kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Pforte ist eng und der Weg ist schmal 20. Juni 2013

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 20:59

Prüft was dem Herrn wohlgefällig ist und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf„.

{Epheser 5:10, 11}

 

 

„Die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt, nur wenige finden ihn“, sagt Jesus (Matthäus 7, 14). Und weil das so ist und der Glaube oft einer Gratwanderung gleicht, besteht seit jeher die Versuchung die Pforte etwas weiter und den Weg etwas breiter zu machen. Das ist eine ständige Versuchung, der viele erliegen, und die Versuchung nimmt rasant zu, wenn das Wort Gottes nicht mehr ernst genommen, sondern als zeitbedingtes Menschenwort verstanden wird, weshalb es, den jeweiligen „Erfordernissen“ entsprechend, interpretiert und angepasst werden muss.

 

Zu Zeiten des Dritten Reiches führte das dazu, dass der „Führer Adolf Hitler“, als der von Gott gesandte Retter verkündet wurde. Es gab damals eine „Reichskirche“ mit einem Reichsbischof, ungefähr das, was heute der EKD-Ratsvorsitzende ist. Das scheint uns heute absurd, ist aus der damaligen Sicht aber durchaus nachvollziehbar, denn der „Führer“ hatte tatsächlich manches bewirkt, was von vielen als „Rettung“ empfunden wurde. Hätte man an das Tun und an die Aussagen des „Führers“ den Maßstab des Wortes Gottes angelegt, hätte man schnell gemerkt, dass hier unmöglich Gott am Wirken sein konnte. Als Reaktion auf die Fehlentwicklung, hin zur Reichskirche, mit ihrem Reichsbischof, bildete sich die „Bekennenden Kirche“ aus Christen, die sich nicht verführen ließen und die sich weiterhin zu Jesus Christus als ihren einzigen Retter und Heiland bekannten.

 

Aufrechte Christen mussten im 3. Reich mit Verfolgung rechnen und mancher wurde, so wie Bonhoeffer, ermordet. Zu DDR-Zeiten gab es „die Kirche im Sozialismus“. Manch einer konnte zwischen dem Christentum und dem Sozialismus (heute dem Islam) “Gemeinsamkeiten” erkennen, die sich immer finden lassen, wenn man das Wort Gottes auf die Ebene eines „humanen Christentums“ herunterbiegt. Und wenn es um vieldeutige Begriffe, wie Frieden usw. geht, lässt sich manche biblische Aussage soweit passend machen, dass sie deckungsgleich mit einer kommunistischen Parole (oder einem Koranvers) wird. Nur wer hier treu und fest am Wort Gottes blieb, durchschaute zu DDR Zeiten die verlogene Propaganda. Bekennende Christen, die sich hier nicht beirren ließen, mussten auch in der DDR mit Repressalien rechnen.

 

 

 

 

 

Und wie ist das heute?

 

Ganz genauso, nur unter anderen Vorzeichen. Denn nach wie vor gibt es in der Kirche den verderblichen Hang, sich dem Zeitgeist anzupassen. Und da ist derzeit die EKD dabei eine „Orientierungshilfe“ in Sachen Familie und Partnerschaft herauszugeben, in der man alles das findet, was uns ständig durch den politisch-medialen Komplex vermittelt wird, wozu die Homo-Ehe und alles das gehört, was der göttlichen Schöpfungsordnung zuwiderläuft. Auch hier wieder die totale Anpassung an den Zeitgeist, die immer dann möglich wird, wenn biblische Aussagen nicht mehr als Wort Gottes gesehen, sondern als Menschenwort betrachtet werden, wodurch es beliebig angepasst und interpretiert werden kann. Der Kardinalfehler dabei ist immer der, dass man nichts von einer letztgültigen Wahrheit wissen will, sondern Wahrheit und Wirklichkeit relativiert in dem man sie mit der öffentlichen Meinung, also dem, was uns ständig weisgemacht wird, kurzum dem Zeitgeist, gleichsetzt.

 

Die Tatsache dass dieser einem ständigen Wandel unterliegt, wird als „gesellschaftlicher Fortschritt“ bezeichnet, dem sich die Kirche „anpassen muss“, weshalb sie „hilfreiche Handreichungen“ herausgibt. Diese entsprechen ganz und gar nicht dem Wort und Geist der Schrift, weshalb Christen ihr Wächteramt wahrnehmen und ihrer Salz- und Lichtfunktion nachkommen müssen. Noch ist das einigermaßen problemlos möglich. Deshalb gilt es die Zeit zu nutzen, solange noch Tag ist.

JÖRGEN BAUER

 

 

 

 

3 Responses to “Die Pforte ist eng und der Weg ist schmal”

  1. Emanuel Says:

    http://news.google.de/news/url?sr=1&ct2=de%2F1_0_s_1_1_a&sa=t&usg=AFQjCNFHIyzTJaYDlS2uOGXXMCwSqLQfjA&cid=52778408446263&url=http%3A%2F%2Fwww.focus.de%2Fwissen%2Fweltraum%2Fgeheimnisse-des-weltalls-chinesische-astronautin-wang-yaping-gibt-physikstunde-aus-dem-all_aid_1020738.html&ei=92jDUdiRNsWk1AboOw&rt=HOMEPAGE&vm=STANDARD&bvm=section&did=1277731053729014326&sid=de_de-w&ssid=w

    Das ist die Zukunft !

    Sie werden bald hier herrschen … nicht die dekadenten, satten, perversen Milliardäre …. Ekelhaft seid ihr … Zum Kotzen seid ihr … Der Herr wird euch in die ewigen Höllen werfen .. dort könnt ihr euch dann in unendlichen Zeiten und Räumen in eurer perversesten Art und Weise weiter entwickeln …. Ihr Teufel und Satane dieser Erde … ihr Herrscher dieser Erde … ihr werdet euch auf ewige Zeiten bekämpfen .. ihr werdet niemals Kanaan erreichen ….

  2. Emanuel Says:

    „Erdogan wirkt zuweilen nicht mehr wie der demokratisch gewählte Premier einer der größten Volkswirtschaften der Welt – sondern wie ein wirrer Despot.“

    aus Spiegel online … nicht von mir !!!

    Das Merkel Regime und das Obama Regime ind viele andere Regime sind vollkommen identisch mit dem Erdogan Regime …

  3. Andreas Says:

    ob sich die kirchen an den „zeitgeist“ anpassen oder sich ihm entgegenstemmen, hängt doch v.a. mit den vorstellungen des gemeindevolkes zusammen: ich behaupte – nicht die kirche, nicht die hirten versagen, sondern die restschar der gläubigen, die „die moderne welt“ mal in die kirche holen, mal wieder hinausbefördern und SELBST nie wissen, was sie nun eigentlich glauben sollen, glauben wollen. ihre eigenen glaubenszweifel befördern die permanente „veränderungssucht“, die sie auf die kirchenleitung übertragen. das hat damit zu tun, dass die v.a. jüngeren generationen als gläubige ohnehin bespöttelt, ausgegrenzt oder gar gemobbt werden, weil sie als die letzten „irren“ einer untergehenden „sekte“ betrachtet werden und stets „aller welt“ beweisen wollen, WIE modern und tolerant sie doch seien. so glaubt man wohl, den kirchenmief vergangener zeiten endlich abgeschüttelt zu haben und verwirft neben mancher tatsächlich fraglichen moralischen >tradition< gleich die kernsubstanz des christlichen glaubensgebotes mit; bis rein gar nichts mehr bleibt als eine leere glaubenshülse, in die man JEDEN inhalt pressen kann – selbst scharfe munition wie den islam?!


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