kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kommentar: Die entführten koptischen Mädchen und jungen Frauen Ägyptens 20. Juni 2013

Filed under: Entführung minderjähriger Koptinnen — Knecht Christi @ 20:16

 

500 Fälle seit Sieg des „Arabischen Frühlings

 

 

 

 

Kairo: Während Ägyptens Staatspräsident Mursi den Salafisten und der Gamaa Islamija sieben von 27 Gouvernements überträgt und damit die Macht der Islamisten jenseits seiner eigenen Muslimbruderschaft weiter stärkt, bleibt das Problem der Entführung junger koptischer Mädchen ein ungelöstes Problem. Die jungen Christinnen werden in den meisten Fällen Opfer von Zwangsehen durch Islamisten. Der Verein Association of Victims of Abduction and Forced Disappearance (AVAFD) versucht den Opfern dieser brutalen Praxis eine Stimme zu geben. Die Entführung junger Koptinnen hat seit dem Sturz von Staatspräsident Mubarak immer mehr zugenommen. „Der Verein hat 45 Anzeigen beim Generalstaatsanwalt eingereicht und der Militärregierung während der Übergangszeit ein detailliertes Memorandum zukommen lassen, zusätzlich zu den Berichten, die wir an das Innenministerium geschickt haben“, so der Gründer von AVAFD. Der Verein führte eine Reihe von Treffen und Gesprächen mit führenden Persönlichkeiten durch, um sie auf das Phänomen aufmerksam zu machen, darunter mit Hossam El-Gheriany, den Vorsitzenden des ägyptischen Menschenrechtsrats, aber auch mit anderen Mitgliedern des Rats, ebenso mit Mitgliedern des Schura-Rats, des ägyptischen Oberhauses.

 

 

 

 

 

Die von AVAFD vorgelegten Zahlen sind beeindruckend. Der Verein hat allein seit der „Revolution“ und dem Sturz Mubaraks rund 500 Fälle von koptischen Mädchen registriert, die entführt wurden. In mindestens einem Fall, der von einem französischen Journalisten bezeugt wird, wurden der entführten Christin, die 60 Tage in der Hand der Entführer war, das eintätowierte Kreuz herausgeätzt. Das Phänomen Mädchen und junge Frauen zu entführen und sie zwangsweise zu islamisieren, ist in Ägypten recht verbreitet, vor allem seit der Machtübernahme islamischer Parteien, und findet in der Öffentlichkeit kaum Interesse. Der Fall der 14jährigen Sarah hat dennoch die öffentliche Meinung aufgeschreckt. Die junge Christin Sarah Ishaq Abdelmalek befand sich am 30 September des Vorjahres in el-Dabaa gemeinsam mit ihrer Cousine Miriam auf dem Weg zur Schule. Gemeinsam betraten sie eine Buchhandlung. Miriam ging dann weiter, während Sarah noch weitere Bücher anschauen wollte. Seither hat sie niemand mehr gesehen. Der Vater gab bei der Polizei eine Vermißtenanzeige auf. Kurz darauf erhielt er einen Anruf, in dem ihm mitgeteilt wurde, daß er seine Tochter nie wieder sehen würde.

 

 

 

 

Bischof Anba Pachomius erteilt Pater Bigem, dem Vorsteher der Kirchen in der Gegend von el-Dabaa Anweisung, eine Petition an Staatspräsident Mursi zu richten. Darin informierte der koptische Priester das Staatsoberhaupt von der Entführung und beschuldigte Mahomoud Selim Abdel Gawad, den Besitzer der Buchhandlung nahe der Schule von Sarah. Abdel Gawad ist der Sohn eines Salafistenführers der Gegend. „Die Sicherheitskräfte wissen, wo sich das Mädchen befindet und sie haben mir versprochen, die Sache zu lösen, aber es sind leere Worte“, erklärte Pater Bigem. Menschenrechtsgruppen und andere Organisationen wurden für Sarah aktiv und forderten öffentlich die Freilassung des Mädchens. Die Salafisten warnten die Menschenrechtsorganisationen, vor allem den ägyptischen Frauenrat, davor, weiterhin etwas zu unternehmen, um Sarah zurückzuholen. Sie habe sich zum Islam bekehrt und einen Moslem geheiratet. In der Erklärung wurde gleichzeitig bekanntgegeben, daß die junge Christin „die Pubertät erreicht hat und damit der Ehe mit ihren Folgen und ihrer Verantwortung entsprechen kann“. Im Gegensatz zu vielen anderen ähnlichen Fällen, wird über Sarah in der Öffentlichkeit noch gesprochen. Bei der AVAFD ist man der Meinung, internationale Gerichte anzurufen, da die islamisch kontrollierten Behörden nicht gewillt scheinen, das Gesetz gegen salafistischen Angriffe zu verteidigen. {Quelle: www.katholisches.info – Text: Giuseppe Nardi Bild: Vatican Insider}

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Bereits der erste Satz des Artikels unabhängig vom im Artikel beschriebenen äußerst tragischen und verbrecherischen Tun der Islamisten ist bereits poltisch hoch brisant. 

 

 

Um die Salafisten ruhig zu stellen, stellen die regierenden Muslimbrüder deisen immehin 7 von 27 Regierungsbezirken zur Verfügung.

 

Eine mehr als gefährliche Entwicklung an der Spitze der ägyptischen Religions-Politkaste. Durch diese Maßnahmen werden selbstverständlich sowohl die regierenden Muslimbrüder als auch die noch restriktiveren Salafistenverbände islamisch-koranisch-politisch gestärkt. Die Besetzung von lupenreinen Koran-Anhängern in der Regierung und in Regierungsstellen garantieren und verstärken die Einflussnahme des politischen Islam von oben nach unten, wie im Nationalsozialismus in Deutschland. Islam wird befohlen und das ist in einem Land leicht, in dem die Mehrheit der Bevölkerung bereits den Islam als ihren Glauben lebt. Nun wird von oben nur noch ein wenig mehr politischer Islam aufoktroyiert, damit sich diese Muslimeliten eine breite Anhängerschaft in der muslimischen Bevölkerung sichern und bis zur nächsten Wahl, die natürlich etwas länger herausgezögert wird, um den Einfluss in dieser Wahlperiode noch besser und effektvoller zu organisieren, wiedergewählt zu werden.

 

Wie lange wird es noch in Ägypten dauern, bis sich talibanische Zustände in diesem Lande breitmachen? Im Gegensatz zu Afghanistan, in dem kaum noch Christen wohnen, sind in Ägypten die Urägpyter, die Kopten eine noch stattliche christliche Minderheit. Wenn sich Ägypten weiter durch wachsenden Einfluss der Muslimbrüder und der Salafisten „talibanisiert“ und das steht zu befürchten, ist der relgiös-politische Boden für das Ende der Kopten bereitet. Ein Mittel unter vielen, dieses Ende zu beschleunigen, ist die Entführung von koptischen Mädchen. Die islamischen Schergen erreichen mit dieser Verbrechensvorgehensweise zweierlei:

a) Sie zwangskonvertieren Frauen zum Islam, lassen für den Islam diese Frauen Kinder gebären, damit der Islam dadurch demographisch zusätzlich expandieren kann, denn der mit einem Muslimmann erzeugte Nachwuchs ist von Geburt an Muslim.

b) Sie entziehen den Kopten genau diese Frauen, die in der Lage gewesen wären, ihre Kinder Jesus zu schenken und verhindern somit die Multiplikatoren, die Frauen nun einmal in der Demographie darstellen.

 

 

Eine höchst perfide und brutale, aber im Sinne des Islam höchst effektive Methodik, den Islam auf archaische Weise zu stärken, ohne nach außen Krieg führen zu müssen.

Diese Methode stellt die Ausbreitung des Islam sicher und gleichzeitig schwächt sie die demographische Entwicklung der Kopten.

 

Wenn die Welt diese Verbrechertaktik – und diese Taktik ist mit Sicherheit von den islamistisch denkenden Behörden toleriert, wenn nicht sogar gewollt und gefördert – nicht als Menschenrechtsverletzung anerkennt und insbesondere anerkennt, dass da ein echt widerliches Religions-Menschenhandels-System dahintersteckt, dann ist das Ende der Kopten nur noch eine Frage der Zeit. Hinzu kommt noch, dass viele junge Kopten die Repressalien, die sich zunehmend in Ägypten einstellen, zum Anlass nehmen, Ägypten zu verlassen. Die islamischen Kirchenkurzschlüsse sprechen Bände. Der Listenschmied Allah hat seine Listen offensichtlich erfolgreich auf seine Jünger hier auf Erden übertragen. Ein wenig Verbrechen, ein wenig Lüge, gepaart mit leeren Worten der „Ermittlungsbehörden“  stellen somit eine echte „List“ dar. Damit erreichen die Islamführer langfristig Zustände wie im Nahen Osten, in dem sich  mittlerweile auch immer weniger Christen sich zuhause fühlen und entweder durch Kriegseinwirkung oder Terror ihrem angestammten Land den Rücken kehren.

 

Das Problem der Koptinnenentführung hat somit letztlich nicht nur weitreichende kriminelle Bedeutung, religiöse Verbrechensbedeutung, sondern auch massive gesellschaftliche Bedeutung, die auf Dauer den Bevölkerungswandel in seiner religiösen Zusammensetzung in Richtung Islam nach sich zieht. Jetzt noch ein Wort zu dem Schicksal, welches den einzelnen Koptinnen bevorsteht, was u. E. das Wichtigste ist, aber medial letztlich in der schnelllebigen Leserzeit untergeht. Wir hören in der Mediensprache das Wort „Entführung“. Der Europäer assoziiert mit dem Begriff zwar ein Verbrechen, aber eines, welches sich beheben lässt durch Lösegeld oder Ermittlungen. Der Bericht wird dann einmal gelesen und verschwindet  aus dem Bewusstsein der Leser recht schnell.

 

Da diese Entführung jedoch eine fürs Leben der betroffenen Frauen ist, hat diese „Entführung“ für das Leben des einzelnen Opfers eine brutale und tragische Auswirkung, die sich jeder Leser bewusst machen sollte, der solche Berichte, in denen nur über entführte Koptinnen berichtet und erzählt wird, liest. Das erste Verbrechen: Die Entführung selbst: Da werden junge Mädchen, nach islamischem Recht aber gebärfähige und damit ehefähige Mädchen entführt. Das Kind oder auch die Frau wird aus ihrem gewohnten christlichen Umfeld brutal herausgerissen. Sie verliert den Kontakt zu ihren Familienmitgliedern auf Dauer. Das zweite Verbrechen: Die Zwangskonvertierung: Nirgendwo wird der koranische Satz „Kein Zwang im Glauben“ so der Lächerlichkeit und der Lüge überführt wie in diesem Akt. Nicht genug, dass so eine Frau oder ein Mädchen einer islamischen Gehirnwäsche unterzogen wird, sie hat auch jetzt das Leben einer Muslima zu führen, welches sie in eine völlig fremde Kultur zwangsweise einführt. 

Sie wird förmlich geistig gebrochen. Selbstverständlich wird im Rahmen der Muslimausbildung der Beitritt zum Islam durch dreimaliges Sprechen der Formel erzwungen (Es gibt einen Gott außer Allah und Mohammed ist sein Prophet, oder so ähnlich). Was soll das Mädchen auch machen? Danach können die Muslimschergen natürlich mit Recht sagen: Das Mädchen, die Frau ist zum Islam übergetreten. Das ist dann auch der Grund, warum islamisch denkende Behörden nicht einschreiten. Das widerspricht den pervertierten Regeln des Islam. Einmal Muslim, immer Muslim ohne Option zum Religionswechsel. Wir kennen die Folgen bei Muslimen, die den Islam verlassen wollen.

 

Das dritte Verbrechen: Zwangsehe: Diese Mädchen werden wie muslimische Mädchen – die werden aber ihr ganzes Leben auf diese Art der Ehe vorbereitet – an einen Kerl verkauft. Eine psychische Vergewaltung ohnegleichen, die nur mit dem Stockholmsyndrom überlebbar ist. Das vierte Verbrechen: Zwangsehevergewaltigung: Selbstverständlich werden diese Mädchen gegen ihren Willen zum aufoktroyierten Ehesex gezwungen, was nichts anderes darstellt als eine Dauervergewaltigung, die mittels Stockholmsyndrom ertragbar werden kann oder durch das völlige Ersterben der sexuellen Empfindung  im Sinne des „Übersichergehenlassens“ kompensiert werden kann und das auf Dauer.

 

Somit werden an jedem dieser Opfer diese Verbrechen begangen, legitimiert durch einen Gott, dem die Triebabfuhr für seine muslimischen Kerle, weil von einem dieser Geschlechtsgenossen, der sich selbst mit ca. 13 Frauen und Sklavinnen vergnügen durfte,  erfunden, so wichtig war, dass er ihnen bei entsprechendem Wohlverhalten hier auf Erden 72 Jungfrauen im Paradies auf ewig versprochen hat. Bei dieser Gelegenheit hat er den Kerlen dann auch erlaubt, erbeutete Frauen als Sklavinnen zu halten mit eingebautem Recht zum Sexualverkehr mit ihnen. Und nichts anderes steht hinter der Entführung von koptischen Mädchen. Sie werden als Kriegsbeute betrachtet.

 

All dass hat aber nur einen Sinn:

Herrschaft des Islam.

Dieses Ziel ist,

egal mit welchen Mitteln ist nie aus den Augen zu verlieren.

 

 

 

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2 Responses to “Kommentar: Die entführten koptischen Mädchen und jungen Frauen Ägyptens”

  1. Stefan Graef Says:

    Ich koche vor Wut und kann mich kaum unter kontrolle Halten und mir verweigern mir eine Ehefrau , weil sie mir bedingungen stellen die ich unmöglisch erfüllen sind. Ich muss jetzt wieder Schweigen sonst drohen Sanktionen von der BRD GMBH.

  2. iinge kranner, vienna, austria Says:

    Shame on Egypt. And shame on Islam. Shame. Shame. Shame.

    From Austria.


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