kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Evangelische Kirche trifft Koordinationsrat der Muslime 29. Juni 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 20:45

Kooperation stärker vorantreiben: Islamistische Facebook Gruppen rufen zum Töten von Ungläubigen auf

 

 

EKD 25. Juni 2013: Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und der Koordinationsrat der Muslime (KRM) in Deutschland möchten den Dialog zwischen den Religionsgemeinschaften intensivieren und ihre Kooperation stärker vorantreiben. Diese Absicht äußerten der Vorsitzende des Rates der EKD, Nikolaus Schneider, und der Sprecher des Koordinationsrates der Muslime (KRM), Aiman Mazyek. „Eine Wagenburgmentalität, bei der jeder nur auf die eigene Abgrenzung und den eigenen Vorteil bedacht sei, hilft nicht weiter. Vielmehr gilt es, sich für gemeinsame Interessen auch gemeinsam zu engagieren“, sagten Schneider und Mazyek zum Abschluss des diesjährigen Treffens zwischen Spitzenvertretern der EKD und des KRM in Berlin. In diesem Zusammenhang lobten beide die vielen Dialoggruppen, -initiativen und -projekte, die sich an vielen Orten in Deutschland engagieren, um das Miteinander zwischen Menschen christlichen und muslimischen Glaubens „konstruktiv und zum Wohle aller“ zu gestalten.

 

Extremistischen Tendenzen, die es in der Gesellschaft wie auch in den Religionen gäbe, erteilten beide eine Absage. „Die Ausgrenzung und Herabsetzung einer bestimmten Bevölkerungsgruppe entspricht nach unserem Verständnis dem christlichen und dem islamischen Menschenbild nicht“, sagte Nikolaus Schneider. Aiman Mazyek ergänzte: „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, wie sie sich etwa im Antisemitismus, der Fremdenfeindlichkeit oder der Islamfeindschaft zeige, darf keine Unterstützung erfahren.“ Beide Seiten zeigten sich überzeugt, dass hier ein breiter gesellschaftlicher Konsens vorhanden sein müsse, der nicht durch populistische, wahlkampftaktische oder religiöse Eigenprofilierung gefährdet werden dürfe. Außerdem wurde bei dem heutigen Treffen in Berlin vereinbart, sich in aktuellen Entwicklungen und Themen, die das Miteinander von evangelischen Christen und Muslimen in Deutschland betreffen, zukünftig enger abzustimmen. Das könnten etwa Fragen zur Zurückdrängung von Religion aus dem öffentlichen Leben sein, aber auch gesellschaftliche Debatten, wie im vergangenen Jahr zur Frage der Beschneidung von Jungen.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich nach dem etwa vierstündigen Gespräch einig, dass die Religionsgemeinschaften im Umgang mit der vorhandenen gesellschaftlichen Pluralität eine wichtige Aufgabe haben. Diese Pluralität komme auch in der religiösen Vielfalt in Deutschland zum Ausdruck. Sie könne zukünftig noch stärker zum Anlass für respektvolle Begegnung und konstruktive Kooperation genommen werden. Der interreligiöse Dialog zwischen evangelischer Kirche und Moscheegemeinden leiste dabei schon jetzt wertvolle Dienste. Das jährliche Treffen zwischen der EKD und dem KRM war nach einer Phase der Unterbrechung vor einem Jahr wieder aufgenommen worden und fand in diesem Jahr auf Einladung der EKD statt. Eine von EKD und KRM gebildete Steuerungsgruppe hatte zudem inzwischen ihre Arbeit aufgenommen. Sie wird bis zum nächsten Treffen 2014 einen gemeinsamen Dialogratgeber entwerfen, der den evangelischen und muslimischen Gemeinden Hinweise und Impulse für das tägliche Miteinander geben möchte.

Hannover/Berlin, 25. Juni 2013

 

 

 

 

 

Pressestelle der EKD Reinhard Mawick

 

Für den Koordinationsrat der Muslime nahmen teil:

1. Dunya Adigüzel, Islamrat

2. Dr. Bekir Alboga, Stellvertretender Generalsekretär im Vorstand der DITIB

3. Mahmut Askar, Generalsekretär der Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa e.V (ATIB); stellvertretender Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD)

4. Ahmad Aweimer, Dialog- und Kirchenbeauftragter des Zentralrats der Muslime in Deutschland e.V. (ZMD)

5. Burhan Kesici, Generalsekretär des Islamrates für die Bundesrepublik Deutschland

6. Ali Kizilkaya, Vorsitzender des Islamrates für die Bundesrepublik Deutschland

7. Aiman Mazyek, Sprecher des Koordinationsrates der Muslime (KRM) und Vorsitzender des ZMD

8. Seyfi Ögütlü, Generalsekretär im Vorstand des Verbandes der Islamischen Kulturzentren e.V. (VIKZ) 9.Rafet Öztürk, DITIB-Dialogbeauftragter 10.Erol Pürlü,  Dialogbeauftragter des VIKZ

 

 

Für die Evangelische Kirche in Deutschland nahmen teil:

 

1. Dr. Friedmann Eißler, Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW)

2. Oberkirchenrat Dr. h.c. Volker Faigle, Dienststelle des Bevollmächtigten des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union

3. Pfarrerin Susanna Faust-Kallenberg, Beauftragte für interreligiöse Fragen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

4. Oberkirchenrat Dr. Detlef Görrig, Referat Interreligiöser Dialog der EKD

5. Oberkirchenrat Reinhard Mawick, Pressesprecher der EKD

6. Kirchenrat Pfarrer Rafael Nikodemus, Evangelische Kirche im Rheinland

7. Bischof Martin Schindehütte, Leiter der Hauptabteilung Ökumene und Auslandsarbeit der EKD

8. Dr. h.c. Nikolaus Schneider, Vorsitzender des Rates der EKD

 

5 Responses to “Evangelische Kirche trifft Koordinationsrat der Muslime”

  1. Johannes Says:

    Kleine Veränderungen des Textes könnten die wahre Absicht zeigen, die hinter dieser Anbiederung der „ev.“ Kirche steckt: eine noch weiter gehende Vereinigung mit dem Islam:

    „Vereinigung stärker vorantreiben“

    „Evangelische“ Kirche tritt Koordinationsrat der Muslime bei

    EKD 25. Juni 2013

    Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und der Koordinationsrat der Muslime (KRM) in Deutschland möchten nicht nur den Dialog zwischen den Religionsgemeinschaften intensivieren, sondern ihre Vereinigung stärker vorantreiben. Diese Absicht äußerten der Vorsitzende des Rates der EKD, Bruder Nikolaus Schneider, und der Sprecher des Koordinationsrates der Muslime (KRM), Bruder Aiman Mazyek („Islam heißt Friede“). „Eine Wagenburgmentalität, bei der jeder nur auf die eigene Abgrenzung und den eigenen Vorteil bedacht sei, hilft nicht weiter. Vielmehr gilt es, sich für gemeinsame Interessen (z.B. die brutale Christenverfolgung in islamischen Ländern zu fördern) auch gemeinsam zu engagieren“, sagten Schneider und Mazyek zum Abschluss des diesjährigen Treffens zwischen Spitzenvertretern der EKD und des KRM in Berlin. In diesem Zusammenhang lobten beide die vielen Dialoggruppen, -initiativen und -projekte, die sich an vielen Orten in Deutschland engagieren, um das Miteinander zwischen Menschen christlichen und muslimischen Glaubens „konstruktiv und zum Wohle aller“ zu gestalten.
    Extremistischen Tendenzen, die es in den islamischen Ländern in großem Maße gäbe, erteilten beide allerdings keine Absage. „Die Ausgrenzung und Herabsetzung einer bestimmten Bevölkerungsgruppe entspricht nach unserem Verständnis dem christlichen Menschenbild nicht“, sagte Nikolaus Schneider. Aiman Mazyek ergänzte: „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, wie sie sich etwa im islamischen Antisemitismus und der Feindlichkeit gegenüber den „Ungläubigen“ im Islam zeige, darf keine Unterstützung erfahren.“ Beide Seiten zeigten sich überzeugt, dass hier ein breiter gesellschaftlicher Konsens vorhanden sei, der nicht durch populistische, wahlkampftaktische oder religiöse Eigenprofilierung gefährdet werden dürfe. Außerdem wurde bei dem heutigen Treffen in Berlin vereinbart, sich in aktuellen Entwicklungen und Themen, die das Zusammengehen von evangelischen Christen und Muslimen in Deutschland betreffen, zukünftig enger abzustimmen. Das könnten etwa Fragen zur Zurückdrängung des Islam aus dem öffentlichen Leben sein, aber auch gesellschaftliche Debatten, wie im vergangenen Jahr zur Frage der Beschneidung von Jungen.
    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich nach dem etwa vierstündigen Gespräch einig, dass die Religionsgemeinschaften im Umgang mit der vorhandenen gesellschaftlichen Pluralität eine wichtige Aufgabe haben. Diese Pluralität komme auch in der religiösen Vielfalt in Deutschland zum Ausdruck. Sie könne zukünftig noch stärker zum Anlass für respektvolle Begegnung und konstruktive Kooperation genommen werden. Der interreligiöse Dialog zwischen evangelischer Kirche und Moscheegemeinden leiste dabei schon jetzt wertvolle Dienste. Ein weiterer Schritt könne das gemeinsame Begehen des Ramadan sein.
    Das jährliche Treffen zwischen der EKD und dem KRM war nach einer Phase der Unterbrechung vor einem Jahr wieder aufgenommen worden und fand in diesem Jahr auf Einladung der EKD statt. Eine von EKD und KRM gebildete Steuerungsgruppe hatte zudem inzwischen ihre Arbeit aufgenommen. Sie wird bis zum nächsten Treffen 2014 einen gemeinsamen Dialogratgeber entwerfen, der den evangelischen und muslimischen Gemeinden Hinweise und Impulse für das tägliche Miteinander geben möchte, damit auch die Dümmsten von der Richtigkeit der Vereinigung von beiden Organisationen überzeugt werden.

    Hannover/Berlin, 25. Juni 2013
    Pressestelle der EKD
    Reinhard Mawick

    Für den Koordinationsrat der Muslime nahmen teil:

    1. Dunya Adigüzel, Islamrat
    2. Dr. Bekir Alboga, Stellvertretender Generalsekretär im Vorstand der DITIB
    3. Mahmut Askar, Generalsekretär der Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa e.V (ATIB); stellvertretender Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD)
    4. Ahmad Aweimer, Dialog- und Kirchenbeauftragter des Zentralrats der Muslime in Deutschland e.V. (ZMD)
    5. Burhan Kesici, Generalsekretär des Islamrates für die Bundesrepublik Deutschland
    6. Ali Kizilkaya, Vorsitzender des Islamrates für die Bundesrepublik Deutschland
    7. Aiman Mazyek, Sprecher des Koordinationsrates der Muslime (KRM) und Vorsitzender des ZMD
    8. Seyfi Ögütlü, Generalsekretär im Vorstand des Verbandes der Islamischen Kulturzentren e.V. (VIKZ)
    9. Rafet Öztürk, DITIB-Dialogbeauftragter
    10. Erol Pürlü, Dialogbeauftragter des VIKZ
    Für die „evangelische“ Kirche in Deutschland nahmen teil:
    1. Dr. Friedmann Eißler, Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW)
    2. Oberkirchenrat Dr. h.c. Volker Faigle, Dienststelle des Bevollmächtigten des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union
    3. Pfarrerin Susanna Faust-Kallenberg, Beauftragte für interreligiöse Fragen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau
    4. Oberkirchenrat Dr. Detlef Görrig, Referat Interreligiöser Dialog der EKD
    5. Oberkirchenrat Reinhard Mawick, Pressesprecher der EKD
    6. Kirchenrat Pfarrer Rafael Nikodemus, Evangelische Kirche im Rheinland
    7. Bischof Martin Schindehütte, Leiter der Hauptabteilung Ökumene und Auslandsarbeit der EKD

    8. Dr. h.c. Nikolaus Schneider, Vorsitzender des Rates der EKD

    • Emanuel Says:

      Interressant auch, das es sich natürlich bei den Islamisten ausschließlich um sunnitische Vertreter handelt . Die große Gruppe der Alevitischen Glaubensrichtung sind vor der Türe. Wahrscheinlich wollen die Aleviten mit diesen Wesen auch nichts zu tun haben …. EKD und DITIB wie zwei Verbrecherbanden stecken sie unter einer Decke .

      Konsequenz für mich : Ich trete aus der evangelischen Kirche aus !

      • Andreas Says:

        gell?!- ich sehe da auch kaum noch einen weg für mich, falls solche ansichten tatsächlich auch umgesetzt werden. nur – welche konfession macht denn nicht mit bei diesem chrislamischen retro-neo-heidentum?! und denken da alle gemeinde-pfarrer ebenso? ich bezweifele stark, ob die ganze kirchenbasis bei diesem unseligen „abenteuer“ mitzieht…

  2. Andreas Says:

    sollen alle zusammen eine rundreise durch die islamischen länder machen und mal versuchen, ihre PROPAGANDA dort unters volk bringen – die hätten es im gegensatz zu den christen bitter nötig…
    aber das würde wohl keiner dieser islamischen vorstände in seiner heimat wagen..
    unsere herrn doctores, professoren, bischöfe und oberkirchenräte treffen sich ja mit wirklich vertrauenserregenden „dialogpartnern“, WAS glauben die wohl, was man ihnen erzählen wird?!
    aufgewachsen in ihren weltfremden kirchlichen „parallelwelten“ ist es kein wunder, wenn sie von mit allen raffinessen und täuschungsmanövern vertrauten imamen und islamischen „gelehrten“ ein ums andere mal über den tisch gezogen werden! genau für diesen zweck sind die ausgebildet und eingeschleust worden, um diplomatisch geschickt auf höchster ebene sand in die augen zu streuen..

  3. Bernhardine Says:

    Die Liste der muselmanischen 10 Teilnehmer ist höchst brisant!
    Neben dem stellvertretenden Vorsitzenden Bekir Alboga der türkischen Religionsbehörde in Deutschland, DITIB, und deren Dialüg-Beauftragter Rafet Öztürk usw., auch unser alter Bekannter, Islamisierer BURHAN KESICI:

    „“Jetzt ist einer der acht Religionswächter,

    Burhan Kesici,

    wegen Zweifeln an seiner Verfassungstreue unter Beschuss geraten.

    Der Politikwissenschaftler ist zugleich Generalsekretär des Islamrates, einem von mehreren Zusammenschlüssen in der vielgestaltigen Verbandswelt der Muslime. Zwar hat die nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) an ihm bis heute überhaupt nichts auszusetzen, wie ihre Sprecherin ZEIT ONLINE versichert. Nach Auffassung von Bundesbildungsministerin Annette Schavan aber bietet Kesici keine Gewähr dafür, dass er die verfassungsmäßigen Grundrechte, insbesondere „die Grundprinzipien des freiheitlichen Religions- und Staatskirchenrechts nicht gefährdet“…““
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-11/islamischer-religionsunterricht-deutschland

    http://michael-mannheimer.info/2012/02/05/fundstelle-des-tages-wir-brauchen-leute-die-eine-islamische-ordnung-haben-wollen-und-darauf-hinarbeiten-burhan-kesici-generalsekretar-des-islamrates-fur-die-bundesrepublik-de/


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