kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Fast 100 sexuelle Übergriffe am Tahrir-Platz 4. Juli 2013

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 20:15

Während Millionen Ägypter gegen ihren Ex-Präsidenten protestieren, wird die Gewalt gegen Frauen zum Problem. Die Täter sind in Banden organisiert.

 

 

 

 

Auch das gehört zu den Massenprotesten auf dem Tahrir-Platz: In den vergangenen drei Tagen ist es in Kairo erneut zu einer Welle der Gewalt gegen Frauen gekommen. Nach Angaben von Human Rights Watch und lokalen Selbsthilfegruppen wurden am Rande der Kundgebungen von Mursi-Gegnern mindestens 91 Frauen vergewaltigt oder sexuell belästigt. Allein am Sonntag zählte die Initiative Operation Anti-Sexual Harassment (OpAntiSH) 46 Übergriffe, die höchste Zahl seit Gründung der Organisation im November vergangenen Jahres. Am Montag kam es zu weiteren 17 Attacken, am Dienstag waren es 23. Eine zweite Selbsthilfegruppe dokumentierte fünf weitere Verbrechen. Die Aktivisten von OpAntiSH patrouillieren bei Großereignissen über den Tahrir-Platz und verfügen über eine gut gesicherte Notwohnung, in die sie Opfer in Sicherheit bringen können. Die Täter haben keinerlei Strafen zu befürchten. Eine Polizeipräsenz gibt es auf dem Tahrir-Platz schon seit Monaten nicht mehr. Während der Abendstunden und der Nacht ist das Areal vor allem an den Rändern nur spärlich beleuchtet.

 

 

 

 

 

Die meisten der Angegriffenen waren Ägypterinnen, darunter auch mehrere Großmütter sowie Mütter, die mit ihren Kleinkindern unterwegs waren. Einige der Opfer wurden mit Metallrohren und Eisenketten verprügelt oder mit Messern angegriffen. Eine Frau wurde 45 Minuten lang misshandelt, bis Retter sie schließlich aus den Händen ihrer Peiniger befreien konnten. Unter den Opfern befindet sich auch eine 22-jährige niederländische Mitarbeiterin einer ägyptischen Nichtregierungsorganisation, die am vergangenen Freitag nach Einbruch der Dunkelheit von fünf Männern vergewaltigt und schwer verletzt wurde. Sie musste in einem Kairoer Krankenhaus notoperiert werden und wurde nach Angaben der niederländischen Botschaft inzwischen in ihre Heimat zurückgeflogen.

 

 

 

Konservative Kleriker:

Frauen sind selbst schuld„?!?

 

Die Täter, die in Banden organisiert sind, gehen immer nach dem gleichen Muster vor. Sie umringen ihr Opfer, trennen es von seinen männlichen Begleitern, reißen der Frau die Kleider vom Leib und machen sich dann über sie her. Augenzeugen, die einschreiten wollen, werden zusammengeschlagen oder wüst beschimpft. In der Vergangenheit hatten erzkonservative Kleriker aus dem islamistischen Lager mehrfach den angegriffenen Frauen die Schuld gegeben. Nach der Scharia sei ihnen nicht erlaubt, sich unter Männer zu mischen, erklärten sie. Frauen hätten auf dem Tahrir-Platz nichts zu suchen. „Dies sind schwere Verbrechen, die Frauen daran hindern sollen, in einer so kritischen Phase voll an dem öffentlichen Leben ihres Landes zu partizipieren“, kritisierte Joe Stork, Vizedirektor von Human Rights Watch für den Nahen Osten. Er forderte die Regierung und alle politischen Parteien in Kairo auf, die Übergriffe zu verurteilen und endlich wirkungsvoll gegen „dieses horrende Ausmaß sexueller Gewalt auf dem Tahrir-Platz“ vorzugehen. {Quelle: www.zeit.de}

 

 

 

 

 

 

 

Bandenvergewaltigung

Die dunkle Seite des Tahrir Platzes

 

 

Letzte Woche wurde eine 22-jährige holländische Journalistin auf dem Tahrir Platz von einer Horde Männer vergewaltigt und musste auf Grund schwerer Verletzungen operiert werden

 

Dieser Anschlag erinnert an einen Aspekt der Revolution in Ägypten, der gerne übersehen wird. In ihrem Kommentar für CNN schreibt die Journalistin Nina Burghley über den Fall der amerikanischen Journalistin Lara Logan, die im Jahr 2011 bei den ersten Jubelfeiern auf dem Tahrir Platz missbraucht wurde und die, wie die holländische Kollegin, im Krankenhaus behandelt werden musste. Die Vergewaltigung Logans wurde als unglücklicher Nebenprodukt der Gewalt des Mobs dargestellt. Aber tatsächlich war es mehr als das. Es war ein Warnschuss von jenen Männern, deren politischer Glaube auf dem Dogma wurzelt, dass sich die Frauen aus dem öffentlichen Raum fern zu halten haben.

 

 

 

Ein Kennzeichen des Sieges der Revolutionäre auf dem Tahrir Platz waren immer sexuelle Belästigungen und Vergewaltigungen gewesen. Männermobs verfolgten Frauen, isolierten sie, zogen sie aus und betatschten sie. Niemand wurde jemals dafür belangt und politische Offizielle zuckten mit den Schultern und gaben den Opfern die Schuld. Schutzgruppen, die organisiert wurden, verzeichneten allein am Sonntagabend 46 Fälle von sexuellen Angriffen und Verfolgung und am Montag kamen noch einmal 17 Fälle hinzu. Primär sind ägyptische Frauen das Ziel und sie sind auch diejenigen, an die die Botschaft letztlich gerichtet ist: Bleibt zu Haue, eure Einmischung in die Politik ist nicht erwünscht. Die Vergewaltigung ausländischer Journalistinnen – die garantiert weltweite Aufmerksamkeit erregt – ist nur ein effizienter Weg um diese Botschaft zu überbringen. Dina Zakaria, eine ägyptische Journalistin sagte, dass die Männer, die die holländische Journalistin letzte Woche vergewaltigt haben, sich selbst als “Revolutionäre“ bezeichneten. Das sollte niemanden überraschen. {Quelle: EuropeNews • 4 Juli 2013}

 

One Response to “Fast 100 sexuelle Übergriffe am Tahrir-Platz”

  1. Bernhardine Says:

    Die linksverblödeten Soli-Weiber Berlins!

    VON DEN GENOSSEN/INNEN IM STICH GELASSEN – DES MUSELMANNES DARSTELLUNG IST MEHR WERT, ALS DIE EINER EMANZE!!!

    Alle notgeilen Muselmännchen herholen wollen sie trotzdem! Wahrscheinlich hoffen sie, die Muselmännchen links-atheistisch domestizieren zu können, hahaha! Muselmanische Abenteuer-Asylanten sind zum Putzen in Deutschland oder was?

    Jedes NICHT linksversiffte Weib weiß genau, wen oder was Muselmännchen putzen wollen!

    Kapieren diese hirnlosen Weiber nicht daß ein Millimeter nackte Frauenhaut für Muselmanen bereits ein sexuelles Angebot ist?

    „“Vergewaltigungen im “refugee-camp” in Berlin
    Veröffentlicht am 17. Juni 2013 von Angelika

    Im “refugee-camp” Berlin kommt es immer häufiger zu Vergewaltigungen der weiblichen Supporterinnen. Hier ein Bericht den eines der Vergewaltigungs-Opfer bei indymedia eingestellt hat…
    http://www.denken-macht-frei.info/vergewaltigungen-im-refugee-camp-in-berlin/


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