kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Und Gott schuf Gender 28. Juni 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 20:10

 

Frankreich fordert Freiheit für Nicolas – Mit Polizeigewalt Gender-Ideologie durchsetzen?

 

 

Nicolas Busse nach willkürlicher Verhaftung:

Homo-Ehe und Gender-Ideologie mit Polizeigewalt durchsetzen?

 

 

Les militants de La Manif pour tous ont veillé hier soir, pour soutenir Nicolas Bernard-Busse. Photo DL/Gh.G.

 

Paris: Im Schnellverfahren abgeurteilt: vier Monate Gefängnis und tausend Euro Bußgeld. So erging es vor wenigen Tagen dem 23jährigen Franzosen Nicolas Bernard Busse. Welche Straftat hat er begangen? „Widerstand gegen die Staatsgewalt“, schreiben die französischen Medien. Der Student demonstrierte in den vergangen Tagen in Paris vor dem Fernsehsender M6 gegen die „Homo-Ehe“ und das gesellschaftspolitische Modell der französischen Linksregierung. Staatspräsident Francois Holland hielt sich für eine Sendung im Fernsehgebäude auf. Nach der Kundgebung ging Nicolas mit einigen Freunden zum Champs-Élysées. Alle trugen die Kapuzenpullover mit dem Logo der Manif pour tous, das stilisiert eine Familie zeigt: Vater, Mutter und ihre zwei Kinder. Unter diesem Logo demonstrierten bereits Millionen Franzosen durch die Straßen von Paris.

 

 

Plus d’un millier de personnes ont défilé hier à Lyon pour soutenir Nicolas Bernard-Busse, condamné à deux mois de prison ferme. Photo Stéphane GUIOCHON

 

 

Frankreichs Polizei reagiert jedoch hochsensibel und behandelt das Logo wie das Erkennungszeichen einer subversiven, staatsgefährdenden Terrorgruppe. Eine Haltung, die auf entsprechende Anweisungen durch das Innenministerium zurückgeht. Eine Form von inquisitorischen Maßnahmen der Linksregierung gegen Andersdenkende. Plötzlich wurden Nicolas und seine Freunde von sechs Polizisten umringt. Die Polizisten forderten die Jugendliche auf, mitzukommen. Ihre Personalien sollten überprüft und die Jugendlichen für das Innenministerium registriert werden. Polizeistaatliche Einschüchterungsmethoden. Das einzige “Verbrechen” der Jugendlichen war, daß sie die Pullover mit dem Logo zum Schutz von Ehe und Familie anhatten. Nicolas weigerte sich mitzugehen. Er versteckte sich in einem Restaurant, bevor er entdeckt und verhaftet wurde. „Man muß kein verbissener Gegner der Homo-Ehe sein, damit einem klar wird, daß die Verurteilung in keinem Verhältnis zur Schuld des Studenten steht“, kommentierte Vatican Insider. Das Urteil ist vielmehr ein weiteres Indiz, mit welcher Härte, das System Hollande politische Gegner niederringen will.

 

 

 

Inzwischen finden in Frankreich zahlreiche Solidaritätskundgebungen für die Freilassung von Nicolas statt. In Lyon versammelten sich am Sonntag 1500 Menschen mit dem Ruf „Hollande Diktator“. Nicolas ist zum Symbol für den politischen Kampf gegen die Regierung Hollande und gilt den Demonstranten als „politischer Häftling“. Henri de Beauregard, der Rechtsbeistand des Studenten, spricht von einer „grotesken Justiz“. Nicolas, so der Anwalt „wurde wegen Verstößen verurteilt, die auf eine Verhaftung folgte, die nicht stattfinden hätte dürfen. Das ist ein Einschüchterungsversuch.“ Ein „Einschüchterungsversuch“, der offensichtlich nicht so sehr Nicolas gilt, sondern der „Resistance“, die sich der „Homo-Ehe“ und dem damit verbundenen gesellschaftspolitischen Programm der Gender-Ideologie widersetzt. {Quelle: www.katholisches.info – Text: Vatican Insider}

 

 

 

 

 

 

 

Und Gott schuf Gender

»Homoehe«:

Wer ist aus der Kinderperspektive Vater?

Und wer Mutter?

 

 

 

Wieder die langweilige Veranstaltung zum Christopher-Street-Day:

Schwule und Lesben, bekleidet mit Federboas oder faschistisch anmutendem Uniform-Accessoire, paradieren durch die Straßen.

Darunter vermutlich auch ein paar Juden.

Das sei hier gesagt, sonst wird gleich wieder gedacht:

Typisch gojim naches.

 

Würde man diesen Leuten Kinder anvertrauen? Natürlich nicht. Die homosexuelle Gesellschaft als kleiner Partner einer Mehrheitsgesellschaft macht sichtbar, was Heterosexualität vor sich selbst zu verbergen sucht: verbotene Lust. Daher mag die Fantasie von der hemmungslos ausschweifenden Sexualität des homosexuellen Mannes herrühren. Kultur Unterm Strich sind auf demselben sehr viel mehr heterosexuell lebende Freier unterwegs zu männlichen Huren, als die bürgerliche Welt wahrhaben will. Mit der Frau, auch mit der homosexuellen Frau, ist immer alles etwas anders. Sollte die Genderforschung recht haben mit ihrer Behauptung, die Unterschiede zwischen Frau und Mann seien bloß kulturell konstruiert, hat die Konstruktion der Frau mehr Kultur als die des Mannes. Kinder werden eher Frauen anvertraut. Grund dafür ist das seit Generationen allgemein verbreitete Verhalten von heterosexuellen Männern gegenüber ihren eigenen und anderen Kindern. Vermutlich hätten verheiratete Lesbenpaare längst das Adoptionsrecht, wären da nicht die Schwulen, die es dann auch automatisch hätten. Zwei Frauen mit Kind toleriert die heterosexuelle Gesellschaft problemlos. Zwei Männer mit Kind nicht. Frauenpaare haben schon immer Kinder großgezogen. Besonders häufig nach großen Kriegen. Zu Müttern gehört eben mehr als bloß mal ein Mann.

 

Idealisierung

 

Die Überzeugung, homosexuell lebende Paare schadeten dem Wohl eines Kindes, dient vor allem dazu, die heterosexuelle Kleinfamilie idealer fantasieren zu dürfen, als sie jemals war und ist. Dem können inzwischen viele Menschen zustimmen, egal, welche sexuelle Vorliebe sie haben. Es gibt in unserer Gesellschaft keinen Ort, der sicherer und zugleich gefährlicher wäre als die Familie. Besonders für Kinder und besonders für Frauen. Für den Ausdruck »familiär« nennt der Duden in einer Reihe die Wörter »vertraut«, »eng verbunden« und »zudringlich«. Die heute in den meisten Ländern übliche und gesetzlich geschützte monogame Ehe leiten feministische Wissenschaftlerinnen vom Frauenraub her. Meyers Konversationslexikon von 1897 war übrigens derselben Ansicht. Und ist es nicht auch so, dass homosexuell gewordene Menschen meist heterosexuelle Eltern haben? Obendrein hat die Aufdeckung massenhaften sexuellen Missbrauchs an Kindern durch Vorbildträger der heterosexuellen Gesellschaft alles wieder einmal infrage gestellt.

 

 

In Vitro

 

In der Genforschung glauben Männer kurz davor zu sein, bald ihr eigenes Ei legen zu können. Der Umstand, dass die männliche Wissenschaft herauszufinden versucht, wie man Kinder ohne Frauen machen kann, hat dazu geführt, dass wir inzwischen wissen, wie Frauen Kinder ohne Männer bekommen können. Seitdem es die künstliche Befruchtung gibt, ist der körperliche Kontakt mit dem Mann zur Empfängnis nicht mehr notwendig. Es geht auch mit der Sahnespritze der Freundin. Das wäre die lesbische Variante. Zwei Mütter und ein Kind. Aber wer ist aus der Perspektive des Kindes der Vater? Überaus verbreitet ist das Geschäft mit dem Samentütchen in der heterosexuellen Gesellschaft. Die Fragwürdigkeit solcher Wunscherfüllung aber im Hinblick auf das Wohl des Kindes, sie kommt nun so recht vehement zur Sprache, da Schwule das jetzt auch wollen. Ein Männerpaar schickt seinen Samen nach Indien oder Nicaragua, bezahlt dort eine Leihmutter fürs Austragen, danach bezeugt einer von beiden vor Gericht die genetische Vaterschaft und nimmt sein Kind mit nach Deutschland. Die heterosexuelle Gesellschaft hat bereits vielfach vorgemacht, wie das geht. Dem Kind mag es an nichts fehlen, es mag von zwei Vätern geliebt und großgezogen werden. Doch wer ist aus der Perspektive des Kindes die Mutter?

 

Auch die amerikanische Gender-Theoretikerin Judith Butler sieht nicht mehr aus, wie sie mal aussah – stoppelhaarig im karierten Farmerhemd und Jeans. Seitdem sie Professorin ist, strahlt sie mehr Lebensqualität aus und wirkt dadurch irgendwie weiblicher, kulturvoller. Außerdem ist sie inzwischen Mutter geworden. Judith Butler sagt, heterosexuelle Identität sei Imitation eines phantasmagorischen Ideals, eine im Sinne von »richtig« festgelegte Vorstellung darüber, was »Frau«, was »Mann« sei, und dieses sogenannte Original sei Grundlage aller Imitationen in endloser Wiederholung. Die brauche es, um sich als Original zu bestätigen. »Wenn es also die Vorstellung der Homosexualität als Kopie nicht gäbe, dann hätten wir auch keine Konstruktion von Heterosexualität als Original«.

 

 

Endlichkeit

 

Was ist das Original und was ist origineller als das Original? Wir wissen es nicht. Nun hat mancherorts die Genderwissenschaft daraus die Idee gewonnen, alle Menschen könnten gleich sein oder so anders wie die oder der andere. Das klingt nach dem ewigen Wunsch des Menschen, die Begrenzungen des Lebens, die eigene Endlichkeit überwinden zu können. Daraus wird hoffentlich nichts werden. Was allerdings Wissenschaft möglich macht, können wir nicht verhindern. Die Akzeptanz der eigenen Endlichkeit symbolisiert sich in dem allen Menschen gemeinsamen Kinderwunsch, ob homo oder hetero. Und dazu  braucht es ein zweigeschlechtliches Elternpaar, dessen individuelle Geschichte für das Kind erzählbar sein muss.

 

Auch darum ist die Entscheidung glücklich zu nennen, dem Platz vor dem neuen Anbau des Jüdischen Museums in Berlin den Namen Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz zu geben. Das Jüdische Museum befasst sich mit Familiengeschichten. Und dass von diesem jüdischen Elternpaar bis heute hin die Frau recht unbekannt blieb, ist das etwa ihre Schuld? Es gäbe diese Entscheidung nicht, wäre da nicht der Beschluss der Berliner Grünen in Friedrichshain-Kreuzberg, Straßen und Plätze zu 50 Prozent nach Frauen zu benennen. Ganz nebenbei kam heraus, dass es in Deutschland nirgendwo eine Straße oder einen Platz gibt, der den Namen Moses Mendelssohns trägt, weder in West noch in Ost, weder in der alten BRD noch in der alten DDR. Daran ist die Genderwissenschaft unschuldig. Das ist eine andere alte Geschichte.

 

Jüdische Allgemeine

www.juedische-allgemeine.devon Viola Roggenkamp

Die Autorin ist Schriftstellerin und lebt in Hamburg. Zuletzt ist von ihr 2011 der Roman »Familienleben« bei S. Fischer erschienen.

 

One Response to “Und Gott schuf Gender”

  1. Bernhardine Says:

    „“Die Disziplinierung des Triebes ist Voraussetzung für Zivilisation und Spiritualität – für den Muslim Kermani eine ganz fremde Vorstellung.““ (Necla Kelek, 2009)
    http://www.welt.de/kultur/article4005749/Im-Islam-ist-die-Jungfrau-Saatfeld-des-Mannes.html


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