kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Bischof Damian berichtet über die Lage koptischer Christen in Ägypten 26. Juni 2013

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 20:37

Dr. Anba Damian, Generalbischof der koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschland, war auf Einladung des Männerkreises zu Gast im Martin-Niemöller-Haus.

Wie Menschen zweiter oder dritter Klasse“ – Nicht nur Christen sind für Mursis Rücktritt

 

 

Westerkappeln: Koptische Christen werden in Ägypten wie Menschen zweiter oder dritter Klasse behandelt, sie seien ohne Rechte und Schutz, lebten in großer Gefahr und seien ständig Angriffen ausgesetzt. Das berichtete Dr. Anba Damian. Der Generalbischof der koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschland bei einem Besuch in Velpe. Wir leiden“, lautet die ebenso prompte wie unmissverständliche Antwort auf die Frage, wie es den Kopten in Ägypten geht. Koptische Christen bildeten heute eine Minderheit von20 Prozent der ägyptischen Bevölkerung, das sei so etwas wie „das achte Weltwunder, dass überhaupt Christen in Ägypten leben“, erklärte Dr. Anba Damian. Der Generalbischof der koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschland und zukünftige Diözesanbischof gab am Montag im Martin-Niemöller-Haus Einblick in die Entstehung und Anfänge der koptisch-orthodoxen Religion und die aktuelle Situation der koptischen Christen in Ägypten.

 

Sie seien Menschen zweiter oder dritter Klasse ohne Rechte und Schutz, lebten in großer Gefahr, seien ständig Angriffen ausgesetzt, machte Damian deutlich, erzählte aber auch von Menschen, die sich trauten trotz Verbots zu demonstrieren. „Sie haben keinen Schutz und keine Rechte, aber auch keine Angst vor dem Regime“, beschrieb er Leid und Mut der Kopten, für die die Situation in ihrem Land unerträglich sei, seit Mubarak vor Jahrzehnten in der Verfassung verankern ließ, dass Ägypten ein islamischer Staat sei. Die während gemeinsamer Demonstrationen auf dem Tahir-Platz aufkeimende Hoffnung auf eine Verbesserung wurde im Keim erstickt. „Wir waren schockiert, als die Muslimbrüder an die Macht kamen“, erinnert sich Damian. Zwar habe Präsident Mohammed Mursi Gleichbehandlung versprochen und sogar einen koptischen Stellvertreter an seiner Seite, damit wolle er aber die Welt nur beruhigen, fürchtet Damian. „Die Realität ist ernst“, stellt er klar und berichtet von Entführung und Erpressung, Hasspredigten und einer enormen Verschlechterung der Situation der Christen seit Beginn der Ära Mursi. „Viele möchten weg, aber das geht meist nicht“, weiß er und spricht von gut ausgebildeten arbeitslosen Menschen wie Ärzten, „die wir hier in Deutschland gebrauchen könnten“.

 

Bischof Damian wünscht sich Kooperationen und partnerschaftliche Beziehungen zu christlichen Gemeinden in Deutschland, mit deren Unterstützung das Leben der Christen in seinem Heimatland verbessert werden könne. „Gegen Beschneidung von Mädchen, gegen Ignoranz, für mehr Gesundheit“, fordert der Generalbischof, der am kommenden Samstag im Koptisch-Orthodoxen Kloster Brenkhausen bei Höxter in Anwesenheit von 15 Bischöfen aus aller Welt in sein neues Amt als Diözesanbischof eingeführt werden wird. Er habe dann mehr Handlungs- und Entscheidungsfreiheit und könne nicht mehr versetzt werden, erklärt er, was sich für ihn mit der neuen Aufgabe ändert. Das Kloster im Kulturland Kreis Höxter ist seit nunmehr 20 Jahren die zweite Heimat von Anba Damian. Gemeinsam mit vielen anderen und unendlich viel Einsatz hat er in den vergangenen zwei Jahrzehnten aus einer Klosterruine eine ökumenische Begegnungsstätte und einen Wirtschaftsfaktor in der Klosterregion gemacht. „Die Kirche platzt aus allen Nähten“, berichtet er stolz und erklärt auch gleich, warum das so ist. „Eine der besten Pforten zur Kirche ist der Spielplatz“, so hat es Damian schon in seiner eigenen Kindheit erlebt und so gelingt es ihm heute, den Nachwuchs in die Kirche zu locken. „Spielen und Lernen sind immer miteinander verbunden“, ist er überzeugt.

 

Die 75 Frauen und Männer im Martin-Niemöller-Haus hingen Bischof Damian, der auf Einladung des Männerkreises nach Velpe gekommen war, während dessen Ausführungen an den Lippen. Die Zeit verging wie im Flug, so dass nicht alle Zuhörer ihre Fragen stellen konnten. Anba Damian lud das Publikum ins Kloster Brenkhausen ein – zu weiteren Gesprächen und zur Besichtigung der Begegnungsstätte im Kreis Höxter vor Ort“. »Wir waren schockiert, als die Muslimbrüder an die Macht kamen“! {Quelle: www.wn.de – Von Dietlind Ellerich}

 

 

 

 

 

 

 Nicht nur Christen sind für Mursis Rücktritt

 
 

Nach einem Jahr hat der Präsident Ägypten polarisiert – Die Macht der Muslimbruderschaft wurde einzementiert, Zusagen in Richtung Christen gebrochen – Korrespondentenbericht

 
 
 

Kairo, 25.06.2013 (KAP) Am 30. Juni wird am Nil die Herrschaft des Muslimbruders Muhammad Mursi ein Jahr alt. Seit seiner Wahl zum vierten Präsidenten der ägyptischen Republik nach Nasser, Sadat und Mubarak hat er keine Gelegenheit versäumt, die totale Macht der politislamischen Muslimbruderschaft einzuzementieren. Zuletzt mit der Einsetzung von gleich 16 profilierten Islamisten als neuen Provinzgouverneuren. Diese haben in Ägypten mangels jeder Regional- und Kommunaldemokratie in ihren Gebieten praktisch diktatorische Befugnisse, so wie der Präsident sie über den Gesamtstaat ausübt. Dazu gehört auch die Mursi reservierte Erteilung von Baugenehmigungen für christliche Kirchen. Erst unlängst hat er die Errichtung eines koptischen Gotteshauses genehmigt – nachdem das Gesuch 17 Jahre anhängig war. Das wird jetzt als Beweis für angebliche Christenfreundlichkeit der Muslimbrüder hochgespielt; keine Rede mehr von all den im vergangenen Jahr von Mursi gebrochenen Zusagen, etwa der, einen Christen als Vizepräsidenten einzusetzen.

 

Aber nicht nur Ägyptens Christen wollen jetzt verhindern, dass die Präsidentschaft Mursis als Statthalter der Muslimbrüder noch zwei Jahre und länger dauern wird. War er 2012 mit 13 Millionen Stimmen gewählt worden, so will jetzt die oppositionelle Bewegung „Tamarrud“ (Rebellion) über 15 Millionen Unterschriften mit der Forderung nach seinem Rücktritt gesammelt haben. Das behauptet jedenfalls Mahmud Badr, Sprecher dieser quer durch alle bisherigen politischen und religiösen Lager gehenden Anti-Mursi-Koalition. Was in ihr christliche Kopten und areligiöse Linke, liberale Muslime und Bauern der Niltal-Oase zusammenschmiedet, sind nicht nur weltanschauliche Gegensätze zum theokratisch-frömmelnden Regiment der Muslimbruderschaft. Ein Jahr Mursi hat Ägypten neben der Demontage von Religionsfreiheit und Menschenrechten auch wirtschaftlichen Tiefgang, Währungsverfall und oft schon nackte Not gebracht. Frauen mit ostentativ leeren Kochtöpfen und dem letzten Fladen Brot in der Hand geben bei den Kundgebungen von Tamarrud den Ton an.

 

Von den Christen sind es vorrangig koptische Jugendorganisationen, die sich in der Tamarrud-Bewegung engagieren: So die „Junge Front“ und die „Jugend-Union von Maspero“. Diese hatte sich 2011 nach dem ersten Blutbad des Muslimbrüder-Regimes unter christlichen Demonstranten im Kairoer Maspero-Viertel gebildet. Deswegen hat Mursi inzwischen den koptischen Patriarchen Tawadros II. persönlich zu sich zitiert. Er wollte diesen nötigen, die jungen christlichen Aktivisten zurückzupfeifen und überhaupt seine Gläubigen zu Loyalität für die derzeitigen Machthaber zu ermahnen. Der Patriarch antwortete jedoch dem Staatschef, dass Politik keine Glaubensfrage, sondern eine Angelegenheit der persönlichen Entscheidung jedes Einzelnen sei. Diese Haltung unterstrich der koptische Papst dann auch in einer öffentlichen Erklärung. Daraufhin wurde die US-Botschafterin in Kairo, Anne Patterson, bei Tawadros vorstellig. Dagegen protestierten wieder die kirchlichen Jugendverbände. Ihnen ist die Unterstützung von Präsident Obama für Ägyptens islamistische Wende nach dem Sturz von Mubarak ohnehin schon länger ein Dorn im Auge.

 

 

 

 

 

Schikanen auch gegen Juden

 

Neben Millionen Christen sind auch die wenigen noch nicht von Ägypten hinausgeekelten Juden vom Regiment der Muslimbrüder akut betroffen. Seit vergangenem Herbst ist es den drei noch geöffneten Synagogen – zwei in Kairo und eine in Alexandria – nicht mehr gestattet, jüdische Feste feierlich zu begehen: vom letzten Neujahrstag Rosch Haschana über Jom Kippur und Chanukka bis zum diesjährigen Pessach und dem pfingstlichen Schewuoth. Eine derartige Einschränkung des religiösen Lebens – angeblich aus Sicherheitsgründen – hatte es nicht einmal unter Nasser während der Kriege mit Israel gegeben. Akute Gefahr droht aber nun den 280.000 hebräischen und aramäischen Handschriften in der ägyptischen Nationalbibliothek Dar al-Kutub (Haus der Bücher). Der von Mursi im Mai zum Kulturminister ernannte Muslimbruder Alaa Abdel Aziz hat eine „Reinigung“ der Bestände von allem Unislamischem angekündigt und zu diesem Zweck die gesamte Bibliotheksleitung gefeuert. Auch an ihre Stelle traten geeichte Mitglieder der Muslimbruderschaft. Da die ägyptischen Juden über keine Medien mehr verfügen, hat jetzt die koptische Wochenzeitung Watani (Mein Vaterland) das Thema aufgegriffen: Wie können diese wichtigen Zeugnisse jüdischen Glaubens und Lebens vom 9. vorchristlichen bis ins 19. Jahrhundert gerettet werden? Vor allem jene einmaligen Manuskriptschätze, die 1864 in der Geniza (Schatzkammer) der Synagoge von Alt-Kairo gefunden wurden? Die Zeitung spricht in diesem Zusammenhang davon, dass es sich heute in Ägypten gar nicht um eine Islamisierung handele. Unter Anspielung auf die arabische Selbstbezeichnung der Muslimbrüder als Ichwan spricht Watani von einer „Ichwanisierung“. Diese diene nur den machtpolitischen Sonderinteressen der Bruderschaft und erfolge nach ihren radikalen Sonderlehren, die oft jeder islamischen Tradition diametral entgegenstünden.

 

 

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Mansoura vor einer Stunde: Ein Toter und 250 Verletzte bei Zusammenstößen zwischen Morsis Anhänger und den ägyptischen Bürgern 

 

 

 

 

 

 

Straßenkrieg in Mansoura

 

 

 

 

 

 

Übergriffen des islamistischen Mobs geduldet

Das gilt zunächst einmal für die Duldung von Übergriffen des islamistischen Mobs auf Christen und ihre Kultstätten. Der neueste Zwischenfall ereignete sich ausgerechnet jetzt im koptischen Marienmonat Schabans am oberägyptischen Marienkloster Deir al-Muharraq. Dieses bezeichnet den südlichsten Punkt des legendären Weges der Heiligen Familie den Nil aufwärts bei ihrer Flucht nach Ägypten. Dieser Weg wurde bis in die Neuzeit hinein auch von vielen katholischen Wallfahrern aus dem Abendland „erpilgert“ und war an Beliebtheit nur vom Jakobsweg übertroffen. Wie jener hätte auch der ägyptische „Weg der Heiligen Familie“ eine Neubelebung verdient. Die Anwesenheit von „Religionstouristen“ könnte verhindern, dass es zu Attacken wie jetzt beim Muharraq-Kloster kommt: Die koptische Festprozession wurde beim Umschreiten des ummauerten Komplexes mit Messern und Äxten angegriffen und komplett ausgeraubt. Ein Dutzend Wallfahrer mussten mit teils schweren Verletzungen ins Spital von Assiut gebracht werden. Die Polizei sah zu und unterließ jede Ermittlung der Schuldigen.

 

Ähnlich verhält es sich bei den immer zahlreicheren Entführungen von christlichen Mädchen und sogar verheirateten Frauen. Diese werden von ihren Kidnappern mit Muslimen zwangsverheiratet und zur Annahme des Islam gezwungen, was sogar der Scharia widerspricht. Diese garantiert Christinnen und Jüdinnen bei Heirat mit einem Muslim das Recht auf Beibehaltung ihres Glaubens. Auf die gegenwärtigen Zustände versuchte nun der koptische Abgeordnete Fredi al-Bayadi den Innenminister aufmerksam zu machen und erbat sein Einschreiten. Doch wurde ihm bedeutet, dass es sich um eine rein religiöse Angelegenheit handele. Wenn Christinnen einen Muslim heiraten und zum Islam übertreten wollten, gehe das die Polizei überhaupt nichts an. Von Gewalt müsse vielmehr bei den christlichen Familien die Rede sein, die Töchter und Frauen nicht für einen solchen Schritt freigäben.

 

Ägyptens „ichwanisierte“ Polizei und Justiz duldet aber nicht nur Gewaltakte gegen die Christen des Landes. Sie geht auch selbst gegen diese vor. Jüngster Fall ist die koptische Lehrerin Demiana Abdel Nur in Luxor. Sie soll im Unterricht den verstorbenen koptischen Patriarchen Schenuda III. an Bedeutung mit Mohammed verglichen und damit den Propheten des Islam gelästert haben. Sie erhielt eine Geldstrafe von 100.000 ägyptischen Pfund. Das sind umgerechnet 15.000 Euro, eine für eine Lehrerin in Ägypten unaufbringbare Summe. Also muss Demiana ins Gefängnis. Von koptischer Seite wird darauf hingewiesen, dass sich die ägyptische Justiz seit Machtergreifung der Muslimbrüder mit Vorliebe derartiger Lästerungsvorwürfe bedient, um Christinnen und Christen von öffentlichem Bekenntnis ihres Glaubens abzuschrecken. {Quelle: www.kathweb.at – von Heinz Gstrein}

 

 

 

 

 

 

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In Armee-Uniform verbreiten sich die Moslembrüder in Alexandria und erobern die Parks

 

 

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3 Responses to “Bischof Damian berichtet über die Lage koptischer Christen in Ägypten”

  1. Ibrahim Says:

    GOTT SEI MIT UNS! ALLAH MAHABAH!

    GOTT IST DA! BETET FÜR ÄGYPTEN! BETET FÜR DIE KOPTEN! BETET! BETET! FÜR UNS KOPTEN!

    DANKE! DANKE! DANKE!


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