kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Bald ruft in Würselen der Muezzin zum Gebet 23. Juni 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 18:53

Erster öffentlicher Gebetsruf für Muslime in Deutschland

 

Als erste islamische Gemeinde in Deutschland hat die Moschee in Wipperfürth und Lindlar mit einem öffentlichen Gebetsruf ihre Gläubigen zum Gebet gerufen. Der Gebetsruf wurde mit Lautsprechern übertragen. Die Zeremonie wurde von einigen Honorationen begleitet, wie dem türkischen Generalkonsul aus Köln. Die Vertreter der Kirchen und der Stadt betonten das friedliche Miteinander der Glaubensrichtungen und Kulturen.

{Quelle: www.shortnews.de}

 

 

 

 

 

Feierlich und mit einem großen Programm hat die türkisch-islamische Gemeinde Fatih Camii gestern den ersten öffentlichen Gebetsruf beim Freitagsgebet begangen. Per Lautsprecher wurde der Gebetsruf nach draußen übertragen.

 

Feierlich und mit einem großen Programm hat die türkisch-islamische Gemeinde Fatih Camii gestern den ersten öffentlichen Gebetsruf beim Freitagsgebet begangen. Per Lautsprecher wurde der Gebetsruf nach draußen übertragen. Vereinsvorsitzender Tekin Yüksel, der türkische Generalkonsul in Köln, Mustafa Kemal Basa, der Stellvertretende Botschaftsrat für Religionsangelegenheiten, Kazım Türkmen, Bürgermeister Michael von Rekowski, Pastor Thomas Jablonka und Pfarrerin Stefanie Eschbach betonten in ihren Reden das friedlichen Miteinander der Kulturen und Religionen. Vorbeter Bayram Kilic trug aus dem Koran vor und rief die Gläubigen zum Freitagsgebet.

{Quelle: www.rundschau-online.de}

 

 

 

 

DER SPIEGEL morgen auf türkisch

 

Es gibt eine Revolution beim Spiegel: Erstmals in der 66-jährigen Geschichte des SPIEGEL erscheint eine Titelstory auch in türkischer Sprache – es soll eine Geste sein, ein Signal. Genau so wird es im Heftarchiv 26/2013 beschrieben, wo die Titelstory auf Seite 78 bis 93 zweisprachig deutsch und türkisch aufgeführt wird. Seit April 2013 wird der Spiegel nach der Abberufung der beiden Chefredakteure Mathias Müller von Blumencron und Georg Mascolo nur noch von zwei stellvertretenden Chefredakteuren geleitet. Es ist anzunehmen, dass sich Redakteure durchgesetzt haben, die neue Absatzmärkte unter türkisch-stämmigen Kunden suchen.

(Spürnase: GrundGesetzWatch)

 

 

 

 

 

 

 

Bald ruft in Würselen der Muezzin zum Gebet

 
 
Würselen: Für Bürokraten ist der Antrag eigentlich nur eine Sache, die nach dem Landesimmissionsschutzgesetz (LImSchG) zu bewerten ist. Doch es geht um mehr. Es dreht sich eben auch um religiöse Gefühle und kulturelle Vielfalt. Die Ditib – Türkisch-Islamische Gemeinde zu Würselen hat bei Bürgermeister Arno Nelles den Antrag eingereicht, das Freitagsgebet öffentlich ausrufen zu dürfen. Und nicht nur, weil die Lärmschutzauflagen offenkundig eingehalten werden, steht dem nichts entgegen. Den Muezzinruf will Würselens Imam Ziyadtin Cplak immer persönlich vornehmen. Eine Lautsprecheranlage soll dafür auf der Moschee an der Schweilbacher Straße installiert werden. „Der Gebetsruf ist für uns ganz wichtig“, macht der Imam deutlich. Wie wichtig, unterstreicht er dadurch, dass ohne Gebetsruf ein Muslim gar nicht erst beten darf, er gehöre zwingend zum Ritual. Den Stellenwert könne man zudem daran ablesen: Jedem Neugeborenen der muslimischen Gemeinschaft werde der Gebetsaufruf ins Ohr gesagt. Imam Ziyadtin Cplak freut sich darauf, dass bald auch die Würselener Gemeinde, wie es die benachbarten Moscheen in Merkstein, Eschweiler und Stolberg bereits problemlos praktizierten, öffentlich zum Gebet einladen werde.

 

„Es gibt viele positive Rückmeldungen aus den umliegenden Gemeinden“, weiß der Imam. Er bewertet es als sehr positiv, „dass die islamischen Gemeinden mit ihren Moscheen in der deutschen Gesellschaft angekommen sind“. Er würde es übrigens begrüßen, wenn das Land dem stärker Rechnung trage, indem muslimische Feiertage wie Ramadan und das Opferfest als gesetzliche Feiertage anerkannt würden. Der Imam wertet den öffentliche Gebetsruf als einen weiteren Beitrag zur Integration. Er trage dazu bei, „dass die Menschen in die Moschee kommen, ihre Religion ausüben können und sich hier wohl fühlen“. Die Vorsitzende des Würselener Integrationsrats, Demet Özkesemen, fungierte beim Ortstermin in der Moschee freundlicherweise als Dolmetscherin bei dem Gespräch mit dem Imam. Vereinsvorsitzender Necati Öztürk und sein Stellvertreter Ismail Sarioglu möchten am Freitag, 13. September, die Premiere des Gebetsrufs in Würselen feiern. Eine Reihe von Ehrengästen wird dazu eingeladen, an ihrer Spitze Mustafa Kemal Basa, Kölner Generalkonsul. Auch die unmittelbare Nachbarschaft wird noch per Flugblatt über die Einführung des Gebetsrufs aufgeklärt. Zurzeit arbeitet der Verein kräftig an der Erweiterung und Modernisierung der Bereiche in der Moschee, die den Frauen vorbehalten sind. Necati Öztürk hatte in seinem Antrag an die Stadt erklärt: „Durch das einmal wöchentliche Ausrufen des Gebetsrufs möchten wir uns am gesellschaftlichen Leben in Würselen stärker beteiligen. Der Gebetsruf ist auch an Nicht-Muslime gerichtet als ein Zeichen für die kulturelle Vielfalt, die in Würselen seit Jahrzehnten existiert. Selbstverständlich wird der Gebetsaufruf unter Beachtung des Landesimmissionsschutzgesetzes durchgeführt und in angemessener Lautstärke entsprechend ausgerufen“.

 

 

 

Vielfalt und Toleranz

 

Für Bürgermeister Arno Nelles ist es unerlässlich, dass die Menschen in der Stadt über den Gebetsruf informiert sind. So sei unterdessen der Hauptausschuss des Stadtrats unlängst über den Antrag in Kenntnis gesetzt worden. Dabei steht für Bürgermeister Nelles fest: „Die Türkisch-Islamische Gemeinde leistet einen wertvollen Beitrag zur religiösen Vielfalt in der Stadt und hat ein vitales Interesse, dem Glauben Ausdruck zu verleihen“. Eine tolerante und offene Gesellschaft stärke die Freiheit Andersdenkender – auch in religiösen Belangen. Arno Nelles, der selbst ein Jahr beruflich in Saudi-Arabien gelebt hat, entgegnet der in dem Zusammenhang öfters vorgetragenen Bemerkung, in islamisch geprägten Ländern werde dies Christen aber vielerorts verwehrt: „Genau diese Intoleranz wollen wir in unserer freiheitlichen Gesellschaft eben nicht. Und der Gebetsruf bei uns ist auch dafür ein Zeichen“.

 

Im Rathaus hatte die Stadtverwaltung die Politik darüber aufgeklärt: „Von vornherein hat die Gemeinde die Rücksicht auf die umliegende Wohnbebauung und die betroffenen Anwohner in den Vordergrund gestellt und eine selbstverständliche Gestaltung des Gebetsrufes unter Beachtung des Landesimmissionsschutzgesetzes angeboten. Auch die Beschränkung, dass nicht täglich zu den traditionellen fünf Gebeten, sondern nur zum Freitagsgebet aufgerufen werden soll, verdeutlicht diese Grundhaltung. Grundsätzlich sind islamische Gebetsrufe durch die Religionsfreiheit geschützt. Allerdings müssen sich die über die Lautsprecheranlage verstärkten Gebetsrufe im Rahmen der immissionsschutzrechtlichen Bestimmungen halten. Gemäß § 10 Abs. 1 LImSchG ist eine solche Schallwiedergabe erlaubt, wenn sie unerheblich ist“.

 

Das Bundesverwaltungsgericht habe entschieden, dass Gebetsrufe in jedem Falle dann zulässig sind, wenn die Grenzwerte der TA Lärm eingehalten würden. Bei dem betroffenen Bereich seien Immissionswerte von tagsüber 60 dB(A) zulässig. Diese Werte dürften kurzfristig sogar mit Geräuschspitzen um bis zu 30 dB(A) überschritten werden. Das Bundesumweltministerium nennt als Beispiel für 80 dB(A) Straßenlärm bei starkem Verkehr. Bei der beabsichtigten Anlage sei davon auszugehen, dass die genannten Grenzwerte eingehalten würden. Folglich: „Damit ist der Gebetsaufruf zulässig und bedarf keiner Genehmigung“. {Quelle: www.aachener-zeitung.de – Von Georg Pinzek}

 

5 Responses to “Bald ruft in Würselen der Muezzin zum Gebet”

  1. schwebchen Says:

    Das nächste Kapitel der Islamisierung Deutschlands wird aufgeschlagen. Und nein, der Gebetsruf ist nicht halb so harmlos wie er dargestellt wird. Es ist der Ausruf der Herrschaft Allahs. Stück für Stück wird Deutschland an eine machtversessene Ideologie verschachert von verblendeten, ahnungslosen, multikultibesoffnen Gutmenschen.

  2. Bernhardine Says:

    Der Muezzin ruft schon in mehreren Städten Deutschlands regelmäßig und nicht nur bei Eröffnungen oder Jubiläumsfeiern von Moscheen!!!

    1985 zum Erstenmal in Düren:

    „“…Allerdings durften in anderen Städten Nordrhein-Westfalens zu der Zeit bereits Gebetsrufe durchgeführt werden: Nach einer erfolgreichen Klage im Jahr 1985 war die Dürener Fatih-Moschee die erste in der Bundesrepublik, in der ein Muezzin zum Gebet auffordern konnte.[27] Dies darf dort fünfmal täglich erfolgen;[26] in Siegen dreimal pro Tag,[28] in Bochum einmal täglich und in Bergkamen einmal pro Woche.[26] Auch in Dortmund, Hamm und Oldenburg wurden Anträge für Gebetsrufe von Moscheevereinen ohne Protest der Anwohner genehmigt.[28] Im Jahr 2009 wehrten sich Bürger der Stadt Rendsburg in Schleswig-Holstein gegen die Pläne der dortigen Moschee, Lautsprecher an ihren zwei Minaretten anzubringen. Schließlich wurde 2010 dennoch der Antrag im Rathaus genehmigt, die Gebetsrufe dürfen fünfmal am Tag in der Zeit zwischen 6 und 22 Uhr ertönen; Rendsburg war damit nach Schleswig und Neumünster die dritte Stadt Schleswig-Holsteins, in der dies erlaubt wurde.[29]…““
    http://de.wikipedia.org/wiki/Islam_in_Deutschland#Muezzinrufe

    • Bernhardine Says:

      Fatih Moschee

      Fatih-Moschee (türkisch Fatih Camii; dt. Eroberer-Moschee) nach dem Eroberer Konstantinopels, Sultan Mehmed II., benannt!!!

    • Bernhardine Says:

      Sie kriegen den Hals nie voll – alles muß islamisch werden!
      Schon werden neue Forderungen gestellt:
      „“Es gibt viele positive Rückmeldungen aus den umliegenden Gemeinden“, weiß der Imam. Er bewertet es als sehr positiv, „dass die islamischen Gemeinden mit ihren Moscheen in der deutschen Gesellschaft angekommen sind“. Er würde es übrigens begrüßen, wenn das Land dem stärker Rechnung trage, indem muslimische Feiertage wie Ramadan und das Opferfest als gesetzliche Feiertage anerkannt würden.““ s.o.

      • Bernhardine Says:

        In 15 Städten jault es schon:

        Aachen, Rendsburg, Dortmund, Duisburg, Bergkamen, Bochum, Hamm, Siegen, Düren, Oldenburg (NDS), Eschweiler, Stolberg, Merkstein, Würselen, Wipperfürth.


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