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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Mursi-Gegner stürmen Zentrale der Muslimbrüder 1. Juli 2013

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 18:33

Gegner von Mursi haben das Hauptquartier der ägyptischen Muslimbruderschaft in Kairo eingenommen.

 

Sie legten Feuer, zerstörten die Einrichtung und plünderten die Räume – nach offiziellen Angaben sind bei Großprotesten vom Sonntag 16 Menschen gestorben.

 

 

Ein Demonstrant vor der zerstörten Zentrale der Muslimbruderschaft

 

 

 

 

Wie immer das blöde Szenario: Scharfschütze schossen auf die Demonstranten aus der Hauptzentrale der Moslembruderschaft. Jeder, der etwas Hirn habe, weiß ganz genau, wer dahinter steckt!

 

 

Kairo: Die Zentrale der ägyptischen Muslimbruderschaft in Kairo ist erneut Ziel von Angriffen. Gegner von Ägyptens Mohammed Mursi haben das Gebäude im Viertel Mokattam gestürmt und in Brand gesetzt. Dabei soll es sich nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters vor allem um Jugendliche handeln. Der Nachrichtensender Al-Arabija zeigte Fernsehbilder von eingeschlagenen Fensterscheiben, Bürostühle lagen auf der Straße, an manchen Stellen brannte es. Männer warfen Einrichtungsgegenstände auf die Straße. Einer schwenkte auf einem Balkon die ägyptische Fahne. Ein Korrespondent der AFP berichtete auch von Plünderungen. Mitarbeiter hatten das Gebäude nach Angaben der Muslimbrüder kurz vor der Erstürmung aufgegeben. Bereits Sonntagabend hatten Regierungsgegner mit Molotow-Cocktails und Steinen die Zentrale der Muslimbruderschaft angegriffen. Sie setzten das Gebäude teilweise in Brand und lieferten sich Schießereien mit dem Wachpersonal.

 

 

Brandspuren, zertrümmerte Fenster: Demonstranten haben am Montag erneut die...

 

 

Bei der Erstürmung wurden nach ersten Berichten ägyptischer Journalisten 8 Menschen getötet. Die Opposition verurteilte den Sturm. Bereits 16 Menschen starben bei den landesweiten Protesten gegen Mursi am Sonntag. Das erklärte das Gesundheitsministerium in Kairo am Montag. Am Jahrestag von Mursis Amtsantritt waren Millionen von Ägyptern auf die Straße gegangen und hatten den Rücktritt des umstrittenen Staatschefs gefordert. Ägypten ist tief gespalten: Die Unterstützer des Staatschefs verweisen darauf, dass Mursi der erste demokratisch gewählte Präsident Ägyptens ist. Seine Gegner werfen ihm vor, allein die Interessen der islamistischen Muslimbruderschaft zu vertreten, aus der er hervorging.

 

 

Männer warfen Einrichtungsgegenstände auf die Straße - andere plünderten das...

 

Männer warfen Einrichtungsgegenstände auf die Straße – andere plünderten das Hauptquartier der Mursi-Partei.

 

 

 

 

Das Volk hat enorme Wut im Bauch: Wer von den Moslembrüdern erwischt wird, erlebt so etwas!

 

 

Rote Karte für den Präsidenten

 

Am Sonntag hatten sich allein auf dem Tahrir-Platz in Kairo sich mehr als eine halbe Million Menschen versammelt. „Verschwinde!“, riefen sie. Sie zeigten dem Präsidenten die Rote Karte. Viele harrten auch die Nacht über dort aus. Zu Massendemonstrationen kam es auch in Alexandria, im Nildelta und in weiteren Städten des Landes. Bei den Protesten kam es zu Gewalt. Mindestens sieben Menschen seien insgesamt getötet, mehr als 600 Menschen verletzt worden, berichtete „al-Ahram“. Die Zeitung berief sich auf das Gesundheitsministerium. Die ägyptische Opposition setzte Mursi inzwischen ein Ultimatum für seinen Rücktritt. Der Staatschef habe bis 17 Uhr Dienstag „Zeit, die Macht abzugeben und es den Behörden zu ermöglichen, eine vorgezogene Präsidentschaftswahl zu organisieren“, teilte das Bündnis Tamarod (Rebellion) am Montag auf seiner Internetseite mit. Sollte der Staatschef der Aufforderung nicht nachkommen, werde es „eine Kampagne des vollständigen zivilen Ungehorsams“ geben. {Quelle: www.spiegel.de}

 

 

 

 

 

 

 

Mehrere Minister treten zurück

 

Die Massenproteste gegen den ägyptischen Präsidenten Mursi haben erste politische Konsequenzen. Mindestens vier Minister legen ihre Posten nieder. Über ihre Gründe wird noch spekuliert. Der Protest eskaliert: In Kairo stürmen Demonstranten die Zentrale der islamistischen Muslimbruderschaft. Die Opposition stellt dem Präsidenten ein Ultimatum. Die Massenproteste in Ägypten haben erste politische Auswirkungen. Mehrere Minister sind zurückgetreten. Die Minister für Kommunikation, Tourismus, Umwelt und Justiz hätten gemeinsam bei Ministerpräsident Hescham Kandil ihren Rücktritt eingereicht, sagte ein Regierungsvertreter in Kairo. Der Nachrichtenagentur dpa zufolge, hat noch ein weiterer Ressortchef sein Amt niedergelegt. Offiziell wurden keine Gründe für ihren Rücktritt genannt. Der britische Guardian berichtet unter Berufung auf ägyptische Nachrichtenquellen, dass dies aus Solidarität mit den Demonstranten geschehen sei.

 

Regierungskritische Demonstranten haben den zentralen Sitz der islamistischen Muslimbruderschaft in der ägyptischen Hauptstadt Kairo gestürmt. Protestierende stürmten das Gebäude im Viertel Mokattam und warfen Gegenstände aus den Fenstern, andere plünderten die Räume. Das berichten die Nachrichtenagenturen AFP und AP. Später wurde das Gebäude in Brand gesetzt. Laut Augenzeugen hielt sich zu Beginn der Erstürmung niemand in dem Gebäude auf. Schon in der Nacht hatte es vor der Muslimbrüder-Zentrale heftige Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gegeben. Die ägyptische Opposition stellte Präsident Mohammed Mursi am Montag ein Ultimatum zum Rücktritt. Mursi habe bis Dienstag um 17:00 Uhr „Zeit, die Macht abzugeben und es den Behörden zu ermöglichen, eine vorgezogene Präsidentschaftswahl zu organisieren“, teilte das Bündnis Tamarod (Rebell) mit, wie die Nachrichtenagentur AFP und die britische BBC melden. Sollte der Staatschef der Aufforderung nicht nachkommen, werde es „eine Kampagne des vollständigen zivilen Ungehorsams“ geben. Die Gruppe sagte, sie hätte mehr als 22 Millionen Unterschriften von Unterstützern gesammelt.

 

 Mitarbeiter hatten das Gebäude nach Angaben der Muslimbrüder kurz vor der...

 

Mitarbeiter hatten das Gebäude nach Angaben der Muslimbrüder kurz vor der Erstürmung aufgegeben. Bereits Sonntagabend hatten Regierungsgegner mit Molotow-Cocktails und Steinen die Zentrale der Muslimbruderschaft angegriffen.

 

 

 

Mindestens 16 Tote bei Protesten

 

Bei den Massenprotesten sind seit Sonntag nach offiziellen Angaben landesweit 16 Menschen getötet worden. Wie das Gesundheitsministerium am Montag mitteilte, gab es zudem 781 Verletzte. Acht Menschen kamen den Angaben zufolge bei den Auseinandersetzungen und Schießereien vor dem Hauptquartier der Muslimbruderschaft in Kairo ums Leben, drei weitere im oberägyptischen Assiut. Jeweils einen Toten gab es zudem in der Stadt Bani Sueif, in Kafr el-Scheich, in Fayum und in Alexandria sowie vor dem Präsidentenpalast in Kairo. Am Sonntag hatte es in Ägypten die größten Demonstrationen seit dem Sturz des Diktators Hosni Mubarak gegeben. Dabei gingen landesweit mehr als eine Million Menschen auf die Straßen, um am ersten Jahrestag von Mursis Amtsantritt den Rücktritt des Islamisten zu fordern. Aus Kreisen der Armee hieß es, es könnten bis zu 14 Millionen Menschen an den Protesten teilgenommen haben. Aktivisten sprechen sogar von mehr als 30 Millionen Menschen – es sei die größte politische Kundgebung in der Geschichte der Menschheit. Allein auf dem zentralen Tahrir-Platz in Kairo versammelten sich mehr als eine halbe Million Menschen. Viele harrten auch die Nacht über dort aus. Die befürchteten Konfrontationen zwischen den rivalisierenden Lagern blieben hier jedoch aus.

 

Wenige Kilometer vom Amtssitz Mursis entfernt versammelten sich im Kairoer Vorort Nasr City Zehntausende Anhänger der islamistischen Parteien, um ihre Solidarität mit Mursi zu bekunden. Einige von ihnen trugen Stöcke und Helme bei sich. Die säkulare Opposition wirft Mursi und den islamistischen Muslimbrüdern vor, die Ideale der Revolution von 2011 verraten zu haben und einen ähnlich autoritären Staat wie unter Mursis Vorgänger Mubarak anzustreben. Anhänger Mursis verweisen hingegen darauf, dass er der erste demokratisch gewählte Präsident Ägyptens ist, Mursi betonte unterdessen, an seinem Amt festhalten zu wollen und bot erneut an, die islamistisch geprägte Verfassung des Landes zu überarbeiten. Diese war Ende vergangenen Jahres per Volksabstimmung in Kraft gesetzt worden. Die Kritik reißt seither nicht ab. {Quelle: www.sueddeutsche.de}

 

 

Bei landesweiten Protesten gegen Mursi sind am Sonntag nach Regierungsangaben...

 

Bei landesweiten Protesten gegen Mursi sind am Sonntag nach Regierungsangaben mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Das erklärte das Gesundheitsministerium in Kairo am Montag. Am Jahrestag von Mursis Amtsantritt waren Millionen von Ägyptern auf die Straße gegangen und hatten den Rücktritt des umstrittenen Staatschefs gefordert.

 

 

 

One Response to “Mursi-Gegner stürmen Zentrale der Muslimbrüder”

  1. Ibrahim Says:

    BETET FÜR ÄGYPTEN! FÜR FRIEDEN!

    QUELLE: http://www.tagesschau.de

    Machtkampf in Ägypten
    Armee gibt Konfliktparteien 48 Stunden
    Die ägyptischen Streitkräfte fordern eine rasche Lösung des Machtkampfes um den islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi – und drohen mit ihrem Eingreifen. Beide Seiten hätten 48 Stunden Zeit, um zu einer Einigung zu gelangen, erklärte Verteidigungsminister und Armeechef Abdel Fattah al Sisi. Ansonsten werde die Armee eingreifen, um einen politischen Fahrplan für das Land vorzulegen und umzusetzen. Je mehr die Zeit die Politiker verschwendeten, desto größer werde die Spaltung des Landes.

    Ägyptens Generalstabschef Abdel Fattah al Sisi
    Die Streitkräfte hätten aber keinesfalls die Absicht, sich in die Politik oder die Regierungstätigkeit einzumischen, versicherte Sisi. Jedoch trügen sie Handlungsverantwortung, weil die nationale Sicherheit Ägyptens in „großer Gefahr“ sei, hieß es weiter. Die Demonstrationen gegen Mursi bezeichnete die Militärführung als beispiellose Willensbekundung der Bevölkerung. Die Forderungen des Volkes müssten erfüllt werden.

    Auf dem Kairoer Tahrir-Platz, dem Zentrum der Proteste in der ägyptischen Hauptstadt, brach nach der Erklärung des Militärs großer Jubel aus. Zehntausende Demonstranten jubelten Hubschraubern der ägyptischen Armee zu. Die fünf Helikopter, an denen unter anderem ägyptische Flaggen befestigt waren, flogen in einer Demonstration der Stärke über die Menschenmassen.

    Die Erklärung des Militärs löste in Kairo Jubel aus
    Präsident Mursi traf am Abend nach lokalen Medienberichten mit General al Sisi und Premierminister Hescham Kandil zusammen. Ergebnisse des Treffens sind noch nicht bekannt.

    16 Tote – bislang

    Die landesweiten Massenproteste in Ägypten hatten sich am Wochenende dramatisch zugespitzt. Bislang wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums mindestens 16 Menschen getötet, mehr als 780 weitere wurden verletzt. Acht Menschen kamen den Ministeriumsangaben zufolge bei den Auseinandersetzungen und Schießereien vor der Zentrale der Muslimbruderschaft in der Hauptstadt ums Leben, drei weitere im oberägyptischen Assiut. Jeweils einen Toten gab es zudem in der Stadt Bani Sueif, in Kafr el Scheich, in Fayum und in Alexandria sowie vor dem Präsidentenpalast in Kairo.

    Gestürmt und geplündert: das Hauptquartier der Muslimbruderschaft in Kairo.
    Die Zentrale der regierenden Muslimbruderschaft in Kairo ist zerstört. Der Nachrichtensender Al Arabija zeigte Fernsehbilder von dem Hauptquartier der Islamisten. Dort waren die Fensterscheiben eingeschlagen, Bürostühle lagen auf der Straße, an manchen Stellen brannte es. Zuvor hatte es dort Zusammenstöße zwischen Islamisten und Gegnern Mursis gegeben.

    Militär stellt Mursi Ultimatum
    tagesthemen 22:15 Uhr, 01.07.2013, Stefan Maier, ARD Kairo
    Download der Videodatei
    Ultimative Rücktrittsforderung…

    Kurz vor dem Ultimatum der Streitkräfte hatte die Protestbewegung „Tamarud“ (Rebellion) ihrerseits Präsident Mursi eine Frist gesetzt: Er soll bis 17 Uhr (Ortszeit und MESZ) am Dienstag abtreten und eine vorgezogene Präsidentschaftswahl organisieren. Sollte Mursi dieser Aufforderung nicht nachkommen, werde es „eine Kampagne des vollständigen zivilen Ungehorsams“ geben.

    …und Ministerrücktritte

    Und Mursi verliert offenbar weiter an politischem Rückhalt. Fünf Mitglieder des Kabinetts reichten ihren Rücktritt ein, wie ein Regierungsvertreter mitteilte. Einen Grund für die Rücktritte nannte er nicht. Die amtliche Nachrichtenagentur hatte gemeldet, die Minister hätten aus Sympathie mit den Demonstranten gehandelt.

    Die seit Tagen andauernden gewaltsamen Proteste gegen Mursi hatten sich sich am Sonntag, dem ersten Jahrestag des Präsidenten im Amt, verschärft. Die Armee sprach von „Millionen“ Teilnehmern bei den Demonstrationen gegen den Staatschef im ganzen Land. In Kairo demonstrierten demnach rund 25.000 Anhänger Mursis.

    Hunderttausende Demonstranten hatten gestern in mehreren Städten zum ersten Jahrestag von Mursis Amtsantritt den Rücktritt des Präsidenten und eine vorgezogene Neuwahl gefordert.
    Anders als bei den Massenprotesten im Arabischen Frühling 2011 gegen Mursis Vorgänger, den Langzeitmachthaber Husni Mubarak, sind es diesmal die Islamisten, die den Zorn der Demonstranten auf sich ziehen. Die Protestbewegung wirft Mursi vor, die wirtschaftlichen und sozialen Probleme nicht zu lösen, und befürchtet eine schleichende Islamisierung. Mursis Anhänger sehen die Krise als ideologischen Machtkampf – für oder gegen den Islam.

    Porträt des ägyptischen Präsidenten
    Staatsmann oder Marionette?
    Die Opposition sieht in Präsident Mursi eine Marionette der Muslimbrüder. Doch von ihm kommen auch moderate Töne. | mehr
    Stand: 01.07.2013 22:41 Uhr


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