kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Was bringen Petitionen? 17. Juni 2013

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 18:10

Petition Syrien

 

 

Vorwort von „Kopten ohne Grenzen

 

Liebe Leser,

mit dieser Petition von „open doors“ können Sie – außer mit Ihrem Gebet, welches immer das Wichtigste ist – auch politisch und auch menschlich etwas, auch nur ein klein wenig dazu beitragen, die Öffentlichkeit für diese Anliegen zu gewinnen und die Aufmerksamkeit zu erhalten, die Außenwirkung des politischen und militärischen Handelns offen zu legen und vielleicht die Behandlung von Menschen etwas, auch nur etwas erträglicher zu gestalten, weil die beteiligten Kriegsparteien wissen, dass sie beobachtet werden und dass Ihr Handeln nicht im Dunkeln bleibt.  Die Hoffnung darf nicht aufgegeben werden, auch wenn uns bewusst ist, dass diese Petition wohl in diesem vom Bürgerkrieg durchschüttelten Land nur ein Tropfen auf den heißen Stein bedeutet. Aber immerhin: Besser bei dieser Petition mitmachen als gar nichts zu tun. Fassen Sie. liebe Leser,  es bitte als Gelegenheit auf, sich aktiv für den Frieden einzusetzen a) durch das Gebet, was wir Ihnen wärmstens ans Herz legen und b) eben auch mit solchen Aktionen, die von Menschenrechtsorganisationen wie „open doors“ initiiert und durch sie einen bedeutsameren und offizielleren Hintergrund erhalten, als wenn wir persönlich an die Botschaften schreiben würden.

 

Wir empfehlen ein aus tiefstem Herzen um Frieden für Syrien gesprochenes oder gedachtes Gebet beim VErsenden dieser Petition. So wie in Sekundenschnelle diese Petition seinen Empfänger erreicht, so erreicht unser diese Petition begleitendes Stoßgebet seinen Empfänger garantiert.

Je mehr in dieser Weise mitmachen, umso mehr Gebete erreichen unseren Herrn Jesus Christus.

Unser Blog empfiehlt ausdrück das Mitmachen, vielleicht in der vorbeschriebenen Weis.

Wir haben schon mitgemacht.

www.opendoors.de

 

 

 

 

Was bringen Petitionen?

 

Gott hat euch gebraucht, um für mich zu kämpfen„.

 Sani Kibili aus Nigeria

 

Immer wieder werden wir gefragt, ob das Sammeln von Unterschriften und deren Weiterleitung an Botschaften und an in- wie ausländische Politiker wirklich etwas bewirkt. In den seltensten Fällen folgt beispielsweise auf einen Appell zur Freilassung eines Gefangenen auch sofort eine Entlassung aus dem Gefängnis. Oder bei der Forderung, um Aufklärung von Massakern auch zeitnah eine Untersuchung der Hintergründe  oder gar eine direkte Antwort durch die Botschaft. Gesammelte Unterschriftenlisten zur Petition UN-Resolution gegen die Diffamierung von Religionen/Open DoorsPetitionen haben aber drei ganz wesentliche Funktionen:

 

1. Sie schaffen Öffentlichkeit! Sie bringen Missstände ans Licht, die Staaten lieber verborgen gehalten hätten.

 2. Sie zeigen Politikern, also den Vertretern des Volkes in Deutschland, was dem Bürger bzw. Wähler wichtig ist, worüber er besorgt ist. Das ist wichtig! Denn unter anderem daran entscheidet sich, wofür ein Ministerium seine Zeit und sein politisches Gewicht einsetzt. Auch Abgeordnete können und werden sich vorwiegend für Themen einsetzen, die dem Wähler wichtig sind.

3. Petitionen können dazu führen, dass aufgrund der durch sie geschaffenen Öffentlichkeit gefangene Christen nicht mehr gefoltert oder sogar besser behandelt werden. In Einzelfällen haben sie sogar eine Freilassung bewirkt. Auch wenn dies leider nicht jedes Mal geschieht, kann man sagen, dass Petitionen eine Schutzwirkung für Christen in lebensbedrohenden Situationen haben.

 

Häufig werden wir gefragt, warum wir nicht häufiger Petitionen initiieren. Schließlich gäbe es doch genug Fälle. Jede Petition, jeder Appell muss sorgfältig bedacht werden. Denn bei der Überlegung für oder gegen eine öffentliche Aktion ist immer auch zu berücksichtigen, ob sich der internationale Protest nicht auch nachteilig auswirken könnte. Es gibt Staaten, denen öffentlicher Druck scheinbar gleichgültig ist oder die sogar mit einer Verschlechterung der Situation reagieren. In diesen Fällen ist es sinnvoller, im Rahmen „stiller Diplomatie“ vorzugehen. Übergabe der Unterschriften zur UN-Resolution gegen die Diffamierung von Religionen in New York/Open DoorsJede Aktion umbetet. Ganz wichtig ist Open Doors, dass alle Aktionen – ob nun Petition oder stille Diplomatie – von Gebet begleitet werden. Ohne das Gebet wird das Handeln sein Ziel nicht erreichen. Ohne Gebet wird die Freiheit, eine Religion frei zu wählen und auszuüben, nicht gewährt werden.

 

Häufig gestellte Fragen

 

  1. Wie wird festgelegt, für welche Situationen Petitionen gestartet werden?

2. Warum soll Open Doors in den Petitionen nicht erwähnt werden?

3. Darf jeder eine Petition unterschreiben, auch Minderjährige?

4. Warum muss ich meinen vollständigen Namen und die Adresse angeben?

5. Warum soll ich Kopien etwa an das Bundeskanzleramt oder das Auswärtige Amt schicken?

6. Was können wir tun, damit Petitionen noch effektiver werden?

 

Mitmachen

www.opendoors.de

Petition für Syrien Jetzt Daten eintragen und zeichnen!

 

Was im März 2011 als Schrei nach Freiheit begann, hat sich immer mehr zu einem blutigen und unübersichtlichen Krieg entwickelt. Christen sind die Hauptleidtragenden, stehen zwischen allen Fronten, weil sie sich im Krieg weder auf die Seite der Regierung noch auf die Seite der islamistischen Rebellen schlagen. Viele von ihnen sind zu Flüchtlingen geworden. Ihre Situation ist in den Medien kaum präsent, obwohl etwa 8 % der Syrer Christen sind. Nun droht den syrischen Christen eine Massenvertreibung aus ihrem Heimatland, das nach Ägypten den zweithöchsten christlichen Bevölkerungsanteil aller Länder in der Region aufweist. Darum startet Open Doors eine Petition und wir hoffen, weltweit Unterschriften zu sammeln, um Politiker zum Handeln zu bewegen. Open Doors wird die Unterschriften an die Bundesregierung, die Europäische Union und die Vereinten Nationen übergeben. Damit möchten wir unseren verfolgten Glaubensgeschwistern Mut machen, und ihnen zeigen, dass wir sie nicht vergessen haben.

 

4 Responses to “Was bringen Petitionen?”

  1. Klotho Says:

    Jesus Christus hat gesagt der Gott für den Mensch mordet ist ein Menschenmörder, der Vater der Lüge, ein Satan. Aber die wahren Worte und Lehre von Jesus Christus wurden von den Menschenmördern und Lügnern verdreht, daher wurde Er zweimal erwürgt. Seine wahre Lehre wurde erwürgt, doch wenn die Leichenberge sich wieder stapeln werden, dann werden die Menschen veileicht erkennen was sie angerichtet haben.
    Doch mein Herz ist wieder schwer und ich sing wieder ein trauriges Lied von der verlorenen Seele und Liebe und die Wüste und Leere welche der unbändige Hass der Menschen hinterlassen wird.

  2. Ibrahim Says:

    PETITIONEN SIND GUT! MEHR DEMOKRATIE JETZT! MEHR VOLKSABSTIMMUNGEN! JETZT!

    DEMOKRATIE JETZT!

    EIN GUTES INTERVIEW VON ASSAD IN SYRIEN MIT DER F.A.Z.

    QUELLE: F.A.Z.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/syriens-machthaber-assad-im-f-a-z-gespraech-europa-wird-den-preis-fuer-waffenlieferungen-zahlen-12224899.html

  3. Ibrahim Says:

    PETITIONEN BRINGEN ETWAS! MAN SIEHT ES JA! SIEHE ARTIKEL! SIND WIR AKTIV! TUT WAS EGAL

    WAS! SEIT AKTIV! MACHT ETWAS!

    Quelle: http://www.radio-vatikan.de

    Home > Ökumene > Artikel von 2013-06-17 13:16:46

    Schweiz: Evangelische Kirche fordert Schutz für Christen im Nahen Osten

    Der Bundesrat soll sich aktiv für den Schutz bedrohter Christen im Nahen Osten einsetzen. Das fordert der Schweizerische Evangelische Kirchenbund am Sonntag in einer entsprechenden Resolution seiner Abgeordnetenversammlung. Sie wird nun dem Bundesrat übergeben, teilt der SEK mit. Die evangelischen Abgeordneten rufen den Bundesrat dazu auf, die Gewissens-, Meinungs-, Versammlungs- und Religionsfreiheit sowie die Rechtssicherheit für Christen „nachdrücklich einzufordern“, die Beobachtung und Beurteilung der Lage christlicher Kirchen „als festen Bestandteil der außenpolitischen Agenda der Schweiz zu etablieren“ und das Personal des Schweizer Außenministeriums im Ausland „gezielt auf religiöse Fragen zu sensibilisieren und auszubilden“.

    (pm/kipa 17.06.2013 mg)

    Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2013/06/17/schweiz:_evangelische_kirche_fordert_schutz_f%C3%BCr_christen_im_nahe/ted-702187
    des Internetauftritts von Radio Vatikan

    • Andreas Says:

      leere phrasen – zu zeit haben sämtliche nahost-länder derartige probleme, dass es kaum möglich sein wird, auf sensible ohren zu treffen. gerade die christen/kopten stellen ja für mursi u.a. die grösste gefahr dar – schon rein ideologisch…


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s