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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Hassprediger Assem Abdel Maged: Der Fließband-Droher 22. Juni 2013

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 19:08

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Egypt is Still a U.S. Client State: 5 Reasons Why Egypt’s Mohamed Morsi Severed Ties With Syria and Al-Assad

 

 

Ägyptischer Terrorist Safwat Hegazy gibt zu: „Ja; ich schickeWaffen nach Syrien„! – „Wenn Morsi geht, werden wir seine Gegner töten„!

 

 

Der Salafist Assem Abdel Maged fordert,

den in Deutschland lebenden Islamkritiker Hamed Abdel Samad mit dem Tod zu bestrafen.

 

Er kommt in für seinesgleichen typisch weißer Galabija, dem ägyptischen Beinkleid, Schlappen und seinem Markenzeichen, dem weißen Rauschebart, zur Tür herein. So wie radikale Islamisten eben das Antlitz des Propheten kopieren und sich selbst zur Schau stellen. Das Büro hat die Gamaa Islamija, die „Islamische Gruppe“, gerade im Kairoer Stadtteil Giza eingerichtet.

 

Früher, in den 1990er Jahren,

hat sie sich mit Anschlägen auf Touristen, Polizisten und Christen einen Namen gemacht.

1997 haben die Gamaa der Gewalt abgeschworen,

heute haben sie ihre eigene politische Vertretung,

die „Aufbau- und Entwicklungspartei“.   

      

Eigentlich habe er zuvor nie von Hamed Abdel Samad gehört, erzählt Assam Abdel Maged. Das erste Mal sei er in einer Fernsehsendung des salafistischen Senders El-Hafez, bei dem er regelmäßig Studiogast ist, mit einem Videoclip konfrontiert gewesen, in dem Abdel Samad vom „islamischen Faschismus“ spricht. Abdel Maged spielte sich, wie schon oft zuvor, zum Richter im Namen der Religion auf und ließ öffentlich im Fernsehkanal verlauten, dass es für Menschen wie Abdel Samad, als Muslim geboren, keine Entschuldigung gäbe, wenn sie der Religion abtrünnig würden. Und dass auf ein solches Vergehen der Tod stehe, schließlich habe er den Propheten beleidigt. Um dann noch hinzuzufügen, dass er das Parlament auffordere, ein Gesetz zu erlassen, das für Derartiges die Todesstrafe vorsehe. Für Abdel Samad in Deutschland war das genug, um abzutauchen. Abdel Maged in Kairo erläutert im Gespräch mit der taz erneut seinen Standpunkt. Jemand, der auf diese Weise den Islam und den Propheten angreife, sei kein Muslim mehr, führt er aus. „Abdel Samad hat nicht gesagt, dass es Faschismus im Namen der Religion gibt. Er hat gesagt, die Religion ist faschistisch und das Ganze hat mit der Eroberung Mekkas begonnen“. Das sei der Grund, warum er ihn zum Abtrünnigen erklärt und seinen Tod gefordert habe.

 

 

 

„Ich habe kein Gesetz gebrochen“

 

Allerdings bestreitet er vehement, dass er aufgerufen habe, Abdel Samad zu ermorden. Das überlasse er dem Gesetzgeber und der Exekutive. „Mir ist wichtig, den deutschen Medien zu Protokoll zu geben, dass ich nicht dazu aufgerufen habe, Abdel Samad abzuschlachten“, sagt er. „Wir werden nicht losziehen und ihn mitten unter den Deutschen umbringen. Ich glaube auch nicht, dass irgendjemand in Ägypten ihn auf der Straße töten will“, meint er. „Aber ich fordere den Gesetzgeber auf, ein Gesetz zu schaffen, das den Propheten und den Islam schützt“, fügt er hinzu. Der radikale Islamist weiß genau, wo seine rechtlichen Grenzen liegen. Im Fernsehen tritt er als wütender Verteidiger des Islam auf, um dann bei seinen Aussagen doch so vage zu bleiben, nicht rechtlich belangt werden zu können. Er hetzt auf, in dem Rahmen, den seine Rechtsberater ihm stecken. „Ich habe kein Gesetz gebrochen, sondern lediglich ein Gesetz gefordert, das hart mit solchen Leuten wie Abdel Samad umgeht“, sagt er.

 

Abdel Maged ist in der ägyptischen Medienlandschaft, vor allem in der salafistischen, kein Unbekannter. Er ist ein Mann, der gerne verbal um sich schlägt und der das Echo darauf sichtlich genießt. Solche Dinge fördern schließlich den Bekanntheitsgrad – des Drohenden und des Bedrohten. Mal ruft Abdel Maged dazu auf, Demonstranten gegen den Muslimbruder Mohammed Mursi von der Nilbrücke zu werfen. Mal warnt er christliche Kopten, die Ende dieses Monat an Protesten gegen die Muslimbruderschaft teilnehmen wollen, ihre Frauen nicht zu Witwen und ihre Kinder nicht zu Waisen zu machen. Mal ruft er seine Anhänger auf, die Häuser von Richtern einzukesseln und die Justiz zu säubern. Mal verlangt er, dass Schauspieler und Schauspielerinnen bestraft werden, die sich im Fernsehen in Liebesszenen zu intim gebären.

 

 

 

Lange Drohliste

 

Die Drohliste ist lang und reicht von Anarchisten, Kommunisten, Vertretern des alten Regimes und allen, die sich gegen die Herrschaft der Islamisten auflehnen, bis eben hin zum im Deutschland lebenden Islamkritiker und Buchautor Hamed Abdel Samad, den in seinem Geburtsland Ägypten übrigens kaum jemand kennt. Assem Abdel Maged ist ein islamistischer Fließband-Droher. In der Konfrontation zwischen Islamisten und Liberalen, die Ägypten nun seit Monaten polarisiert hat, agiert Abdel Maged am äußersten öffentlichen radikalen islamistischen Rand. Für den 30. Juni sind Großdemonstrationen gegen den von Muslimbrüdern stammenden Präsidenten Mohammed Mursi angekündigt. Der wird dann genau ein Jahr im Amt sein. In landesweiten Unterschriftensammlungen versuchen die Liberalen nun schon seit Wochen ein Momentum für vorgezogene Präsidentschaftswahlen zu schaffen. Abdel Maged führt eine Unterschriftengegenkampagne zur Unterstützung des Präsidenten. „Kommunisten, Nasseristen, radikale Kopten und Vertreter des alten Regimes stecken hinter der Kampagne, die Amtszeit des gewählten Präsidenten gewaltsam zu beenden und das Land zu destabilisieren“, meint Abdel Maged dazu im Interview.

 

 

 

Den Muslimbrüdern oft peinlich

 

Auf der Webseite seiner Partei erklärt er, dass die „Unterstützer des Präsidenten am 30. Juni bereit sein werden, diesen Extremisten entgegenzustehen, und mit denselben Mitteln antworten werden“. Auch wenn die salafistischen Auswüchse den Muslimbrüdern oft peinlich sind. In Zeiten, in denen sie von den Liberalen unter politischem Beschuss stehen, halten die Islamisten zusammen. Vielleicht auch einer der Gründe, warum sich Abdel Maged mit seinen Drohungen dieser Tage auf sicherem Terrain wähnen kann. Abdel Mageds eigene Geschichte war von Gewalt geprägt, der er später mit seiner Gamaa Islamija aber abgeschworen hatte. Seine radikalen politischen und gesellschaftlichen Ansichten hat er aber in all den Jahren behalten. 1981 war er für die Ermordung des ehemaligen ägyptischen Präsidenten Anwar as-Sadat mitangeklagt worden. Im selben Jahr hat er auch mit seiner militanten islamistischen Gruppe einen Angriff auf das Polizeihauptquartier im südägyptischen Assiut angeführt, bei dem 97 Polizisten ums Leben gekommen sind. Bei der Operation war er verletzt und verhaftet und 1984 zu 25 Jahren Haft verurteilt worden. 1997 gehörte er zum Führungskader der al-Gamaa al-Islamija, der vom Gefängnis aus eine Initiative zum Ende der Gewalt einleitete und damit eine Serie von Anschlägen auf Touristen, Christen und Polizisten in den 1990er Jahren in Ägypten beendete, bei denen über 1.000 Menschen ums Leben kamen. Nachdem er 2006 aus der Haft entlassen wurde, lebte er zurückgezogen unter dem strengen Auge der Staatssicherheit, um sich dann nach dem Sturz Mubaraks in der Öffentlichkeit lautstark zurückzumelden.

 

 

 

Nicht im Beinkleid, sondern im Anzug

 

Im gleichen Büro, in dem Abel Maged sein Interview gibt, taucht an diesem Nachmittag auch ein anderer seiner Parteigenossen auf, allerdings nicht in weißem Beinkleid und Schlappen, sondern in Anzug und Krawatte. Adel Asaad al-Chajat wurde von Präsident Mursi gerade zum Gouverneur ernannt und ist auf dem Weg in sein Amt eingeschworen worden, noch einmal kurz im Kairoer Parteibüro vorbeigekommen. Das Mitglied der Gamaa Islamija wird ausgerechnet das Gouvernement Luxor führen. Dort hatte 1997 eine Splittergruppe der Gamaa Islamija für den blutigen Anschlag im Tempel der Hatschepsut 1997 verantwortlich gezeichnet, bei dem 68 Touristen, vor allem Schweizer, ums Leben kamen. „Wir haben der Gewalt 1997 abgeschworen, und seitdem gab es keinen einzigen Anschlag im Namen der Gamaa Islamija“, meint Abdel Maged heute dazu. Das Interview wendet sich wieder dem Islamkritiker in Deutschland zu. Was er denn machen würde, wenn jetzt der Hamed Abdel Samad zur Tür reinkäme und ihn sprechen wolle? „Das“, sagt Abdel Maged, „würde er sich sicherlich nicht trauen“. {Quelle: www.taz.de}

 

 

 

 

5 Reasons Why Egypt’s Mohamed Morsi

Severed Ties With Syria and Al-Assad

 

 
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On Saturday, Egyptian President Mohamed Morsi severed diplomatic ties with the Syrian government and called for the implementation of a no-fly zone over the war torn country. Given the fact that Morsi publically denounced the murderous Al-Assad regime in a speech at the Non-Aligned Meeting in Tehran last August (prompting the Syrian delegation to walk out) the move should not come as a particularly big surprise. Why ties were severed and when they were severed can be explained by a confluence of historical events and recent pressures. Avoiding the sort of reductive analysis that has come to characterize writing on the Syrian civil war will require that we take these overlapping, and mutually reinforcing, factors into account.

 

 

 … So here’s a list of reasons why Mohammed Morsi severed ties with Bashar Al-Assad:

 

1. Morsi and the Syrian Rebels Share Ties Via the Arab Spring:

 

Mohammed Morsi is Egypt’s first elected president — whisked into power by the democratic opening produced by the Arab Spring revolts. It’s certainly true that Morsi’s brief tenure as president has been riddled by problematic policies and executive decisions that have, to an extent, betrayed the spirit of the regional revolutions. Nevertheless, it is still plausible that Morsi, his party, and large swathes of the Egyptian public that partook in the revolution against Hosni Mubarak’s government feel some degree of solidarity with those struggling against dictatorships across the Arab World. The new governments of Tunisia and Libya expressed this type of sympathy when they cut ties with Assad’s regime over a year ago. And while a Pew Public opinion poll from May 2013 reveals that close to 60% of Egyptians oppose Arab and Western governments sending arms and military supplies to anti-government groups in Syria, the same poll also indicates that a whopping 81% of Egyptians have unfavorable views of Assad (only 11% have favorable views of the autocrat). Opinions on the rebels are not included in the poll, and it’s unlikely that approval for either side is a zero-sum game. Therefore, the poll should be taken with a grain of salt. Nevertheless, it is illustrative of an important facet of Egyptian public opinion on the conflict.

 

 

 

2. Egypt is Still a U.S. Client State

 

Like the Iranian Revolution in 1979, the 2011 Egyptian Revolution ended with the ouster of a secular U.S.-backed autocrat. Unlike the Iranian Revolution, which sullied ties between the U.S. and Iran over the long term, the Egyptian Revolution left intact the patron-client relationship established between the U.S. and Egypt in the wake of the 1978 Camp David Accords. Egypt is still the second largest recipient of U.S. foreign aid after Israel (excluding aid doled out in relation to the wars in Iraq and Afghanistan). It continues to receive roughly $1.3 billion in military aid from the U.S. annually, and is hoping for U.S. support for a substantial IMF loan. The fact that the Obama administration shares a favorable opinion of the rebels with Morsi’s government doubtlessly made severing ties easier. Both patron and client have shared interests.

 

Disclosures by great powers, like the one made by the Obama administration last Thursday indicating that America would start to provide Syrian revolutionaries with selected weaponry, have some heft on the international stage. Disclosures by great powers have even more heft within said powers‘ respective spheres of influence. It’s worth noting that Morsi’s announcement on Syria came just two days after Obama’s. It’s also worth noting here that U.S.-aligned states like Qatar may be adding external pressure. The aforementioned Gulf state did just lend $3 billion to Egypt. It’s true that the Gulf is not the U.S., but it’s also no secret that both the US and Gulf governments have long seen their interests as enmeshed and acted accordingly. So, the reality of Gulf aid to Egypt reinforces the argument outlined above.

 

 

 

3. Al-Assad and the Muslim Brotherhood Hate Each Other

 

Barring its somewhat awkward, and now effectively defunct, relationship with Hamas, the Assad regime has long had a fraught relationship with the Muslim Brotherhood. In 1976 a militant wing of the Syrian Muslim Brotherhood fed up with the Baathist regime of Bashar Al-Assad’s father Hafez took up arms against the government. The rebellion escalated over the years, including assassination campaigns against an array of regime figures. At its peak, Hafez himself was targeted, prompting the regime to carry out a vengeful massacre of hundreds of prisoners at Tadmour Prison near Homs. The uprising ended in 1982 when Hafez, no less ruthless than his son, ordered the shelling of Hama. The indiscriminate attack, which lasted 27 days and is estimated to have killed tens of thousands, was one of the most brutal episodes in modern Middle Eastern history. The Egyptian Muslim Brotherhood is not the Syrian Muslim Brotherhood, but the sister organizations have an affinity with one another. Both groups have also been subject to decades of oppression by authoritarian regimes.

 

 

 

4. Hezbollah Invaded Syria a Few Weeks Ago

 

It’s hardly a secret that in recent months the conflict in Syria has a taken a turn towards overt sectarianism, arguably to the benefit of the Assad regime. But the sectarian energies unleashed by the civil war escalated a month ago when Hassan Nasrallah, Hezbollah’s secretary general, very publicly announced the Lebanese Shiite militia’s decision to intervene on the side of the Assad regime. Indeed, the Khomeinist group conspicuously played a part in the successful siege of the Syrian city of Qusair, which ended just over a week ago. Hezbollah, with its close links to Iran, formidable military force, and long history of terror and guerilla warfare is, perhaps, the premier Shiite militia in the Arab world. The group’s choice to play counter-revolutionary against a now largely Sunni rebellion is bound to have a profound effect on the sectarian dynamic of the Syrian civil war.

 

Morsi did specifically call for Hezbollah to withdraw from Syria in his announcement. Egypt is a largely Sunni Muslim country with a sizeable Coptic Christian minority. Sectarian political alignments are not predetermined by demographics (is predominately Sunni Muslim Indonesia particularly invested in the conflict?), but the Egyptian revolution has seen some Sunni Islamist parties that tow a noticeably harder line than the Muslim Brotherhood, like the Al-Nour party, gain political power. This probably has some effect on Morsi’s calculus. And even if sectarian considerations are not affecting Morsi’s decision, Hezbollah’s intervention, given the group’s size and stature, is a serious escalation of the conflict in Syria. It was bound to draw attention.

 

 

 

5. Morsi’s Got Domestic Problems

 

Last but not least, a more cynical variable deserves consideration. As previously alluded to, Morsi has various domestic problems, from Egypt’s precarious economic predicament to public distrust generated by some of his less-than-democratic gestures since taking office. A significant youth movement called Tamarod (Rebellion) is calling for early presidential elections and has planned nationwide protests for the June 30. Foreign affairs can be a good distraction. {Quelle: www.policymic.com – Michael Youhana}

 

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