kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Quo vadis, Amerika? 21. Juni 2013

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 19:49

Das Weiße Haus strapazierte damals seltsame Satellitenfotos als Beweis für die im Irak aufgespürten „MassenvernichtungswaffenSaddam Husseins.

 

Aber man hatte endlich einen Grund einzumarschieren. Nach einem mörderischen Krieg und über einer Million tote Iraker konnte man diese „Massenvernichtungswaffen“ allerdings nirgendwo finden.

Präsident Putin sagte zynisch:

„Wenn ich Massenvernichtungswaffen finden wollte, dann hätte ich sie auch gefunden“.

 

 

 

Nun wurden also Chemiewaffeneinsätze in Syrien angeblich belegt. Natürlich wissen wir nichts Genaues, aber die Vermutung ist nicht von der Hand zu weisen, dass wieder einmal ein Kriegsgrund für den Einsatz der US-Army gebraucht wird. Die Strategie, das Land mit gekauften und marodierenden Söldnern zu destabilisieren, ging bisher nicht auf. Assads Armee ist überall auf dem Vormarsch. Die hart umkämpfte Stadt Kussair ist wieder unter Kontrolle, Aleppo wird bald folgen. Warum sollte er ausgerechnet jetzt den unglaublichen Fehler machen, dem Westen einen Vorwand zum Angriff zu geben? Dass der von den USA umworbene Erdogan seinen Stellvertreter mit dem Einsatz der Armee gegen das eigene Volk drohen lässt, findet man in Washington dagegen nicht sonderlich erwähnenswert. Es ist immer praktisch, in der Politik mit verschiedenen Maßstäben zu Werke zu gehen … Die USA brauchen die Türkei als NATO-Verbündeten und als Stützpunkt in dieser Region, bereiten sie doch langfristig den ganz großen Schlag gegen die Erzfeinde Russland und China vor. Daher wird man versuchen, Erdogan in die Enge zu treiben. Eine dieser „farbigen Revolutionen“ ist schnell angezettelt und bisweilen auch sehr erfolgreich.

 

Will der türkische Regierungschef nicht das Schicksal Mubaraks in Ägypten, Gaddafis in Libyen oder Ben Alis in Tunesien usw. teilen,

sollte er besser ein guter Verbündeter der USA sein. Möglicherweise ist das,

was wir gerade in der Türkei sehen, der Auftakt, um das nächste Land ins Chaos zu treiben.

Je instabiler die gesamte Region ist, desto leichter können die USA ihre Strategien umsetzen.

 

Dass dies keine „Verschwörungstheorie“ ist, macht der ehemalige US-Vier-Sterne- General Wesley Clark deutlich, der 2007 in einem Interview klar sagte, die Pläne für Kriege in sieben arabischen Ländern lagen bereits spätestens seit 2003 in der Schublade der US-Regierung.

Hier das Original-Gespräch mit deutschen Untertiteln:

 

 

 

 

Clark nennt den Iran als wichtigsten und letzten Wunschkandidat der USA für einen größeren Krieg. Mit den damals schon geplanten Kriegen im Irak, in Libyen, Afghanistan und Somalia sind sie bereits fertig, an Syrien arbeiten sie gerade, Libanon und schlussendlich der Iran stehen noch aus. Eine Weltmacht zu sein bedeutet immer, seine Interessen durchsetzen zu müssen. Das war zu allen Zeiten so. Krieg ist immer noch ein wirksames Mittel. Ist man militärisch überlegen, kann man jeden Herausforderer in die Knie zwingen und sich alles quer über die Welt holen, was man braucht. Öl z. B. ist eines dieser Dinge. Aber der Feind sitzt nicht nur außen, er sitzt auch im Inneren. Die Unzufriedenheit in den Vereinigten Staaten wächst. Die Arbeitslosigkeit steigt und steigt – mit ihr die Armut. Der letzte Amoklauf an der amerikanischen Schule „Sandy Hook Elementary School“ wurde genutzt, um eine große PR-Kampagne gegen Feuerwaffen anzuschieben. Die US-Bürger reagierten aber genau entgegengesetzt. Sie stürmten danach und nach der Schießerei im Kino von Aurora die Waffengeschäfte und deckten sich mit Bergen von Munition ein.

 

Einer Umfrage zufolge ist jeder dritte US-Bürger der Meinung, in den nächsten Jahren sei ein bewaffneter Aufstand gegen die Regierung nötig, um die Freiheit des Volkes wieder zu erlangen. Selbst unter den Anhängern der Demokraten sind es 18%, bei den Republikanern sind es schon 44%. Die Umfrage ergab darüber hinaus, dass 25% der Befragten der Ansicht waren, über die Vorfälle an der Sandy Hook Elementary School belogen worden zu sein und dass der Amoklauf zur Anti-Waffen-Propaganda benutzt wurde. Sie argwöhnen sogar, man wolle die zornige Bevölkerung entwaffnen, nur um leichter mit ihr fertig zu werden. So etwas freut die US-Regierung nicht.

 

Der Heimatschutz NSA rüstet nun im Gegenzug auf. Hunderte neue Beamte wurden angeheuert und ausgebildet. In den letzten Tagen wurde massiv eingekauft. Berge von Munition – 1,6 Milliarden Patronen – und umfangreiche Waffenbestände sowie Schutzkleidung wurden angeschafft. Die Wunschliste (Hier kann man die Original-Liste herunterladen!) enthält Helme für die „Heimatschützer“, Spezialhandschuhe, Schienbeinschützer, Oberkörper- und Schulterschutz und Oberschenkelprotektoren. Das ist eine volle Kampfrüstung. Ganz offiziell wurde das mit der „Kontrolle von Unruhen“ begründet. Anscheinend bereitet man sich dort auf einen Krieg gegen die eigenen Bürger vor. Entsprechende Konzentrationslager hat die FEMA schon seit Jahren gebaut. Etwa 800 Camps sind fertig und warten auf ihren Einsatz. Ein ganz wichtiger Aspekt ist dabei, das aufsässige Volk zu überwachen, um zu wissen, wer die Rädelsführer sind und wo sich größere Aktivitäten ausmachen lassen. Dazu belauscht und bespitzelt man seine Bürger. Das war in der Sowjetunion so und in der DDR, das ist in der EU, in China und der USA nicht anders. Daher ist der US-Überwachungs-Skandal „Prism“ eigentlich keine Überraschung.

 

Die Mitglieder des US-Kongresses bekamen am letzten Dienstag einen ungefähren Einblick in das Ausmaß der Überwachung gewährt. Das, was die Medien berichten, sei nur die Spitze des Eisbergs, sagte US-Repräsentative Loretta Sanchez erschüttert. Sie dürfe allerdings nichts Weiteres über das wahre Ausmaß der Ausspionierung sagen. Die weltweit erbeuteten Daten der Bürger sind nicht nur allen möglichen Geheimdiensten – auch in Europa – zur Verfügung gestellt worden. Auch große Konzerne und Unternehmen kamen in den Genuss dieser Informationen. Tausende Technologie- und Finanzunternehmen sowie die Industrie arbeiten inzwischen mit den wertvollen Daten. Wer glaubt, wir seien hier sicher, irrt. Die NSA kann alle E-Mails, Chats und Online-Dokumente mitlesen – und interessiert sich ganz besonders für Deutschland. {Quelle: www.krisenvorsorge.com}

 

5 Responses to “Quo vadis, Amerika?”

  1. Emanuel Says:

    Emanuel Sagt:
    21. Juni 2013 at 14:51
    Klingt so, als sei Mossad und jüdische Israelis eine sich gegenseitig liebende -Einheit ! Da bin ich mir aber nicht so sicher ! Sei es drum ! Syrien wird nicht in die Hände der sunnitischen Terroristen fallen … und wenn der Westen es noch weiter treibt, wird Syrien der Anlaß für den 3. Weltkrieg werden ! Das steht fest ! Russland kann sich nicht von Syrien trennen ! Welche Kräfte sind es also , die den 3. WK riskieren oder provozieren wollen ????? Das ist die wesentliche Frage !!!


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