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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Homosexualität in evangelikalen US-Kirchen 5. Juli 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 18:37

Stimmen aus dem schwulen Untergrund

 

Tabuisiert und verteufelt – Homosexualität und Christentum, das ging in den USA lange überhaupt nicht zusammen.

Doch bei den evangelikalen Kirchen hat ein Umdenken eingesetzt.

 

Evangelikale Christen in den USA stellen über Jahrhunderte überlieferte Ansichten zu Schwulen und Lesben infrage. Der Druck kommt von keiner Schwulenbewegung und auch von keinem wegweisenden Urteil. Es ist eine Veränderung, die aus der Kirche selbst kommt. Immer mehr schwule und lesbische evangelikale Christen sprechen über die massiven Schwierigkeiten, die es ihnen bereitet, ihren Glauben und ihre sexuelle Orientierung miteinander zu versöhnen. Studenten und Ehemalige an christlichen Colleges haben schwule und lesbische Selbsthilfegruppen gegründet – eine Entwicklung, die noch vor wenigen Jahren undenkbar war. Eine Reihe von Erfahrungsberichten sind erschienen. Gerad erst kam ein Werk des Autoren Jeff Chu mit dem Titel „Liebt mich Jesus wirklich? Eine Pilgerreise auf der Suche nach Gott in Amerika“ auf den Markt. Der homosexuelle evangelikale Anwalt Paul Southwick hat ein Video-Projekt gestartet: „Auf dem Campus Gottes: Stimmen aus dem schwulen Untergrund“, heißt es, Schwule und Lesben berichten darin über ihre Erfahrungen in christlichen Hochschulen.

 

 

Knappe Mehrheit für die Homo-Ehe

 

So etwas zeigt offensichtlich Wirkung. „Es gibt eine wachsende Zahl von uns, die aufwächst und eine bestimmte Geschichte über gleichgeschlechtliche Beziehungen hört, die bei uns einfach keinen Widerhall mehr findet“, sagte Wesley Hill, ein 32 Jahre alter Dozent an der Dreifaltigkeitsschule für geistliche Berufe in Pennsylvania, einem konservativen anglikanischen Seminar. Hill hat ein Buch geschrieben über Glauben und Homosexualität. „Wir wollen einen Schutz, den frühere Generationen von Evangelikalen nicht hatten oder haben wollten“. Eine Umfrage aus dem Februar vom Öffentlichen Institut für Religionsforschung ergab, dass sieben von zehn Evangelikalen gleichgeschlechtliche Ehen ablehnen. Bei den jüngeren Gläubigen gibt es dagegen eine knappe Mehrheit für die Homo-Ehe. Jüngere Christen sind aufgewachsen mit Freunden und Verwandten, die ihre Homosexualität offen leben, einige empfinden das Festhalten an traditionellen Ehe-Schemata sogar als schädlich für die Kirche, wie eine andere Studie ergab.

 

 

Gleichgeschlechtliche Ehen rechtmäßig anerkannt

 

Die Führer der evangelikalen Kirchen nehmen die Bewusstseinsänderung durchaus wahr. Als der Oberste Gerichtshof der USA vergangene Woche gleichgeschlechtliche Ehen als rechtmäßig anerkannte, reagierten sie nicht nur damit, den Wert der traditionellen Ehe zwischen Mann und Frau zu betonen. Sie hielten ihre Gläubigen auch an, in der Art und Weise, wie sie ihren Glauben ausdrückten, rücksichtsvoller zu agieren. Für Außenstehende mag das nur wie eine Nuance wirken. Für Christen, die davon überzeugt sind, dass gleichgeschlechtliche Ehen, ihren Glauben herausfordern, ist es ein riesiger Schritt. „Wir dürfen unseren Glauben nicht verstecken, aber wir müssen miteinander sprechen, Beziehungen aufbauen und Gnade zeigen“, schrieb etwa Ed Stetzer, Leiter des Forschungszentrums der Südlichen Baptisten in Amerika. Wenige Tage zuvor hatte sich der Vorsitzende von Exodus International, Alan Chambers, bei den Homosexuellen für „Jahre unangebrachten Leidens“ entschuldigt. Die christliche Gruppe hatte versucht, mit Beratung und Gebeten Menschen ihre gleichgeschlechtliche Orientierung auszutreiben. Er werde weiter an der „biblischen Sichtweise festhalten, das Sexualität für die heterosexuelle Ehe geschaffen sei“, sagte er. Seine Organisation will er jedoch schließen und seine Kraft künftig dafür aufwenden, Menschen mit unterschiedlichen Sichtweisen zu versöhnen.

 

 

 

„Es gibt keinen Wandel“

 

Pastor Russell Moore, Leiter für politische Fragen bei den Südlichen Baptisten, bremst allerdings, in den Zusammenbruch von Exodus International zu viel hineinzuinterpretieren. „Es gibt keinen Wandel in der christlichen Sexualethik, weil es den nicht geben kann. Für uns ist es eine Frage der Treue zum Evangelium“, sagt er. Aber auch er sieht eine gewisse Veränderung bei konservativen Gläubigen. Es gebe eine Annäherung an eine Debatte über Sexualität, die „authentischer und ehrlicher“ sei. Gene Robinson war der erste Bischof in der Anglikanischen Kirche, der offen mit einem gleichgeschlechtlichen Partner zusammen lebte. Vor einigen Monaten sprach er über die Aufregung, die herrschte, als er 2003 zum Bischof von New Hampshire gewählt wurde. „Alle haben gedacht, es wird einen schrecklichen Knall geben. Aber es war ein wundervoller Abend. Die Fragen an mich waren absolut ehrlich, bedacht und vertrauensvoll“, sagte er. „Eine Menge von Leuten kam mit einer festen Meinung, und eine Menge von Leuten ging verwirrt. Das ist wirklich gigantisch“. {Quelle: www.n24.de}

 

11 Responses to “Homosexualität in evangelikalen US-Kirchen”

  1. Emanuel Says:

    https://encrypted-tbn1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSn9mB1R8gGGloQnROk1aIZSg4c4BkGz7hCFcQm8dtHIXpOJMoLdw

    Werte Bernhadine oder werter Johannes oder werter Bazillus ! Kann mir nicht mal jemand verraten, wer der Kardinal (mit der roten Kleidung) und der voller Abscheu gespannten rechten Faust ist , der neben dem Papst steht ? Lebt der noch ? Was ist aus ihm geworden ??????

    Ich kann meine Anfrage sonst auch eventuell an den NSA oder verwandte Organisationen stellen. Vielleicht wisse die , was aus dem Kardinal geworden ist, dessen Körpersprache ganz eindeutig ist .

    Ist das eigentlich der Papst, der jetzt „heilig“ gesprochen werden soll ???

    Das wäre ja ein Ding! Ein Mitarbeiter an der NEUEN WELTORDNUNG wird dann heilig gesprochen ! Soll ich das Foto noch mal bringen , wo sich der Papst mit som Sunniten aus Saudi Arabien knutscht ????

    Ich fordere die katholischen Brüder und Schwestern auf, selbständig zu denken …… Denkt nach ! Wollt ihr diese Neue Weltordnung? Die „Einheit der „Christen“ mit den Muselmännern sunnitischer Prägung ???????

  2. Johannes Says:

    Das Bild mit dem knutschenden Papst ist natürlich eine Fotomontage aus einem so genannten deutschen Satiremagazin, das schon des öfteren merkwürdige Provokationen lieferte. Name im Moment nicht parat.

    Der Kardinal ist mir nicht bekannt. Dass Johannes Paul nun zum Heiligen gemacht wird, ist für einen evangelischen Christen nicht nachvollziehbar – bei allen Verdiensten, die dieser Papst beim Fall des Kommunismus im Osten erworben hat. GOTT allein spricht heilig – wen ER will, nicht aber Menschen. Der HERR JESUS selbst sagt, dass sich niemand „Vater“ nennen lassen soll. GOTT allein ist unser VATER IM HIMMEL!

    Dass Papst Johannes Paul den Koran in Damaskus – in der ehemaligen Johanniskirche und heutigen Moschee – küsste, war ebenfalls ein Zeichen der Schwäche vor der mörderischen Ideologie des Islam, der den Kampf gegen alle „Ungläubigen“ weltweit ausgerufen hat und sich im Koran selbst als die einzig wahre „Religion“ bezeichnet.

  3. Emanuel Says:

    „Dass Johannes Paul nun zum Heiligen gemacht wird, ist für einen evangelischen Christen nicht nachvollziehbar – bei allen Verdiensten, die dieser Papst beim Fall des Kommunismus im Osten erworben hat. GOTT allein spricht heilig – wen ER will, nicht aber Menschen. Der HERR JESUS selbst sagt, dass sich niemand “Vater” nennen lassen soll. GOTT allein ist unser VATER IM HIMMEL!“

    Man analysiere mal so eine Aussage !

    „Dass Johannes Paul nun zum Heiligen gemacht wird, ist für einen evangelischen Christen nicht nachvollziehbar –“

    Das stimmt , weil evangelische Christen einen „Papst“ nicht anerkennen !!! Aslo ist das auch nicht nachvollziehbar …

    „bei allen Verdiensten, die dieser Papst beim Fall des Kommunismus im Osten erworben hat. “ !!!!!!!!!!!!!!!!

    Das haut mich echt um !!! Ist es also die Rolle und die Aufgabe des Papstes sprich des Vatikans in dieser Welt gegen den Sozialismus oder Kommunismus
    zu kämpfen ????? Falls ja , wusste ich das bisher noch gar nicht ! Wenn Sie , Johannes und Ihre Katholische Kirche mir das jetzt hier so offen und eindeutig

    OFFENBART bin ich natürlich dem Herrn wieder sehr dankbar , das Er mich mal wieder erleuchtet hat !!!

    DIE KATHOLISCHE KIRCHE HAT DEMNACH DEN AUFTRAG DIE SOZIALISTISCHEN LÄNDER ZU ZERSTÖREN !!!!!!!!!!!!!!!

    Vielen Dank Johannes ! Vielen Dank Papst ! Vielen Dank Vatikan ! Für diese offene Aussage ! Lasst uns sie massiv verbreiten !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  4. Emanuel Says:

    „GOTT allein spricht heilig – wen ER will, nicht aber Menschen. Der HERR JESUS selbst sagt, dass sich niemand “Vater” nennen lassen soll. GOTT allein ist unser VATER IM HIMMEL. “

    Wissen Sie , Johannes , in Ihrem „Nachsatz“ leiern Sie die auswendig gelernte Wahrheit des Wortes herunter … ohne den wahren Sinn auch nur annähernd verstanden zu haben . Sie und Ihresgleichen können uns wahren Christen wirklich nur noch Leid tun … Ja , wir haben echtes Mit-Leid mit Ihnen — Sie sind die Mißbrauchten , die dem Satan hinterher laufen und denken- es sei Der Herr ….. Wir schließen Sie in unser Gebet ein …. Sie müssen auf Erden erkennen …. sonst ist es zu spät ….

    Nach Ihrem Tod , bleiben Sie bei Satan und Teufel …… und zwar auf ewige Zeiten …………

    • Andreas Says:

      und wer wahrer christ ist – bestimmst allein du?

      • Emanuel Says:

        “GOTT allein spricht heilig – wen ER will, nicht aber Menschen. Der HERR JESUS selbst sagt, dass sich niemand “Vater” nennen lassen soll. GOTT allein ist unser VATER IM HIMMEL. ”

        Demnach entscheide weder ich noch der Papst wer heilig wird und wer nicht …..

        LG

    • Da hast du mich mit Emanuel verwechselt.

      Noch bestimme ich, wer ein Christ ist!
      Wäre ja noch schöner, mir auch noch diese Kompetenz nehmen zu wollen.

      ICH BIN ein Avatar – अवतार avatāra = Inkarnation – des lebendigen Gottes
      ICH BIN Sohn Gottes

      [יהוחנן Jauhuchanan/ Ιωάννης Johannes „Jauhu (Gott) hat Gnade erwiesen“],

      übrigens eine Entscheidung, die ich mir wohl überlegt habe.


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