kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Pakistan: Eine neue Zukunft für Rimsha in Kanada 6. Juli 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 21:35

 

Rimsha Masih, die junge Christin,

die im August 2012 in Pakistan fälschlicherweise der Blasphemie angeklagt und später freigesprochen worden war,

lebt seit einem Monat mit ihrer Familie in Kanada.

 

Rimsha und ihre Familie haben sich mit der Genehmigung der kanadischen Regierung in der Gegend von Toronto niedergelassen. Inzwischen ist Rimsha bereits eingeschult worden. Dies bestätigte Peter Bhatti, der Vorsitzende der christlichen Menschenrechtsorganisation «International Christian Voice». Peter Bhatti ist der jüngere Bruder von Paul Bhatti, dem pakistanischen Minister für nationale Harmonie, der sich stark für Rimsha und ihre Familie eingesetzt hat. Bereits Shahbaz, der dritte Bruder der Familie Bhatti, hatte in seiner Funktion als Minister für Minderheiten den Missbrauch der pakistanischen Blasphemiegesetze zur Unterdrückung der religiösen Minderheiten kritisiert. Er hatte sich ausserdem für die zum Tode verurteilte Asia Bibi ausgesprochen, woraufhin er 2011 ermordet wurde. Asia, deren Anwalt gegen das Urteil Berufung eingelegt hat, wartet noch immer im Gefängnis, dass das Gericht über ihr Schicksal entscheidet. Peter Bhatti selbst lebt seit über zehn Jahren in Kanada und verfügt unterdessen auch über die kanadische Staatsbürgerschaft. Er war es, der sich für die Umsiedlung von Rimsha und ihrer Familie eingesetzt hatte.

 

Asyl für junge Christin Rimsha Masih in Kanada

 

Feisalabad/Ontario: Die pakistanische Christin Rimsha Masih und ihre Familie haben Asyl in Kanada erhalten. Dies gab der kanadische Einwanderungsminister Jason Kenney bekannt. Die minderjährige Rimsha war im August 2012 verhaftet worden, weil sie angeblich einen Koran verbrannt hätte. Später stellte sich heraus, daß der sie anklagende Imam Seiten des Koran verbrannt hatte, um seine Anschuldigung gegen die junge Christin zu stützen. Nach der Festnahme des Imam stellte der Oberste Gerichtshof im November das Verfahren gegen das Mädchen ein. Rimsha und ihre Familie mußten sich seither aus Angst vor fanatischen Moslems versteckt halten. Als Reaktion auf ihre Verhaftung waren in einem antichristlichen Progrom 600 christliche Familie aus Umara Jaffar, einem Stadtteil von Islamabad vertrieben worden. Nach einer langwierigen Suche fand sich Kanada bereit, der Familie Aufnahme zu gewähren. Eine andere Christin, die mehrfache Familienmutter Asia Bibi befindet sich hingegen weiterhin im Gefängnis. Die wegen Beleidigung des Islam zum Tode verurteilte Frau, hofft auf eine Wiederaufnahme des Verfahrens.

 

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Petition Nigeria: Übergabe der Unterschriften

 

Die Arbeitsgemeinschaft für Religionsfreiheit (AGR) hatte im Rahmen des Sonntags der Verfolgten Kirche 2012 eine Petition zugunsten von Nigeria organisiert. Insgesamt sind 10’600 Unterschriften zusammengekommen. Wir danken allen, die dazu beigetragen haben, ganz herzlich.

Am 20. Juni brachte eine vierköpfige Delegation der AGR (Bild) die Unterschriften zur Nigerianischen Botschaft in Bern und wurde von einer Botschaftsvertreterin empfangen.

«Im Namen unseres Präsidenten danke ich Ihnen für Ihre Petition und Ihre Sorge um unser Volk. Das ganze nigerianische Volk betet für Frieden. Die Christen und die Muslime wünschen sich, dass der Terrorismus in unserem Land ein Ende hat», sagte sie der AGR-Delegation.

 

Newsmail

 

 

 

 

 

Rimsha Masih, Pakistani girl accused of blasphemy, finds refuge in Canada

 

Rimsha Masih and her family given visas to help get them out of hiding after allegations she burned the Qur’an

 

A Christian girl who was accused of burning Islam’s book in a case that focused international attention on Pakistan’s harsh blasphemy laws is in Canada with her family after spending months in hiding, Immigration Minister Jason Kenney said. Rimsha Masih was arrested in August in Islamabad after a Muslim cleric accused her of burning the Qur’an. She was held in jail before getting bail, but the cleric was later accused of fabricating evidence and the case against the girl was dropped. Kenney said he had been following the case and was prompted to act when a Pakistani contact asked him in January whether the family could come to Canada. „I said absolutely, if they could get her out,“ Kenney told the Canadian Press on Sunday. „So a number of people did some very dangerous, delicate work to extricate her and her family from Pakistan, and we provided the necessary visas“.

 

On Saturday the girl’s lawyer said she was in Canada, but Canada’s immigration service at first said privacy concerns prevented them saying whether she was in the country. Kenney said he had instructed immigration officials to process the family’s applications for permanent residency on humanitarian and compassionate grounds. It’s rare for Kenney to comment on individual immigration cases, but he said family members gave their consent to have their story made public. Kenney said he met the family in Toronto in April, a few weeks after they arrived. The case received widespread attention in part because of the girl’s young age and questions about her mental abilities. An official medical report at the time put her age at 14, although some of her supporters said she was as young as 11. Even though the case against her was thrown out, people accused of blasphemy in Pakistan are often subject to vigilante justice. Mobs have been known to attack and kill people accused of blasphemy, and two prominent politicians who have discussed changes to the blasphemy laws have been killed. {Source: www.guardian.co.uk}

The Guardian home

 

 

One Response to “Pakistan: Eine neue Zukunft für Rimsha in Kanada”

  1. ich Says:

    Gottlob.


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