kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kommentar: „Obama an Kopten: Nicht gegen die Moslembrüder protestieren“! 1. Juli 2013

Filed under: Christenverfolgung,Moslembrüder — Knecht Christi @ 19:00

Hubschrauber der ägyptischen Armee vor wenigen Minten über dem Tahrir-Platz mit National-Flaggen

 

 

 

 

Klasse Artikel, der mehr Beachtung verdient hätte.

 

In diesem Artikel kommt die elende Heuchelei und noch widerlichere Art des Denkens der Doppelmoral der jetzigen US-Regierung zum Ausdruck. Anstatt die Kopten als diskriminierte Minderheit im eigenen Land in ihrem Protest zu unterstützen, unterstützt die US-Regierung (von den rückgratlosen Europäern erst überhaupt nicht zu reden) die Verfolger, indem sie aktiv mitgeholfen haben, diese an die Macht zu katapultieren, wie sie dies jetzt wieder in Syrien  (Iran, Irak, Tunesien und Libyen lassen grüßen) tun und wenn sie diese Machthaber wie jetzt Mursi in Ägypten als legitime Regierung anerkennen, lecken sie ihnen die Stiefel und billigen ihnen dann auch noch in den Akten gegen Christen Legitimität zu. Manchmal schäme ich mich als Westler, wie der Westen in Ländern, in denen Christen verfolgt werden, agiert, nämlich wahrlich schändlich. Wer nicht die Repressionen, die Schickanen und die Menschenrechtsverletzungen von Christen und anderen Minderheiten nicht überdeutlich anprangert, der macht sich mitschuldig und ist um keinen Deut besser als die Gedankenwelt eines Herrn Mursi, der sogar seine Glaubensgeschwister wirtschaftlich in den Ruin treibt. Im eigenen Machtbereich sich von christlichen Werten verabschieden, aber verfolgt Christen im Dhimmistatus befindlich, von Demonstrationen abhalten.

 

 

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18:16 – 01.07.2013: Niederbrennen der zweiten Zentrale der Moslembruderschaft in Mokatam

 

 

 

و.,بوست,تدافع,عن,السفيرة,الأمريكية , www.christian-dogma.com , christian-dogma.com , و. بوست تدافع عن السفيرة الأمريكية

 

Hayzaboon= alte Schachtel: Empörung des ägyptischen Voles über die Einmischung der USA über die US-Botschafterin

 

 

Wenn Frau Patterson im Auftrage Obamas wenigstens als Grund die Gefahr benannt hätte, die es für Kopten bedeutet, an diesen Demos teilzunehmen, wäre wenigstens eine ehrbare moralische Auffassung zu unterstellen gewesen. Wäre dies jedoch passiert, würde sie gleichzeitig öffentlich bekennen, dass Kopten in Ägypten verfolgt würden und würde damit Mursi in die Parade fahren. Darum kann dieses Ansinnen wohl ausgeschlossen werden. Wer mit Mursi paktiert (wir erinnern uns noch an die devote Rede Obamas in Kairo unter Mubarak) und diesen unterstützt, dem ist es völlig egal, was mit diskriminierten Kopten passiert. Das zum moralisch-ethischen Prinzip, was der US-Regierung zugrunde liegt und sich die US-Politik gegenüber Ägypten gestaltet.

 

Das alles – und das müssen wir auch den protestierenden Muslimen sagen: Diese Regierungsverhalten ist voll koranisch. Den ägyptischen Muslimen ist vorzuhalten, dass es immer Unrecht ist, andere Minderheitengruppen zu diskriminieren und zu verfolgen, was Euer Prophet jedoch ausdrücklich selbst praktiziert und verkündet hat.

 

Der Begriff „Diskriminierung“ wird hier im Westen mittlerweile auch verwässert und der Dekadenz preisgegeben. Sind gleichgeschlechtlich orientierte Menschen diskriminiert, wenn die entsprechende Ehe rechtlich nicht der Grundehe gleichgestellt wird oder wenn das Adoptionsverbot von Kindern in solchen Verbindungen rechtlich verhindert wird? Ich meine nicht. Vor allem die Adoption von Kindern ist ein Recht auf Kosten von Kindern, deren Recht auf eine natürliche Adoptionsfamilie mit Vater und Mutter (selbst die Begriffe sollen nach Auffassung der Genderprotagonisten eliminiert werden, Elter 1 und Elter “ sollen sie genannt werden) nämlich genommen und somit eingeschränkt wird. Der Westen hat im Grunde gar keine moralische Grundüberzeugung mehr. Mit welcher Begründung, wenn nicht mit der religiösen,  soll er denn dann die Polygamie oder die Pädophilie ablehnen, wenn er sich nunmehr auf dem Gebiet der sexuellen Orientierungslosigkeit der totalen Triebbefriedigung begibt. Die Sodomie kann höchstens dann noch mit dem Tierschutzgesetz abgeblockt werden.

 

 

عاااااجل,من,سويسرا , www.christian-dogma.com , christian-dogma.com , عاااااجل من سويسرا

 

Die Kopten in der Schweiz:

„Wir wollen dich nicht, du Versager! Verschwinde, du Eule“!

 

 

 

Christen und Apostaten sowie andere religiöse Minderheiten sind in islamischen und kommunistischen Ländern diskriminiert, weil sie als minderwertige Menschen angesehen und danach behandelt werden über die Verfolgung hinaus bis hin zum Tod. Früher wurden homosexuelle Menschen auch hier disriminiert, als sie in das KZ gesteckt, bestraft und als minderwertig angesehen wurden. Heute genießen sie alle Rechte wie andere auch, was auch rechtens ist. Jedoch sollte angesichts des Kindeswohls zumindest die Adoption rechtlich verhindert werden.  Und eine entsprechende „Ehe“  kann auch durch Zivilvertrag geschlossen werden. Solche Zustände können nur dann entstehen, wenn die Verfassungen nicht mehr auf Gott hin ausgerichtet werden.

 

Wenn in islamischen Ländern wie jetzt in Ägypten Missstände angeprangert werden, sollte eine ehrliche Bestandsaufnahme erfolgen, inwieweit diese Misstände zumindest durch den Koran, also dem Islam und letztlich dem Gott des Islam selbst, mitverursacht worden ist. Wer eine Religionsideologie unter jegliches Kritikverbot stellt, der wird – von vornherein mit islamischen Scheuklappen  ausgestattet – nie zum Kern der Ursache des Übels vordringen. Man muss sich nicht die Doppelmoral und die zunehmende Dekadenz des Westens  in seinen Abtreibungs-, Euthanasie- und seinen neuerlichen Adoptionsgesetzen für Gleichgeschlechtlichkeits“ehen“ zueigen machen, um moralisch wertvoll handeln zu können.

 

Aber alle, die jetzt gegen Mursi demonstrieren, müssen sich vor Augen halten, dass der Islam der Verursacher des gegenteiligen Extrems in Ägypten ist, welches von Religions wegen mitten in Ägypten viel Leid für Muslime als auch für Christen bereit hält. Dieses Leid besteht für Muslime in geistiger Gefangenschaft verbunden mit der  unseligen Geisteshaltung sich als Täter gegen Christen produzieren zu sollen, für Christen in erzwungener echter Gefangenschaft, erlitten durch muslimische Täter, die das Feindesliebegebot Christi schamlos ausnutzen. Die Demonstranten haben natürlich ein gemeinsames Anliegen: Die wirtschaftliche desaströse Entwicklung im eigenen Land, verursacht durch die jetzige Regierung. Den Muslimbrüdern wird wohl ein Ministerposten nach dem Anderen zugeschanzt werden. Damit ist der Korruption Tür und Tor geöffnet bei der Wertschätzung die die Familienclans genießen.

 

Der gravierende Unterschied zwischen dem Westen und den islamischen Staaten ist letztlich nur noch, dass im Westen freier gelebt werden kann, Religionsfreiheit herrscht, solange der Islam nicht bereits no-go-areas gebildet hat. Dass diese sich bilden konnten, zeigt nur die klägliche Hilflosigkeit des Westens einer Ideologie gegenüber, die mit Gewaltlegitimation ausgestattet, agiert, solche Zustände schaffen kann, weil nackte Angst vor dem Islam als Toleranz nach außen hin getarnt,  die Politriege erfasst hat. Der Westen gibt politisch eine immer kläglichere Figur ab. Er gibt sie ab, weil er sich von allen christlichen Moralvorstellungen ohne Not gelöst hat und jetzt versucht, Gott zu spielen, den Menschen der irdischen Machbarkeit auszuliefen, welches noch immer im Chaos geendet hat, wie im real existierenden Sozialismus, im Kommunismus, im Faschismus, im NationalSOZIALISMUS praktisch gezeigt worden ist.

 

Wer den Menschen im Rahmen heutiger Politik wie der Westen absolut setzt und die Menschenrechte im (humanistischen) Atheismus sucht, hat sich aufgegeben und sich von jeglicher wertvollen Moral verabschiedet und öffnet dem Mord in der Abtreibung, in der Euthansie alle Türen und Tore, er öffnet in einer übersteigerten Gleichmachereiideologie dem Unrecht alle Schleusen, indem er verkennt, dass eben kein Mensch dem anderen gleicht, dass es biologische Unterschiede gibt, die auch in die Persönlichkeit eines jeden Menschen eingreifen und wirkmächtig sind. Die Kinder setzt er einer sodomitischen Orientierungslosigkeits- und Beliebigkeitsmoral aus, die an Dekadenz kaum überbietbar ist. Das biblische Sodom und Gomorrha war ein Kinderspielplatz dagegen. Diese Orientierung, die der Westen zurzeit bietet, ist Beliebigkeit und Identitätslosigkeit, die die Menschen versexualisieren, letztlich entkernen und entmenschlichen und ethisch verkommen lassen.

 

Wer propagiert,

dass Triebbefriedigung in allen Lebensbereichen das Lebensziel eines Menschen ist,

der hat schon verloren.

 

 

6 Responses to “Kommentar: „Obama an Kopten: Nicht gegen die Moslembrüder protestieren“!”

  1. Ibrahim Says:

    BETEN WIR JETZT FÜR ÄGYPTEN UND AUCH FÜR DIE KOPTEN IN ÄGYPTEN! AMEN!

    GOTT BESCHÜTZE SIE UND SEGNE SIE! AMEN!

  2. Ibrahim Says:

    Machtkampf in Ägypten
    Armee gibt Konfliktparteien 48 Stunden
    Die ägyptischen Streitkräfte fordern eine rasche Lösung des Machtkampfes um den islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi – und drohen mit ihrem Eingreifen. Beide Seiten hätten 48 Stunden Zeit, um zu einer Einigung zu gelangen, erklärte Verteidigungsminister und Armeechef Abdel Fattah al Sisi. Ansonsten werde die Armee eingreifen, um einen politischen Fahrplan für das Land vorzulegen und umzusetzen. Je mehr die Zeit die Politiker verschwendeten, desto größer werde die Spaltung des Landes.

    Ägyptens Generalstabschef Abdel Fattah al Sisi
    Die Streitkräfte hätten aber keinesfalls die Absicht, sich in die Politik oder die Regierungstätigkeit einzumischen, versicherte Sisi. Jedoch trügen sie Handlungsverantwortung, weil die nationale Sicherheit Ägyptens in „großer Gefahr“ sei, hieß es weiter. Die Demonstrationen gegen Mursi bezeichnete die Militärführung als beispiellose Willensbekundung der Bevölkerung. Die Forderungen des Volkes müssten erfüllt werden.

    Auf dem Kairoer Tahrir-Platz, dem Zentrum der Proteste in der ägyptischen Hauptstadt, brach nach der Erklärung des Militärs großer Jubel aus. Zehntausende Demonstranten jubelten Hubschraubern der ägyptischen Armee zu. Die fünf Helikopter, an denen unter anderem ägyptische Flaggen befestigt waren, flogen in einer Demonstration der Stärke über die Menschenmassen.

    Die Erklärung des Militärs löste in Kairo Jubel aus
    Präsident Mursi traf am Abend nach lokalen Medienberichten mit General al Sisi und Premierminister Hescham Kandil zusammen. Ergebnisse des Treffens sind noch nicht bekannt.

    16 Tote – bislang

    Die landesweiten Massenproteste in Ägypten hatten sich am Wochenende dramatisch zugespitzt. Bislang wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums mindestens 16 Menschen getötet, mehr als 780 weitere wurden verletzt. Acht Menschen kamen den Ministeriumsangaben zufolge bei den Auseinandersetzungen und Schießereien vor der Zentrale der Muslimbruderschaft in der Hauptstadt ums Leben, drei weitere im oberägyptischen Assiut. Jeweils einen Toten gab es zudem in der Stadt Bani Sueif, in Kafr el Scheich, in Fayum und in Alexandria sowie vor dem Präsidentenpalast in Kairo.

    Gestürmt und geplündert: das Hauptquartier der Muslimbruderschaft in Kairo.
    Die Zentrale der regierenden Muslimbruderschaft in Kairo ist zerstört. Der Nachrichtensender Al Arabija zeigte Fernsehbilder von dem Hauptquartier der Islamisten. Dort waren die Fensterscheiben eingeschlagen, Bürostühle lagen auf der Straße, an manchen Stellen brannte es. Zuvor hatte es dort Zusammenstöße zwischen Islamisten und Gegnern Mursis gegeben.

    Militär stellt Mursi Ultimatum
    tagesthemen 22:15 Uhr, 01.07.2013, Stefan Maier, ARD Kairo
    Download der Videodatei
    Ultimative Rücktrittsforderung…

    Kurz vor dem Ultimatum der Streitkräfte hatte die Protestbewegung „Tamarud“ (Rebellion) ihrerseits Präsident Mursi eine Frist gesetzt: Er soll bis 17 Uhr (Ortszeit und MESZ) am Dienstag abtreten und eine vorgezogene Präsidentschaftswahl organisieren. Sollte Mursi dieser Aufforderung nicht nachkommen, werde es „eine Kampagne des vollständigen zivilen Ungehorsams“ geben.

    …und Ministerrücktritte

    Und Mursi verliert offenbar weiter an politischem Rückhalt. Fünf Mitglieder des Kabinetts reichten ihren Rücktritt ein, wie ein Regierungsvertreter mitteilte. Einen Grund für die Rücktritte nannte er nicht. Die amtliche Nachrichtenagentur hatte gemeldet, die Minister hätten aus Sympathie mit den Demonstranten gehandelt.

    Die seit Tagen andauernden gewaltsamen Proteste gegen Mursi hatten sich sich am Sonntag, dem ersten Jahrestag des Präsidenten im Amt, verschärft. Die Armee sprach von „Millionen“ Teilnehmern bei den Demonstrationen gegen den Staatschef im ganzen Land. In Kairo demonstrierten demnach rund 25.000 Anhänger Mursis.

    Hunderttausende Demonstranten hatten gestern in mehreren Städten zum ersten Jahrestag von Mursis Amtsantritt den Rücktritt des Präsidenten und eine vorgezogene Neuwahl gefordert.
    Anders als bei den Massenprotesten im Arabischen Frühling 2011 gegen Mursis Vorgänger, den Langzeitmachthaber Husni Mubarak, sind es diesmal die Islamisten, die den Zorn der Demonstranten auf sich ziehen. Die Protestbewegung wirft Mursi vor, die wirtschaftlichen und sozialen Probleme nicht zu lösen, und befürchtet eine schleichende Islamisierung. Mursis Anhänger sehen die Krise als ideologischen Machtkampf – für oder gegen den Islam.

    Porträt des ägyptischen Präsidenten
    Staatsmann oder Marionette?
    Die Opposition sieht in Präsident Mursi eine Marionette der Muslimbrüder. Doch von ihm kommen auch moderate Töne. | mehr
    Stand: 01.07.2013 22:41 Uhr
    QUELLE: http://www.tagesschau.de

  3. Ibrahim Says:

    ÄGYPTEN MUSS VON DEM NIEDERGANG DER WIRTSCHAFT UND GESELLSCHAFT BEFREIT WERDEN!

    WEG MIT DEN MOSLEMBRÜDERN UND SALAFISTEN! WEG MIT MURSI! IN DIE MÜLLTONNE!

    QUELLE: http://www.faz.net

    Proteste in Ägypten
    Armee stellt Mursi und Gegnern ein Ultimatum von 48 Stunden
    01.07.2013 · Ägyptens Armee hat der Regierung und ihren Gegnern ein Ultimatum zur Beilegung der Krise gestellt. Zuvor reichten mehrere Minister der Mursi-Regierung den Rücktritt ein. Demonstranten stürmten die Zentrale der Muslimbrüder. Am Abend kam Mursi mit Armeechef Sisi zu einer Krisensitzung zusammen.
    ArtikelBilder (12)Video (1)Lesermeinungen (74)

    © DPA
    Feuerwerk: Auf dem Tahrir-Platz, wo Zehntausende gegen Mursi protestierten, rief die Ankündigung der Armee Jubel hervor.
    Die ägyptischen Streitkräfte haben dem islamistischen Präsidenten Muhammad Mursi und seinen Gegnern 48 Stunden Zeit gegeben, eine Konfliktlösung zu finden. Das sagte der Generalstabschef und Verteidigungsminister Abdel Fattah al Sisi am Montag. Wenn Mursi und der Opposition dies bis Mittwoch nicht gelinge, müsste das Militär „einen neuen Leitfaden für die Zukunft entwerfen“, hieß es in der im Staatsfernsehen verlesenen Erklärung Sisis, die von Demonstranten auf dem Tahrir-Platz in Kairo mit Jubel aufgenommen wurde. Die Streitkräfte hätten aber keinesfalls die Absicht, sich in die Politik oder die Regierungstätigkeit einzumischen, sagte Sisi.

    Je mehr Zeit die Politiker verschwendeten, desto größer werde die Spaltung des Landes. Die Demonstrationen gegen Mursi seien eine beispiellose Willensbekundung der Bevölkerung, so der Generalstabschef. Die Forderungen des Volkes müssten erfüllt werden. Dies sei die „letzte Chance“ für die Staatsführung, den historisch einmaligen „Umständen“ gerecht zu werden. Sisi sprach in einem Statement von einer „letzten Chance“.

    Auf dem Kairoer Tahrir-Platz, dem Zentrum der Proteste in der ägyptischen Haupstadt, brach daraufhin großer Jubel aus. Unter dem 2011 gestürzten Präsidenten Husni Mubarak war die Armee der entscheidende Machtfaktor. Sie akzeptierte die Wahl Mursi im vergangenen Jahr, der den lange verfolgten Muslimbrüdern nahesteht.

    Krisensitzung mit Mursi und Armeechef Sisi
    Mursi kam am Abend mit Sisi und Ministerpräsident Haschim Qandil zu einer Krisensitzung zusammen. Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt. Der Druck auf den mit Rücktrittsforderungen konfrontierten Staatschef wird immer größer. Der ihm vor einem Jahr in der Stichwahl unterlegene Ahmed Schafik sagte am Montag in Abu Dhabi, die Herrschaft Mursis werde innerhalb einer Woche enden.

    Am Montag erklärten vier Minister ihren Rücktritt. Ein Regierungssprecher in Kairo sagte, die Minister für Tourismus, Umwelt, Kommunikation und Parlamentsangelegenheiten hätten Ministerpräsident Haschim Qandil um ihre Entlassung gebeten. Zuvor hatte das ägyptische Oppositionsbündnis „Tamarud“ Mursi ein Ultimatum gestellt, bis Dienstagnachmittag zurückzutreten. Sollte das er der Aufforderung nicht nachkommen, werde es „eine Kampagne des vollständigen zivilen Ungehorsams“ geben.

    Hauptquartier der Muslimbrüder in Kairo angegriffen
    Nach den größten Massendemonstrationen seit dem Sturz Husni Mubaraks Anfang 2011 gingen auch am Montag viele Menschen in zahlreichen ägyptischen Städten auf die Straße. Vor dem Präsidentenpalast im Norden Kairos und auf dem Tahrir-Platz harrten Tausende Gegner Mursis aus.

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    © AP
    Machtdemonstration: Seit Tagen schon überfliegen Apache-Hubschrauber den Tahrir-Platz in Kairo.
    Anhänger des aus der Muslimbruderschaft stammenden Staatsoberhaupts setzten ihre Demonstrationen fort. In der Nacht zum Montag hatten Randalierer das Hauptquartier der Muslimbrüder in Kairo angegriffen und in Brand gesetzt. Der Nachrichtensender Al Arabija zeigte Fernsehbilder von dem Hauptquartier der Islamisten. Dort waren die Fensterscheiben eingeschlagen, Bürostühle lagen auf der Straße, an manchen Stellen brannte es.

    Sitz der Wasat-Partei in Brand gesteckt
    Am Montagabend wurde die Zentrale der Wasat-Partei in Kairo in Brand gesteckt. Die Partei war in den 1990er Jahren von Mitgliedern der Muslimbrüder gegründet worden und erst nach dem Sturz von Machthaber Husni Mubarak offiziell erlaubt worden. Demonstranten hatten zuvor bereits den Hauptsitz der Muslimbrüder gestürmt und in Brand gesetzt.

    Bei Zusammenstößen wurden in mehreren Städten insgesamt mindestens fünf Personen getötet. Muhammad Soudan, außenpolitischer Sprecher der Muslimbrüderpartei für Freiheit und Gerechtigkeit, warf der Opposition vor, mit „Kräften des Mubarak-Regimes und der korrupten Polizei“ zusammenzuarbeiten. „Die Demonstranten wollen die Demokratie zum Fall bringen“, sagte er der F.A.Z.

    In der südägyptischen Provinz Assuit wurden drei Menschen getötet, in der südlich Kairos gelegenen Stadt Beni Sueif einer, ebenso wie im westlich der Hauptstadt gelegenen Faijum. Seit Beginn der Proteste gegen Mursi in der vergangenen Woche sind mindestens 13 Menschen getötet und Hunderte verletzt worden. Liberale und islamistische Kräfte machen sich gegenseitig für die Opfer verantwortlich.

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    Ägypten: Mursi bezichtigt altes Regime, Schlägertrupps zu bezahlen
    Muhammad Soudan, außenpolitischer Sprecher der Muslimbrüderpartei für Freiheit und Gerechtigkeit, warf der Opposition vor, gemeinsam mit „Kräften des Mubarak-Regimes und der korrupten Polizei“ zusammenzuarbeiten. Bei den Protesten handele es sich „nicht um eine echte Revolution“, sagte er der F.A.Z.: „Die Demonstranten wollen die Demokratie zum Fall bringen.“ Die Oppositionsbewegung hat angekündigt, ihre Proteste so lange fortzuführen, bis Mursi zurücktrete. Das lehnt Mursi ab. Ein Sprecher forderte die Opposition in der Nacht auf Montag zum Dialog auf. Das lehnt die Nationale Rettungsfront, das wichtigste Oppositionsbündnis, ab.

  4. Stefan Graef Says:

    koptische Frauen würden eher sterben als mich heiraten und das stimmt mich sehr traurig und so ein Drecksnigger vernichtet erbarmslos meine Existtens. Da war der letzte Präsident besser ( George w Bush ) als dieser nigger der meine ausrottung meiner Familie beschlossen hatt !!


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