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Weltjugendtag: Papstbesuch kostet Brasilien über 40 Millionen Euro 21. Juni 2013

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 18:38

Der Papstbesuch in Rio de Janeiro beim Weltjugendtag im Juli wird Brasilien mehr als 40 Millionen Euro kosten.

 

Gut die Hälfte davon wird die brasilianische Bundesregierung tragen, für den Rest kommt die Stadt Rio de Janeiro auf,

wie die Zeitung „O Globo“ am Mittwoch (Ortszeit) in ihrer Online-Ausgabe berichtete.

 

Über die Ausgaben der katholischen Kirche liegen demnach keine Angaben vor. Die Kirche hat zugesagt, die Unterbringungskosten für die Teilnehmer zu tragen. Zu dem katholischen Großereignis werden vom 23. bis 28. Juli über 800.000 Besucher erwartet. Für die Sicherheit während der Veranstaltungen wird das brasilianische Militär 9.000 Soldaten nach Rio de Janeiro entsenden, wie die Zeitung weiter meldete. Hinzu kommen Tausende Polizisten und 2.000 von der Kirche angestellte private Sicherheitsleute. Derzeit wird Brasilien von einer Protestwelle überrollt, die sich unter anderem gegen die Verschwendung öffentlicher Gelder richtet. Vor allem die Milliarden-Ausgaben für sportliche Großereignisse wie die Fußball-WM 2014 und die Olympischen Spiele 2016 werden angeprangert. Hunderttausende fordern mehr Geld für Gesundheit und Bildung. {Quelle. www.jesus.de}

 

 

Die Sicherheitskräfte gingen mit Tränengasgranaten und Gummigeschossen gegen...

 

 Die Sicherheitskräfte gingen mit Tränengasgranaten und Gummigeschossen gegen die Protestierenden vor

 

 

 

 

Hunderte Verletzte bei Protesten in Brasilien

 

Es sind die größten Proteste seit Jahrzehnten: Mehr als eine Million Menschen haben in Brasilien gegen Korruption und hohe Lebenshaltungskosten demonstriert. Nicht überall blieb es friedlich – am Rande der Kundgebungen kam ein Mensch ums Leben.

 

 

Brasília/Hamburg: Die Demonstrationen in Brasilien gehen weiter – und werden immer größer. In der Nacht zum Freitag gingen landesweit in etwa hundert Städten mehr als eine Million Menschen auf die Straße. Die Demonstranten forderten ein besseres Gesundheits- und Bildungssystem und eine Ende der Korruption. In mehreren Orten endeten die Kundgebungen in Gewalt. Ein Mensch kam ums Leben, vermutlich Hunderte wurden verletzt. An den größten Protesten in Rio de Janeiro beteiligten sich rund 300.000 Menschen. Die meisten von ihnen zogen friedlich durch das Zentrum der Stadt in Richtung Amtssitz des Bürgermeisters. Doch die Situation eskalierte, als die Polizei Tränengasgranaten auf den Protestzug abfeuerte. Anschließend kam es zu Straßenschlachten. Randalierer setzten im Verlauf der Nacht Autos in Brand, rissen Zäune um und steckten Plastikplanen in Brand. Auch mehrere Geschäfte im Stadtzentrum wurden geplündert. Laut Augenzeugen sollen es die Angreifer besonders auf Plakate für den gerade in Brasilien stattfindenden Confederations Cup abgesehen haben. In Salvador de Bahia beschädigten Randalierer mehrere Busse des Fußball-Weltverbandes Fifa. In der Stadt fand am Abend das Confederations-Cup-Spiel zwischen Uruguay und Nigeria statt.

 

 

 

Die größte Demonstration in Brasilien fand in Rio de Janeiro statt: Mehr als...

 

Die größte Demonstration in Brasilien fand in Rio de Janeiro statt: Mehr als 300.000 Menschen zogen am Donnerstagabend durch das Stadtzentrum.

 

 

 

„Stoppt die Korruption, verändert Brasilien“!

 

An den sportlichen Großereignissen im Land – der Fußball-WM 2014 und den Olympischen Spielen in Rio 2016 – entzündet sich der Zorn vieler Brasilianer. Sie beklagen, dass durch die massiven Investitionen die Lebenshaltungskosten der Bürger nach oben geschnellt seien. Außerdem habe die Steuerlast in den vergangenen Jahren immer weiter zugenommen, ohne dass sich dadurch Schulen, Krankenhäuser oder Straßen verbessert hätten. Eine weitere Losung der Protestbewegung lautet: „Stoppt die Korruption, verändert Brasilien“! In Rio wurden bei Zusammenstößen zwischen den Demonstranten und Sicherheitskräften mindestens 44 Menschen verletzt. In Brasília gab es mehr als hundert Verletzte, die von Gummigeschossen getroffen wurden oder Atemwegsbeschwerden wegen des Tränengaseinsatzes erlitten. Eine aufgebrachte Menge versuchte, das Außenministerium in der Hauptstadt zu stürmen und legte Feuer vor dem Gebäude.

 

 

Manche Straßenzüge in Rio glichen einem Menschenmeer. Es sind die größten...

 

Manche Straßenzüge in Rio glichen einem Menschenmeer. Es sind die größten Proteste seit mehr als 20 Jahren.

 

In São Paulo, wo etwa hunderttausend Menschen demonstrierten, blieben die Proteste hingegen weitgehend friedlich. In der Kleinstadt Ribeirão Preto, etwa 300 Kilometer von São Paulo entfernt, wurde ein 18-Jähriger am Rande der Demonstrationen getötet. Ein Autofahrer, der sich offenbar weigerte, an einer von Demonstranten errichteten Barrikade zu halten, erfasste den jungen Mann mit seinem Wagen. Als Konsequenz aus den anhaltenden Unruhen hat Präsidentin Dilma Rousseff eine geplante Japan-Reise abgesagt. Ihre Pressestelle teilte mit: „Sie hat entschieden, wegen der aktuellen Ereignisse in Brasilien zu bleiben“. {Quelle: www.spiegel.de}

 

 

 

In mehreren Städten lieferten sich Demonstranten und Polizisten...

 

In mehreren Städten lieferten sich Demonstranten und Polizisten Auseinandersetzungen. Hunderte Menschen wurden dabei verletzt.

 

 

In der Hauptstadt Brasilia versuchte eine wütende Menge das Außenministerium zu...

 

In der Hauptstadt Brasilia versuchte eine wütende Menge das Außenministerium zu stürmen. Vor dem Gebäude legten Randalierer Feuer

 

 

Eine Frau in Porto Alegre geht vor Polizisten in die Knie. Auch in der Stadt...

 

Eine Frau in Porto Alegre geht vor Polizisten in die Knie. Auch in der Stadt demonstrierten Tausende gegen Korruption und gestiegene Lebenshaltungskosten.

 

 

 

 

Ticketpreise werden wieder gesenkt

 

Teilerfolg für Brasiliens Demonstranten

 

Nach den Massenprotesten der vergangenen Tage haben die beiden größten Städte Brasiliens, Sao Paulo und Rio de Janeiro, die Preiserhöhung für den öffentlichen Nahverkehr zurückgenommen. Diese gelten als Auslöser der Demonstrationen. Der Gouverneur des Bundesstaates Sao Paulo, Geraldo Alckmin, erklärte, die Verteuerungen für U-Bahn-, Zug- und Bustickets würden ausgesetzt. Die Preise waren umgerechnet um rund zehn Cent (von 3,00 auf 3,20 Reais) angehoben worden, was mit notwendigen Investitionen begründet worden war. Alckmin und Sao Paulos Bürgermeister Fernando Haddad sprachen von einem „großen Opfer“ und machten klar, dass die Einnahmeausfälle an anderer Stelle eingespart werden müssten. Der Bürgermeister von Rio, Eduardo Paes, kündigte eine Preissenkung lediglich für Busfahrten an. In den vergangenen Tagen hatten bereits sieben andere Städte im Land erklärt, die Fahrpreiserhöhungen zu kippen.

 

 

 

Jubel und weiterer Protest

 

Zwar feierten in Sao Paulo die Demonstranten die Nachricht, dass die Preise gesenkt werden. Dennoch kam es wieder zu landesweiten Protesten. Im nordöstlich gelegenen Fortaleza versuchten die Demonstranten, der Polizei die Zufahrt zu einem Fußballstadion zu versperren, wo im Rahmen des Confederations-Cups Brasilien gegen Mexiko spielte. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas und Pfefferspray ein. Ein Polizeiauto ging in Flammen auf; die Demonstranten warfen mit Steinen auf die Beamten. Auch in Niteroi bei Rio gingen erneut Tausende Menschen auf die Straße. Es kam zu Zusammenstößen mit Sondereinheiten der Polizei, die Tränengas einsetzten. Die Demonstranten hatten zuvor eine Brücke besetzt. Einige von ihnen versuchten, einen Bus umzustürzen und in Brand zu setzen.

 

 

 

Zu wenige Investitionen ins Sozialsystem?

 

Seit eineinhalb Wochen dauern die Massenproteste in zahlreichen brasilianischen Städten an. Die Wut der Demonstranten richtet sich auch gegen hohe Ausgaben für die Fußballweltmeisterschaft 2014 und die Olympischen Sommerspiele 2016. Sie beklagen, dass es zugleich an Investitionen in das Sozialsystem mangele. Unterdessen rief FIFA-Präsident Sepp Blatter die Demonstranten auf, ihren Unmut über die Politik nicht mit dem Confederations-Cup in Verbindung zu bringen. Mit Blick auf die umstrittenen hohen Ausgaben für die Vorbereitung der kommenden Fußball-WM sagte er: „Wir haben Brasilien die Weltmeisterschaft nicht aufgezwungen“. {Quelle: www.tagesschau.de –   Stand: 20.06.2013 02:37 Uhr}

 

3 Responses to “Weltjugendtag: Papstbesuch kostet Brasilien über 40 Millionen Euro”

  1. Johannes Says:

    40 Millionen für den Papstbesuch sind besser angelegt als für den Kauf eines Fußballers! Dieser Sklavenhandel gehört abgeschafft! Das schöne und interessante Fußballspiel muss wieder zu dem werden, wie es einmal war: Spieler sollten aus Freude am Spiel spielen und nicht nur nach dem Geld gieren

    • Love Gott-- Says:

      Ja sage ich auch immer–hinaus geschmissenes Geld zt. bei der Weltarmut darf das nicht mehr sein,,denn die Fuffball Vereine geben nichts ab den armen „Oder Fussball Stars verprassen es selbst .wie Zb die Musik dasselbe-da gibts massenauftritte von den Girls Zb Madonn a ectr..eh nuttig bis zum geht nicht mehr..und dann fest schäffeln…anstatt gutes tun damit!!verteilen organi sieren zb..in Menschenrechts Organisationen…tja Leute ..unterstützt das Gute“ bitte fördert dein Beifall gutes tun ,…usw..das gebe Euch Kraft!! uns allen,…

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