kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Video: Deutschland mit „Lautsprecher-Jihad” konfrontiert 4. Juli 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 18:38

Köln-Chorweiler: Muezzinruf morgens um 6 Uhr 

 

 

„Zuerst war von einem Muezzin überhaupt nicht die Rede als die Moschee eröffnet wurde, dann nur freitags, dann dreimal am Tag und jetzt fünfmal am Tag.“

Interview in Die Zeit.

 

 

Eine türkische Moschee im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen hat damit begonnen öffentliche Gebetsaufrufe von einem Außenlautsprecher-System auf dem Dach des Gebäudes schallen zu lassen.

 

Diese Moschee ist eine von Vielen aus einer wachsenden Anzahl islamischer Institutionen in Deutschland (und anderen Teilen Westeuropas), welche die Muslime öffentlich und originalgetreu zum Gebet ruft – fünfmal am Tag, sieben Tage die Woche mit dem Ruf „Allahu Akbar“ (Allah ist größer). Beobachter glauben, dass sich jetzt ein Präzedenzfall durchgesetzt hat, und dass viele der 3000 Moscheen in Deutschland bald damit anfangen werden auf den Muezzin-Lautsprecher-Zug aufzuspringen. Die tönenden Gebetsaufrufe, im Arabischen als Adhan bekannt, können aus großer Entfernung gehört werden, wenn sie durch elektronische Lautsprecher verstärkt werden.

 

Einige deutsche Orte und Städte fangen tatsächlich an mit Klängen und Bildern an den islamischen Nahen Ostens zu erinnern.

 

Der letzte „Muezzin-Fall” betrifft die Fatih Camii Moschee in Wipperfürth, ein Industriestandort 40 Kilometer nordöstlich von Köln, welche am 21. Juni damit anfing öffentlich die Muslime originalgetreu zum Gebet zurufen. Dies geschah während einer formalen „Muezzin-Einweihungs-Zeremonie“ mit lokalen und ausländischen Würdenträgern, einschließlich dem türkischen Konsul Mustafa Kemal Basa. Die Fatih Camii Moschee, geführt von der Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB), ein Ableger der türkischen Regierung, welche 900 Moscheen in Deutschland kontrolliert, erhielt die städtische Erlaubnis für einen Muezzin, der öffentlich die Muslime fünfmal am Tag in die Moschee zum Gebet ruft. Zuvor hatte der Bürgermeister Michael von Rekowski gesagt, er wolle der Welt zeigen, dass Wipperfürth „stolz darauf ist eine interkulturelle und interreligiöse Stadt“ zu sein. Auf Anfrage des Bürgermeisters haben sich die Führer der Moschee in Wipperfürth mit den Stellvertretern der protestantischen und katholischen Kirche des Ortes getroffen, um die Zeiten für den muslimischen Gebetsaufruf in den traditionellen Zeitplan für das Schlagen der Kirchenglocken zu „integrieren“.

 

Obwohl viele nichtmuslimische Einwohner gegen den Muezzin sind,

sagen die örtlichen Geistlichen,

sie seien mit der „friedlichen Koexistenz zwischen den Religionen und Kulturen“ in der Stadt zufrieden.

 

Die Moschee in Wipperfürth ist eine von mehreren in Deutschland, welche die städtische Erlaubnis für öffentliche Gebetsaufrufe erhielt. Die türkisch verwaltete Zentral Moschee im norddeutschen Ort Rendsburg, 100 Kilometer nördlich von Hamburg, ruft die Muslime seit 2010 zum Gebet. Seitdem hat der sozialdemokratische Bürgermeister Andreas Breitner den Muezzin autorisiert, öffentliche Gebetsaufrufe durch die drei Lautsprecher zu verkünden, welche auf den Spitzen der 26 Meter hohen Minarette an jeder Seite der Moschee angebracht sind. Gebetsaufrufe sind zwischen 6 Uhr und 22 Uhr erlaubt. Die deutsche Zeitung Die Zeit berichtete, dass sich Rendsburg in einem „Heiligen Krieg“ befindet, nachdem Bürger fast 1000 Unterschriften gesammelt haben, um den Muezzin zu verhindern. Die Gruppe, welche sich Kein öffentlicher Gebetsaufruf nennt, argumentierte, dass der Bau der Moschee mehr als genug sei, um den Moslems ihr verfassungsmäßiges Recht auf freie Meinungsäußerung zu erfüllen. Die darauffolgende Forderung nach einem Muezzin, der öffentlich die Gläubigen zum Gebet aufruft sei übertrieben. Dazu begründete die Gruppe, dass der Koran nirgends erwähne, dass ein Muezzin erforderlich sei, womit die Forderung überflüssig sei.

 

Gemäß einer Frau, die von der Zeitung interviewt wurde, war von einem Muezzin nicht die Rede, als die Moschee im Oktober eröffnet wurde. „Aber dann wurde vorgeschlagen, dass immer nur freitags ein Muezzin die Gläubigen zum Gebet rufen solle. Danach wurde es dreimal pro Tag und jetzt ist es fünfmal am Tag. Der Gebetsaufruf dauert drei Minuten und der Inhalt ist auch ein bisschen zu viel, weil uns gesagt wird, dass „Allah der Größte ist“, sagte sie. (Der adhan, der aus 15 Versen besteht, von denen einige mehrere Male wiederholt werden, dauert etwa bis zu drei Minuten). Gegner des Muezzins wiesen auch darauf hin, dass die Moschee der Milli Görüs angehört, eine neo-osmanische politisch-religiösen Islamisten-Bewegung, welche zur „Errichtung eines national-religiösen türkischen Reiches“ aufruft. Obwohl Milli Görüs aufgrund von verfassungswidrigen Aktivitäten vom deutschen Geheimdienst überwacht wird, operiert die Gruppe überall in Deutschland ungehindert.

 

Trotz der öffentlichen Proteste gegen die öffentlichen Gebetsaufrufe sagte Breitner, dass seine Hände gebunden wären, weil es keine gesetzlichen Gründe gäbe, die größte Moschee Norddeutschlands des Bundeslandes Schleswig-Holstein daran zu hindern, dies durchzuführen. Gemäß Breitner schütze Artikel 4 des deutschen Grundgesetztes die Religionsfreiheit, und so gäbe es ihm gemäß „meiner Ansicht nach keinen Verhandlungsspielraum“. In der nahegelegenen Stadt Neumünster hat die türkische Faith Moschee seit über 15 Jahren dreimal täglich zum öffentlichen Gebet aufgerufen. Laut dem örtlichen Imam Celebi Kilicikesen, ein Türke, der fast kein Deutsch spricht, „drehen scherzende Kinder die Lautsprecher manchmal voll auf und dann beschweren sich die Nachbarn. Sonst hat es noch keine Probleme gegeben”. In Nordrhein-Westphalen erhielt die türkische Kuba Camii Moschee in Eschweiler (eine Stadt an der deutsch-belgisch-niederländischen Grenze etwa 50 Kilometer westlich von Köln) eine städtische Erlaubnis im Dezember 2012 öffentlich die Muslime zum Gebet zu rufen.

 

Der erste von diesen öffentlichen Gebetsaufrufen

fand am Freitag, den 11. Januar 2013 statt,

begleitet von einem beachtlichen Trara.

 

Der Gebetsaufruf, der als „historisches Ereignis“ beschrieben wurde, wurde von zahllosen Würdenträgern besucht, darunter dem türkischen Konsul Mustafa Kemal Basa und dem türkischen Attaché Tayfun Keltek. Der türkische Imam der Kuba Camii Moschee, Bahri Ciftci, erklärte: „Mögen die öffentlichen Gebetsaufrufe ein Symbol der toleranten, interkulturellen und interreligiösen gemeinsamen Koexistenz sein“. Während der Zeremonie sagte der Bürgermeister von Eschweiler, Rudi Bertram, dass „Toleranz auf täglicher Basis geübt werden muss. Wir alle sind dafür verantwortlich, dass es Koexistenz geben kann“. An der Veranstaltung nahm auch der Führer der DITIB, Izzet Er, teil. Er behauptete, dass der Prophet Mohammed selbst ein Vorbild für religiöse Zusammenarbeit gewesen sei und fügte hinzu: „Ich habe die Sehnsucht und die Hoffnung, dass wir etwas Positives zur friedlichen Koexistenz aller Menschen in Eschweiler beitragen können. Ethische Werte sind letztendlich universal und gültig für alle“. Es überraschte nicht, dass Izzet Er es versäumte zu erwähnen, dass die türkische Regierung eine der größten Verfolger von Christen (und Journalisten) im modernen Mittleren Osten ist.

 

Nach einem neuen Buch mit dem Titel „Persecuted: The Global Assault on Christians“, geschrieben von drei Wissenschaftlern des Hudson Institute, sind „in der heutigen Türkei, christliche Gemeinden zwei ineinander verwobenen Bedrohungen ausgesetzt: Zuerst werden sie durch eine alles umfassende staatliche Beschränkung in den Bereichen innere Führung, Bildung, Bekenntnisfreiheit, weitere Besitzrechte sowie der Verweigerung der gesetzlichen Anerkennung unterdrückt. Sie werden in der Praxis davon ausgeschlossen Seminare durchzuführen und Besitz direkt zu halten. Hauptsächlich durch das Diktoriat für Religiöse Grundlagen überwacht der Staat die christliche Aktivität und versucht sie zu kontrollieren“. Das Buch fährt weiter fort: „Zweitens, soziale Feindseligkeiten gegen die Minderheiten der Türkei laufen auf Hochtouren. Solcher Fanatismus wird durch eine öffentliche Einstellung des Misstrauens gegenüber den Christen verstärkt.

 

Es ist sogar schwierig nur eine offene nationale Diskussion über die Notlage der Christen in der Türkei zu führen.

Wer dies versucht hat, … auf den können Anklagen wegen Beleidigung des Türkentums zukommen“.

 

Tatsächlich nimmt der Teil des Buches über die Verfolgung der Christen in der Türkei mehr Seiten ein, als der Teil über die Verfolgung von Christen im Iran und Saudi Arabien. Das Buch folgert: „Die moderne Türkei ist die Heimat für übriggebliebene christliche Gemeinden, die sich dem Risiko ausgesetzt sehen allesamt ausgelöscht zu werden“. Noch mal zurück nach Nordrhein-Westphalen, hier fängt eine Moschee in Chorweiler, im Stadtbezirk Köln, regelmäßig um 6 Uhr morgens an, die Muslime zum Gebet zu rufen, wie man auf diesem Video auf Youtube sehen kann: In der Stadt Krefeld wollen die örtlichen Politiker sicherstellen, dass die muslimischen Gebetsaufrufe die gleiche gesetzliche Verankerung haben, wie die christlichen Glocken in der Stadt.

 

Woanders in Nordrhein-Westphalen hat die türkische Selimiye Camii Mosque, im Stadtbezirk von Eving in Dortmund (die achtgrößte Stadt in Deutschland), 2009 versprochen, dass sie das Recht auf öffentliche Gebetsaufrufe für den Zeitraum von sechs Jahren nicht einfordern würde. Dies heißt bis zum Jahre 2014. Erfüllt mit einem Gefühl der Vorbotenschaft sagte der Pastor in Eving, Friedrich Stiller, dass viele Leute vergessen würden, dass Muslime es so wahrnehmen, dass sie das gesetzliche Recht auf öffentliche Gebetsaufrufe haben. Stiller fügte hinzu, dass das Minarett ein Symbol sei: „Es steht für die Ankunft der Muslime in unserer Gesellschaft“.

 

EuropeNews •  4 Juli 2013

Original: Germany Faced with „Loudspeaker Jihad“

Gatestone, Soeren Kern

Übersetzt von Anja Freese

Soeren Kern ist ein Senior Fellow am New Yorker Gatestone Institute. Er ist auch ein Senior Fellow für europäische Politik an der in Madrid beheimateten Grupo de Estudios Estratégicos / Strategic Studies Group. Kontakt auf Facebook: www.facebook.com

 

3 Responses to “Video: Deutschland mit „Lautsprecher-Jihad” konfrontiert”

  1. Bernhardine Says:

    „“…Gemäß Breitner schütze Artikel 4 des deutschen Grundgesetztes die Religionsfreiheit, und so gäbe es ihm gemäß “meiner Ansicht nach keinen Verhandlungsspielraum”…““

    Demnach wäre die hinduistische Witwenverbrennung, ritueller Kannibalismus irgendwelcher Südseereligionen und Menschenopfer der Hindus, Kelten und Germanen, Mayas oder Inkas von der Religionsfreiheit ebenfalls gedeckt! Die keltische Begattung einer weißen Stute(Göttin Epona) durch ausgewählte Männer hätte sicherlich dem sexuell verwahrlosten Mohammed auch gut gefallen. Mal was anderes als Kamelstuten oder eben verstorbene Gattinnen.

    Na denn, Mistelzweig und Menschenopfer, Moorleichen und Hirnschalen als Trinkgefäß oder lieber als recycelbare Salatschüssel?
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/germanischer-goetterkult-das-geheimnis-der-geopferten-armee-a-647876.html

  2. Bernhardine Says:

    Nach einer erfolgreichen Klage im Jahr 1985 war die Dürener Fatih-Moschee die erste in der Bundesrepublik, in der ein Muezzin zum Gebet auffordern konnte(Wikipedia)

    • Bernhardine Says:

      Fatih Moschee/Eroberer Moschee, nach dem blutrünstigen Eroberer Konstantinopels, Sultan Mehmet II. benannt.


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