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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ehrenmorde sind in Jordanien gesellschaftlich anerkannt 30. Juni 2013

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 18:45

 

Forscher der Universität Cambridge haben in einer Studie herausgefunden, dass ein beträchtlicher Teil der Jugendlichen in Jordanien Ehrenmorde für legitim halten. Mehr als ein Drittel sind der Auffassung, dass Morde im Namen der Ehre ein vertretbares Instrument zur Reinigung von Schande und Ehrlosigkeit sind. Das Institut für Kriminologie an der Cambridge University hat festgestellt, dass rund die Hälfte der befragten Jungen und etwa 20 Prozent der Mädchen in der Hauptstadt Amman glauben, dass die Tötung einer Tochter, Schwester oder Ehefrau gerechtfertigt ist, wenn sie die Familie „beschämen“ oder „entehren“. Das Institut hat etwa 850 Schüler und Schülerinnen befragt. Im Ergebnis würden die Herwachsenden, die Ehrenmorde legitimieren, eher aus Milieus mit niedrigem Bildungsniveau stammen. Interessant sei, betont die Forschungsgruppe, dass die Jugendlichen diese verstörende Einstellung nicht mit ihrem religiösen Glauben verbinden.

 

Wichtige Faktoren, die sich hinter diesen Verbrechen verbergen, seien eine patriarchalische und traditionelle Weltanschauung, die auf der weiblichen Tugend basiert und eine generelle Überzeugung, dass Gewalt gegen Frauen moralisch vertretbar sei. Im Rahmen der Studie ist auch eine Minderheit von Mädchen aufgefallen, die gut ausgebildet und sogar religionslos sind, die Ehrenmorde moralisch richtig halten. Diese Erkenntnis ließe die Schlussfolgerung zu, dass diese „Tradition“ bei einem großen Teil der Gesellschaft auf Unterstützung trifft, so die Studienleiter. Insgesamt 33,4 Prozent der Befragten stimmten zu, dass Ehrenmorde gesellschaftlich notwendig und moralisch legitim seien. Die jungen Männer rechtfertigten einen Ehrenmord doppelt so häufig (43,1%) in den fiktiven Situationen im Fragebogen wie die Mädchen (21,1%). 61% der Jugendlichen mit einem niedrigen Bildungsniveau haben eine positive Haltung gegenüber Ehrenmorden, wohingegen es bei Jugendlichen, bei denen mindestens ein Familienmitglied eine Hochschule besucht hat, nur 21,1% sind.

 

In Jordanien steht die Todesstrafe auf Mord.

In Fällen von Mord im Namen der Ehre können die Gerichte das Strafmaß allerdings senken, vor allem wenn die Familie des Opfers um Nachsicht bittet.

Offiziellen Zahlen zufolge sterben in Jordanien durchschnittlich

15 bis 20 Frauen pro Jahr für die Ehre.

Dunkelziffer unbekannt.

www.cileli.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20-Jährige erschossen

 

Ehrenmord“: Lebenslänglich für Onkel gefordert

 

Schwerte/hagen: Im „Ehrenmord“-Prozess vor dem Hagener Landgericht hat der Staatsanwalt am Donnerstag sein Schluss-Plädoyer gehalten. Er forderte für den Onkel lebenslänglich und für den Bruder sechs Jahre und neun Monate wegen gemeinschaftlichen Mordes. In gut eineinviertel Stunden ging Staatsanwalt Klaus Knierim auf die Tat und das Gerichtsverfahren ein. „Die junge Frau ist aufgrund eines gemeinsamen Tatbeschlusses von ihrem Bruder, ihrem Cousin und ihrem Onkel getötet worden“, stellte er fest. „Alle drei haben zugegeben, am Tatort gewesen zu sein“.

 

 

„Tat stehtsittlich auf niedrigster Stufe“

 

Was den Tathergang und die Tatbeiträge der Einzelnen anging, sei aber einiges im Dunkeln geblieben. Daher war die Einlassung des Bruders ein wichtiger Baustein. Auch wenn Knierim ihr nicht in allen Teilen Glauben schenkte. Zumindest die Behauptung, dass der finnische Onkel (51) der Todesschütze gewesen sei, sei glaubhaft. Er kam zu dem Schluss: „Bruder und Onkel sind des gemeinschaftlichen Mordes schuldig. Sie hatten den gemeinsamen Willen zur Tat, die sittlich auf niedrigster Stufe steht!“ Undforderte für den Onkel lebenslänglich und für den Bruder sechs Jahre und neun Monate Jugendstrafe. Bei dem jungen Mann kam die verminderte Schuldfähigkeit zum Tatzeitpunkt zum Tragen.

 

 

 

Entlastung für zweiten Onkel und Mutter

 

Für den 50-jährigen zweiten Onkel plädierte der Staatsanwalt auf Freispruch, denn es habe keine verwertbaren Beweise gegeben. Aus dem gleichen Grund sei auch die Mutter vom Vorwurf des gemeinschaftlichen Mordes freizusprechen. Sie habe sich nur der Falschaussage schuldig gemacht, als sie behauptete, sie habe ihre Tochter nie beschimpft und schlecht behandelt. Für sie forderte der Staatsanwalt sechs Monate mit Bewährung. Am 10. Juli werden die Verteidiger ihre Plädoyers halten. Hintergrund: Seit dem 15. März 2013 sitzen zwei Onkel, die Mutter und ein Bruder des Opfers auf der Anklagebank. Der Vorwurf: Sie sollen die junge Frau im Sommer 2008 wegen ihres westlichen Lebensstil auf einem „Familientribunal“ zum Tode verurteilt haben. Die 20-Jährige aus Schwerte wurde auf einem Rastplatz an der A45 mit einem Kopfschuss hingerichtet. Ein Cousin wurde bereits verurteilt. {Quelle: www.derwesten.de – Von Patricia Prange}

 

One Response to “Ehrenmorde sind in Jordanien gesellschaftlich anerkannt”

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG Says:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Deren Jugend kommt auch unter Asyl nach BRD GmbH!


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