kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kommentar: Femen-Aktivistin mit 29 Frauen in einer tunesischen Zelle 22. Juni 2013

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 20:07

Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung hat die in Tunesien inhaftierte Femen-Aktivistin Josephine Witt (20) besucht. Er habe schlimmere Gefängnisse gesehen, sagte FDP-Politiker Löning.

 

 

 

Erstmals hat der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning (FDP), die in Tunesien inhaftierte Femen-Aktivistin Josephine Witt besucht. Rund eine Stunde konnte der Politiker mit der Aktivistin sprechen. Die Hamburgerin hatte zusammen mit zwei französischen Mitstreiterinnen Ende Mai barbusig vor dem Justizpalast in Tunis für die Freilassung einer Femen-Aktivistin demonstriert und war deshalb zu vier Monaten Haft verurteilt worden. Wie Löning berichtet, teile sich die 20-Jährige eine Zelle im Frauengefängnis von Manouba mit 29 weiteren Frauen. Es gehe ihr jedoch gesundheitlich gut und sie werde von ihren Mitgefangenen sehr gut behandelt. „Ich besuche viele Gefängnisse, und ich habe schon schlimmere gesehen“, sagte der Menschenrechtsbeauftragte nach dem Gespräch. „Sie hat einen gefassten Eindruck gemacht. Sie scheint eine starke junge Frau zu sein.“ Dennoch sei sie von dem harten Urteil noch immer überrascht. Zugleich warnte Löning davor, den Reformprozess in Tunesien allein an der Causa Femen zu messen. „Man muss anerkennen, dass sich die Tunesier nach Jahrzehnten der Diktatur mühevoll den Weg in die Demokratie erarbeiten“, sagte der FDP-Politiker mit Verweis auf die Freiheit der politischen Debatte in dem islamischen Staat. „Den Blick darauf sollten wir uns nicht durch einen Vorfall verstellen lassen, der uns natürlich nicht gefällt“.

 

 

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Vier Monate Haft für deutsche Femen-Aktivistin

SPIEGEL ONLINE

www.spiegel.de

 

 

 

Berufungsverhandlung für Freitag angesetzt

 

Löning gegenüber sagte die Femen-Aktivistin, dass sie mit dem Protest niemals die Gefühle anderer verletzen, sondern lediglich einer bereits inhaftierten tunesischen Aktivistin helfen wollte. Der Menschenrechtsbeauftragte beurteilte die Strafe als „unverhältnismäßig“. Er hoffe nun, „dass das Urteil in der zweiten Instanz abgemildert wird“. Die Berufungsverhandlung wurde für diesen Freitag angesetzt. Kontakt nach Deutschland hat die Hamburgerin bislang jedoch nicht. Die Botschaft will sich vor Ort dafür einsetzen, dass die junge Frau bald telefonieren kann. Auch die Hamburger Aktivisten der Femen-Gruppe haben derzeit keinen Kontakt zu ihrer inhaftierten Mitstreiterin. Laut Femen-Mitglied Helen L. ist Josephine erst seit ein paar Monaten dabei, hat aber bereits bei zahlreichen größeren Aktionen mitgewirkt. In der Hansestadt sind derzeit fünf Aktivistinnen an den Femen-Protesten regelmäßig beteiligt. {Quelle: www.abendblatt.de –  Foto: Die Hamburgerin Josephine Witt (m.) demonstriert am 29. Mai zusammen mit zwei französischen Mitstreiterinnen barbusig vor dem Justizpalast in Tunis  Die Hamburgerin Josephine Witt (M.) demonstriert am 29. Mai zusammen mit zwei französischen Mitstreiterinnen barbusig vor dem Justizpalast in Tunis}

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Wie wenig intelligent müssen Menschen sein, die meinen, dass das öffentliche Zurschaustellen  der oberen weiblichen Geschlechtsmerkmale an politisch brisanter Stelle in einem islamischen Staat, die als Solidaritätskundgebung für eine INHAFTIERTE  tuesische Kollegin gedacht war, keine islamisch-juristischen Konsequenzen gehabt hätte.

Mit vier Monaten sind die noch super billig davongekommen.

 

Selbstverständlich genießen die Damen Vorteile, weil diese in ihr Heimatland nach Verbüßung ihrer Strafe abgeschoben werden. Sie werden selbstverständlich besser behandelt als tunesische weibliche Staatsangehörige, weil diese nämlich – zurück im Heimatland – „auspacken“ würden, wenn sie denn von den Wärtern oder Wärterinnen „falsch“ behandelt werden würden. Eine schlechte Presse in dieser Hinsicht wird sich Tunesien nicht leisten können, zumal sich das Land im Umbruch befindet. Wir schätzen, dass es der in Tunesien inhaftierten Kollegin nicht so wohl ergehen wird wie deren Solidaritätskundgebungsdamen. Hätten sich diese Damen nur oberflächlich z. B. diese Blogseite angesehen, hätten sie von diesem Vorhaben mit Sicherheit Abstand genommen. Nicht alle Länder hofieren nackte Damen, nicht alle Länder behandeln Frauen „gleichberechtigt“. Nicht alle Länder sind schon so links verquast genderindoktriniert, dass solche Auftritte „kopfschüttelnd“ zugelassen werden. Aber diese Erfahrung wird sie vielleicht neugierig machen, warum ein islamisches Land so handeln muss, wie es gehandelt hat. Dann wird das Verständnis sicher noch nachträglich für den Islam erzeugt werden können.

 

Vielleicht konvertieren sie ja noch zum Islam!

 

Andererseits ist es eine schöne Erfahrung mit 29 anderen Frauen in einer Zelle verbringen zu dürfen.

 

Und der smarte FDP-Menschenrechtsbeauftragte

muss natürlich ganz schnell

Tunesien in Schutz nehmen

und den Islam reinwaschen.

 

Wir sollen doch bitteschön diesen Vorfall nicht als Vorwand nehmen, Tunesien danach beurteilen zu wollen. Da gibt er großzügig den „Einstein“, denn alles ist relativ.  Wir sind sogar der Meinung, dass ein wenig Haft für diese Damen recht lehrreich und erfahrungsträchtig sein kann, vergleichbar mit der Grundausbildung eines  ehemaligen Wehrpflichtigen. Etwas Lehre annehmen, Unterordnung ertragen zu müssen, sich an „Gefängnishausordnungen“ halten zu müssen,  ist nicht gerade deren Stärke und vielleicht kommen ihnen in der Haft Gedanken der Hinterfragung der  Ernsthaftigkeit ihres Tuns. Dort werden Femen nicht von ideologisierten PC-Romantikern gehätschelt. Sie werden nach dem Gefängnisaufenthalt vielleicht etwas ernster durch die Welt gehen und vielleicht vor ihren Aktionen endlich einmal ihr Gehirn einschalten. Sie werden sich der Freiheit, die sie hier genießen, bewusster werden, dessen sind wir uns sicher. Wie andere Touristen auch, sollten sich auch Femen mit den moralischen Gegebenheiten vor Ort schon vor Fahrtantritt auseinandersetzen. Das ist wie bei Straßenverkehrsregeln. Bevor wir in ein fremdes Land fahren, erkundigen wir uns vorher, welche Besonderheiten die Straßenverkehrsordnung für den Autofahrer bereithält, ansonsten Unwissenheit den Geldbeutel exorbitant leeren kann. Andere Länder, andere Sitten. Alte Sprüche haben doch mitunter ihren Sinn.

 

 

Nein, keine Sorge, Herr Lüning,

wir beurteilen Tunesien nach ganz anderen Kriterien, z. B. nach diesen:

www.opendoors.de

 

Liebe Femen,

kümmert Euch endlich einmal um Zustände, die Frauen ertragen müssen in Ländern, in denen dieses auch wirklich Sinn macht. Und dieses Kümmern sollte anders und sinnvoller ausschauen als Euch frei- und bereitwillig als Abbildungen in zweifelhaften Magazinen zur Verfügung zu stellen, in denen Männer Euch auf die Geschlechtsmerkmale reduzieren. Die Gleichung „Femen = Mit Nacktheit Politik machen“ geht nicht auf und ist ein primitiver Reizslogan, der Euch nur auf Eurer Evaserscheinungsbild reduziert. Echte Freiheit, liebe Femen, sieht anders aus und echte Gleichberechtigung auch.  Eure Weltanschauung, in der nackte Frauen sich als der politischer Nabel der Welt sehen dürfen, ist auf Erden nicht sehr weit verbreitet. Nicht überall hat die PC-Ideologie Einzug gehalten. In islamischen Ländern ist die Rolle der Frau noch sehr klar umrissen. Da ist selbst noch die urkatholische Sicht auf Frauen revollutionär gleichbereichtigt. Und die meisten Frauen gerade in islamischen Ländern stoßt ihr durch solche öffentlichkeitsschwangeren Auftritte eher ab als dass ihr dafür Zustimmung erntet, denn sie bekommen den Zorn der dortigen Sittenwächter zu spüren und das Kopftuchgebot wird dann noch restriktiver ausgelegt wie schon zuvor.

 

 

Wie können Menschen auf die Idee kommen,

mit Zeigen des Busens politisch in islamischen Ländern etwas verändern zu wollen?

Mit solchen Aktionen verhinderf Ihr eher die für Frauen so wichtigen Reformbestrebungen. Durch solche Aktionen werden die Hardliner eher gestärkt als geschwächt.  Genau das brauchen sie, um der einheimischen um sich selbst kreisenden islamsichen Welt zeigen zu können, wohin es führen wird, wenn sich Sitten wie im dekadenten Westen in ihren Ländern breitmachen.

 

Für effektiven Protest

gibt es wesentlich intelligentere Lösungen

als Exhibitionismus.

 

 

 

4 Responses to “Kommentar: Femen-Aktivistin mit 29 Frauen in einer tunesischen Zelle”

  1. Ralf Hummel Says:

    Für mich haben die Femen alle einen Dachschaden und sehr starke Minderwertigkeitskomplexe.

  2. Emanuel Says:

    Man sollte dieses FDP- Wesen mal in so ein loch stecken … mit 29 anderen „Männern“ …. Ob da vielleicht ein heimlicher Traum in Erfüllung ginge …. ???? Soll ich das posten … oder soll ich es besser lassen ? Was denkt ihr vom NSA MI5 MI6 Mossad (Sorry Andreas , aber der ist auch dabei !) … Ach icgh hab eh nix zu verlieren ….

    Selam ….

    Grüße an meine Freunde , die Aleviten … !!!!!

  3. Bazillus Says:

    Jetzt werden diese Femen wohl Bekanntschaft mit dem Kopftuch machen müssen. Sie werden also nunmehr gedrängt, genau das Gegenteil von dem machen zu müssen, mit dem sie aufgetreten sind. Nackt aufgetreten, im Knast total verhüllt herumlaufen. Eine völlig neue Erfahrung. Vielleicht hilft sie, beim nächsten Auftritt endlich einmal den Geist und nicht den Körper sprechen zu lassen.

    Aber eines muss man ihnen lassen: Sie haben Solidarität gezeigt mit einer inhaftierten Genossin. Diese Triebfeder sollte nicht abqualifiziert werden.
    Allerdings hätten sie wissen müssen: Was dieser Frau passiert ist, wird uns auch passieren. Da den Naivling zu geben, ist reichlich unglaubwürdig.

  4. schwebchen Says:

    Ich habe auch einen Femen-Film gesehen, wo sie rechtswidrig in die Räume eines katholischen Geistlichen eingedrungen sind und vor dem rumgetanzt sind. Der hat seine Augen zugehalten, seine Mitarbeiter aufgefordert, die „Damen“ hinauszubefördern und gebetet. – Ja, so friedlich wie katholische Geistliche sind Mohammedaner nicht. Die 3 Femen dürfen sich glücklich schätzen, dass sie so glimpflich davon gekommen sind. In Zukunft werden sie ihren Protest aber sicher auf die Katholische Kirche beschränken. Das ist billiger und Christenhasser aller Länder sind gern bereit, ihnen für solch tapferen Protest zu applaudieren.


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