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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kommentar: „Syriens Machthaber Assad im F.A.Z.-Gespräch“! 18. Juni 2013

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 19:16

F.A.Z.-Redakteur Rainer Hermann im Gespräch mit Baschar al Assad nahe Damaskus 

Europa wird den Preis für Waffenlieferungen zahlen

 

In einem exklusiven Interview mit der F.A.Z. warnt Syriens Präsident Assad vor einem Export des Terrorismus nach Europa.

Assad spricht über Waffen für die Rebellen, den Einsatz von Giftgas, die Rolle ausländischer Mächte und die Genfer Konferenz.

 

 

Wir befinden uns nicht in einem gewöhnlichen Krieg, in dem wir die Kontrolle über Landesteile verlieren und andere Teile kontrollieren. Es ist kein Krieg einer Armee gegen eine andere Armee. Unsere Armee sieht sich vielmehr Banden gegenüber. Richtig ist, dass die Armee nur dann an einen Ort vordringen wollte, wenn sie das auch konnte. Wollte sie es, tat sie es auch. So können wir jeden Ort, in den wir vordringen, auch kontrollieren. Die Jagd auf die Terroristen hat einen hohen Preis. Wir zweifeln nicht daran, dass wir die Terroristen auf unserem Boden vollkommen ausschalten werden. Das Problem ist die Zerstörung, die dabei entsteht.

 

Sie sprechen von Terroristen. Ist jeder Aufständische ein Terrorist?

Ist es in Ihrem Land erlaubt, Waffen zu tragen, unschuldige Menschen zu töten, Bürger zu terrorisieren, Schaden anzurichten, zu stehlen? In allen Ländern der Welt wird jeder, der Waffen trägt – ausgenommen Armee und Polizei –, um Menschen zu schikanieren und zu töten, als Terrorist definiert. Und die Leute in Syrien, die Waffen tragen, tun genau das. Ob sie ein extremistisches oder kriminelles Motiv haben – für die trifft die Bezeichnung Terrorist zu. Daher unterscheiden wir zwischen Terroristen und der Opposition, die politisch ist und ein politisches Programm hat. Töten und Abschlachten aber ist Terrorismus.

 

Wie lange wird der Krieg dauern?

Seit den ersten Tagen wird mir die Frage gestellt, wann die Krise zu Ende geht. Meine Antwort war, die Krise könnte lange Zeit dauern. Denn der externe Faktor ist offensichtlich. Eine innere Krise wird entweder endgültig gelöst, oder sie entwickelt sich in einen Bürgerkrieg. Weder ist das eine passiert noch das andere. Der Grund dafür ist der externe Faktor, der bemüht ist, die Krise politisch und militärisch zu verlängern.

 

Tragen Sie nicht eine Mitschuld an der Zerstörung des Landes? Am Anfang waren die Proteste rein politischer Natur, erst später wurde daraus ein bewaffneter Konflikt.

Seit Beginn der Krise, ja sogar schon mehrere Jahre vor ihrem Ausbruch haben wir mit Reformen begonnen. Wir haben mehrere Gesetze erlassen, das Notstandsgesetz aufgehoben, die Verfassung geändert und darüber ein Referendum abgehalten. Vielleicht weiß der Westen das, vielleicht auch nicht. Was er nicht sehen will ist das: Schon in den ersten Demonstrationswochen hat es unter der Polizei Tote gegeben, Märtyrer. Wie konnte es bei friedlichen Demonstrationen dazu kommen, dass Polizisten getötet wurden? Unter den Demonstranten waren Bewaffnete, die auf die Polizisten schossen. Manchmal waren sie auf Plätzen unweit der Demonstration, und von dort schossen sie auf Demonstranten und Polizisten, damit man annimmt, die eine Seite habe auf die andere das Feuer eröffnet.

 

Es gibt zentrifugale Kräfte in Syrien. Einzelne Regionen des Landes orientieren sich mehr an ihren Nachbarstaaten. Werden sich in der Levante die Grenzen verschieben?

Nimmt man aus einem Steinbogen den Schlussstein heraus, und der ist Syrien, fällt der gesamte Bogen auseinander. Jedes Spielen mit den Grenzen in der Region bedeutet, die Landkarte neu zu ziehen. Das hat einen Dominoeffekt, den keiner mehr kontrollieren kann. Es kann sein, dass eine der Großmächte diesen Prozess anstößt. Aber niemand wird es gelingen, diesen Prozess an einer bestimmten Stelle zu stoppen. Es gibt heute im Nahen Osten neue soziale Abgrenzungen – konfessionelle und nationale, neben den politischen Grenzen. Sie machen die Lage kompliziert. Niemand kann sich bei einem Neuskizzieren der Landkarte vorstellen, wie die Region aussehen wird. Sie wird wahrscheinlich eine Landkarte für unzählige Kriege im Nahen Osten und möglicherweise anderswo sein, die von niemand gestoppt werden können.

 

Wie wird also die regionale Ordnung in den kommenden Jahren aussehen?

Wenn wir das Szenario einer zerstörenden Spaltung Syriens ausschließen, glaube ich an ein anderes, positives Szenario. Die erste Herausforderung ist die Wiederherstellung von Sicherheit und Stabilität, die zweite der Wiederaufbau. Die größte und wichtigste Herausforderung aber ist, sich gegen den Extremismus zu stellen. Denn es hat sich gezeigt, dass in manchen Gesellschaften der Region Verschiebungen in Richtung Extremismus stattfinden und ein Entfernen von der Mäßigung, insbesondere in Angelegenheiten der Religion. Es stellt sich die Frage, ob es uns gelingt, diese Gesellschaften neu zu positionieren, so wie sie in der Geschichte gewesen waren. Manche sprechen von Toleranz, manche sagen, es sei Koexistenz. Hält sich jemand für tolerant, kann er eines Tages den Anderen plötzlich nicht mehr tolerieren. Es hängt auch nicht von bloßer Koexistenz ab, sondern vom Zusammenfügen der Teile der Gesellschaft. Das hatte diese Region ausgezeichnet. Die andere Herausforderung ist die Reform, die wir wollen. Die ständige Frage ist, welches das beste politische System ist, das unsere Gesellschaft zusammenhält: das präsidiale oder halbpräsidiale System? Das parlamentarische? Was ist das passende Parteiensystem? Wir können hier keine religiöse Partei haben – weder eine christliche noch eine islamische. Für uns ist die Religion die Aufforderung zum persönlichen Glauben, kein Instrument, um Politik zu machen. Das Wichtigste ist, den Anderen zu akzeptieren. Tut man das nicht, kann es keine Demokratie geben, selbst wenn wir über die beste Verfassung und die besten Gesetze verfügen.

 

Was bedeutet Säkularismus in einem Umfeld, in dem die islamistischen Tendenzen an Stärke gewinnen?

Der Nahe Osten ist eine ideologiegebundene Region. Die arabische Gesellschaft stützt sich auf zwei Säulen: den Panarabismus und den Islam. Alles andere hat nicht diese Bedeutung. Für uns in Syrien bedeutet Säkularismus die Freiheit der Religionen: Christen, Muslime und Juden, mit allen ihren vielfältigen Konfessionen. Der Säkularismus ist notwendig für die Einheit der Gesellschaft und für das Gefühl von Staatsbürgerschaft. Dazu gibt es keine Alternative. Denn zur gleichen Zeit sind die Religionen in unserer Region stark. Das ist schön und nicht schlecht. Schlecht ist indes, dass Fanatismus in Terrorismus umschlägt. Nicht jeder Fanatiker ist ein Terrorist, aber jeder Terrorist ist ein Fanatiker. Deshalb sage ich: Das Konzept unseres säkularen Staats ist, dass jeder das Recht hat, seine Religion frei auszuüben. Keiner wird aufgrund seiner Religion, Konfession und Rasse anders behandelt.

 

Wie bewerten Sie das „Arabische Erwachen”, das manche „Arabischer Frühling“ genannt haben?

In einem Frühling gibt es kein Blutvergießen, kein Töten und keinen Extremismus; Schulen werden nicht zerstört, Kindern wird der Schulbesuch nicht verboten, der Frau wird nicht verboten, sich so zu kleiden, wie sie es will. Was wir heute durchmachen, ist kein Frühling. Schauen Sie, was in Syrien vor sich geht – töten, schlachten, Menschen enthaupten, sogar Menschenteile essen.

 

Sie werfen Ländern wie Saudi-Arabien, Qatar, der Türkei und Großbritannien Einmischung vor. Sind nicht auch Russland und Iran aktiv beteiligt?

Es besteht ein großer Unterschied zwischen der Zusammenarbeit unter Staaten und der Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines Staates mit der Absicht, dessen Stabilität zu untergraben. Staaten arbeiten in dem Willen zusammen, ihre Souveränität, Unabhängigkeit, die Freiheit ihrer Entscheidungen und ihre Stabilität zu gewährleisten. Das Verhältnis zwischen Syrien und Russland, Iran und anderen Staaten, die an der Seite Syriens stehen, ist ein Verhältnis der Zusammenarbeit, das vom Völkerrecht garantiert und abgesichert ist. Die Staaten aber, die Sie genannt haben, mischen sich mit ihrer Syrien-Politik in die inneren Angelegenheiten Syriens ein. Diese Einmischung stellt eine eklatante Verletzung des Völkerrechts und der Souveränität des Landes dar. Sie will das Land destabilisieren und Chaos und Rückständigkeit verbreiten.

 

Der Libanon und der Irak werden von konfessionellen Spannungen geprägt. Tragen Sunniten und Schiiten beider Länder ihre Konflikte nach Syrien?

Hat man in der Nachbarschaft konfessionelle Systeme, konfessionelle Unruhen oder Bürgerkriege – wie es im Libanon vor 30 Jahren der Fall war –, wird man selbst in Mitleidenschaft gezogen. Syrien hat sich daher 1976 im Libanon eingemischt, um sich selbst und auch den Libanon zu schützen. Daher kümmern wir uns auch um das, was im Irak geschieht, denn wir werden direkt davon beeinflusst. Gegen den Krieg im Irak zu sein, war daher entscheidend, trotz der amerikanischen Drohungen jener Zeit. Konfessionelle Ordnungen sind gefährlich.

 

Auf der Seite der Rebellen in Syrien kämpft die Nusra-Front. Wer ist das? Wer versorgt sie mit Waffen und Geldern?

Die Nusra-Front ist ein Zweig von Al Qaida. Sie vertritt dieselbe Ideologie. Zu finden ist sie in Syrien, im Irak, im Libanon und in Jordanien. Die Finanzierung erfolgt hauptsächlich durch anonyme Personen und Organisationen mit derselben Ideologie. Sie verfügen über Unsummen an Geld und Waffen. Die Spenden fließen direkt an die Nusra-Front; es ist schwierig, Herkunft und Abnehmer dieser Ressourcen aufzuspüren. Die Nusra-Front zielt auf die Errichtung eines islamischen Staats und stützt sich hauptsächlich auf die wahhabitische Konfession. Letztlich mündet das ins Konzept von Al Qaida – siehe die Lage in Afghanistan. Das betrifft in erster Linie die Frauen. Die Nusra-Front will das islamische Gesetz, die Scharia, anwenden. Das ist eine entstellte und deformierte Form des Islams. Auf Youtube kann man eine Vorstellung von ihrem barbarischen Handeln bekommen. Im belgischen Fernsehen war kürzlich zu sehen, wie ein Unschuldiger mit einem Beil enthauptet wurde. Die Mitglieder der Nusra-Front kommen aus Syrien, aus anderen arabischen und islamischen Staaten, auch aus Europa.

 

Wie schätzen Sie die Syrien-Politik Frankreichs und Großbritanniens ein?

Ich bin der Auffassung, dass Frankreich und Großbritannien ein Problem mit der – nach ihrer Auffassung – störenden syrischen Rolle in der Region haben. Sie und die Vereinigten Staaten suchen nach Lakaien und Puppen, die ihre Interessen durchsetzen. Wir haben das abgelehnt. Wir waren immer unabhängig und frei. Frankreich und Großbritannien sind historisch Kolonialmächte. Wahrscheinlich haben sie das nicht vergessen. Sie handeln in dieser Region durch Vertreter und Kollaborateure. Es kann sein, dass Frankreich und Großbritannien Saudi-Arabien und Qatar steuern. Wir sollten nicht außer Acht lassen, dass die Politik und die Wirtschaften Frankreichs und Großbritanniens von Petrodollars abhängig sind. Was in Syrien vor sich geht, ist eine Chance für diese Staaten, einen nicht fügsamen Staat an den Rand zu drängen und nach einem neuen Präsidenten zu suchen, der immer nur „jawohl“ sagt. Den haben sie nicht gefunden und den werden sie auch in Zukunft nicht finden.

 

Die EU hat ihr Waffenembargo gegen Syrien nicht verlängert, aber noch keine Entscheidung zur Lieferung von Waffen an die Rebellen getroffen.

Ich kann nicht behaupten, dass die Europäer auf der Seite Syriens stehen. Es gibt Staaten, die gegenüber dem syrischen Staat eine feindselige Haltung einnehmen, insbesondere Frankreich und Großbritannien. Die anderen Staaten, in erster Linie Deutschland, stellen rationale Fragen zu Waffenlieferungen an Terroristen. Was würde geschehen? Erstens, Syrien würde noch mehr zerstört. Wer würde den Preis zahlen? Das syrische Volk. Zweitens, die Europäer liefern Waffen und wissen, dass sie diese an Terroristen liefern. Manche unterscheiden zwischen „guten“ und „schlechten“ Kämpfern, so wie sie vor ein paar Jahren zwischen „guten“ und „schlechten“ Taliban sowie einer „guten“ und „schlechten“ Al Qaida unterschieden haben. Ist das vernünftig? Wenn die Europäer Waffen liefern, wird der Hinterhof Europas terroristisch, und Europa wird den Preis dafür zahlen. Terrorismus bedeutet hier Chaos; Chaos führt zu Armut; und Armut bedeutet, dass Europa einen wichtigen Markt verliert. Die zweite Folge wäre der direkte Export des Terrorismus nach Europa. Terroristen werden kampferfahren und mit extremistischer Ideologie ausgerüstet zurückkehren. Für Europa gibt es zu einer Kooperation mit dem syrischen Staat keine Alternative, auch wenn das Europa nicht gefällt.

 

Sehen Sie sich als Teil des Kampfes gegen den Terrorismus?

Das sagt einem die Vernunft. Leider gehen viele Verantwortliche in Europa nicht rational vor, nicht realistisch und nicht objektiv. Sie lassen sich von negativen Gefühlen leiten statt vom Verstand. Politik hat mit Interessen zu tun, sie basiert nicht auf Liebe oder Hass. Sie sollten sich als Deutscher fragen, worin Ihr Interesse an dem besteht, was in dieser Region geschieht. Was hier geschieht, richtet sich gegen das Interesse Europas. Denn Europa hat ein Interesse an der Bekämpfung des Terrorismus.

 

Nicht wenige sehen die libanesische Hizbullah als terroristische Organisation. Sie kämpft an der Seite der syrischen Armee, etwa in Qusair. Es gibt Hinweise, dass iranische Pasdaran syrische Einheiten ausbilden. Brauchen Sie diese Verbündeten?

Medien versuchen das Bild zu vermitteln, dass die Hizbullah kämpfe, weil die syrische Armee schwach sei. In Wirklichkeit erringen wir seit ein paar Monaten große Siege in verschiedenen Regionen, die vielleicht wichtiger sind als Qusair. Aber darüber wird nicht berichtet. Niemand anders kämpft in solchen Gebieten als die syrische Armee. Es gibt auch lokale Bürgerwehren, die zusammen mit der Armee ihre eigenen Gebiete verteidigen. Das ist ein Grund unseres Erfolgs. Qusair bekam besondere Bedeutung aufgrund der Erklärungen westlicher Verantwortlicher, dass es sich in Qusair um eine strategische Stadt handle. Das ist übertrieben. In der Stadt gab es jedoch viele Bewaffnete und Waffenarsenale.

 

Was war dann die Rolle der Hizbullah?

Die Terroristen hatten begonnen, die der Hizbullah nahestehenden Dörfer entlang der Grenze zu beschießen. Es war unumgänglich, dass die Hizbullah mit der syrischen Armee eingriff, um das Chaos zu beenden. Die syrische Armee ist eine große Armee und kann ihre Aufgabe mit den lokalen Bürgern in allen Gebieten wahrnehmen. Brauchten wir wirklich Hilfe, hätten wir diese Hizbullah-Kräfte in das Umland von Damaskus gebracht. Sie wissen, dass Kämpfe an der Peripherie von Damaskus stattfinden. Damaskus ist viel wichtiger als Qusair, auch Aleppo ist wichtiger als Qusair, alle Großstädte sind es. Diese Propaganda bezweckte zweierlei: Erstens zu zeigen, dass die Hizbullah die Arbeit macht, und zweitens sollte die westliche und internationale Meinung gegen die Hizbullah aufgebracht werden.

 

Wie groß sind die Einheiten der Hizbullah in Syrien?

Es gibt keine Verbände. Es handelt sich um individuelle Kämpfer entlang der Grenze, etwa wo die Terroristen bei Qusair zu finden waren. Sie haben die syrische Armee bei den Säuberungsaktionen entlang der libanesischen Grenze unterstützt. Die Kräfte der Hizbullah sind Richtung Israel stationiert und können den Süden des Libanons nicht verlassen. Auch wenn die Hizbullah Kämpfer nach Syrien geschickt hatte, wie viele können das sein? Einige Hunderte? Wir sprechen von einer Schlacht mit hunderttausend Soldaten der syrischen Armee. Einige Hunderte können an einem Ort Einfluss nehmen, nicht aber das Kräfteverhältnis in Syrien verändern.

 

Die Regierungen Frankreichs und Großbritanniens sagen, ihnen lägen Beweise vor, dass die syrische Armee chemische Waffen eingesetzt habe. Nun sagt das auch die amerikanische Regierung. Weshalb gestatten Sie den Inspekteuren der UN nur den Zugang nach Aleppo?

Beginnen wir mit dem, was das Weiße Haus bekanntgegeben hat, mit den 150 Toten in einem Zeitraum von einem Jahr. Militärisch gesehen, können konventionelle Waffen an einem Tag viel mehr als diese Zahl in einem ganzen Jahr töten. Waffen, die zur Massenvernichtung eingesetzt werden, sind in der Lage, Hunderte, Tausende auf einmal zu töten. Deshalb werden sie eingesetzt. Es ist daher unlogisch, Chemiewaffen einzusetzen, um eine Zahl von Menschen zu töten, die durch Einsatz konventioneller Waffen erreicht werden kann. Frankreich und Großbritannien sowie einige amerikanische und europäische Verantwortliche haben gesagt, wir hätten diese Waffen in einigen syrischen Gebieten eingesetzt. Wir haben weder erklärt, dass wir chemische Waffen besitzen, noch, dass wir sie nicht besitzen. Chemische Waffen sind Massenvernichtungswaffen. Hätten Paris, London und Washington nur ein einziges Beweismittel für ihre Behauptungen, hätten sie dieses der Weltöffentlichkeit vorgelegt. Wo bleibt die Kette der Beweise, die zu dem Ergebnis führen soll, dass „Syrien chemische Waffen eingesetzt“ habe? Als Beweis dafür, dass die Terroristen diejenigen sind, die chemische Waffen einsetzen, haben wir die UN aufgefordert, eine Untersuchungskommission an jenen Ort zu schicken, an dem die Terroristen chemische Waffen eingesetzt haben – und das war in Aleppo. Franzosen und Briten haben diesen Antrag blockiert. Wäre die Untersuchungskommission gekommen, hätte sie festgestellt, dass die Terroristen chemische Waffen eingesetzt haben. Alles, was über den Einsatz von Chemiewaffen gesagt wird, ist eine Fortsetzung der Lügen über Syrien. Es ist der Versuch, mehr militärische Einmischung zu rechtfertigen.

 

Weshalb lehnen Sie dann Inspekteure der UN ab?

Es wird sich herausstellen, dass Frankreich und Großbritannien an der Wahrheit vorbeigehen. Sie wollten, dass die Kommission Zugang zu allen Plätzen bekommt und die gleiche Arbeit verrichtet, die einst die Waffeninspekteure im Irak getan haben. Dabei haben sie sich in Angelegenheiten eingemischt, die nicht unter ihre Befugnisse fallen. Wir sind ein Staat, wir haben unsere Armee, wir haben unsere Geheimnisse. Wir werden niemand erlauben, sich Einblick in sie zu verschaffen, nicht den UN, nicht Frankreich, nicht Großbritannien, nicht anderen.

 

Weshalb bombardiert die syrische Armee bewohnte Gebiete?

Wir jagen die Terroristen, wohin sie auch gehen. Sie gehen oft in Wohngebiete. Nehmen wir als Beispiel Qusair. Westliche Medien berichteten von 50.000 Zivilisten in Qusair. Die Zahl der Bewohner war ursprünglich viel kleiner. Als sich die Terroristen des Orts bemächtigten, verließen ihn die Bewohner. Wir fanden nahezu keine Zivilisten vor, als wir in Qusair einzogen. Kommen die Terroristen, verlassen die Zivilisten jeden Ort, und die Kämpfe brechen aus. Beleg dafür ist die Tatsache, dass die meisten Opfer Angehörige des Militärs sind. Die Zivilisten, die getötet wurden, sind Opfer von Terroristen, die Hinrichtungen vollstreckten und Zivilisten als menschliche Schutzschilder benutzten. Eine große Zahl der zivilen Opfer wird durch Selbstmordanschläge und Autobomben getötet. Die restlichen Getöteten sind entweder syrische oder ausländische Terroristen.

 

Nachdem Ihre Armee die Stadt Qusair erobert hat: Warum nutzen Sie das nicht, um der Opposition die Hand zur nationalen Versöhnung auszustrecken?

Vom ersten Tag hatten wir unsere Hand ausgestreckt für jeden, der den Dialog will. Wir haben diese Haltung nicht geändert. Wir haben zu Beginn der Krise eine nationale Dialogkonferenz abgehalten, parallel dazu bekämpften wir die Terroristen. Bei dem Begriff Opposition sollten wir nicht alle in einen Topf werfen, wir sollten nicht Terroristen mit Politikern zusammentun. Sie haben in Deutschland eine Opposition, sie trägt aber keine Waffen. Sprechen wir von Opposition, meinen wir Politiker. Wir sind stets bereits, mit diesen Politikern in einen Dialog einzutreten. Das hat mit Qusair nichts zu tun. Ich glaube nicht, dass nationale Versöhnung ein zutreffender Begriff ist. Es handelt sich bei uns nicht um einen Bürgerkrieg wie im Libanon. Es ist auch nicht eine Frage wie zwischen Weißen und Schwarzen in Südafrika. Hier handelt es sich um einen Dialog, der darauf zielt, aus der Krise herauszukommen und die Terroristen dazu zu bewegen, die Waffen niederzulegen. Die Genfer Konferenz verfolgt die genannten politischen Ziele. Also, der politische Prozess ist nicht zum Stillstand gekommen. Es gibt allerdings Hindernisse von außen – die Türkei, Qatar, Saudi-Arabien, Frankreich und Großbritannien. Sie wollen den Dialog nicht. Sie wollen vielmehr die Fortsetzung der Unruhen, und das führt dazu, dass sich der Dialog und die politische Lösung verzögern.

 

Mit wem sind Sie bereit, sich an einen Tisch zu setzen?

Mit jeder Opposition, die keine Waffen trägt, nicht den Terrorismus unterstützt und ein politisches Programm hat. Die Opposition hat sich in Wahlen zu bewähren; das sind Lokalwahlen und – als wichtigstes – Parlamentswahlen. Wir haben es mit Kräften zu tun, die sich Opposition nennen. Hier stellen wir zwei Fragen: Was ist ihre Basis im Volk? Was ist ihr politisches Programm? Entsprechend verhalten wir uns.

 

Weshalb haben Sie bisher nicht mit der Opposition in Syrien verhandelt?

Wir haben in der ersten Dialogkonferenz von 2011 jeden eingeladen, der sich als Oppositioneller betrachtet. Ein Teil der Oppositionellen kam, andere schlugen die Einladung mit der Begründung aus, dass wir ihnen nicht entgegengekommen seien. Was ist damit gemeint? Was bieten wir ihnen an? Ministerposten im Kabinett? Sie haben ja keinen Sitz im Parlament. Wie können wir wissen, wer es verdient, in der Regierung zu sein? Dazu braucht man Kriterien und Maßstäbe. Das hat nichts mit Launen zu tun. Die einzige Opposition, die sich heute in der Regierung befindet, ist die Opposition, die Sitze im Parlament errungen hat. Um es klar zu sagen: Der Staat ist nicht Eigentum des Präsidenten, um Geschenke in Form von Ministerien zu verteilen. Es ist ein nationaler Prozess, Regierung und Verfassung werden vom Volk bestimmt. Unsere Türen sind geöffnet.

 

Gibt es Raum für eine politische Lösung?

Wenn die Opposition unabhängig und national ist, haben wir kein Problem. Die Opposition im Ausland legt ihre Berichte den westlichen Außenministerien und deren Geheimdiensten vor. Wer sie finanziert, gibt ihnen ihre Entscheidungen vor. Für uns bedeutet Opposition, dass sie einen Teil der Bevölkerung repräsentiert und nicht einen ausländischen Staat. Um eine aufrichtige Opposition zu sein, muss man auf syrischem Boden mit seinem Volk sowie dessen Problemen und Nöten leben. Erst dann kann diese Opposition Teil eines politischen Prozesses sein.

 

Sie haben gesagt, Sie verhandeln nicht mit Sklaven, sondern nur mit deren Herren. Was bedeutet das?

Ich habe diesen Vergleich angestellt, um klarzustellen, was wirklich passiert. Im Fernsehen war zu sehen, wie der französische Botschafter in Syrien mit der syrischen Opposition gesprochen hat, wie er ihr Befehle gegeben und sie sogar beschimpft hat. In einem anderen Video haben Oppositionelle ausgesagt, wie der amerikanische Botschafter in Syrien sie beschimpft hat. Praktisch werden wir Verhandlungen führen mit den Vereinigten Staaten, Frankreich und Großbritannien sowie deren Werkzeugen Türkei, Qatar und Saudi-Arabien. Die Kräfte, die sich Opposition im Ausland nennen, sind bloße Angestellte und in diesem Sinne Sklaven.

 

Was erwarten Sie von der Syrien-Konferenz, die in diesem Sommer in Genf stattfinden soll?

Wir hoffen, dass die Genfer Konferenz eine wichtige Station wird, um den Dialog in Syrien voranzutreiben. Insbesondere weil wir zu Beginn des Jahres eine Vision für eine politische Lösung bekanntgegeben haben. Wir sollten nicht außer Acht lassen, dass es Staaten gibt, die an einem Erfolg in Genf nicht interessiert sind. Das sind die gleichen Staaten, die den Terrorismus in Syrien unterstützen. Gelingt es der Konferenz – und das ist es, was wir hoffen –, zu verbieten, dass Waffen nach Syrien eingeschleust werden und Terroristen einsickern – es gibt Terroristen aus 29 Nationen –, dann ist das ein Ansatz zum Erfolg. Geschähe das nicht und setzte sich der Terrorismus fort: Worin bestünde dann der Wert einer politischen Lösung? Eine politische Lösung basiert darauf, das Einschleusen von Terroristen und Waffen nach Syrien zu stoppen. Wir hoffen, dass die Genfer Konferenz mit diesem Punkt beginnt. Sollte es ihr gelingen, dies zu beschließen, betrachte ich die Konferenz als erfolgreich. Ohne dieses Ergebnis würde die Konferenz keinen Erfolg haben.

 

Was wäre die Folge eines Scheiterns der Konferenz?

Geht die syrische Krise nicht zu Ende, wird sie auf andere Länder übergreifen, und die Lage wird sich verschlechtern. Der Verstand gebietet es zwar, dass alle an einem Erfolg Interesse haben. Aber die Opposition im Ausland würde ihre Gelder verlieren, sollte die Konferenz erfolgreich sein. Hat man weder Geld noch eine Basis in der Bevölkerung, besitzt man gar nichts.

 

Kann aus Genf eine Übergangsregierung mit Personen aus verschiedenen politischen Lagern hervorgehen?

Wir sind auf eine erweiterte Regierung eingegangen, die unterschiedliche Seiten vertritt und die Parlamentswahlen vorbereitet. Wer in diesen Wahlen Erfolg hat, wird an der Regierung teilnehmen, wer nicht, hat darin keinen Platz.

 

Es heißt, nach so viel Blutvergießen sei ein politischer Neubeginn nur mit neuen Führern möglich. Sind Sie bereit, Ihr Amt als Präsident aufzugeben?

Die Verfassung schreibt die Aufgaben des Präsidenten vor. Seine Legislaturperiode endet 2014. Befindet sich das Land in einer Krise, so sind die Aufgaben des Präsidenten größer und nicht kleiner. Selbstverständlich kann man das Land während einer Krise nicht im Stich lassen. Immer wieder vergleiche ich die Lage mit einem Schiff, das in einen Sturm gerät. Man stelle sich vor, der Kapitän verlässt das Schiff und flieht mit einem Rettungsboot. Unter diesen Umständen aufzugeben, bedeutete, einen großen nationalen Verrat zu begehen. Eine andere Sache ist es, wenn das Volk beschließt, dass jemand sein Amt verlieren soll. Wie kann man wissen, ob das Volk will, dass man das Amt aufgibt? Entweder durch Wahlen oder ein Referendum. Am Referendum zur neuen Verfassung haben sich 58 Prozent der Wähler beteiligt. 89,4 Prozent stimmten der neuen Verfassung zu, das ist ein guter Indikator. Nicht der Präsident ist das Problem. Andere Staaten wollen, dass der Präsident zugunsten eines von diesen Staaten bestimmten Lakaien abtritt. {Quelle. www.faz.net – Mit dem syrischen Präsidenten sprach Rainer Hermann}

 

 

„Wenn die Opposition unabhängig und national ist, haben wir kein Problem.“

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Wir können uns des Eindrucks nicht erwehren, dass dieser Diktator äußerst brilliant auf die kritischen Fragen des FAZ-Journalisten geantwortet hat. Er hat eine klare Sichtweise im Gegensatz zu den westlichen Staaten, die grundsätzlich  einfach nur aus billigen Edelkapitalismusgründen ihre Großmutter verkaufen würden und offensichtlich auf die falschen Pferde setzen, wie Aufrüstung der Taliban in Afghanistan, die Stärkung der Islamismuskräfte allerorten. Er hat sich nicht in die Verteidigung drängen lassen. Im Gegenteil: Vieles von dem, was er sagt, hat Hand und Fuß, selbst für den westlichen Leser, der noch nicht von dem Virus der PC-Ideologie befallen ist. Vieles, was wir nunmehr feststellen müssen an politischen Realitäten in den LÄndern des Arabischen Winters, u. a. auch durch das schädliche und kontraproduktive Eingreifen des Westens, angefangen von Bush`s Irakkrieg bis hin zum Sturz von Gaddhafi, hat jede vernunftgeprägte Rationalität, wie sie der Syrische Präsident zumindest verbal von sich gibt,  verloren. Und was uns imponiert, er verlässt nicht das sinkende Schiff.

 

Seine Argumentation in Sachen Chemiewaffeneinsatz klingt zumindest plausibel. Und wer die Terroristen kennt, weiß, dass diese keinerlei Skrupel kennen, a) selbst Chemiewaffen einzusetzen und b) diesen Akt dann auch noch der syrischen Armee in die Schuhe zu schieben. Tricksen, lügen und Gewalt anwenden, sind ihnen keineswegs fremd, alles Eigenschaften für brutale Charaktere, die Diktatoren vom Schlage eines Hitler, Stalins und Maos ausmachen. Menschenleben, vor allem wenn es ungläubige Menschenleben sind, ist denen völlig egal. Zur Frage der Opposition ist er völlig im Recht. Eine Opposition, die die Waffe und den Koran in die Hand nimmt, ist es nicht wert, als eine ernstzunehmende Opposition wahrgenommen zu werden. Assad sagt hier völlig zu Recht, dass diese kämpfende Opposition religiöse Radikal-Terroristen und Kriminelle sind, mit denen er sich nicht an einen Tisch setzt. Er handelt somit nicht so,  wie unsere devoten Westler ohne Rückrat, die sich sogar mit den Taliban oder mit Radikalfundamentalisten an einen Tisch setzen, die Terrororganisationen unterstützen.

 

Europa sollte sich im Falle Syrien gut und reiflich überlegen, welchen Teil der Opposition es da gedenkt zu unterstützen. Waffenlieferungen sind unter diesen Umständen die schlechteste aller Optionen. Denn diese gelangen mit Sicherheit in die Hände dieser Kriminellen, die keine Kosten und Mühen scheuen, in der Zivilbevölkerung Blutbade anzurichten. In seinen Aussagen trifft er vielfach den Nagel auf den Kopf. Nur Säkulalität im politischen Handeln (also Trennung von Religion und Staat) gewährleistet  das Funktionieren eines Staates und ermöglicht Religionsfreiheit. Und religiöse Radiaklisierungen sind sofort im Keim zu ersticken und nicht wie bei uns erst so richtig aufblühen zu lassen, vgl. Aussteigerprogramm für Salafisten.

 

Sobald religiöse Radikalkräfte Herrschaft über die Armee und die Institutionen des Staates erlangen,

geht es mit dem Land und den Menschen bergab.

 

 

8 Responses to “Kommentar: „Syriens Machthaber Assad im F.A.Z.-Gespräch“!”

  1. Ivanfi Says:

    Ich bin mit dem Kommentar SEHR einverstanden.
    Einige Änderungen in Aussagen und Formulierung möchte ich nur meinerseits hier kundtun:
    ————————-
    „Wir können uns des Eindrucks nicht erwehren,
    dass dieser Staatschef, das sein Volk gegen den westlichen Subversionkrieg verteidigt,
    äußerst brilliant auf die kritischen Fragen des FAZ-Journalisten geantwortet hat.
    ————–
    Er hat eine klare Sichtweise im Gegensatz zu den westlichen Staaten, die grundsätzlich einfach nur aus billigen Edelkapitalismusgründen ihre Großmutter verkaufen würden
    und offensichtlich auf die falschen Pferde setzen,
    wie Aufrüstung der Taliban in Afghanistan,
    die Stärkung der Islamismuskräfte allerorten.

    Er hat sich nicht in die Verteidigung drängen lassen.
    ————–
    Im Gegenteil: Vieles von dem, was er sagt, hat Hand und Fuß, selbst für den westlichen Leser, der noch nicht von dem Virus der PC-Ideologie befallen ist.

    Vieles, was wir nunmehr feststellen müssen an politischen Realitäten in den Ländern des Arabischen Winters,
    u. a. auch durch das schädliche und kontraproduktive Eingreifen des Westens, angefangen von Bush`s Irakkrieg
    bis hin zum Sturz von Gaddhafi,
    hat jede vernunftgeprägte Rationalität,
    wie sie der Syrische Präsident zumindest verbal von sich gibt, verloren.

    Und was uns imponiert, er verlässt nicht das sinkende Schiff.
    ————-
    Seine Argumentation in Sachen Chemiewaffeneinsatz ist nicht nur absolut überzeugend,
    sondern ganz einfach, DIE EINZIGE WAHRHEIT
    gegenüber den Lügen-Tiraden der West-Lügnern
    und Demagogen,
    gegenüber der Vierer Bande der Welt:
    Obama, Hollande, Cameron, Ban Ki Moon!“

    • Emanuel Says:

      Stimmt alles , was du sagst! Uns hat man den Kopf vollständig verdreht ! Wir können fast gar nichts mehr von der Wahrheit verstehen !
      Das ist das Problem ! Süddeutsche Zeitung bezeichnet Baschar als den „fürchterlichen Machthaber“ ..SZ – eine Zeitung die ich früher mal gerne gelesen habe …. Wie kommt es zu dieser PERVERTIERUNG ????? SATAN und TEUFEL herrschen hier fast komplett …
      Die Diener von Satan und Teufel sind bereits vollkommen verrückt geworden … durch ihre Herren … Nur wir – das volk .. die Unabhängigen können durch Gottes Licht noch ein wenig WAHRHEIT erkennen … Siehe die jubelnden Berliner .. Sie jubeln einen Knecht Satans an !!!!

      Die Armen ! Sie können gar nichts dafür ! sie sind die mißbrauchten Schäfchen !!!

      „Lieber Vater ! Gib uns die Kraft und Dein Licht – damit wir den armen , unwissenden und verführten Menschen – Dein Licht weiterrechen können . Erhelle uns durch Deine Liebe und Deine Weisheit – damit wir die menschen
      auf diesem scheinbar zu grunde gehenden Planeten Erde … auf den wahren christlichen Weg zurückführen können …..Amen „

      • Andreas Says:

        was erwartest du – selbst die masse der amerikaner kennt die „dinge“, die „wir“ über „obi“ wissen, nicht – sonst wär er ja längst weg vom fenster. aber es wird immer enger für ihn -da kommt ihm syrien wohl gerade recht?! seine ganze biographie der macht-erschleichung ist derart früh eingefädelt worden, raffiniert und langfristig geplant gewesen, dass dies nur mit hilfe von ethablierten netzwerken innerhalb der universitäten, bestimmten stellen der geheimdienste, ausgewählten personen seiner partei und/oder fremdländischen „insidern“ mit entsprechenden kontakten und jeder menge geld vorstellbar ist.
        zu all dem gibt es jede menge „sub-infos“, die sehr glaubwürdige beweise vorlegen. irgendwann werden sie sich verdichten und von der sub-ebene auf die allgemeinen informationsplattformen gelangen – dass lässt sich nicht mehr abstoppen. womöglich resultiert obamas datensammel-hysterie genau aus diesen gründen – er selbst weiß ja am besten, wer o. was ihm noch gefährlich werden könnte!!
        was amerika (noch) nicht weiß bzw. wissen kann, weiß europa erst recht nicht – und was man weiß, lässt sich selbst in den usa nicht wirkungsvoll gegen obama verwenden: > beweislagen< müssen FAKTISCH einwandfrei und überprüfbar vorliegen und v.a. muss ein politischer wille vorhanden sein, öffentlichkeitswirksam einen untersuchungausschuss einzuleiten oder auf dem juristischen wege parlamentarische kontrollmechanismen zu re-aktivieren. noch traut sich da keiner ran – die vorwürfe sind schlichtweg zu bizarr, zu unglaublich, zu verstörend… soetwas traut man diesem smarten, jugendlich wirkenden multikulti-star aller linken, migranten, minderheiten und FRAUEN einfach nicht zu, trotz aller bisherigen enttäuschungen u. skandale. hier steht stellvertretend auch das weiße gegen das "farbige", benachteiligte amerika – und obama war /ist ihre trumpfkarte, sich wieder würde verschafft zu haben.
        da ist verständlich, dass viele alle augen zuzudrücken bereit sind und jede kritik als "rassistisch-islamophob" abschmettern…
        die kritiker, die ihre in diversen sub-websites verstreuten informationen oft untereinander nicht kennen und sie daher nicht zu einem schlüssigen "anklage-profil" bündeln, schrecken vor dem offiziellen rechtsweg noch zurück: WER ausser größeren medienmoguln, staatlichen organen oder riesigen anwaltskanzleien kann es sich schon LEISTEN, sich mit dem gigantischen abwehrring, den obama um sich mit ideologisch loyalen "abhängigen" schlüsselpositions-trägern geschaffen hat, anzulegen? ohne hieb-u. stichfeste BEWEISE fängt man sich nicht nur eine saftige verleumdungsklage ein – obama ist als ziemlich eitel u. rachsüchtig verschrien – das kann die "existenz" kosten?!!
        – die ZEIT (der offenbarung) wird gegen ihn arbeiten – eher früher als später wird der deckel vom kessel fliegen: yes,i can feel it !!

  2. Ibrahim Says:

    UND WAS SAGEN UNSERE KLUGEN POLITIKER DAZU?

    WAFFENLIEFERUNGEN FÜR TERRORISTEN SIND GUT! DAS SAGEN DIE ENGLÄNDER UND FRANZOSEN!

    SOWIE DIE USA! WAS SOLL DAS SEIN?

  3. Ivanfi Says:

    „Die Armen ! Sie können gar nichts dafür ! sie sind die mißbrauchten Schäfchen !!!“
    —————
    Und ich rufe in diesem Zusammenhang:

    „Wo gibt es in diesem gottverdammten Land eine FUNKTIONIERENDE ausserparlamentarische Oppositon?
    ————–
    Weil sich FRIEDENSHUNGRIGE DEUTSCHE Bevölkerung auf die GFCS Einheitsparteien und deren BRD-BONZEN-Lügen-Propaganda-Republik nicht verlassen kann!

    Die West-Bonzen lügen, lassen seit 1999 in etlichen lupenrein völkerrechtswidrigen Kriegen ganze Regionen auf der Welt in Krieg und ELEND versinken!
    —————
    Und das reicht diesen kriegslüsternen „Gutmenschen“-Politikern noch immer nicht!
    Sie wollen noch mehr Zerstörung, noch mehr Völkerhass, noch mehr Religionshass, und Massaker und Massaker und noch mehr Massaker auf der Welt!
    ————–

    Und die gottverdammte katholische Kirche der BRD schaut zu, jubelt zu.
    Und die gottverdammte evangelische Kirche der BRD schaut zu, jubelt zu.
    Und der gottverdammte Chefbischof der katholischen Kirche Zollitsch schaut zu, jubelt zu.
    Und der gottverdammte Chefbischof der evangelischen Kirche Schneider schaut zu, jubelt zu.
    Und der gottverdammte Guru der katholischen Kirche der Welt Papst Ratzinger im VATIKAN schaut zu, jubelt zu.
    Und die gottverdammte FRIEDENSBEWEGUNG der BRD (Peter Strutynski, Dr. Peter Becker, Rainer Braun, Tobias Pflüger, etc.) ÜBT SICH, GLÄNZT IN UNTÄTIGKEIT.
    ————
    Und die gottverdammten FRIEDENSBEWEGUNGEN der BRD:

    Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (protestantisch, Schwerpunkt
    Christliche Friedenskonferenz (blockübergreifende Antiatomwaffen-Bewegung)

    Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (pazifistisch/antimilitaristisch)
    Deutsche Gesellschaft für Friedens- und Konfliktforschung

    Deutscher Friedensrat
    Deutscher Pazifistischer Studentenbund
    Deutsches Mennonitisches Friedenskomitee (mennonitisch)
    Frauen für den Frieden

    Friedenskomitee der Bundesrepublik Deutschland
    Graswurzelrevolution (antimilitaristisch und anarchistisch)
    Initiative „Künstler für den Frieden“

    Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (feministisch)
    Internationale der Kriegsdienstgegner/innen, IDK

    Bundesausschuss Friedensratschlag
    Komitee für Frieden, Abrüstung und Zusammenarbeit (KOFAZ)

    Kooperation für den Frieden (Zusammenschluss friedenspolitischer Organisationen und Initiativen)
    Netzwerk Friedenskooperative (informeller Dachverband)
    Pax Christi (katholisch und ökumenisch)

    Peace Direct (lokale Friedensarbeit in Konfliktgebieten)
    Terre des hommes (Kinderhilfswerk, Dritte-Welt-Selbsthilfeprojekte)
    War Resisters’ International
    War Resisters League

    …………ÜBEN SICH in Zurückhaltung, GLÄNZEN mit der UNTÄTIGKEIT.

    • Andreas Says:

      top!!!

    • Emanuel Says:

      Weil alle so still sind, weil es keine wirkliche Opposition gibt in Europa – deshalbsind die Politiker größtenteils bereits selber wahnsinnig geworden … zumindest ist ein erheblicher teil
      „GRÖSSENWAHNSINNIG“ geworden — Und das nicht nur der Erdowahn – Man schaue sich den Steinbrück an … Ist der noch normal? Man beobachte das Merkel-Regime – Wie primitiv und abstoßend berichten die Zeitungen … Nur noch ein Schmarren …. Wie kann man hier eigentlich noch leben … ????

      Die Jugendlichen, die ich kenne – über meine Arbeit und über meine Kinder – scheint das alles gar nicht zu interressieren. Es fällt den Intelligenten wohl teilweise auf – aber sie kümmern sich nicht … sie denken an ihre berufliche Zukunft Was studieren ? Wieviel Geld verdienen ? Es sieht sehr böse aus mit dieser Erde.

  4. Ivanfi Says:

    „Die Jugendlichen, die ich kenne – über meine Arbeit und über meine Kinder – scheint das alles gar nicht zu interressieren. Es fällt den Intelligenten wohl teilweise auf – aber sie kümmern sich nicht … sie denken an ihre berufliche Zukunft Was studieren ? Wieviel Geld verdienen ? Es sieht sehr böse aus mit dieser Erde.“
    —————
    Emmanuel, leider ist diese Kritiklosigkeit, dieses völlige Desintresse, den geradezu offensichtlichen Verbrechen
    der westlichen Politiker, gegenüber,
    …..einer FUNKTIONIERENDEN BRD-GÄFELLIGKEITSDIKTATUR geschuldet.

    Wo „Milch und Honig“ fließt, ist die gesellschaftliche Stimmung schwül, lahm, still. Man sucht nicht nach Erneuerung, bei Kritik winkt man ab.
    ————-
    „Panem et circenses“ steht auf dem Zauberstab der Regierenden. Und das funktioniert! (Auf Kosten des Rest der Welt.)
    ————–
    Nur der hungrige Vogel singt. ….Sagt ein ungarisches Sprichwort.

    Jedoch, ist jedes System, das verlogen ist, steuert irgendwann in eine Implosion. Wie bei Hitxler und Honecker.

    Wir können nur tatenlos, empört, enttäuscht der Entwicklung zusehen…


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