kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Bassem Youssef muss um sein Leben zittern – Ägypten brennt schon 21. Juni 2013

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 19:37

Wie noch nie in der Geschichte Ägyptens: Mütter der getöteten Demonstranten zeigen Morsi die rote Karte und sagen ihm wie alle Ägypter „ERHAL – Hau ab„! Vor der Rabaa-Aladawya Moschee, wo er heute den unseligen Freitagsgebet verrichtete. Eines seines Konvois wurde demoliert!

 

 

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Touristen in Luxor – kein Kommentar!

 

 

 

Die Show von Ägyptens beliebtestem TV-Komiker Bassem Youssef sprengt alle Zuschauerrekorde. Ziel seines Spotts ist oft Präsident Mursi – weshalb er gefährdet ist. Nun naht Schützenhilfe aus Amerika.

 

 

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Mursis Anhänger waschen sich im Brunnen vor dem unseligen Freitagsgebet in der Kairoer Moschee Rabaa-Aladawya

 

Solidaritätskundgebung für Mursi

 

In der ägyptischen Hauptstadt Kairo haben mindestens 10 000 Anhänger von Präsident Mohammed Mursi eine Solidaritätskundgebung abgehalten. Vor einer Moschee nahe des Präsidentenpalasts hielten die Demonstranten am Freitag Schilder mit dem bekannten Slogan der Muslimbruderschaft «Der Islam ist die Lösung» hoch. Die Demonstration fand unter dem Motto «Eine Millionen Menschen gegen Gewalt» statt. Mit der Kundgebung reagiert die islamistische Muslimbruderschaft auf eine geplante Grossdemonstration von Gegnern Mursis am 30. Juni, dem Jahrestag seines Amtsantritts. Am Donnerstag hatten die Organisatoren einer «Anti-Mursi»-Petition bekannt gegeben, dass sie ihr Ziel von 15 Millionen Unterschriften erreicht hätten. {Quelle: www.nzz.ch}

 

 

 

Die friedlichen Anhänger des Ersatzreifen Morsi vor der Rabaa-Aladawya Moschee

 

 

 

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Ägyptens Harald Schmidt heißt Bassem Youssef. Er fand seine Profession erst spät, eigentlich erst vor zwei Jahren, als in Ägypten die Revolution ausbrach. Bis dahin war der heute 39 Jahre alte Mann mit dem verschmitzten Lächeln Herzchirurg und operierte in Kairos Krankenhäusern. Auf dem Tahrir-Platzt der Revolutionäre leistete er of genug erste Hilfe, ein Mann der ersten Stunde. Dann aber begann er sich erst zu wundern und zu ärgern, was die Staatsmedien aus dem gerechten Zorn des Volkes und ihres Aufstands gegen Diktator Husni Mubarak machten. „Wenn ich vom Tahrir-Platz nach Hause gegangen bin, dann wollte das Fernsehen erzählen: Es gibt keine Revolution, das ist alles eine Verschwörung. Dahinter stecken CIA, Mossad, der Iran, die Hamas, die Hisbollah…und Kermit der Frosch. Hätten sie den gekannt, auch ihn hätten sie noch verunglimpft“, gab er später zu Protokoll. Er beschloss, satirische Videos zu produzieren und auf YouTube hochzuladen. In einem Séparée seiner Kairoer Wohnung, das normalerweise als Wäschekammer genutzt wurde. Ein paar Fotos vom Tahrir dienten als Studiodekoration, ein Esstisch, ein schlechter Haarschnitt des Moderators (Youssef über Youssef) – fertig war die 100-Dollar-Low-Budget-Produktion. Sein erster Clip ging am 8. März 2011 online und erfreute sich sehr bald großer Popularität. 300.000 Zuschauer im Schnitt, einige seiner satirischen und zynischen Ergüsse wurden bis zu 17 Millionen Mal im Internet angeklickt.

 

 

 

 

In Alexandria verjagen die Bürger die Anhänger Morsis vor der Ibrahim-Moschee mit dem Wort: „BARAA- Raus hier“!

„El-Schaab yourid eskat Alnezam – Das Volk will das Stürzen der Regierung“

 

 

 

 

Port Said probt die Demos vom 30. Juni 2013

 

 

 

 

Panarabische Spitzenwerte

 

Heute hält Bassem Youssef jeden Freitagabend Hof in seiner eigenen Show im privaten Sender CBC. „Al-Barnameg“ heißt sie, was übersetzt so viel wie das Programm oder die Show heißt und im Schnitt 30 Millionen Zuschauer allein in Ägypten hat. Sie ist einzigartig im panarabischen Raum und erfreut sich von Marokko bis Dubai großer Beliebtheit, weil Youssef sich etwas traut. Er ist frech, zynisch, respektlos. Seine Grenzen steckt er sich selbst, doch nie überschreitet er nach westlich-demokratischem Verständnis solche des guten Geschmacks oder geriert sich gar als Menschenfeind und Verfassungsgegner. Auch an diesem Freitagabend wird er wieder seine respektlosen Späße machen, die Millionen Araber so lieben und die von den Muslimbrüdern, Salafisten und ähnlich humor- und hilflosen Kadern so gehasst werden. Vor allem aber wird er prominente Schützenhilfe präsentieren: Jon Stewart, US-Late-Night-Star und gefürchteter Zyniker, stattet seinem ägyptischen Freund und Pendant einen Besuch ab. Genauer gesagt ist es ein Gegenbesuch, denn Youssef war schon Gast in Stewarts Show.

 

 

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In Alexandria gingen die Moslembrüder auf die Demonstranten mit Messern und Metalrohr los

 

 

 

Lebensgefährliche Satire

 

In den USA ist Satire beliebt, in Ägypten lebensgefährlich. Youssef wurde im März wegen „Beleidigung des Islam“ verhaftet und verhört, was ihn nicht davon abhielt, aus dem Büro des Staatsanwaltes witzige Botschaften zu twittern. Für umgerechnet 1700 Euro kam er auf Kaution frei, doch seine Gegner geben keine Ruhe und suchen nach immer neuen „Verfehlungen“ des fließend Englisch parlierenden Doktors, der als solcher in der Sommerpause seiner Show sogar immer wieder in Kairos Kliniken arbeitet.

 

 

 

 

Ägypter sind stocksauer auf Amerika, nachdem die Botschafterin sich gestern mit dem Moslembruder Khairat Alschater in dessen Büro drei Stunden beraten hatte!

 

 

 

Super-Mursi und pickelige Teenager

 

Einige Fanatiker wünschen ihm den Tod und sagen das auch. Doch tapfer macht sich Youssef einmal die Woche mit dem staatstragenden Gestus eines Nachrichtenmoderators über das Militär, das Staatsfernsehen, religiöse Prediger, die Muslimbruderschaft oder Präsident Mohammed Mursi lustig, den er gern „Super Mursi“ in Anlehnung an ein beliebtes Videospiel nennt oder die Regierung mit einem „unsicheren, pickeligen Teenager“ vergleicht. Der verheiratete Vater einer Tochter lebt deshalb gefährlich, weil einige keinen und vor allem seinen Spaß nicht verstehen. Doch so prominente Schützenhilfe wie die von Stewart, der seine Daily Show seit 1999 moderiert und sie zur politischen Instanz in den USA gemacht hat, machen den Ägypter nahezu unantastbar.

 

 

 

 

 

 

 

Sprachrohr der Ägypter

 

Die Menschen lieben ihn, weil er ihre Sprache spricht und ihr Sprachrohr ist. Eine Sprache, die Mursi nicht mehr spricht, falls er sie überhaupt je gesprochen hat. „Was, Du hast Live-Publikum?“ fragte Youssef seinen Freund Jon Stewart in gespieltem Erstaunen, als er dessen Studio in den USA betrat. Youssefs Show wird immer ohne Publikum aufgezeichnet, zu groß ist die Gefahr, dass sich seine Feinde unter das Studio-Publikum mischen, die Sendung sabotieren oder ihn selbst attackieren. Wenn auch er live senden kann in einem freien Ägypten, wird Jon Stewarts Schützenhilfe, dessen eigene Show in New York John Oliver als Sommervertretung übernommen hat, erfolgreich gewesen sein. Doch bis dahin ist es noch ein weiter, satirischer Weg. {Quelle: www.welt.de – Von Dietrich Alexander}

 

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