kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Christen haben Hoffnung auf bessere Zukunft 7. Juli 2013

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 19:45

Die in Luxor erschossenen vier Kopten und Bilder des erschossenen Priesters in Arisch

 

 

جنازة شهداء مصر المسيحيين بأحداث نجع حسان الطائفية

 

Wie schon gestern über den Angriff eines muslimischen Mobs auf Kopten in dem Dorf beim Westen der Stadt Luxor. 25 Häuser wurden erst geplündert und dann niedergebrannt. 20 Kopten wurden bei em muslimischen Angriff schwer verletzt. Vier erlagen in der Nacht auf Sonntag ihrer Verletzungen. Die vier Kopten waren: Emil Nasim Sarofim – 42 Jahre / Mohareb Nushy und sein Bruder Romany – 38 und 33 Jahre / Rasem tawadros Ekladius – 56 jahre. 

Die Trauerfeier fand um 9 Uhr des heutigen Sonntag in dem Kloster des Heiligen Tawadros (westlich von Luxor) statt.

 

تم  تشييع اربعة جثامين المتوفين وهم   „راسم تواضروس أقلاديوس 56 سنة

،أميل نسيم صاروفيم 42 سنة   ،محارب نصحى حبيب 38 سنة،رومانى نصحى حبيب 33 سنة“ الذين أستشهدوا  فى أحداث الجمعة الدامي بنجع حسان غرب الأقصر وذلك فى صباح اليوم وقد حضر اكثر من ستة الآف شخص  الصلاة الجنائزية التى اقيمت بدير المحارب تاوضروس غرب الأقصر الساعة السابعة صباحا و ورأس الصلاة  الأنبا بيمن وأيضا لفيف من كهنة الأقصر وخارجها من اسنا وار منت وأماكن أخرى .

وتم تشييعهم الى المدافن وسط صراخ الآف السيدات وبكائهم وهتاف الرجال „كيريالسيون  يارب ارحم „وكان المشهد مؤثر جدا وسط مشاعر الحزن والغضب عما حدث لهم  من قتل وحرق ونهب وسلب ، وكذلك ما تسبب فى يتم البعض تاركين اطفال صغار وارامل وامهات ثكلى  من يرعاهم .

كما انه من غير المعروف هل سيذهبوا لبيوتهم التي حرقت وسلبت وهل هناك امن وأمان يعيشوا فيه وخصوصا قد انتهت ثقتهم بمن يسكنون حولهم بعد ما رائوا من تصرفات بالقتل والحرق والنهب والتكسير وأيضا سلبية جيرانهم الذين يعيشون معهم ، فلقد حدث شرخ عميق لن تكفى الأيام والسنين علاجه  وخصوصا ان الذين قتلوا ليس لهم علاقة بالقتيل او بمن ادعوا بأنهم القاتلين  وهم بعدين كل البعد عن تلك المنطقة التى حدثت بها الواقعة ، وانما تم قتلهم لأسباب تندرج تحت الظروف  السياسة واخرين قاموا بها نتيجة للشحن الطائفى المقيت .

 

 Mehr Bilder unter: www.copts-united.com

 

 

 

 0 a 1 Pater Mina Aboud Scharopim

 

Der Leichnam des getöteten in Arisch von Dschihadisten Priesters Mina Aboud Scharopim

 

الجثمان الطاهر لابونا مينا عبود الذى استشهد على يد الارهاب المتشدد فى العريش

 

 

 

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Der verstorbene Priester empfängt im März 2012 im Kloster des Heiligen Mina (Maryot – Alexandria) die eucharistischen Dienst am Altar – Man sieht ihn mit Pater Rafael Abba Mina

 

صورة للمتنيح القس مينا عبود _الذى استشهد اليوم فى منطقة المساعيد فى  العريش على يد متطرفين _ مع ابونا رافائيل افا مينا تلميذ قداسة البابا  كيرلس يوم استلام الذبيحة فى مارس 2012 فى دير الشهيد العظيم مارمينا  بصحراء مريوط…

 

 

Frankfurt am Main/Höxter/Kairo (idea): Den Sturz des ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi beurteilen christliche Repräsentanten und Menschenrechtler weitgehend positiv. Das Militär hatte den Politiker – er war als Kandidat der islamistischen Muslimbrüder in das Amt gewählt worden – am 3. Juli abgesetzt und den Präsidenten des Verfassungsgerichts, Adli Mansur, zum Übergangspräsidenten ernannt. Bis zu Neuwahlen soll eine Expertenregierung das nordafrikanische Land führen. Ein Versöhnungskomitee mit Vertretern aller gesellschaftlichen Kräfte soll die nächsten Schritte vorbereiten. Ihm gehören der Friedensnobelpreisträger Mohammed El Baradei, der Großscheich der Al-Azhar-Universität, Ahmed al-Tajjib, sowie der koptisch-orthodoxe Papst Tawadros II. an. Unterdessen rief Mursi seine Anhänger auf, friedlich gegen den „Putsch“ der Armee aufzubegehren.

 

 

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Muslimbrüder ohne Lösungen für große Probleme

 

Nach Ansicht der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Frankfurt am Main besteht jetzt die Hoffnung auf einen echten demokratischen Wandel. Mursi habe bei den Präsidentschaftswahlen im Juni 2012 zwar die Mehrheit erhalten, dann aber seine Macht missbraucht, um Islamisten an den Schaltstellen des Staates unterzubringen. Trotz massiver finanzieller Unterstützung aus arabischen Ländern hätten die Muslimbrüder keine Lösungen für die großen Probleme des Landes gefunden: enorme Überbevölkerung, desolate wirtschaftliche Lage, nicht funktionierende staatliche Strukturen, Analphabetismus und das praktisch völlige Fehlen von Rechtssicherheit. Die Menschenrechtsorganisation appelliert an die Bundesregierung und an die Europäische Union, der neuen ägyptischen Übergangsregierung Hilfe anzubieten. Die strukturellen Probleme des Landes seien so gewaltig, dass auch eine demokratische, liberale Regierung ohne nachhaltige Hilfe von außen scheitern werde.

 

 

 

Am Tag seiner Weihe mit seiner Familie

 

 

 

Bischof: Ende einer „langen, dunklen Nacht“

 

Der Bischof der koptisch-orthodoxen Christen in Deutschland, Anba Damian (Höxter), sagte der Evangelischen Nachrichtenagentur idea, dass mit dem Eingreifen des Militärs eine „lange, dunkle Nacht der Herrschaft durch Mursi und die Muslimbrüder zu Ende gegangen“ sei. Im vergangenen Jahr habe sich die Situation von Wirtschaft, Bildung und Religionsfreiheit stark verschlechtert. Es habe sich gezeigt, dass eine radikale, islamistische Haltung nicht mit den Menschenrechten zu vereinbaren sei. Die westliche Welt habe erkennen müssen, dass Muslimbrüder und Salafisten niemals fähig seien, eine moderne Gesellschaft zu führen. Zur Beteiligung der koptischen Kirche am Versöhnungskomitee sagte Damian, dass die Christen als ein entscheidender Teil der ägyptischen Gesellschaft angesehen würden. „Wir sind die Urbewohner des Landes, und es kann keine Entscheidungen geben, ohne dass man die Kopten mit einbezieht“, so Damian.

 

 

 

 

 

 

Ägypten bleibt ein islamisches Land

 

Auch der Leiter des ägyptischen Zweiges der Evangeliumsgemeinschaft Mittlerer Osten (EMO), Gerald Lauche (Kairo), sieht die Entwicklung „verhalten optimistisch“. Wenn es gelinge, alle gesellschaftlichen Gruppen zusammenzuführen, sei ein Neuanfang möglich, sagte Lauche gegenüber idea. Allerdings bleibe Ägypten ein islamisches Land, dessen Rechtsprechung auch auf dem islamischen Recht, der Scharia, beruhe. Christen bleibe weiterhin der Zugang zu Spitzenämtern in Politik, Verwaltung und Armee verwehrt. Öffentliche Werbung für den christlichen Glauben werde auch in Zukunft nicht möglich sein. Wünschenswert wäre, dass Arbeitsplätze künftig aufgrund von Kompetenz anstatt nach Religionszugehörigkeit vergeben werden und dass der Bau von Kirchen erleichtert werde.

 

 

 

Mißfelder: Mursi war ein radikaler Antisemit

 

In einem Interview mit dem Deutschlandfunk begrüßte der CDU-Außenpolitiker Philipp Mißfelder die Absetzung Mursis. Er habe Mursi von Anfang an als eine Gefahr für die Region gesehen und nie das Gefühl gehabt, dass er Ägypten wirklich in eine demokratische Richtung führen wolle. Mursi sei ein radikaler, gefährlicher Antisemit, der vorsätzlich Hetze gegen Israel betreibe. In Ägypten bilden die schätzungsweise bis zu zehn Millionen Kopten die größte Kirche. Hinzu kommen etwa 200.000 Katholiken, 40.000 Griechisch-Orthodoxe und 30.000 Protestanten. Die übrigen der rund 83 Millionen Einwohner sind Muslime. {Quelle: www.idea.de}

 

3 Responses to “Christen haben Hoffnung auf bessere Zukunft”

  1. Ibrahim Says:

    BETEN WIR FÜR DIE OPFER! GOTT SEGNE ÄGYPTEN UND DIE KOPTEN DORT!

    BETEN WIR FÜR FRIEDEN UND GERECHTIGKEIT! FÜR DEN SCHUTZ DER KOPTEN IN ÄGYPTEN!

    FÜR DIE WOHLSTAND UND DEN FRIEDEN DER KOPTEN IN ÄGYPTEN DAS GOTT SIE SCHÜTZE UND

    BEHÜTE! AMEN! AMEN! AMEN!

  2. Ibrahim Says:

    Home > Religion und Dialog > Artikel von 2013-07-07 11:34:55

    Ägypten: Nach Priestermord Sorge unter Kopten im Nordsinai

    Nach Angaben der koptisch-orthodoxen Diözese für den nördlichen Sinai ist die Situation in der Region dramatisch, berichtet die Stiftung österreichische Pro Oriente am Sonntag. Örtliche Islamisten hatten am Samstag den Priester Mina Aboud getötet. Der Priester war Sekretär des in El Arish residierenden Bischofs für Nordsinai, Kosman. Örtliche islamistische Anhänger des abgesetzten Präsidenten Mohamed Mursi verbreiteten ständig Hassparolen – sowohl gegen die koptischen Christen als auch gegen die Sicherheitskräfte. Unter den Christen in El Arish herrsche angesichts des Mordes an Mina Aboud Panik, so Pro Oriente. Unter Berufung auf den Pressedienst „MidEast Christian News“ (MCN) schreibt Pro Oriente, Mina Aboud sei in seinem Auto erschossen worden. Zuvor hätten Polizisten und Soldaten, die zur Bewachung der von Mina Aboud betreuten Kirche abkommandiert waren, das Gotteshaus verlassen, um eine Attacke von Mursi-Anhängern abzuwehren. Auch aus Oberägypten werde von Gewalttaten der Islamisten gegen koptische Christen berichtet, so Pro Oriente weiter. In der Gemeinde Dabeya im Gouvernement Luxor seien 19 Häuser von Kopten und einige ihrer Geschäfte in Brand gesetzt worden. Nach unbestätigten Berichten seien drei Christen ums Leben gekommen. Es mehrten sich Berichte über Drohungen von islamistischer Seite gegen koptische Kirchen und Einrichtungen, aber auch gegen koptische Bürger und deren Familien.

    (kap 07.07.2013 mc)

    Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2013/07/07/%C3%A4gypten:_nach_priestermord_sorge_unter_kopten_im_nordsinai/ted-708299
    des Internetauftritts von Radio Vatikan

  3. Ibrahim Says:

    Home > Religion und Dialog > Artikel von 2013-07-06 15:31:52

    Ägypten: Koptischer Priester getötet

    Ein koptischer Priester ist am Samstag in El Arish im Sinai getötet worden. Das berichten ägyptische Medien. Der Priester sei bei den Protesten von Mursi-Anhängern gezielt umgebracht worden. Im Sinai befände sich nach Medienangaben die größte Unterstützergruppe des am Mittwoch abgesetzten Präsidenten Mohammed Mursi. Die Armee ließ verlauten, dass sie keine politische Fraktion oder Gruppe gezielt unterstütze oder verfolge. Vielmehr konzentriere sie sich auf die Sicherheit und Wahrung der Ruhe, so ein Statement der Armee.

    (rai 06.07.2013 al)

    Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2013/07/06/%C3%A4gypten:_koptischer_priester_get%C3%B6tet/ted-708153
    des Internetauftritts von Radio Vatikan


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