottes so wie meine Tochter eben die Tochter ihres Vater ist.
    Sie sieht mir ähnlich – aber sie ist nicht „Vater“ … Und : Wenn Jesus und Gott Eins wären – dann hätte der Gegenspieler des Herrn – der Teufel – die Macht im Himmel übernommen als Jesus am Kreuze ermordet wurde ……Immerhin ist der Herr ja erst nach drei Tagen auferstanden …..

    Schon wieder bin ich verunsichert ……………………….

    • Mein geliebter Bruder Emanuel!

      Nimm es einfach so, wie der Prophet Jesaja es in 9:5 aufgeschrieben hat.
      Es ist vollkommen sinnlos, dies mit „Theologie“ zu ergründen.

      Jesaja 9:5
      Jesus ist der Vater,
      denn
      Das Kind, das geborene,
      der Sohn, der gegebene
      heißt
      starker Gott
      EWIGER VATER

      Wie sein Titel, so sein Name.
      Wie sein Name, so sein Sein!

      Als er uns Menschen hier auf dem Planeten Erde
      im von Römern besetzten Israel besuchen kam
      „in sein Eigentum kam“

      da kam er natürlich in sichtbarer Materie
      als ein Mensch aus Fleisch, Gebein und Blut
      als ein biologisches Lebewesen
      Und das Wort ward Fleisch
      und zelte unter uns Menschen

      Wahrlich, was ein Besuch,
      welche Würde Gott dem Menschen damit erweist!

      Und, was die Menschen damals daraus machten
      und, was wir noch heute daraus machen
      und wie wir bis zum heutigen Tage
      Nicht Damit Umzugehen Wissen.

      Der Friede und die Agape und die Gnade Christi IST dir, Emanuel!
      georg

  13. Bazillus Says:

    Noch ein kleiner Zusatz: Werter Herr Löding, lesen Sie doch einmal wieder Lukas 26 ff. Der Dialog zwischen dem Engel Gabriel und der „Mutter Jesu“ ist höchst interessant: Allein aus diesem Text kann ich die Dreifaltigkeit bereits erspüren.

    Die Verheißung der Geburt Jesu (Lukas 1,26 bis 38)
    Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann
    namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Name Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
    Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich. Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.

    Wir haben es mit Maria zu tun, die die richtigen Fragen an jemanden richtet, der von Gott kommt und das Wichtigste, auch glaubhafte Antworten erhält. Gottes Boten sagen nicht viel, auch Gott ist kein Laberwesen und wiederholt sich nicht so oft wie der Gott im Koran. Kurz, knapp, bündig. Hören wir mit offenem Herzen genau zu, was der Bote Gottes nicht nur Maria, sondern auch uns zu sagen hat. Er kommt sofort zur Sache. Nach dem für Maria so seltsamen Gruß soll sie ein Kind gebären und der Name wird ihr auch sogleich vorgeschrieben. Schon vor diesem besonderen Zeugungsakt Gottes bestätigt der Engel die „Sohnschaft Jesu“ (im Grunde eine Anarchie, eine Auflehnung gegen die vom Vater stammenden Gesetze des Judentums, auf dem die Todesstrafe wegen Blasphemie stand). Auf die Frage Marias, die die künstliche Befrüchtung noch nicht kannte, höre man dem Engel einmal bewusst zu:
    Zunächst spricht der Engel über Gott. Sie hat bei Gott Gnade gefunden. Dann aber, als Maria näher nachfragt, teilt der Engel Gott auf. Er spricht vom „Heiligen Geist“, der über sie kommen wird, dann spricht er von der „Kraft des Allerhöchsten“, sie sie „überschatten“ wird, gemeint wird dann wohl der Vater sein. Beide kulminieren sozusagen in der Gebärmutter der Maria und begeben sich selbst dort hinein. Das Kind Jesus wird schon vom Engel vor seiner Zeugung mit so dermaßen göttlichen Attributen ausgestattet, dass es einen vom Hocker haut, mich jedenfalls: Sohn des Höchsten, Thron des David, Herrscher in Ewigkeit, Herrschaft kein Ende, die für mich sowohl die Kraft des Allerhöchsten als auch den Hl. Geist zum Ausdruck bringen. Er ist Gott selbst. Das heißt für mich persönlich: Gott, der Eine ist und wirkt dreifaltig, nämlich in der Schöpfungskraft des Vaters, im Wehen des Heiligen Geistes und in der Übersetzung Gottes für uns Menschen, in Jesus. Alle drei sind ineinander liebend als eine Person verbunden und auch so zu verstehen, bitte, nur für mich.

    Herr Löding: Bereits zu Beginn des Lukasevangeliums ist die Hl. Dreifaltigkeit durch den Engel meines Erachtens angelegt grundiert. Warum soll sich dieser Bote Gottes so geschwollen ausdrücken. Er hätte doch einfach nur sagen können einer Jüdin gegenüber, die aufgrund ihres Glaubens gewohnt ist, Gott als Jehova zu denken, Jehova kommt über Dich. Das hätte doch gereicht. Nein dieser Bote beschreibt Gott als den Einen, der in zwei Tätigkeitsfeldern, Persönlichkeiten, Wirkweisen, egal, wie wir es nennen wollen, auftritt und handelt, aktiv wird, Der eine nicht ohne den anderen in Dreien. Das hätte er doch wirklich einfacher sagen können Wir wissen als Christen bereits vor der Geburt Christi, welchen Stellenwert dieser noch auf Erden zu Gebärende haben wird. Der Engel spricht somit vom Vater, die seine Schöpfungskraft zur Verfügung stellt, vom Heiligen Geist, der Jesus diesen Geist mit auf den Weg seines irdischen Daseins verpasst und von Jesus, dem Herrscher in Ewigkeit.

    Ich denke, dass ist doch kein künstliches menschliches Gedankenkonstrukt. Dieses Konstrukt kommt immerhin von einem Engel, einem hohen Boten Gottes, also nicht einmal vom Menschen. MEnschen haben diese Äußerung und einige jesuanische Äußerungen nur aufgegriffen und so Gott gedacht, weil sie den Inhalt des Gesagten einfach nur ernst genommen haben, aber bitte, nur meine Meinung.

    Als Gott die Menschen erschuf, erschuf er sie als Ebenbild, als Abbild. Menschen haben somit nur einen Funken Göttlichkeit in sich, den sie auch noch im Leben suchen und erwecken müssen, so verschüttet ist er. Aber er kann gefunden werden, wenn der gute Wille da ist. Der Mensch ist eine „billige“ Kopie Gottes, aber eben nicht Gott selbst. Er ist lediglich ein Abstrahl, ein Abglanz Gottes, die sich hier auf Erden noch bewähren müssen.

    Die Zeugung Jesus in Maria hat eine ganz andere Qualität, ja eine andere Dimension. Jesus ist kein Ebenbild Gottes, kein Abbild. Jesus ist durch die Kraft des Allerhöchsten, durch das Wehen des HL. Geistes direkt ein innerer Teil dieser beiden, die eins sind, den die Drei nur für ca. 30 Jahre für das Erlösungswerk in Jesus uns Menschen ausgeliehen haben, um dem Menschen zu zeigen, wie weit die Liebe Gottes zu seinen Geschöpfen, den Menschen wirklich reicht. Diese Unermesslichkeit ist es, die uns den Blick für die hl.Dreifaltigkeit nicht sofort erschließen lässt. Liebe Gottes braucht ein DU, wenn diese Liebe befruchtetend und ewig während sein will. Diese Drei befruchten sich in Ewigkeit mit ihrer Liebe zueinander so sehr, dass diese Liebe weitergegeben werden muss in überreichem Maße. Diese Liebe ist so innig, dass sie Eins werden und Eins sind, vergleichbar mit einer Flamme, die sich teilt und immer wieder vereinigt.

    Gott kann nicht erfasst werden weder als JEhova, noch als Dreifaltigkeitsgott, nicht als „Ich bin der, der ich bin“ und nicht als „Adonai“. Würde er erfasst werden können, wäre er nicht Gott.

    Nur als kleine Anregung gedacht, darüber nachzudenken. Ich lade sie dazu ein. Also, ich versinke nicht vor Scham im Boden, sondern ich erfreue mich an diesem Gottesbild, ja, ich bin sogar hellauf begeistert.

    • Emanuel Says:

      „Alle drei sind ineinander liebend als eine Person verbunden und auch so zu verstehen, bitte, nur für mich.“

      Aha ! Damit wäre in dieser wichtigen Frage bereits Einheit hergestellt !!!! Eine (göttliche) Person mit diesen drei göttlichen Wesensmerkmalen und Ausstrahlung …. Perfekt !

      Aber ist das auch das „offilzielle katholische Verständnis der Dreifaltigkeit“ ?????

    • „Würde er erfasst werden können, wäre er nicht Gott.“

      Sagt wer?
      Der Papst? Luther? Calvin? Satan?
      Stammt es aus dem Munde Muhammeds?
      Möglicherweise hat es die Gottes Mutter verkündigt.
      Der Vater selbst? Der Sohn oder gar der Heilige Geist selbst?
      Oder doch vom Boten Gabriel oder dem Erzengel Michael persönlich einer der Propheten?

      Bitte, wer hat Ihnen das offenbart?

      • Bazillus Says:

        Das sagt mir der gesunde Menschenverstand. Stellen Sie sich vor, dafür brauche ich weder Papst noch Muhammed noch sonstwen. Wäre Gott fassbar, wäre er degradiert. Gott, egal wie er von Menschen gesehen wird, wird immer ein Geheimnis bleiben. Nicht einmal Menschen in unserer nächsten Umgebung sind vollends erfassbar, wie viel weniger Gott selbst, an den wir glauben, ihn aber nicht sehen. Selbst tierisches Verhalten kann der Mensch noch nicht ergründen bis in alle Tiefen ihres Seins. Noch Fragen?

        Oder ist es IHnen, Herr Löding, gegeben, irgendeinen Menschen bis in die Tiefe seiner Existenz zu verstehen? Ich gebe jedenfalls zu: Ich bin es nicht. Wie also soll irgendein Mensch den großen Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde bis in die Tiefe seines Seins erfassen können, hat er sich doch außer in Jesus noch nicht einmal irgendeinem Menschen gezeigt, sondern sich immer nur in Bildern (Dornbusch, Wolke) angedeutet oder in Gesetzen oder in den Worten:“Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören“. Ich kann auch Jesus nicht voll erfassen im Sinne von kennen bis in die letzte Faser seines Lebens hier auf Erden geschweige denn im Himmelreich.

      • So, so der gesunde Menschenverstand.
        Von dem habe ich auch schon gehört.
        Vielleicht sagst du mir, wo ich ihn treffen kann,
        er scheint nämlich auf reisen zu sein.

        „Selbst tierisches Verhalten kann der Mensch noch nicht ergründen bis in alle Tiefen ihres Seins.“
        Liegt es vielleicht daran, daß der Mensch ja selbst – medizinisch, biologisch betrachtet – ein Tier ist?
        Oder ist dir nicht bewusst, daß wir zur Gattung Homo, den Trockennasenaffen, den Primaten, den Säugern gehören?

        Ich behaupte nicht, daß ich alles verstanden hätte.

        Ich kann aber eine Wahrheit aussprechen: es gibt keine Schuld.
        Wir kommen wie alle Säuger auf diese Welt. Wenn die übrigen Säugetiere keine Schuld haben, dann erst recht nicht, der Homo sapiens sapiens. Es bleibt jedem natürlich überlassen, wenn er neben Jesus auch noch die Schuld benötigt, um sich sein Sein zurechtzulegen.

        Ich kann nur bezeugen, daß Gott mich 1983 geheilt hat, daß ich ihn schauen durfte, daß er mich gezeugt hat und ich von neuem geboren wurde – kurz, daß Gott in mir inkarnierte.

  14. Garfield Says:

    Ein Papst der dem Islam, unserem größten Feind, die Füße küsst, ist MEIN Papst NICHT!!!

    Ich will meinen Feinden nachjagen und sie vertilgen und will nicht umkehren, bis ich sie umgebracht habe. Ich will sie umbringen und zerschmettern, sie sollen mir nicht widerstehen und müssen unter MEINE FÜßE fallen.

    2Sam 22,38-39:

    Zu den Moslems habe ich nichts zu sagen außer…

    Tut an ihnen, wie auch sie getan haben, und zahlt ihnen doppelt heim, wie ihre Taten es verdienen.

    Offb 18,6:

  15. Ralf Hummel Says:

    @ Garfield

    Ihr sollt sogar Eure Feinde lieben! Ich hoffe, Sie sind nicht nur ein Namenschrist.

    Der Verbrecher zu seiner Rechten blickt hinüber zu Jesus, gibt seine Schuld offen zu
    und sagt voll Vertrauen zu ihm: „Jesus, denk an mich!“

    Die Antwort Jesu ist überwältigend:“Wahrlich, ich sage dir: Heute noch
    wirst du mit mir im Paradiese sein.“

    Das zeichnet einen gläubigen Christen aus.

    LG
    Ralf Hummel

    • Garfield Says:

      Hallo, ich grüße Sie, mein guter Ralf Hummel! Den Feind lieben…? Hahahaha… NIEMALS!!! Der Feind ist zu bekämpfen und zu zerstören, alles andere bedeutet nur unseren eigenen Untergang und derer, die wir wirklich lieben SOLLTEN, nämlich die unseren eigenen LEUTE!…Fragen sie mal die armen Kopten in Ägypten, oder die vernichteten Armenier in der Türkei…Diese haben sich bloß an die Bahrmherzigkeit geklammert, aber auch nur weil sie nicht starke genug waren, dass wahre Vermächtniss unseres Schöpfers anzuerkennen, nämlich Krieg für den Frieden zu führen…!

      Du fragst MICH ob ich ein wirklicher Christ bin? Ich bin ein polnischer Goral und komme aus den Karpaten, seit Jahrhunderten ist meine Fammilie Katholisch, aber ich selbst halte mich da ehr an das alte Testament…

      Gruß! Jesus ist mit UNS, er muss es einfach sein, denn wir lieben ihn und er muss es uns gleich tun!!!

      Bist Du bereit!?

      • Emanuel Says:

        Ausserdem ist der Verbrecher neben unserem Herrn KEIN VERBRECHER mehr – weil er seine Schuld eingesehen hat und sich zum Herrn bekannt hat ..

        Warum versteht Ralf Hummel diese einfache Wahrheit nicht ???? JESUS VERGIBT KEINEN VERBRECHERN !!!!!! Warum seid ihr so blind?
        Soll Gott auch ein Verbrecher sein ???? Nur Verbrecher vergeben einander !!!!!! Mein Gott , die einfachsten Glaubens-Grundsätze verstehen dies Schafe nicht mehr …

        Ich verzweifele wieder … SEID IHR KATHOLIKEN ALLE SO BLÖDE ???? VON DEN EVANGELISCHEN VERRÄTERN WILL ICH GAR NICHT REDEN ……

        DAS DARF DOCH NICHT WAHR SEIN

        DER VERBRECHER NEBEN UNSEREM HERRN HAT SEINEN SÜNDEN ABGESCHWOREN WO SCHWÖREN DENN DIE SATANE UND TEUFEL MIT DENEN IHR EUCH VERBINDET UND VERBRÜDERT :::: WO SCHWÖREN DIE DENN IHREN SÜNDEN AB ????????????

        Kapiert ihr nicht …. oder wollt ihr nicht kapieren …. ihr seid mit denen verbrüdert , weil ihr aus derselben Hölle seid , wwie die ….. Ihr seid die Partner …

        Ekelhaft alles …..

      • Ralf Hummel Says:

        @ Garfield

        Es gibt keine armen Kopten in Ägypten. Jeder Mensch, der Jesus Christus in sich trägt, ist reich. Außerdem muss jeder gläubige Mensch Prüfungen über sich ergehen lassen und bestehen, die manchmal sehr hart sein können. Kein Mensch kommt ungeprüft ins Himmelreich.

        LG
        Ralf Hummel

      • „Es gibt keine armen Kopten in Ägypten.

        Jeder Mensch, der Jesus Christus in sich trägt, ist reich.

        Außerdem muss jeder gläubige Mensch Prüfungen über sich ergehen lassen und bestehen, die manchmal sehr hart sein können.

        Kein Mensch kommt ungeprüft ins Himmelreich.“

        Amen! „Wer es fassen kann, der fasse es.“

        Wer aber einem „Einladungs-Jesus“ auf den Leim gegangen ist, wird es nicht fassen können.

        „KOMM! Folge mir nach!“, lautet der BEFEHL Christi
        „Wer es fassen kann, der fasse es.“

        Friede Dir, Ralf Hummel und Dank an Dich, für diese vier Wahrheiten, die ich einfach wiederholen muss:

        „Es gibt keine armen Kopten in Ägypten.

        Jeder Mensch, der Jesus Christus in sich trägt, ist reich.

        Außerdem muss jeder gläubige Mensch Prüfungen über sich ergehen lassen und bestehen, die manchmal sehr hart sein können.

        Kein Mensch kommt ungeprüft ins Himmelreich.“

        Amen! „Wer es fassen kann, der fasse es.“

    • Nein, der Verbrecher hatte seine „Schuld“ nicht eingesehen.
      Was er einsah war, daß seine Hinrichtung Folge seiner falschen Handlungen war,
      daß er sein ganzes Leben in der Zielverfehlung (Sünde) zubrachte.
      Das Evangelium hat einen anderen Inhalt.
      Mit Schuld hat das alles gar nichts zu tun.
      Die Botschaft Christi ist eine andere.

      „Schuld“ ist quasi gleichnishaft der Schatten – eine Abbildung zweiter Ordnung – im Gleichnis Platons über die Höhlenbewohner.

  16. Garfield Says:

    JESUS VERGIBT KEINEN VERBRECHERN

    …Ich auch nicht!

    Knecht Christi: „Solche Arte von Kommentaren sind auf KOPTEN OHNE GRENZEN nicht erwünscht – Sie sind jederzeit als Besucher willkommen. Aber bitte behalten Sie Ihr Gedankengut für sich selbst. Danke schön und alles Gute“!

    • Ralf Hummel Says:

      Und genau dieser Verbrecher, der neben Jesus am Kreuz hing, hatte es begriffen, dass er nur durch Jesus zu Gott kommen konnte. Jesus ist für die Schuld der Menschen gestorben. Aber der andere Verbrecher, der neben ihm hing, wollte das nicht glauben, deshalb ging er weiter auf dem Weg von Gott weg. Doch jeder, der Jesus annimmt, jeder, der ihn um Vergebung bittet, dem wird Gott auch vergeben.

  17. Garfield Says:

    –Knecht Christi—

    Wer sind SIE!?

  18. Garfield Says:

    Sie sprechen anscheinend im Namen dieses Blogs hier…Hmmm, na gut, sagen sie nur bescheid und „der Hirte Garfield“ zieht ohne Zorn einfach weiter, aber nicht ohne euch hier vorher zu sagen, haltet weiterhin die Ohren steif ihr guten Leute! Gruß!

  19. Lothar Mathia Zagst Says:

    Ich bin einfacher Missionar.erst seit 26 Jahren, andere noch viel länger und viele steigen zur Zei ein. Ich freue mich ueber den Aufbruch in der Kirche.Das Wort von Papst Franciscus , mehr Barmherzigkeit und n i c h t urteilen, nicht von oben herab sondern unten, unter den einfachen, Menschen leben…und lieben lernen.Mich spricht auch die verständliche Sprache des Papstes an.Im Geiste Jesu dieKraft suchen und leben.dazu sind alle eingeladen, auch die sich ganz sicher fühlen und sehr streng mit ich sich selbst (asketisch) umgehen. Verdienen ,abverdien kann man das Reich Gottes nicht..In der Nachfoge Jesu hffen wir ja es geswchenkt zu bekommen..
    Ich meine wir dürfen es keinem absprechen, dassauch er, oder sie auf der Suche und unterwegs sind. Ich freue mich, dass so viele und verschiedene Menschen Licht, Glaube
    Sehnsucht erfahren.Auf dieser Ebene könne wir uns auf d e m W e g treffen…
    Wer sollte swich nicht über i diese Zeichenin unserer Zeit freuen.
    Ich bin dankbar fuer di Medien, die Frauen und Maenner die die guten Zeichen weitergeben.

  20. Bazillus Says:

    Werter Herr Löding,
    Ihre Behauptung, dass es keine Schuld gäbe, ist m. E. sehr weit hergeholt! Natürlich gibt es Schuld. Ich kann mich frei entscheiden, ob ich die Einflüsterungen Satans oder Gottes einhalte, ich kann mich entscheiden, ob ich morgens zur Arbeit gehe oder nicht. Ich kann mich entscheiden, ob ich mir Mühe gebe, meine Kollegen christlich gütig zu behandeln oder nicht. Ich kann mich entscheiden, ob ich meinen Nachbar freundlich grüße oder noch halbherzig bis gar nicht. ich kann mich in vielem entscheiden, ob ich zum Gottesdienst gehe oder nicht, ob ich bete oder nicht, ob ich Gutes tue oder eben nicht, vor allem wenn Not am Mann ist. Ich kann mich entscheiden, ob ich mir täglich Mühe gebe, meine Familie liebevoll zu behandeln oder eben nicht. Es gibt ja nicht nur das Extreme Mord, Diebstahl. Das Böse beginnt bereits in Gedanken. Da habe ich die Freiheit. Wenn ich dem Bösen gedanklich nachhänge, mache ich den ersten Schritt der Schuld. Wenn ich diesem Bösen auch noch in der Tat nachfolge, dann habe ich Schuld auf mich geladen. So jedenfalls sehe ich mein Handeln.

    Es ist doch die Entscheidung von Vätern, die ihre Kinder vernachlässigen oder nicht, ob sie Unterhalt zahlen, wenn sie können, oder nicht. So gibt es viele Dinge, die ich hier aufzählen kann. Also wie kommen Sie zu der Vorstellung, dass es keine Schuld gäbe, gerade beim Menschen. Tiere handeln wie sie handeln, weil sie instinktiv und triebgesteuert handeln. Menschen können die Folgen ihres Tuns erkennen, wenn sie denn wollen. Wenn ein Mensch christlich geprägt ist, ist die Leitschnur seines Handelns die Gottes- und die Nächstenliebe, soweit es ihnen möglich ist.

    • Werter Mensch,

      was mir das Evangelium Christi oder die übrigen Schriften nicht offenbaren, will ich nicht mehr glauben.
      Das Evangelium ist die Wahrheit. Ich benötige keine menschlichen Spekulationen mehr, die mir „einen anderen Christus, ein anderes Evangelium vor Augen malen“.

      Bei ‚Schuld‘ handelt es sich um die „Vergottung“ eines Substituts.
      Es ist ein Phantasma mit dem die Lüge, das ‚Böse-Sein‘ des Menschen versucht zu beweisen.

      Im Evangelium Christi geht es um die Befreiung von Sünde [der Zielverfehlung des Lebens des Menschen].
      Diese Zielverfehlung [Sünde] hat den Menschen beschmutzt, daher ist Reinigung notwendig, die nur durch das Blut Christi erfolgt und möglich ist. Die Beschmutzung des Menschen durch die Sünde führt zu einem Verderben des Gut Sein des Menschen. Das Böse ist also der Prozess der Verderbnis des Gut Sein des Menschen. Dieser Prozess des Verderbens wird nicht dadurch aufgehalten oder umgekehrt, wie es das Evangeliums Christi tut, in dem ich das als ‚Schuld‘ uminterpretiere. Der schwamm-stichige, faulende Apfel wird nicht dadurch heile und gesund, daß ich ihm die „Lehre von der Schuld“ predige. Dadurch wird auch weder die Zielverfehlung aufgehalten noch umgekehrt.

      In unseren westlichem Kulturkreis wurden wir auf ein anderes Gedankengut konditioniert als das Evangelium.
      Es wurde uns „ins Hirn geschxxxn“. Daher benötige ich eine ordentliche Gehirn-Wäsche, die nur das Evangelium garantiert. Manches in meinem Denken hat sich sehr versteinert, wie das eben so ist, wenn etwas kein Leben zugefügt wird. Lügen kann kein Leben eingehaucht werden, weshalb sie sehr schnell sehr hart werden.

      Wer die Schuld predigt – vor allem die Schuld des Menschen – was eine Lüge für sich darstellt, ist in einem Irrtum gefangen, aufgrund der Zielverfehlung in der er sich befindet. ‚Schuld‘ ist eine der größten Dichtungen des Menschen, dessen Herz verfinstert ist.

      Wer die ‚Schuld‘ predigt, sollte sich darüber bewusst sein, daß er damit Anklage gegen das Werk Gottes, den Menschen, erhebt, denn er behauptet nichts anderes, als das Gott es selbst ist, der den Menschen Böse geschaffen hat. Damit und dadurch erhebt der Mensch, der solche Lügen erdichtet und aufstellt, die er im Irrtum verbreitet, Anklage gegen den Schöpfer aller Dinge, allen Lebens selbst, und damit beleidigt und kränkt er das Herz unseres Vaters und Herrn Jesus Christus selbst.

      Es gibt keine Schuld. Das ist ein Phantasma. Es ist ein Hirngespinst. Weil es ‚Schuld‘ nicht gibt, kann sie nicht nachgewiesen, geschweige denn, bewiesen werden. Bisher hat kein „Vertreter“ irgendeiner Kirche „meine“ Wahrheit – nämlich, daß es Schuld nicht gibt – angegriffen, geschweige denn thematisiert. Selbst der Papst in Rom kann mich dafür nicht exkommunizieren. Ungewollt werden die Irrlehrer der Schuld so zu meinen mächtigsten Beschützern, was mir die Sprache vor Erstaunen verschlägt.

      Ich wünsche dir den Frieden und die Agape Christi
      georg löding

  21. Bazillus Says:

    Herr Löding,
    Schuld gibt es nicht: Jesus sah dies aber anders:
    Das Vater unser z. B. ist voll von Schuld, Vergebung der Schuld. Am Kreuz hat er seinen Feinden vergeben. Vergebung kann nur dann geleistet werden, wenn vorher Böses oder zumindest Unrechtes getan worden ist. War die Kreuzigung gerecht? Nächstenliebe hat u. a. viel mit Vergebung zu tun. Feindesleibe, die Blüte der Liebe hat ausschließlich etwas mit Vergebung zu tun. Der Vergewaltiger eines Mädchens hat Schuld auf sich geladen. Wie wollen Sie diese Tat denn beurteilen? Wollen Sie dem Mädchen sagen, dass er nur das Ziel der Gottes- und Nächstenliebe nicht erreicht hat und dass das, was diesem Mädchen passiert ist, eben ein großes Nichts ist? Liebe kann nicht absolut gesetzt werden. Sie muss mit Inhalten gefüllt werden. Aber Hass ist eben das Gegenteil dessen. Und wer Hass im Herzen trägt, der macht sich schuldig.

    Ich denke, Sie klammen die Eigenverantwortung eines Menschen für sein Handeln total aus. Denn nur der kann – egal was er tut, Hitler oder Stalin – nicht schuldig sein, wenn er für sein Handeln keine Verantwortung zu übernehmen hat.

    Aber genau die Verantwortung des Einzelnen Menschen wird in Matthäus von Gott erfragt werden:
    Ich war hungrig, ihr habt mir nichts zu essen gegebeben. ich war durstig usw. Wird Gott also nicht nach Schuld fragen? Oder wird er fragen, ob ich die Liebe einfach nicht perfektioniert habe völlig ohne Ansehen dessen, was ich mit meinem lieblosen Handeln anderen Menschen angetan habe? Wir wollen doch die Kirche im Dorf lassen. Schuld – Vergebung gehören zu Leben wie die Liebe und das Vergeben. Vergeben und Umkehr ist zentraler Bestandteil des Christentums. Streit unter Brüdern: Jesus: Erst Versöhnung und dann komm und opfere Deine Gabe. Umkehren kann ich aber nur, wenn mir bewusst ist,das ich falsch gehandelt habe. Und wenn dieses Falschhandeln bewusst geschieht, dann nenne ich das Schuld oder eben auch Sünde.

    Selbst wenn ich jemanden im Straßenverkehr versehentlich überfahre, so dass er stirbt und ich noch nicht einmal juristisch die Schuld trage, so habe ich automatisch – da kann ich garnicht anders – das Gefühl von Schuld. Selbst da. Hätten Sie, Herr Löding, dieses Gefühl nicht oder würden Sie da so locker mit umgehen?

    Ich kann mir nicht aus der Bibel irgendwelche Stellen herauspicken, weil sie meiner Ideologie gerade so gut zupasse kommen. Ich denke, das Bibelbild ist ein umfassenderes.

    Jesus zur Ehebrecherin: Geh hin und sündige nicht mehr. Dieses „Nichtmehrsündigen“ ist eine zentrale Botschaft Jesu. Jesus bestätigt sogar noch die Sünde, die dem Sünder von Jesus persönlich vergeben wird. Sie unterstützt im Übrigen das Tun in Liebe zu Gott. Denn etwas nicht mehr tun zu sollen aus dem Munde von Gott ist Gesetz. Wer dieses Gesetz bewusst bricht, sündigt, weil er gegen das Gesetz gehandelt hat. Wenn er mit der Sünde einen anderen Menschen beleidigt, verletzt, schädigt, so richtet er Schaden an, der nach menschlichem Ermessen wieder gut zu machen ist. Wo ist das Problem, die Dinge so zu sehen, wie sie sich im realen Leben abspielen?

    Also Jesus hatte durchaus als Gott dem Menschen über Schuld und Sünde etwas zu sagen.

    Noch zu Ihrer Frage: Ja, ich habe den Koran gelesen. Genau dort sind mir die vielen Stellen aufgefallen, die Menschen ausgrenzen, nämlich a) der Hass des islamischen Gottes auf alle Nichtmuslime (Ungläubige genannt) b) der Imperativ Gottes, mit Gut und Blut gegen Ungläubige zu kämpfen und c) Ungläubige nicht zu Freunden zu nehmen. Muslime dürfen noch nicht einmal am Grabe von Ungläubigen beten. Und Juden und Christen sind eh die schlechtesten oder je nach Übersetzung die „abscheulichsten“ Geschöpfe in den Augen des Gottes des Islam.

    Meine Meinung ist, wer die Existenz von Sünde oder Schuld negiert, negiert nicht nur die Eigenverantwortlichkeit, sondern gerät in Gefahr, sich auf den Weg in den Nihilismus und in die Anarchie. Wer die eigene Schuld negiert, der ist auch kaum fähig, mit anderen mitzuleiden.

    Recht haben Sie, dass es eine Schuldkultur gibt, die von anderen gern einmal ausgenutzt wird und das permanente Schuldigsein insbesondere eines ganzen Volkes wie Deutschland wegen des Holocausts endlos fortgesetzt sehen möchte. Ich wehre mich auch gegen Kollektivschuld. Aber die persönliche Schuld aufgrund persönlichen Fehlverhaltens zieht unweigerlich Schuldgefühle nach sich. Wenn dem nicht so wäre, würden wir reagieren wie Roboter ohne jeglcihes Mitgefühl und jegliche Empathie.

    So wie die Gegensätze Liebe und Hass erst erkennen lassen, was Hass ist – kann ja nur der, der geliebt hat – oder Pech nur dann als solches erkannt werden kann, wer Glück hatte oder die Gegensätze des Geben ist seliger denn nehmen oder Selbstsicherheit und Angst erst dann erkennen kann, wenn ich beides erlebt habe so ist es eben auch mit der Schuld/Sünde oder Liebestat/Unschuld. Erst wenn ich beides erlebt habe, kann ich ermessen, welchen Wert die vergebende Liebe darstellt.

    Wenn sie aber hingehen, die Schuld aus dem Bereich des menschlichen Lebens auszuklammern, so erfassen Sie die menschliche Bandbreite des Verhaltens des Menschen nur partiell und werden dem Menschen auch nicht gerecht.

    • Herr Mensch,

      warum schreibe ich Herr Mensch und nicht Frau Mensch? Ich kenne dich ja nicht persönlich. Du denkst und schreibst halt, wie ein Mann denkt und schreibt … Frau denkt anders 😉

      Schuld gibt es nicht: ich sehe das genauso wie Jesus.

      Das „Thema“ Jesu ist die Zielverfehlung (Sünde) des Menschen.

      Der Irrtum des Judentums lag darin, anzunehmen, daß der Mensch dieser Zielverfehlung, einem Schicksal gleich, absolut ausgeliefert ist und das sie weder aufgehalten noch umkehrbar sei. Als „Beweis“ dieses schicksalhaften Prozesses der Zielverfehlung in dem sich der Mensch befindet, gilt den Juden, ein Verstoß gegen das Gesetz des Mose. Im „Katholizismus“ ist es noch grausamer und schrecklicher: hier kommt noch das Phantasma der Schuld hinzu, ein diffuser Nebel-Schatten eines leeren Gespenstes.

      Beide Denk-, bzw. Glaubens-Systeme gründen auf dem Lügen-Fundament Es ist kein Gott und der Mensch ist böse Das ist die Wahrheit hinter beiden „Religionen“, Denk- oder Glaubens-Systemen. Von beiden Systemen werden die Menschen des „westlichen“ Kulturkreises seit vielen tausend Jahren im Denken konditioniert und geformt. Die einzige Erlösung davon bietet das Evangelium Christi, weil es als einziges die wirkliche Fähigkeit und Macht dazu besitzt, das Denken des Menschen zu reinigen und ein komplett neues – Paulus sagt dazu „erneuertes“ – Denken zu ermöglichen.

      „Hätten Sie, Herr Löding, dieses Gefühl nicht oder würden Sie da so locker mit umgehen?“

      Ich habe auch noch hin und wieder solche „Schuld“-Gefühle. Wenn sie mir bewußt werden, nehme ich sie unter den Gehorsam Christi gefangen. Bei solchen oder ähnlichen Unglücksfällen erlaube ich mir aber selbstverständlich die vollkommen natürliche Trauer, die ich mir aber nicht durch das Phantasma Schuld madig machen lassen.

      Natürlich frage ich mich, warum meine Tochter elendig verreckt ist oder mein Sohn mit meinem LKW tödlich verunglückt ist – also ich frage mich, ob solches Unglück möglicherweise einen Grund, vielleicht sogar seine Ursache in meinem eigenen Handeln oder Unterlassen haben kann, nach einer ‚Schuld‘ zu suchen, die es sowieso nicht gibt, ist dabei jedoch nicht zielführend und daher überflüssig. Solches Unglück und Leid, daß jeden Menschen unvorbereitet und heimtückisch trifft, mag Ursachen und Gründe im Tun oder Unterlassen haben, aber bereits der Prophet Hiob hat bewiesen, daß es nichts mit Schuld, ja nicht einmal mit Sünde zu tun hat. Übrigens wird die Trauer sogar selbst als ein unerträgliches Leiden empfunden, da braucht niemand auch noch die guten Freunde des Hiobs, die an der Schuld, wie an einem Gott, festhalten.

      Vergebung, Versöhnung, Sünde und Erlösung sind die großen Themen der Botschaft Jesu – mit ‚Schuld‘ hat das alles nichts zu tun.

      Dort wo Jesus dieses Wort (einmal) benutzt hat, gebraucht er es gleichnishaft als ein „Wie-Vergleich“ im Sprachbild einer Metapher. Die Sache selbst hat er damit aber nicht gemeint.

      Vielleicht magst du über das große Thema meines Lebens ein paar Gedanken lesen:
      http://seidenmacher.wordpress.com/schuld-gibt-es-nicht-das-paradigma-von-der-schuld-einem-denkgespinnst/

      Frieden und Agape Dir, Mensch.

      • Bazillus Says:

        Werter Herr Löding,

        zunächst einmal mein herzliches Mitfühlen, ob des Schicksals, das Sie ereilt hat. Sie haben völlig Recht, wenn Sie das Leid, den Tod, Krankheit oder Sterben, welches den Menschen irgendwann immer ereilt eben nicht unter das Diktat der Schuld stellen. Genau da gehört sie nicht hin. Volle Zustimmung. Niemand ist schuld, wenn jemand krank wird. Niemand ist schuld, wenn ein Opfer ohne Fremdeinwirkung verunglückt, niemand ist schuld, wenn einen Leid trifft, das nicht menschlich verursacht wurde durch eine vorsätzliche Handlung, niemand ist schuld an einem Tsunami oder Erbeben oder anderen Gefahren, die die Erde zu bieten hat. Genau da gehört die Schuld, der Schuldreflex oder das Schuldgefühl nicht hin, auch wenn der Einzelne sich da auch nicht immer erwehren kann.

        Beim Propheten Hiob war das m. E. anders. Hier geht es um Gott, der ihn straft. Kann Gott schuldig sein? Natürlich nicht. Gott ist vollkommen und kann nicht sündigen und schuldig sein. Darum spielt die Schuld in diesem Buch kaum eine Rolle, Hiob an der Güte Gottes durch das so stark erlittene Leid zweifelt, berechtig zweifelt. Aber das ist m. E. keine Frage von Schuld. Die bei Gott zu suchen, ist müßig. Wenn Gott als Schöpfer nicht schuldig sein kann, kann es der Mensch eben aber allemal, indem er sich eben nicht um Gottes Gebote schert und an Gott und dem Menschen schuldig wird, wenn er in Ablehnung der Gebote Gottes anderen sündhaft zusetzt. . Und da gehen unsere Meinungen halt auseinander. Ich meine, dass Schuld/Sünde zum Leben dazugehört. Die Frage ist, wie gehe ich mit Schuld/Sünde, die ich selbst begangen habe anderen gegenüber um und wie gehe ich mit der Sünde und der Schuld anderer, die diese mir angetan haben, um?

        Das ist m. E. die Grundsatzfrage. Schuldbewusstsein hat nämlich jeder. Gewissensbisse über begangenes Unrecht hat Jeder, der noch nicht ganz abgestumpft ist. Falsch ist es jedoch, ewig und 3 Tage in der Schuldfrage gefangen zu sein und zu bleiben. Da wird man psychisch krank und die Seele zerrüttet. Ich habe da garnichts dagegen, dass Sie dem Katholizismus spinnefeind sind. Aber ich verstehe da Ihre Argumentation über den Katholizismus nicht. Das Sakrament der Beichte ist ja gerade das von Jesus explizit eingesetzte Mittel, von Sünde und Schuld loszukommen, diese auf 0 herunterzufahren und von neuem zu beginnen. Beichte ist Lossprechung von Sünde, natürlich nur dann, wenn die Reue ernst ist und man sich da selbst und Gott nix vormacht, denn Gott ist nicht belügbar. Jesus gibt den Jüngern die Vollmacht, in seinem Namen Sünden zu vergeben, also ein direkte Vollmacht von Gott. Gerade im Katholizismus kann eben der einzelne mit Schuld bersser klarkommen als in vielen anderen Religionen. Die Beichte gilt als Zeichen Gottes. Die Psychologenwartezimmer waren noch nie so voll wie heute in gleichem Maße wie die Zahl der Beichten abgenommen hat. Die Beichte ist somit ein Geschenk Gottes für die Befreiung des Menschen. Wenn Jesus aber dieses Mittel der Sündenbefreiung einsetzt, so geht er davon aus, dass Sünden geschehen und Sünden ziehen Kreise in der Seele des Geschädigten, aber auch in der Seele des Begehnden. Diese Kreise des Begehenden nenne ich, weil diese negativen Taten von ihm ausgingen, schuldig sein.

        Sicher kann man die Form der Beichte kritisieren oder ander Dinge um die Beichte. Der Kern, der LOSSPRECHUNG kann den Einzelnen seelisch wirklich befreien, wenn er sich darauf einlässt.

  22. Ralf Hummel Says:

    @ Georg Löding

    Jesus Christus hat keine Befehle erteilt. So wie mir bekannt war, war er kein General oder Feldmarschall bei der Bundeswehr. Jesus Christus war gnädig und gütig und kein Befehlshaber. Verstanden!!!!!

    • Lieber Ralf Hummel,

      „Jesus Christus hat keine Befehle erteilt.“
      Hier bist du im Irrtum einer Lüge gefangen.
      Mit dieser Aussage lügst du also aufgrund eines Irrtums.

      Jesus hat sehr wohl – und darüber hinaus sehr viele – Befehle erteilt;
      sogar ein eigenes Recht mit Gesetzen und Gebote hat er aufgerichtet.


      „Paulus, ein Knecht Jesu Christi, berufen zum Apostel, ausgesondert, zu predigen das Evangelium Gottes, (Apostelgeschichte 9.15) (Apostelgeschichte 13.2) (Galater 1.15) 2 welches er zuvor verheißen hat durch seine Propheten in der heiligen Schrift, (Lukas 1.70) (Römer 16.25-26) (Titus 1.2) 3 von seinem Sohn, der geboren ist von dem Samen Davids nach dem Fleisch (2. Samuel 7.12) (Matthäus 22.42) (Römer 9.5) 4 und kräftig erwiesen als ein Sohn Gottes nach dem Geist, der da heiligt, seit der Zeit, da er auferstanden ist von den Toten, Jesus Christus, unser HERR, (Matthäus 28.18) (Apostelgeschichte 13.33) 5 durch welchen wir haben empfangen Gnade und Apostelamt, unter allen Heiden den Gehorsam des Glaubens aufzurichten unter seinem Namen, (Apostelgeschichte 26.16-18) (Römer 15.18) (Galater 2.7) (Galater 2.9) 6 unter welchen ihr auch seid, die da berufen sind von Jesu Christo,
      7 allen, die zu Rom sind, den Liebsten Gottes und berufenen Heiligen: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem HERRN Jesus Christus! (4. Mose 6.24-26) (1. Korinther 1.2) (2. Korinther 1.1-2) (Epheser 1.1)

      Dem aber, der euch stärken kann laut meines Evangeliums und der Predigt von Jesu Christo, durch welche das Geheimnis offenbart ist, das von der Welt her verschwiegen gewesen ist, (1. Korinther 2.7) (Epheser 1.9) (Epheser 3.4-9) 26 nun aber offenbart, auch kundgemacht durch der Propheten Schriften nach Befehl des ewigen Gottes, den Gehorsam des Glaubens aufzurichten unter allen Heiden: (Römer 1.5) 27 demselben Gott, der allein weise ist, sei Ehre durch Jesum Christum in Ewigkeit! Amen.“

  23. Ralf Hummel Says:

    @ Georg Löding

    Als Sündloser ging Jesus Christus für unsere Sünde und Schuld in den Tod; mit seinem grausamen Tod am Kreuz eröffnete er uns den Weg, von Sünden frei gemacht und mit Gott versöhnt zu werden. In 2. Korinther 5,19 ist über den Opfertod Jesu Christi geschrieben: „Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber“, und in 1. Johannes 3,16 heißt es: „Daran haben wir die Liebe erkannt, dass er sein Leben für uns gelassen hat.“

  24. Ralf Hummel Says:

    Ich bete jeden Sonntag vor der Sündenvergebung „und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern,…..“

    Die Heilige Schrift ist die Grundlage für die Definition von Sünde und Schuld. Das Maß, mit dem zu messen ist, setzt Jesus Christus. Der Mensch kann nicht festlegen, was Sünde ist und was nicht. Sünde ist absolut, Schuld relativ. Schuld ist dann gegeben, wenn Gott in seiner Gerechtigkeit und Allwissenheit dem Menschen, der eine Sünde begangen hat, dieses Fehlverhalten anrechnet. Die Schwere der Schuld kann unterschiedlich sein, Gott allein bemisst sie.

    Sünde ist alles, was dem Willen Gottes entgegensteht und Gottes Wesen zuwiderläuft. Jede Sünde trennt von Gott und muss vergeben werden. Ob etwas Sünde ist oder nicht, liegt nur im göttlichen Willen. Keinesfalls darf der Mensch eigenständig festlegen, was Sünde ist.

    • Ja, ich kenne diese theologisch „päpstlich“ römisch-katholische Definition von Sünde und Schuld.
      Sie kann aber weder aus den heiligen Schriften noch aus dem Evangelium hergeleitet werden.
      Selbst die katholische Theologie – die sich auf Augustinus stützt – gibt sie nicht her.
      Es handelt sich dabei um ein erdichtetes Gedankenkonstrukt. Da sie wider besseres Wissen propagiert wird, handelt es sich damit nicht um einen bloßen Irrtum, sondern um eine Lüge, der sehr viele Menschen auf den Leim gegangen sind und die viele Menschen ohne sie zu hinterfragen irrtümlich verbreiten.

  25. Ralf Hummel Says:

    @ Georg Löding

    Ich bin dagegen, wenn man Jesus Christus zum Behelfshaber abstempelt, der Befehle erteilt haben soll. Jesus Christus war in keiner Kaserne und erst recht nicht beim Militär.

    • Und ich bin dagegen, daß du so tust, als ob ich Jesus Christus zu irgendjemanden ABSTEMPEL.

      Wenn Jesus zu irgendjemanden oder irgendetwas ABGESTEMPELT wird, bin ich auch dagegen!
      Und wahrlich, wer und was wurde ihm nicht schon alles angedichtet!

      Wenn Jesus das Wort ist, das Wort aber Gott selbst ist, dann ist Jesus Gott selbst und nicht ein Teil oder eine Maske (Person) Gottes. Wenn Jesus aber Gott selbst ist, dann ist er auch der ewige Vater selbst und somit ist er der Schöpfer des Himmels und der Erde. Und mir ist vollkommen wurst, was irgendein Sanhedrin oder politisches Konzil für Urteile oder Lehren als verbindlich erklärt hat.

      Ich mag ja dagegen sein, mir mag das nicht in den Kram passen, ändern wird es nichts:
      Jesus ist das Oberhaupt aller Menschen.
      Jesus ist Gesetzgeber, Befehlshaber, Richter, Hohepriester, König, Lamm Gottes, Bischof und Hirte meiner Seele, Heiland, Erlöser, Diener aller Menschen, Sohn der Jungfrau Maria, biologischer Bruder von Brüdern und Schwestern – ich kann doch wohl schwerlich an den Tatsachen vorbei gehen, die im Neuen Testament von ihm berichtet werden und dies nur deshalb ablehnen, weil ICH dagegen bin, weil es mir nicht ins Konzept passt. Jesus ist ja wohl nicht mein guter Kumpel oder bloßer Nothelfer, wenn ich meine, ich bräuchte ihn mal gerade wieder in irgendeinem Unglück oder Leiden. Und dennoch ist es doch auch wahr, daß ich sein Freund und Bruder, genauso wie sein untergeordneter Befehlsempfänger als Soldat und Sklave bin.

      Wie ich es leid bin, daß gerade diejenigen, die irgendeinen unsicheren Glauben an ihn bekennen, ihn zum Popanz ihres Lebens abstempeln. „Ich bin dagegen“ als ob ich in irgendeinem Rat sitze, indem über Jesus abzustimmen sei.

  26. Ralf Hummel Says:

    Ich habe nur etwas dagegen, wenn man Jesus Christus als Befehlshaber darstellt.
    Befehlshaber ist ein sehr hartes Wort für einen demütigen, vergebungs- und hilfsbereiten Menschen. Er hat sehr sachlich und direkt gesprochen, aber bestimmt keine Befehle erteilt.

    • „KOMM und folge mir nach!“

      Will ich den Worten nicht noch die letzte Feder an ihren Flügeln nehmen,
      dann ist „Komm“ ein Imperativ, die Befehlsform eines Verbs.

      Warum sollte der von Herzen demütige, vergebende und helfende Mensch Jesus keine Befehle aussprechen dürfen? Nur, weil es nicht in MEIN Weltbild passt?
      Nein, es bleibt dabei: Jesus hat das Gesetz des Mose vollendet.
      Er hat ein neues Recht eingeführt, dazu hat er neue Gesetze eingeführt und unter anderem AUCH Befehle erteilt.

  27. Ralf Hummel Says:

    „Komm und folge mir nach!“ kann aber auch sehr nett von ihm gesprochen worden sein und nicht befehlerisch.

    Als kleiner Junge habe ich mir oft die Jesus-Filme im Fernsehen angeschaut und da kam einmal ein Film. der in Italien gedreht wurde und in dem Jesus Christus oft sehr hart gesprochen hatte. Ich denke aber, dass der Übersetzer eine sehr harte Aussprache hatte. Auf jeden Fall war das nicht eine Art Film mit dem Jesus Christus, der sonst immer kam. Dieser Film mit den italienischen Darstellern und der deutschen Übersetzung gefiel mir ganz und gar nicht, weil ich mir Jesus nie so vorstellen kann.

    • Ich halte dich für meinen Bruder in Jesus, der unser gemeinsamer Herr, Retter und Heiland ist.
      Der Friede und die Agape dir, Ralf Hummel!

      Ich wurde doch sehr mit einem Jesus angefeindet, der ein „Schlappschwanz“, eine Art Kumpel, noch so ein „Wahnsinniger“ aus der Wüste Judäas ist – und wie wurde er gerade die letzten 40 Jahre hier in Deutschland verhöhnt und verspottet!

      Ich habe ihn selbst nie als „befehlerischen“ Befehlshaber kennen gelernt, sondern als wirklichen Retter und Heiland, Aber er ist nun einmal auch DER Herr und wirkliche Herrscher über alles – und was ich in sogenannten „christlichen“ Kreisen persönlich erlebt und beobachtet habe, ist schlimmer als alle Verhöhnung und aller Spott, der mir je von „heidnischer“ Seite begegnet ist. Er wird von denen, die behaupten, daß sie ihm folgen oder dienen würden nicht einmal mehr als Herr wahrgenommen, geschweigen denn verkündet! Es ist geradezu ein Basar geworden auf dem heute dieser, morgen jener sein Schäfchen ins Trockene bringt. Und eine Verführung jagt die nächste.

      Ich wollte mit dir keine Wortklauberei oder einen Donatisten-Streit beginnen. Auch irgendein Dogmatismus liegt mir fern. Ich gehe davon aus, daß unser Herr, diesen Befehl nett und sogar sanft gesprochen hat, dennoch hat er ihn – vor seiner Auferstehung – als Herr ausgesprochen, während er den Befehl „Gehet hin in alle Welt“ als der von den Toten auferstandene König aller Könige den Jüngern auftrug, die ALLES lehren sollten.

      Nun stelle dir noch einmal vor, ich hätte das griechische Wort ‚Diktator‘, was dort auch für Jesus vorkommt, benutzt…

      Natürlich ist Jesus nicht derjenige, den Menschen sich unter Begriffen vorstellen, die im Laufe der Zeit eine andere Bedeutung bekommen haben. Viele Christen wollen ja nur wegen einer 12-jährigen Episode der deutschen Geschichte kein HEILAND mehr aussprechen, nur weil,eben die 4 Buchstaben HEIL darin vorkommen … es ist schon gewaltig absurd, welchen Weg die Verständigung sogar unter Brüdern genommen hat.

      Dein Jesus ist schon auch der meinige. Verwirrt wurden wir dennoch alle. Was ein Segen, daß, wenn auch aus Üblen Umständen heraus, Jesus in seiner unendlich unbegreiflichen Weisheit und Gnade uns heute Kopten aus Ägypten, Äthiopien und Eritrea, Protestanten und Katholiken aus Asien, Südamerika und Afrika sendet, so daß uns sogar in diesem wahrlich finsteren Land mit über 130.000 Mordopfern, die im Mutterleib vernichtet werden und 430.000 Menschen, die mit Krebs gemordet werden, obwohl es längst – seit spätestens 1994 – effektive Heilmittel gibt, an denen aber keine 69 Milliarden im Jahr verdient werden können.

      So, und all das halte ich eben auch für eine Folge, daß Jesus nicht mehr als Herr und Befehlshaber wahrgenommen wird, weil er ja auch als ein solcher gar nicht mehr verkündet wird, und weil der Platz im ewigen Feuer (semantisch Hölle) ein so schrecklicher Ort ist und – oh, weh! – mit dem Holocaust verwechselt werden könnte, daß wir Christen besser das Maul halten. Und zur Gottlosigkeit der Schwulen und Lesben, den Kinderfickern und all den anderen Abscheulichkeiten – bis hin zur Behauptung, daß Gott der VATER!!! hier im Strang als Mörder bezeichnet wird – sagen wir halt auch nichts mehr. Meine Zunge herausschneiden?

      Wenn wir uns aber von den Feinden Christi sagen lassen, welche Worte, wir benutzen dürfen und welche nicht, was wir verkündigen können oder nicht – dann, ja dann, ist es auch bald um uns selbst geschehen.

      Vielleicht ahnst du jetzt, wie ich „Befehl“ im Zusammenhang mit Jesus verwende.

  28. Irrelevanz der Moral

    „Heute, unter der Herrschaft der Monopole, widerstreitet die Betätigung des Eigennutzes oft genug dem gemeinen Wohl. Daher die gut gemeinten Ratschläge der Moralisten und Ethiker, den Eigennutz zu bekämpfen. Sie haben nicht begriffen, dass der Eigennutz an und für sich durchaus am Platze ist, und dass es nur einige rein technische Mängel unserer Wirtschaft sind, derentwegen der Eigennutz so häufig zu Ungerechtigkeiten führt. In einer monopolbefreiten Wirtschaft hingegen, in der es nur eine Art des Einkommens, den Lohn, geben wird, laufen Eigennutz und Gemeinnutz dauernd parallel. Je mehr die Einzelnen dann, ihrem Eigennutz gehorchend, arbeiten, umso besser werden sie den Interessen der Allgemeinheit dienen.
    Der heutige endlose Widerstreit zwischen Eigennutz und Gemeinnutzen ist eine ganz zwangsläufige Folge des herrschenden Geldstreik- und Bodenmonopols. Eine von diesen beiden Monopolen befreite Wirtschaft entzieht diesem Widerstreit für immer die Grundlage, weil in ihr der Mensch aus Eigennutz stets so handeln wird, wie es das Gemeininteresse erfordert. Die seit Jahrtausenden von Religionsgründern, Religionslehrern, Philosophen, Moralisten usw. aufrecht erhaltene Lehre von der Sündhaftigkeit der menschlichen Natur wegen ihrer Eigennützigkeit findet damit ein für allemal ihr Ende. Es ist keineswegs notwendig, dass wir, diesen Lehren folgend, uns durch Äonen hindurch abmühen, um uns selbst zu überwinden, um eines Tages vielleicht doch noch gemeinnützig zu werden – sondern wir können schon jetzt, heute, in dieser Stunde, die Verbrüderung der bisherigen Widersacher Eigennutz und Gemeinnutz vollziehen. Es ist dazu nicht erforderlich, dass wir den Menschen reformieren, es genügt vielmehr, wenn wir das fehlerhafte Menschenwerk, unser Geldwesen und Bodenrecht, ändern.“

    Otto Valentin (aus „Die Lösung der Sozialen Frage“, 1952)

    Wie naiv ist es, zu glauben, die Moral könnte irgendeine Relevanz für das menschliche Zusammenleben haben, wenn die grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung, das Geld, nur in der Form eines primitiven Ausbeutungsmittels (Zinsgeld) existiert, das prinzipbedingt zu systemischer Ungerechtigkeit (Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz, sowohl innerhalb der Nationalstaaten als auch zwischen den Staaten) und damit zwangsläufig zu Massenarmut, Umweltzerstörung, Terrorismus und Krieg führt?

    Und wie naiv ist es weiterhin, zu glauben, die berühmteste Persönlichkeit der Welt, auf der bis heute die planetare Zeitrechnung basiert, wäre nichts weiter gewesen als ein moralisierender Wanderprediger?

    In der Tat – Dummheit ist ein unvergleichlich gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit:

    Das Jüngste Gericht


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