kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Koptische Lehrerin wegen Blasphemie verurteilt – Kongress Christenverfolgung heute 21. Juni 2013

Filed under: Christenverfolgung,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 20:05

Scheich Abu Islam trotz seiner Verurteilung zur 11-jährigen Haftstrafe darf wie gestern auf seinem Hass-Sender Alomma die Kopten beleidigen und die Justiz verhönen: „Es wäre doch besser den Papst zu ermorden. Da hätte man mich zur 6-jährigen Haftstrafe verurteilt. Was sind 11 Jahre im Vergleich zu ihrem Jesus: Er wurde hingerichtet„!

 

 

Dimyana Obeid Abn-Al-Nour wurde ohne Beweise von einem Gericht in Luxor zu einer unverhältnismässig hohen Busse von 100.000 ägyptischen Pfund (15.500 CHF) verurteilt. Ihr wird vorgeworfen, «den Islam beleidigt» zu haben.

 

Dimyana (Bild) war erleichtert, als sie am vergangenen 11. Juni das Urteil vernahm. Sie ist einer Haftstrafe entgangen, dennoch ist die Geldsumme, die sie zu bezahlen hat, exorbitant hoch. Bisher konnte keine der durchgeführten Ermittlungen die gegen sie erhobenen Vorwürfe belegen. Auf Anraten ihrer Anwälte wird sie Berufung einlegen. Drei ihrer Schüler beschuldigten ihre 24-jährige koptische Lehrerin, während des Unterrichts blasphemische Äusserungen gemacht zu haben, als sie den Pharao Akhenaton erwähnte, der die Anbetung eines einzigen Gottes, nämlich des Sonnengottes, eingeführt hatte. Gemäss den drei 10-jährigen Schülern hätte sie ausserdem den ehemaligen koptischen Papst Schenuda III mit dem Propheten Mohammed verglichen und bei der Erwähnung des Letzteren eine abfällige Geste gemacht. Seit der Machtübernahme der Muslimbrüder mit Präsident Mursi an ihrer Spitze mehren sich diese Art von Prozessen. Auch die den Christen auferlegten religiösen Einschränkungen werden jeden Tag zahlreicher. Allerdings hat Präsident Mursi am vergangenen 7. Juni einen Erlass unterzeichnet, mit dem der Bau einer neuen koptischen Kirche genehmigt wird. Seit 17 Jahren war keine neue koptische Kirche in Ägypten errichtet worden.

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

Kongress Christenverfolgung heute     

Denkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene, und an die Misshandelten, weil ihr auch noch im Leibe lebt. (Hebr. 13,3)

Wir laden herzlich ein zum

Kongress Christenverfolgung heute Gedenkt der Märtyrer

Kongress für die weltweite Verbundenheit der Christen: Bewegende Zeugnisse und berührende Begegnungen  

10. bis 13. November 2013
Ort: Schönblick Christliches Gästezentrum Württemberg, Schwäbisch Gmünd

Schirmherr und Referent: Volker Kauder, Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU im deutschen Bundestag Unter Mitwirkung von Open Doors
Bitte vormerken und einplanen!

Hier gibt es nähere Informationen zum Kongress:

www.schoenblick-info.de

Kurt Igler, Open Doors Regionalleiter Österreich

 

 

 

Neu! 

Booklet «Was der Glaube kostet»

Hast du gewusst, dass Christen in vielen Ländern benachteiligt, gefoltert, eingesperrt und umgebracht werden? Und das nur, weil sie an Jesus glauben!

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Sorge um verfolgte Christen

 

Der eine war fünf Jahre, der andere drei Jahre im Gefängnis. Heinrich Derksen, Schulleiter des Bibelseminars Bonn, bat den Senior und seinen Sohn doch einmal aufzustehen als Beispiele für verfolgte Christen.

 
 
Siegburg: Der eine war fünf Jahre, der andere drei Jahre im Gefängnis. Heinrich Derksen, Schulleiter des Bibelseminars Bonn, bat den Senior und seinen Sohn doch einmal aufzustehen als Beispiele für verfolgte Christen. Zusammen mit Pastor Andrè Janzen hatte er in die evangelische Freikirche Siegburg an der Wahnbachtalstraße eingeladen. Auch der Hauptredner des Abends ging auf die beiden ein. Gerade bei Aussiedlern könne man konkret eine Vorstellung von dem bekommen, was es bedeute, ein verfolgter Christ zu sein, sagte Volker Kauder (63). Es ging aber nicht um früher, sondern um die Situation heutiger verfolgter Christen in aller Welt. Als einfacher Bundestagsabgeordneter habe er früher keine Reisen unternommen, erzählte Kauder. Als Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion (seit 2005) sei er jedoch vermehrt im Ausland unterwegs. Dabei habe er es sich zur Aufgabe gemacht, in jedem Land nach der Religion und der Situation der Christen zu fragen.

 

Die früheren Ostblockstaaten sind mit dem Zerfall der Sowjetunion Geschichte. Aber auch die Nachfolgestaaten hat man im Blick. Kauder: „Heute haben wir in Russland große Sorgen, dass die russisch-orthodoxe Kirche , die Staatskirche, zu einem Bedränger der freichristlichen Gemeinden geworden ist.“ Er setze sich für die Religionsfreiheit ein, fuhr Kauder fort. Die UNO habe diese 1948 als individuelles Menschenrecht in der Charta festgeschrieben. Falsch sei es gewesen, dass islamische Staaten in zurückliegenden Jahren in der UNO einen „Schutz der Religion“ gefordert hätten. Den Schutz der Religion wolle man aber nicht, sagte Kauder, sondern die Freiheit jedes Menschen, seine Religion zu leben oder die Religion auch wechseln zu können.

 

Alle Staaten hätten den Schutz der individuellen Religionsfreiheit unterschrieben,. Nur Saudi Arabien nicht, dort werden auch Bibeln bei der Einreise beschlagnahmt, zum „Schutz“ der eigenen Religion.Auf dem Eingangstisch der Freikirche lag das neueste Buch, das Kauder herausgegeben hat: „Verfolgte Christen. Einsatz für die Religionsfreiheit“. Darin schreiben er und andere Autoren über Länder, in denen Christen bedrängt sind, wie etwa Irak, Ägypten, Türkei, Nigeria und Indonesien. Er schreibe nur über Länder, die er selbst bereist habe. Kauder: „In Saudi Arabien war ich noch nicht.“ Doch wenn er dahinkomme, werde er die Religionsfreiheit ansprechen. Schließlich sei sie auch Bestandteil deutscher Außenpolitik. {Quelle: www.rundschau-online.de –  Von Markus Caris}

 

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