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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Tansania: Kirchen besorgt über antichristliche Stimmungsmache 5. Juli 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 19:16

Die Kirchen in Tansania haben eine Stimmungsmache durch muslimische Bruderschaften beklagt.

 

Das „Tanzania Christian Forum“ habe sich nach antichristlichen Hetzaufrufen an Präsident Jakaya Kikwete gewandt, erklärte das Partnerschaftszentrum Mission EineWelt der bayerischen evangelischen Landeskirche am Mittwoch in Neuendettelsau.

 

Die vier leitenden Bischöfe der Protestanten, Katholiken, der Pfingst- und charismatischen Kirchen hätten Kikwete zu einer Stellungnahme und zur Unterstützung aufgerufen. Zum Hintergrund hieß es, der Rat der Muslime habe bereits Anfang 2011 bei einem Treffen in Daressalam ein angeblich „christliches Regierungssystem“ beklagt, bei dem christliche Organisationen wie Schulen und Kliniken bevorzugt würden. In Medien sei es daraufhin zu einer Hetze gegen Christen gekommen. Die Regierung habe dies kommentarlos hingenommen. Durch Hetzaufrufe ausgelöste Angriffe auf Kirchenführer und Gebäude seien bisher ungesühnt. Die bayerische Landeskirche unterhält über ihr Partnerschaftszentrum Mission EineWelt seit mehr als 50 Jahren partnerschaftliche Beziehungen zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania. Von den rund 35 Millionen Einwohnern des ostafrikanischen Landes sind 40 Prozent Christen und 30 Prozent Muslime. Die übrigen rund 30 Prozent gehören traditionellen Religionen an. {Quelle: www.jesus.de}

 

 

 

 

Bischof Bohl besorgt über Lage der Christen

 

Daressalam/Dresden (idea): Als „unerfreulich, vielleicht sogar gefährlich“ hat der stellvertretende EKD-Ratsvorsitzende, der sächsische Landesbischof Jochen Bohl (Dresden), die Situation in Tansania bezeichnet. Bohl war Ende Juni von einer zehntägigen Reise aus dem ostafrikanischen Land zurückgekehrt. Anlass war das 50-jährige Bestehen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania (ELCT). Wie er auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, wird möglicherweise bewusst versucht, die Situation vor den Parlamentswahlen 2015 zu destabilisieren. Hintergrund sind Berichte, wonach muslimische Bruderschaften öffentlich gegen christliche Gemeinden hetzen. Ein besorgniserregender Umstand sei zudem „die Aktivität von extremistischen Moslems, die offensichtlich aus dem arabischen Raum und dem Iran unterstützt werden“, so Bohl weiter. Mehrere Gesprächspartner hätten ihm berichtet, dass es Kräfte gebe, die auf eine Zuspitzung der Situation setzten. Zum Glück würde die übergroße Mehrheit der Moslems im Lande diese aggressive Strategie aber nicht stützen.

 

 

 

Christen fordern klärendes Wort vom Staatspräsidenten

 

In Tansania haben die Kirchen Staatspräsident Jakaya Kikwete indes zu einem klärenden Wort aufgefordert. Es sei nicht hinnehmbar, dass Muslime Christen öffentlich anfeindeten. Angefangen haben die Spannungen einem Bericht des bayerischen Missionszentrums „EineWelt“ (Neuendettelsau) zufolge im Jahr 2011, als der Rat der Muslime das angebliche „christliche Regierungssystem“ anprangerte. Christliche Organisationen wie Schulen und Krankenhäuser würden von der Regierung bevorzugt behandelt und finanziell unterstützt. Daraufhin sei es in den Medien des Landes – vor allem im Radio und im Fernsehen – zu einer beispiellosen Hetze gegen die Christen gekommen. Die durch die Äußerungen der Muslimbruderschaften ausgelösten Angriffe auf kirchliche Gebäude, das Niederbrennen von Kirchen und Attentate auf Kirchenführer seien bisher ungesühnt geblieben.

 

 

 

Präsident und Regierung

sollen Verunglimpfung von Christen stoppen

 

Nach Angaben des Missionszentrums bedauern die Leitungen der lutherischen, katholischen, charismatischen und pfingstlerischen Kirchen einmütig, dass der Präsident der öffentlichen Verunglimpfung von Christen nicht sofort entschieden entgegengetreten sei. Die Regierung habe auch kommentarlos hingenommen, dass über die Medien Aufrufe zur Ermordung von Christen verbreitet wurden. Die mit Gewalt vorangetriebene Islamisierung Tansanias widerspreche der Verfassung von 1964, die allen Bürgern Religionsfreiheit garantiere. Gegen die muslimischen Aufwiegler müssten Ermittlungsverfahren eingeleitet werden. Die Kirchenleitungen bekräftigten ihren Wunsch, in Eintracht und Frieden mit allen Religionen zusammenzuleben. Von den 42 Millionen Einwohnern Tansanias sind 52 Prozent Christen, 32 Prozent Muslime und 14 Prozent Anhänger traditioneller afrikanischer Religionen. Der Rest sind Hindus und Angehörige anderer religiöser Minderheiten. {Quelle: www.idea.de}

 

Johannes Hardt: Es ist gut, wenn sich Bischof Bohl öffentlich darüber äußert, in welcher Gefahr die Christen in Tansania leben. Daran ist auch zu sehen: obwohl die Christen in der Mehrheit sind, sind die Islamisten diejenigen, die hetzen und gegen Andersgläubige kämpfen. Und das, obwohl gewiss die meisten Muslime auch lieber in Frieden leben wollen. Leider besteht in vielen Ländern Afrikas diese Gefahr. Eben auch in den Ländern, in denen früher Christen und Muslime normal bis friedlich zusammen gelebt haben. Bis Islamisten auftauchen und Tod und Unruhe bringen. Auch der bayrische Bischof sollte sich lieber um die verfolgten Christen weltweit sorgen, statt unseren Staat wegen dieses Hungerstreikes in München – von dem er wohl nur vom Hörensagen etwas weiß – anzugreifen. Genaue Informationen müssen vor allem Kirchenleiter haben, sonst werden sie noch unglaubwürdiger.

 

One Response to “Tansania: Kirchen besorgt über antichristliche Stimmungsmache”

  1. „Die Kirchenleitungen bekräftigten ihren Wunsch, in Eintracht und Frieden mit allen Religionen zusammenzuleben.“ Tja, die Hure ist in jedem Bett zuhause.

    Das wird jeden Muslim überall freuen und kommt ihm bei der Übernahme und Unterwerfung sehr entgegen.


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