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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Radikal islamistische Parteien wollen europäische Muslime unterwandern 18. Juni 2013

Filed under: Islamischer Terror,Moslembrüder — Knecht Christi @ 17:49

Zusätzliche Feststellung: die „Austro-Türken“ planen für  den 23 06.2013 eine Demo zugunsten von MP Erdogan. Bundesrat Efgani Dönmez (GRÜNE)  meint dazu: „schickt alle heim, die auf Demo für Erdogan sind„. So zu lesen in  der Zeitung „Wien Heute“.

 

Loyalitätsverlust durch nationalistische-fundamentalistische radikale Islamisierung in ganz Europa.

Warum zahlreiche Österreicher durch Beitritt zu radikal-islamistischen Gruppen der Europäischen Werteordnung den Rücken zukehren – Tendenz steigend.

 

Die alarmierende Tatsache, dass immer mehr in Österreich bzw. in Europa lebende Menschen radikalen islamistischen Organisationen und Parteien beitreten und unterwandert werden, stellt eine große Gefahr für Österreich und Europa dar. Diese Gefahr droht vor allem aus Ägypten. Partei des Lichts – Al Nour“  – eigentlich nicht zeitgemäße blinde Finsternis und „Freiheits-und Gerechtigkeitspartei“ (Muslimbruderschaft) klingen wie Hohn; im radikal-fundamentalen Islam gibt es keine Religionsfreiheit und Meinungsfreiheit. Die prominenten österreichischen Muslime Anas Schakfeh, ehemaliger Präsident der Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGiÖ), und Omar Al Rawi von der SPÖ im Wiener Landtag trafen sich mit Vertretern der radikalen Al Nour-Partei aus Kairo, als diese auf ihrer Europa-Tour am 12.5.2013 Station in Wien machten. Die Duldung solcher dubiosen, mit unserer Demokratie unvereinbaren Veranstaltungen ist ein unerhörter Skandal.

 

Dadurch zeigen Schakfeh und Al-Rawi, um welche Zughörigkeit es sich bei der fundamentalistischen IGGiÖ handelt, und Al-Rawi wäre gut beraten, wenn er endlich zurücktritt und nicht mehr der SPÖ und unserer Demokratie schadet. Weiterhin erlauben Behörden in Österreich und Europa den Betrieb türkischer Staatseinrichtungen als Vereine (ATIB und DITIB). Der ATIB-Vorsitzende ist türkischer Staatsbürger und Diplomat in der türkischen Botschaft in Wien. Der türkische, konservativ-fundamentalistische Verein Milli Görüş konnte ungehindert die (IGGiÖ) übernehmen, zusammen mit der national-staatlichen ATIB. Schuld an dieser Entwicklung ist die Blauäugigkeit unserer Politiker gegenüber Muslimen, wodurch radikale Islamisten bei uns das Sagen haben. Unsere Politik hat es verabsäumt, jungen Muslimen unsere europäische Werteordnung zu vermitteln, Freiheit und Demokratie in den Köpfen der jungen Leute zu verankern und auf die Verfassungsferne eines wesentlichen Teiles fundamentalistischer Auslegungen des Islam hinzuweisen. Damit wird die Integration junger Leute kurzsichtig erschwert oder verhindert. Tausende österreichische Staatsbürger sind Mitglieder diese berüchtigten Parteien im Ausland, in Arabien oder der Türkei, geworden.

 

Die radikalen Verführer nutzen den fundamentalistischen Islam, die Wut wegen der Geschehnisse im Nahen Osten, bis hin zu den im kollektiven Gedächtnis der Muslime verankerten Kreuzzügen im Mittelalter (die Reaktion auf muslimische Eroberungen waren). Märtyrer und Jihadisten  sind Vorbild für viele Jugendliche in Österreich und Europa geworden. Unsere Politiker, und teilweise auch der Klerus, unterstützen den fundamentalistischen Islamisten ideell und materiell, laden zu verschiedenen Anlässen, wie zum Iftar-Essen, und stellen so dem konservativen Islamismus einen „Persilschein“ aus. Der politisch organisierte Islam ist die Ursache für Radikalismus und Terrorismus weltweit. Liberale und gemäßigte Muslime in Österreich und Europa werden dagegen nicht unterstützt, sondern ideologisch übergangen und isoliert. Wie in Frankreich, Schweden, London und anderswo wird diese Sorglosigkeit gegenüber dem radikalen Islam früher oder später explosiv wirken und zu Konfrontationen in ganz Europa führen. Dann wird man die Missachtung der Gefahren bereuen. Also: Die Radikalisierung der in Europa lebenden Muslime ist zu hinterfragen. Die Warnungen will keiner der Verantwortlichen hören; sie stellen sich nicht nur blind, sondern auch noch taub, nach dem Motto „dass nicht sein kann, was  nicht sein darf“.

 

Kommentar von Amer Albayati Islam-, und Terror Experte

Wien (Handy: 069910333243)

Amer Albayati , geb. 1942 in Bagdad, ist Journalist und Islam- sowie Terrorexperte. Er ist Mitbegründer der Initiative Liberaler Muslime Österreich (ILMÖ) und der beantragten Islamischen-Europäischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IEGÖ).

www.initiativeliberalermuslime.org

 

2 Responses to “Radikal islamistische Parteien wollen europäische Muslime unterwandern”

  1. Ibrahim Says:

    Radikal Islamistische Parteien Wollen Europäische Muslime Unterwandern!

    DAS MACHEN SIE SCHON! DIESE LEUTE UNTERWANDERN UND SPALTEN GERNE MIT WIE DIE

    RASSISTEN!

  2. Ibrahim Says:

    Aufstand in der Türkei

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    Schweigen in Ekümenopolis

    18.06.2013, 19:13 Uhr · Der Versuch des türkischen Ministerpräsidenten, den Protest zu einer Auseinandersetzung zwischen Religiösen und Säkularen zu stilisieren, scheint zu fruchten. Auch Leute, die anfangs vom neuen Wir-Gefühl der Demonstrationen schwärmten, treten offenbar in die gedankliche Falle, die Erdogan ihnen stellt.
    Von KAREN KRÜGER
    An dem Abend, an dem der Gezi-Park gestürmt worden ist, sollte dort eigentlich auf einer Leinwand um 22 Uhr „Ekümenopolis“ gezeigt werden. Das ist ein Dokumentarfilm von 2011 über die katastrophale Stadtplanung in Istanbul, und man hatte mir gesagt, dass ich unbedingt in den Gezi-Park kommen und ihn anschauen solle. Dieser Film habe nämlich bei vielen Istanbulern erst das Bewusstsein dafür geweckt, dass ihnen immer mehr die Luft zum Atmen genommen wird und nach und nach alle Bäume in der Stadt verschwinden. Die Vorstellung im Gezi-Park fiel dann ja aus bekannten Gründen aus. Ich habe mir deshalb in einem Buchladen auf der Istiklal Caddesi die DVD gekauft und mir den Film auf dem Laptop angesehen: Er ist absolut zu empfehlen.

    Der Titel ist eine Anspielung auf den griechischen Stadtplaner Constantinos Doxiadis, der 1967 das Wort Ecomenopolis erfand und damit eine Utopie beschrieb, in der sich die Megacities dieser Welt immer weiter ausdehnen und schließlich zu einem den Globus umschließenden Gewebe werden. Hat man den Film geschaut, glaubt man das sofort: Er lässt einen erleben, wie Istanbul immer weiter wächst, immer mehr Autos in der 16-Millionen-Stadt herum fahren (es gibt 2 Millionen Autos in Istanbul, aber das Metronetz misst nur 16 Kilometer!), und wie Leute ihre Häuser räumen müssen, weil auf deren Grundstücken Wolkenkratzer entstehen sollen. Einen städteplanerischen Masterplan gibt es nicht für diese Stadt, und man hat den Eindruck, das alles, was dort städteplanerisch passiert, das Leben für die Menschen nur noch schwieriger macht. Kein Wunder, dass einige Istanbuler da verhindern wollten, dass man ihnen auch noch den Gezi-Park nimmt.

    Aber um Bäume geht es ja schon lange nicht mehr. Das sagte auch eine Kollegin von Al-Jazeera, die ich auf dem Weg zur Buchhandlung in der Istiklal Caddesi kennengelernt habe. Sie ist Marokkanerin, gläubige Muslimin und trägt ein Kopftuch. Wir sprachen darüber, was wir in den vergangenen Tagen erlebt haben und noch vorhaben. Sie erzählte, dass es immer schwieriger für sie werde, Leute des Widerstands zu interviewen, da unter ihnen nur wenige Frauen mit Kopftuch sind – mitunter reagierten manche sogar aggressiv auf ihr Erscheinungsbild. Ich erzählte ihr, dass es mir hingegen ganz ähnlich geht, wenn ich in Jeans und T-Shirt mit Menschen sprechen will, die fromm und Anhänger von Erdogans AKP sind und den Demonstrationen fern bleiben. Zu Beginn des Protests war das noch anders, da spürte man eine größere Offenheit zwischen den Leuten. Nun ist da vor allem Misstrauen. Offensichtlich fruchten Erdogans Versuche, mit seinen aufwieglerischen Reden den Protest von seiner Person abzulenken und zu einer Auseinandersetzung zwischen Religiösen und Säkularen zu stilisieren.

    Auch Leute, die anfangs davon sprachen, dass das Großartige der Revolte dieses Wir-Gefühl sei, dass man so in der Türkei bisher nicht kannte, treten offenbar in die gedankliche Falle, die Erdogan ihnen stellt. Und so entdeckte ich später auf Facebook ein äußerst hässliches Video. Es zeigt Anhänger Erdogans, die sich lauthals über die vermeintliche Zerstörung Istanbuls durch die Demonstranten beschweren, und zwischendurch werden immer wieder blökende Schafe und meckernde Ziegen eingeblendet. Eine Widerstands-Gruppe hatte das Video online gestellt. Zum Glück lassen sich bisher nur einige wenige zu solchen Aktionen hinreißen.

    Für heute Abend ist in der ganzen Stadt ein Schweige-Protest geplant. Die Leute werden sich schweigend irgendwo hinstellen, nachdem um 21 Uhr das Protestkonzert aus Kochtöpfen in den Straßen verklungen sein wird. Über Twitter haben Leute auf der ganzen Welt angekündigt, es ihnen aus Solidarität gleichzutun.

    QUELLE: http://www.faz.net

    Quelle: http://blogs.faz.net/tuerkei/2013/06/18/schweigen-in-ekumenopolis-12/


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