kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kommentar: „Schneider kritisiert Familienbild der Bibel“! 7. Juli 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 21:41

 

Evangelische Kirche, über dts NachrichtenagenturNikolaus Schneider, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), lehnt Änderungen an der vielfach kritisierten EKD-Orientierungshilfe zum Thema Ehe und Familie ab. Er halte das Papier, in dem unter anderem gefordert wird, “Familie neu zu denken”, nicht für einen Bruch mit der bisherigen Haltung der Kirche, sagte Schneider der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z./Samstagsausgabe). “Ich verstehe, dass manche Formulierung möglicherweise diesen Eindruck erwecken konnte. Aber es geht uns gerade um ein Festhalten an der Ehe und ein Ausweiten ihrer entscheidenden Werte auf andere Formen von Familie”, sagte Schneider.

 

Schneider kritisierte im Gespräch mit der F.A.Z. das Familienbild der Bibel: “Schauen Sie sich übrigens die Institutionen-Ethik von Ehe in der Bibel an: Dort wird die rechtliche Gestalt der Ehe vorrangig unter dem Gesichtspunkt des Eigentumsrechts verhandelt. Die Ehefrauen gehören dem Mann, sie haben gehorsam zu sein. Von Geschlechtergerechtigkeit sind wir hier weit entfernt. Auch in dieser Hinsicht ist es gut, `Familie neu zu denken`”, sagte Schneider der F.A.Z. Auch habe das Christentum in seiner Geschichte Erneuerungen bezüglich der Ehe “bisher allein im Blick auf die Institution” vorgenommen. “Das hat notwendige Veränderungen gerade unter dem Gesichtspunkt “Gerechtigkeit” häufig erschwert”, kritisierte Schneider in der F.A.Z. (dts Nachrichtenagentur) Foto: Evangelische Kirche, über dts Nachrichtenagentur.

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Herr Schneider, der Schlüsselsatz „…Aber es geht uns gerade um ein Festhalten an der Ehe UND EIN AUSWEITEN IHRER ENTSCHEIDENENDEN WERTE AUF ANDERE FORMEN VON FAMILIE“ ist ja gerade der große Kritikpunkt. Was ist der Wert einer Ehe? Eine Ehe ist ein Bund, den Gott uns vorgegeben hat, indem er uns als Mann und Frau erschaffen hat, der er das große Geschenk göttlicher Schöpfung übertragen hat, die biolgogische „Reproduktion“. Diese ist in einer gleichgeschlechtlichen „EHE“ eben nicht möglich. Nur weil sich der Mensch von diesem Prinzip Gottes durch Beliebigkeitspartnerschaften entfernt hat, müssen sie rechtlich nicht gleichgestellt werden.

 

Das ist der Punkt! Sie, Herr Schneider, sollten wissen, dass das Sodom- und Gomorrha-Prinzip der Bibel genau das meint, das Abrücken von den Regeln Gottes in dieser Frage. Hatte das AT mit seinem rückständigen Ehebild, womit Sie durchaus Recht haben, noch echte Defizite, so hat Jesus – und dieser gilt für uns Christen – die Ehe als so wertvoll angesehen, dass er jeden lüsternen Blick auf Personen außerhalb der Ehe als Ehebruch gebrandmarkt hat. Diese Ehe hat er nie in Frage gestellt, sondern er hat dieser Ehe eben die jesuanische Würde und den jesuanischen Segen gegeben. Damit schließt Jesus die Polygamie aus, die Sie, werter Herr Schneider, ja gesellschaftsfähig machen wollen und Ihre Theologie den Staatsgesetzen anpassen und den zeitgeistigen menschlichen Gegebenheiten. Dasgleiche gilt für andere Lebensmodelle, die sich Menschen außerhalb des Willens Gottes zueigen gemacht haben. Gottes Wort in dieser Frage scheint für Sie nur noch Beliebigkeitscharakter zu haben und ist jederzeit wie ein Gummiband auf das Zusammenleben von Menschen ausdehnbar.

 

Sie machen den entscheidenden Fehler wie die übliche morderne Theologie von der Liebe Gottes. Sie negieren den Willen Gottes und passen das menschliche Verhalten, welches diesen Regeln zuwiderläuft, als religiös begründbar legitim an. Sie gehen hin und fordern in Ihrem Verkündigungsverständnis nicht einmal mehr das Streben des Menschen auf den Willen Gottes hin, sondern propagieren mit diesem Satz in dieser Frage einmal mehr danach, dass Gott sich in Ihrem theologisch völlig falsch verstandenen Gottesbild der Liebe, den Menschen anpassen soll. Herr Schneider, das völlig falsche Verständnis, dass der Gott der Liebe alles durchgehen lässt, ist weit verbreitet in den Kirchen. Der Gott der Liebe verzeiht immer, aber wohl nur demjenigen, der auch nur einen Schritt auf ihn und seinen Willen in Umkehr zugeht.  Wer aber gegen den expliziten Willen Gottes   lebt und so zeigt, dass ihm der Wille Gottes und er selbst schnuppe ist, begibt sich auf einen schmerzlichen Weg.

 

Nicht umsonst hat die kath. Kirche das Sakrament der Ehe eingeführt, das die evangelische Kirche ja leider hat fallen lassen (Luther: Die Ehe ist ein weltlich Ding) und somit leicht und locker mal eben auch andere Lebensgemeinschaften gleichwertig . Wenn ich die Ehe als weltlich Ding ohne Bezug zu Gott sehe, dann hat Luther Recht. Wenn wir aber – was religiöse Sichtweise angeht – unser eigenes Leben und das Leben in der Ehe auf Gott ausrichte, dann ist diese Ehe eben kein „weltlich Ding“ mehr. Erst das Sakrament der Ehe hebt die Frau und den Mann in die Gleichberechtigung vor Gott. Das Sakrament der Ehe spenden sich im Übrigen die Eheleute selbst, der Priester segnet nur diesen Bund. Auch das ist ein herausragende Sichtweise.

 

Hochzeit – Trauung – Ehesakrament

www.kirchenweb.at

 

Die kath. Kirche versteht die Ehe als ein Sakrament, also als ein Zeichen, in dem Gott den sich Trauenden seine Liebe und Hilfe für das gemeinsame Leben zusagt. Zudem gilt die Ehe als Abbild des Bundes zwischen Christus und der Kirche: Wie Christus und die Kirche eins sind, so gilt die Ehe als unauflösbare Gemeinschaft.  Die Eheleute spenden sich das Ehesakrament im kirchlichem Rahmen selbst, durch ihr Wort „JA“  zu einander!  Die Deuteworte bestehen im gegenseitigen Versprechen der Treue, die ebenso wie ein Ring kein Ende haben darf. Dabei anwesend  sind  Priester ( oder Diakon ) mit zwei  Trauzeugen. Für das gültige Zustandekommen einer Ehe stellt die Kirche Bedingungen wie zum Beispiel den aufrichtigen Ehewille der Partner und die Bereitschaft für Nachkommen. Nur wenn die Bedingungen erfüllt sind, gilt eine Ehe zwischen Christen als grundsätzlich vor Gott unauflöslich.

 

Familie ist so etwas wie Kirche in Miniatur!

Kinder werden in ihr heran wachsen, um  Verwandte  wird sich  gekümmert.

Die  Familie kann zu einem positiven Zeichen auch für andere werden!

 

Mit dem Sakrament der Ehe ist somit dem Willen Gottes, der sich bereits im alttestamentarischen Schöpfungsbericht niederschlägt, unseres Erachtens am Besten im menschlichen Leben gedient. Wenn jedoch ein Kirchenführer hingeht und das christliche Ideal der Ehe in Gott herunterbricht, indem er die Lebensgemeinschaften einer Ehe gleichsetzt und sie in die gleiche Wertigkeit wie die Ehe erhebt, so ist dies unseres Erachtens bedenklich, insbesondere für das Seelenheil des Menschen, für das doch ein Kirchenführer immer verantwortlich zeichnen sollte. Herr Schneider: Das Seelenheil des Menschen ist nicht gleichbedeutend mit dem  psychischen Gutfühlen hier auf Erden, sondern muss immer gesehen werden im Hinblick auch auf das jenseitige Leben.

 

Und dieses Leben entscheidet sich noch immer hier auf Erden und mit Sicherheit nicht in einem Leben gegen den Willen Gottes.

 

 

14 Responses to “Kommentar: „Schneider kritisiert Familienbild der Bibel“!”

  1. wga Says:

    Man kann es auch so sehen:

    »Die Bibel kritisiert das Ehebild der EKD und ihres Ratsvorsitzenden Präses Schneider.«

  2. stefanus1m Says:

    Was soll man noch zur EKD sagen, außer: echte Gläubige sollten dort austreten. Mit jedem bischen Kirchensteuer zieht man den materiellen Bankrott dieses Lotterladens doch nur in die Länge. Den geistlichen Bankrott erklären sie ja selbst in so ziemlich jeder offiziellen Verlautbarung. Von ihrer merkwürdigen Definition von Christenverfolgung, die dem Islam nicht auf die Füße treten will und noch nie etwas von nordkoreanischen Arbeitslagern gehört hat, bis zu ihrem unbiblischen Familienbild, das sie auch noch mit Zähnen und Klauen zu verteidigen suchen. Ich denke, wir sollten diesen Haufen Verblendeter, die ihre Schafe in die Irre führen, einfach „links liegen“ lassen. Nur die Schafe, von denen kann man ja vielleicht noch ein paar in andere, protestantische Kirchen retten kann. Denn die EKD soll sich nur nicht einbilden, sie wäre (wie es unsere Kanzlerdarstellerin immer so schön sagt) „alternativlos“.

  3. Amino Says:

    Was ihr hier schreibt, ist noch viel zu freundlich. Wieso achtet ihr einen Mann, der auf höchster Ebene die Bibel, d.h. das Wort Gottes schmälert und bei uns Sodom und Gomorrha mit heraufbeschwört? Herr Schneider ist ein Irrlehrer, auch wenn er Präses der EKD ist! Paulus hat dazu in Gal 1,8 viel deutlichere Worte gefunden als ihr. Diese Aussage war ihm sogar so wichtig, dass er sie eigens in Vers 9 nochmals wiederholt hat, nur um jedes Missverständnis auszuräumen: „Wer ein anderes Evangelium predigt als das von unserem Herrn Jesus“ – und war die Ehe vielleicht nicht Bestandteil des Evangeliums von Jesus ? – „der soll verflucht sein!“

    Die EKD tut gut daran, die Warnungen ernst zu nehmen, die von bibeltreuen Christen kommen, denn sie wird gerade von Gott als Gerichtswerkzeug benutzt, um die Gottlosen vollends zugrundezurichten. Hat nicht Jesus in seinem Evangelium über Israel gesagt, dass an ihnen die Weissagung Jesajas (Jes 6,9-10) erfüllt werden wird: „Mit den Ohren werdet ihr hören und werdet es nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen und werdet es nicht erkennen?“ (Mt 13,14). Auch für viele gottlose Deutsche heute gilt das. Sie haben Ohren und hören nicht, haben Augen und sehen nicht – und das, obwohl sie in der EKD sitzen. Wenn sie ihre Funktion im Gerichtsplan Gottes erfüllt haben, dann werden Herr Schneider und seine Helfershelfer einen anderen Weg gehen als den nach oben, wenn sie nicht Buße tun. Unser Gott im Himmel achtet die Person nicht. Das steht mehrfach in der Bibel, u.a. in Jakobus 2. Dort wird das achten der Person sogar als Lästerung Gottes bezeichnet – wie sollte darum Gott selbst die Person achten, die sein Wort mit Füßen tritt?

    Gebt euch also keiner Illussion hin, der Zorn Gottes, der über denen steht, die ihm spotten, ist furchtbar! GOTT LÄSST SICH NICHT SPOTTEN und was der Mensch sät, das wird er ernten. Das könnt ihr schreiben. Unser Gott ist nicht parteiisch und es wird ein gnadenloses Gericht über die ergehen, die nicht nur selbst keine Buße geübt haben, sondern auch noch andere zur Gottlosigkeit verführt haben, denn das ist das Pharisäertum. Sicher sollen wir für alle Menschen beten, auch für das Präsidium der EKD – aber nur weil wir dieses tun, heißt das nicht, dass wir auf der anderen Seite Augenwischerei betreiben.

  4. Johannes Says:

    Trifft eigentlich Herr Schneider ohne Rücksprache mit seinen Kollegen/innen aus der Leitung derart wichtige Entscheidungen allein? Kaum vorstellbar! Wo aber bleibt für ihn und seinesgleichen die Konsequenz? Das heißt Ermahnung, sich an die Bibel und die reformatorischen Bekenntnisse zu halten, auf die sie alle ihren Diensteid abgelegt haben. Wenn eine Ermahnung jedoch nicht hilft, muss ein Kirchenzuchtverfahren folgen mit dem Ziel, zur Umkehr zu bewegen oder des Ausschlusses. Bleib die weitere Frage, wer überhaupt soll in dieser Kirche Ermahnungen aussprechen und gegebenenfalls ein Kirchenzuchtverfahren androhen bzw. ein solches durchführen? Synoden und die von ihnen gewählten Bischöfe/innen – oft nur mit knappen Mehrheiten gewählt – ziehen doch alle an einem Strick! Und was ist mit denen, die zu dem Abfall der Kirchenleiter schweigen?

  5. Peter zu Stolberg Says:

    Es ist wahrlich tragisch, die zeitgeistigen Holzwege zu erkennen, auf denen die Evangelische Kirche Deutschland, EKD, wandelt. Die dabei erhofften Zuwächse, was die Teilnahme am aktiven Kirchenleben und an praktizierter Religiosität angeht, erfüllen sich natürlich nicht. Ganz im Gegenteil, verscheuchen völlig abstrakte, d.h. den Sünder und Sündenfall nicht konfrontierende Homilien zu Bibel-Gleichnissen, die letzten, gerade noch Gläubigen aus Gottesdiensten und Kirchen. Warum? – Weil ihnen, aus den, nach Eigenliebe schmeckenden Überlegungen heraus, modern, progressiv und beliebt zu sein, der Mut fehlt, gegenüber konkreten, heutigen Lebenssituationen, die oft vom individuell pardonierten Fehlverhalten bis hin zum kollektiv sogar begrüßten Verrücken ins Perverse, ins Abnorme gekennzeichnet sind, Kritik zu üben.

    Neue Großfamilien mit Papa-Papa, Mama-Mama und bis zu 16 Omas und Opas?
    Eine Kirche als seelische Kuschelecke für marital gescheiterte, aber liebesbedürftige neo-Lesben, die mit ihren ehemaligen „Männern“ in Gerichten um die Erziehung und Gunst der gemeinsamen Kinder kämpfen, deren Liebe sie sich mit wett-geeiferten Bergen von Geschenken erkaufen und so charakterlich verziehen? Eine Kirche für Frauen, deren jeweils „mitgebrachte“ Kinder sich im Kampf um die, vermeintlich nur ihnen zustehende Mutterliebe, oft bis zum blanken Hass in den Haaren liegen? Eine Kirche für Kinder, deren Eltern (Familienoberhäupter) im egalitaristischen Sinn, plötzlich „Papa-Papa“ oder „Mama-Mama“ heißen? Eine Kirche für Kinder, deren tägliches Leid der völligen Verwirrung nicht von den 8-16 Omas und Opas in der aufgezwungenen „Großfamilie“ vertrauensvoll abgefedert wird, sondern die es selbst mit Alkohol und Drogen so lange zudecken, bis sie endgültig in die körprliche und geistige Hoffnungslosigkeit absinken? Eine Kirche mit Klientelpolitik für zahlungskräftige, spendenwillige, homosexuelle Männer, deren spurenelementarisch vorhandene „Vaterliebe“ sich im Erwerb und Aufziehen eines gemeinsamen Rassehundes ergießt?

    Nein, Herr Schneider – So wie Sie „Familie neu denken“ (wollen?) bedeutet das „Familie krank machen“. Hier geht der politisch korrekte Zeitgeist der Protestanten wieder einmal diametral gegen das Gemeinwohl der Gesellschaft. Die traurig leeren Gotteshäuser sind bester Beweis dafür, daß diese Politik an der großen Zielgruppe der Gläubigen und am Kern der christlichen Mission vorbeigeht!

    Während uns das Christentum die Liebe gegenüber allen (sündigen) Menschen predigt und um des lieben Friedens Willen abverlangt, darf man von einer großen, sich Kirche nenneden Gemeinschaft, wie der EKD, wohl auch erwarten, daß sie konkrete, schon im jüdischen Geschichtsbuch des Alten Testaments grundge- legte Normen der Familie, des normal-familiären Zusammenlebens (4.Gebot, Dekalog) hochhält und, in der kritischen Komparative zu familiären Anomalien und Auswüchsen, offiziell vertritt – gelobt sei Jesus Christus!

  6. Eugenie Roth Says:

    Sehr geehrter Herr Schneider!

    … Ethik der Ehe? Eigentumsrecht (des Mannes über die Frau)? Sie sind EVANGELISCH? Und kennen die Bibel nicht: Epheser5, 25- 26:
    „Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat, um sie durch das Wort (des Lebens) in der Wassertaufe zu reinigen und zu heiligen.“ (Henne/Rösch)

    Mit freundlichen Grüßen

    Eugenie Roth

  7. Eugenie Roth Says:

    Oder, Herr Schneider,
    Genesis (1. Buch Mose) 9, 20 – 24, Übs. Henne:
    „Noe fing an, Landbau zu treiben, und legte einen Weinberg an. Als er nun von dem Weine trank, wurde er berauscht und lag entblößt in seinem Zelt. Cham, der Vater Kanaans, betrachtete die Blöße seines Vaters und erzählte es seinen beiden Brüdern draußen. Da nahmen Sem und Japhet das Obergewand und legten es sich beide auf die Schultern, traten rückwärts hinein und bedeckten damit die Blöße ihres Vaters. Ihr Gesicht war dabei abgewandt, so dass sie die Blöße ihres Vaters nicht sahen.
    Als Noe aus seinem Weinrausch erwachte und erfuhr, was ihm sein jüngster Sohn angetan hatte, …“

    Da hat also jemand wohl mehr als nur gesehen, sondern „betrachtet“. Schande über ihn! Und das, Herr Schneider, wollen Sie der Ehe gleichstellen?

    Sie sind wohl eher nicht EVANGELisch, Sie sind PROTESTant!

    • Emanuel Says:

      Ihr seid so abstossend, ihr seid einfach ekelhaft in eurem Hass gegeneinander ! Der Herr weint , wenn er euch aus der Entfernung , die unendlich geworden ist, noch wahrnimmt ! Ihr seid die Ausgeburt der Höllen … alle miteinander …. ihr werdet alle miteinander vergehen im ewigen Feuer der Höllen ……

      • Amino Says:

        Tut mir leid, aber beim Thema Irrlehre hört der Spaß auf und mit dieser Äußerung richtest du deine (angeblichen) Brüdern und Schwestern, die versuchen auf der Basis von Gottes Wort die Irrlehrer und ihre Verführungen dieser Zeit aufzudecken.

        Auf den ersten Blick mag es emotional gerechtfertigt erscheinen was du sagst, aber es hilft im Hinblick auf das Aufdecken der Verführungen überhaupt nicht weiter, sondern ist nur inhaltslehre Verleumdung. Das ist Richten was du tust, nicht aber das was wir hier tun, und von dem du offenbar noch nicht genug weißt – weil du nämlich auch keine Bibelgrundlage nennst. Es heißt eindeutig in der Bibel dass wir das Treiben der Finsternis aufdecken sollen:

        Beteiligt euch nicht an den nutzlosen Taten der Finsternis, sondern deckt sie vielmehr auf (Ehp5,11).

        Das ist die Legitimation für mein Handeln – und was ist deine, der du deine Brüder richtest?

  8. Andreas Says:

    oweh – ich bin evangelisch: schlagt mich – bekehrt mich!! muss ich jetzt vor meinem pfarrer ausspucken?
    war/ist meine taufe überhaupt gültig oder bin ich im gottesfernsten heidenstatus befindlich?
    mir wird so seltsam katholisch-schwarz vor augen – helft mir, brüder des einzig wahren glaubens, die ihr euch alle bei den orthodoxen frevlern tummelt…

    • Bazillus Says:

      Werter Andreas, hier geht es doch nicht um EKD-Bashing. Hier geht es im wahrsten Sinne um den Schutz der Familie im ursprünglich-biblischen Sinne. Es ist schon ein Unterschied, ob ein Pfarrer einer Gemeinde diese Einstellung vertritt oder ob der EKD-Vorsitzende eine solche Meinung vertritt. Ich weiß nicht, welche Meinung Sie in dieser Frage vertreten. Die evangelische Kirche wie auch die kath. Kirchen haben sich in ihrer Geschichte nun beide nicht mit Ruhm bekleckert. Es gibt jedoch genügend evangelische Christen, die ebenfalls nicht mit der Einstellung des Herrn Schneider einverstanden sind. Ich persönclih finde, dass diese Meinung des EKD-Vorsitzenden geeignet ist, für Spaltungen innerhalb der evangelischen Kirche zu sorgen.

      Für beide Kirchen ist letztlich das Kirchensteuersystem von Nachteil, weil die Kirchen hier in Deutschland und Österreich (woanders gibt es das System nicht) einfach zu lethargisch, zu konturlos und einfach zu bequem, ja auch zu staatshörig geworden sind. Es scheint so, als ob die Kirchen (machen wir uns nichts vor, in der kath, Kirche hier in Deutschland Stichwort „Kirche von unten“ oder „Wir sind Kirche“ geistern solche Einstellungen ebenfalls herum, die kath. Bischöfe können noch nicht so, wie sie wollen, da steht noch der Papst im Hintergrund dagegen, in diesem Fall finde ich das aber sehr gut) dem Zeitgeist hinterherlaufen. Die Politik mit ihrer PC nimmt meines Erachtens zuviel Einfluss auf die Kirchen und auch auf die Theologie.

      Ich sehe die Gefahr, dass die Kirchen Jesus und seine Gebote aus den Augen verlieren und damit sich selbst im Beliebigkeitsmeer verlieren. Wer keine Kontur mehr hat, wird auch nicht mehr ernst genommen. Lieber kontrovers mit fundierter Grundierung des Kontroversen als eine Allerweltsmeinung, die nicht Richtung Gott getroffen wurde, sondern immer nur in Richtung Mensch, also immer mit dem Strom schwimmt, z. :B. Zölibat (ich will hier aber keine weiter Diskussion öffnen, aber auch solche Dinge zählen zum Widerstand gegen den Zeitgeist, der alles versexualisiert, dazu). Dies alles passt nicht zur Gesamtsituation. Die Lage für die Kirchen und für die poltisichen Belange in diesem Lande werden von Jahr zu Jahr im Sinne der Islamisierung bedrohlicher und die Kirchen werden immer lascher in ihrer Theologie und in ihrer praktischen Einstellung zu Familien- und Gesellschaftsfragen. Die Kirche hat das Wort Gottes zu verkünden, welches eben auf Jesus und die Bibel gründet. Da sind m. E. viele Defizite in beiden Kirchen zutage getreten.

      Also, Sie sind evangelisch, Seien Sie es bewusst mit ganzem Herzen. Wer aber im wahrsten Sinne „evangelisch“ ist, kann nicht andere Lebensformen mit der Ehe gleichstellen wollen. Das wäre eben antievangelisch, weil dies dem Evangelium Jesu und der gesamten Intention Gottes in der Bibel widerspricht.

      • Amino Says:

        Sie, Andreas, sind evangelisch? Wenn evangelische Gläubige so sind wie sie, dann will ich mit denen NICHTS zu tun haben. Vielmehr bestätigt die ungehobelte und respektlose Umgangsweise mit denen Sie die Kritiker dieses gottlosen EKD-Manifestes angreifen, dass deren Kritik vollkommen gerechtfertigt ist. Getroffene Hunden bellen! Sie können andere verlästern und beleidigen, oh ja, aber wie Sie damit jemanden zum Glauben an den Herrn Jesus fühlen wollen, ist mir schleierhaft.

  9. Andreas Says:

    werter bazillus – mein etwas ironisch gehaltener „hilfeschrei“ war durchaus „ernst“ gemeint – ich gebe der ekd-kritik und ihnen ja völlig recht. in der zölibatsfrage bin ich so hin-u. hergerissen, halte sie aber nicht für soo bedeutsam. wie stehts nun realitär: ist die evangelische taufe, die abendmahlfeier überhaupt „wirksam“- heil-sam, von Gott autorisiert? ist der Heilige Geist fern dieses katholischen sprösslings?
    ist die offensichtliche geistig-geistliche „verwirrung“ sovieler evangelischen leit-bildner darauf zurückzuführen? sind wir evangelischen schon vor 500 jahren bei Gott in ungnade gefallen -oder erst in jüngster zeit. ist es „lebensbedrohlich“, noch dieser kirche anzugehören?
    kann man die evangelische kirche wieder auf den rechten kurs zurückbringen – oder ist ohnehin „hopfen und malz“ verloren? kann und sollte man einfach seine konfession wechseln – oder ihr in treue auch in der geistigen not beistehen und den irrungen entgegenwirken?
    das für mich wesentliche ist, dass ich kein spezifisch evangelisches oder katholisches/orthodoxes „glaubensfeeling“ habe und mein „persönlicher draht zu Gott“ in JEDER der christlichen konfession der gleiche bliebe. von daher fühle ich mich in jeden Gotteshaus wohl, auch wenn mir nicht alle einzelheiten der unterschiedlichen riten geläufig sind – eine „multikulti“- religiösität sozusagen, ein versuchter „synkretismus“ katholisch-evangelischer „gegensätzlichkeit“…

  10. Johannes Says:

    In den „Kieler Nachrichten“ vom 06.07. bezieht auch der Nordkirchen-Bischof Ulrich zur „Orientierungshilfe“ Stellung. Sehr persönlich. Einerseits stellt er sich voll und ganz hinter die Thesen des EKD-Präses Schneider, andererseits hebt er seine persönlichen Gefühle zur eigenen Familie hervor. Die klaren biblischen Aussagen erweitert Ulrich zu einem humanitären, an den Zeigeist angepassten Gemisch von biblischer Weisung und persönlichem Empfinden.
    Zur praktizierten Homosexualität hatte er sich seinerzeit schon vor seiner Wahl zum Bischof in Nordelbien deutlich geäußert. Er verurteilte die Kritik an seinem homosexuellen Mitbewerber, den Hamburger Propsten Gorski, und stellte seine persönliche Auffassung über GOTTES WORT. Trotzdem wurde Ulrich von der Synode ins Amt gewählt!
    In der gleichen Ausgabe der „KN“ antwortete der bekannte Kieler Theologe Dr. Dieter Müller in einem lesenswerten Leserbrief: „Das ist nichts als ethische Schminke – die Kirche ist längst gespalten durch die, welche nach kritischer Vergewaltigung der Bibel ihre eigenen Ideologien, Hypothesen und Meinungen als Gottes Wort feilbieten. Sie segnen, was das Leben bringt, aber ihr Segen ist nichts wert, weil Gott nicht segnet, was er vorher Sünde genannt hat. Der neue Maßstab der EKD, alle Lebensgemeinschaften seien Gott recht, wenn sie verbindlich, verlässlich und verantwortlich gelebt werden, ist nicht als ethische Schminke. Merkwürdigerweise ist den EKD-Verantwortlichen nicht einmal aufgefallen, dass auch jede Räuberbande auf Verbindlichkeit, Verlässlichkeit und Verantwortlichkeit angewiesen ist, will sie erfolgreich sein. Über Institutionen wie Ehe und Familie müsste Kirche schon tiefer und kompetenter nachdenken, auf Gott hören und auf die mesnchliche Natur achten, will sie für die Menschen helfende Orientierung im Glauben finden.
    Längst hat die EKD die eigene bibelorientierte Stimme verloren. Wer so sträflch das Wort der Bibel verfälscht wie die Verfasser der Orientierungshilfe und wer wie sie die soziologisch erhobene Lebenswirklichkeit normierend über den Willen Gottes stellt, der kann auf Gott kaum noch rechnen. Und Gottes Schweigen wird angesichts der eloquenten kirchlichen Geschwätzigkeit la
    ngsam unheimlich. Kein Wunder, dass sich Kirchen leeren.“


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