kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kommentar: „Theologen werfen Weltkirchenrat Antisemitismus vor“ 15. Juni 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 21:45

 

Der (ökumenische) Weltkirchenrat habe „bis heute ein Problem“ mit dem „Staat Israel“ und stehe an vorderster Front derer,

die Israels Politik fortgesetzt verurteilen,

dessen Feinde jedoch von Kritik verschonen“.

 

Berlin (kath.net/KNA): Wegen seiner Politik gegenüber Israel haben die evangelischen Neutestamentler Ekkehard und Wolfgang Stegemann den Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) scharf kritisiert. «Der antiisraelische Antisemitismus, die Diskriminierung des Staates Israel und die politische Mobilisierung gegen ihn, die gesellschaftlich und medial verbreitet wird, ist heute auch in christlichen Kreisen und nicht zuletzt im Weltkirchenrat angekommen», schreiben die beiden Theologen in einem Beitrag für die in Berlin erscheinende Wochenzeitung «Jüdische Allgemeine». Die alte, religiös begründete christliche Judenfeindschaft wirke hier nach. Zwar sei «nach dem Menschheitsverbrechen der Schoah» in vielen Kirchen die christliche Mitschuld am Holocaust eingeräumt und eine Erneuerung der Lehre über das jüdische Volk erarbeitet worden, so die Theologen. So habe der ÖRK bei seiner Gründung im Jahr 1948 Antisemitismus als Sünde gegen Gott und die Menschen verurteilt. Zugleich habe er allerdings «bis heute ein Problem mit dem im selben Jahr gegründeten Staat Israel». Der Weltkirchenrat stehe «an vorderster Front derer, die Israels Politik fortgesetzt verurteilen, dessen Feinde jedoch von Kritik verschonen».

 

Als jüngstes Beispiel nennen die Autoren die Abschlusserklärung einer vom ÖRK mitveranstalteten Tagung in Beirut im Mai. Bei dieser Konferenz sei der palästinensisch-israelische Konflikt als Ursache der krisenhaften Vorgänge und gewalttätigen Bürgerkriege bezeichnet worden, die mit dem «Arabischen Frühling» verbunden seien. «Das ist an sich schon eine wahnhafte Wahrnehmung der Realität», betonen die Theologen. Die Erneuerung der Beschuldigungen gegen Israel im Abschlussdokument machten den Staat gleichsam zum «Sündenbock». Weiter kritisieren die Theologen, dass weltweit «Gruppen und Funktionäre in christlichen Kirchen und Organisationen einen Boykott gegen israelische Produkte» propagierten. Für diese Initiativen, die fatal an die Nazi-Parole «Kauft nicht bei Juden!» erinnerten, würden «reichlich Kirchensteuern und Spenden ohne Scham ausgegeben». Ekkehard W. Stegemann (67) ist seit 1985 Ordinarius für Neues Testament an der Universität Basel, sein Zwillingsbruder Wolfgang war von 1984 bis zu seiner Emeritierung 2010 Professor am Lehrstuhl Neues Testament der Augustana-Hochschule Neuendettelsau in Bayern.

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Der Staat Israel ist ein ewiger Zankapfel.

 

Die Gründung des Staates Israel  verformte den latent seit Jahrtausenden bestehenden  in vielen Kulturen irrational angelegten, also in der christlichen Kultur (Juden sind Gottesmörder) und der islamischen Kultur  (Juden sind Kinder von Affen und Schweinen),  Antisemitismus gegen Juden in den Anitzionismus, der dann in nunmehr gesellschaftsfähige kulminative Kritik mündet,  die letztlich den inneren Kern des  Antisemitismus nur in anderer Form fortsetzt und sich konzentriert gegen die Existenz des Staates Israel. Die Auswirkungen zeigen in aller Welt Wirkung. Juden sind heute wieder auch in Europa eine Minderheit, die insbesondere von islamischen Tätern zunehmend verfolgt wird.

 

Im Hinblick auf den Holocaust: Tote Juden waren gute Juden, weil das schlechte Gewissen der Massentötung von Juden im 3. Reich den ultimativen Höhepunkt des Antisemitsimus bildete. Lebende Juden, die Angehörige des Staates Israel sind, sind angreifbare Juden, da sie es wagten, nicht mehr verstreut in allen Ländern als unterdrückte Minderheit leben zu wollen, sondern wie Palästineser, Kurden, Syrer, Türken, Amerikaner, Russen, Lateinamerikaner auch – oh Graus –  Ihren eigenen Staat wollten. Sie erhielten durch die britische Besatzungsmacht 1948 die Gelegenheit und nahmen sie beim Schopf. Für uns nur zu legitim und schon lange dringend erforderlich.  Als Opferlämmer im Minderheitenstatus, auf Gedeih und Verderb der Willkür der jeweiligen Landesregierung ausgesetzt und nicht selten als Sündenbock herhalten müssend, war es mehr als recht, dass sich Juden für diese Rolle wirklich zu schade waren und auch sind und sein werden und sich einen Staat herbeisehnten. Dass dieser Staat auf dem Gebiet der Bibel gegründet wurde, ist nur zu verständlich.  Das jedoch war den Antisemiten zuviel und sie änderten ihre Strategie. War der Antisemit gegen den jüdischen Menschen, gegen seine Tradition und seinen Glauben, weil er alle Charakteristika, die einen Juden ausmachten als minderwertig ansah, so richtet sich der Antizionismus äußerlich argumentierend gegen die Gründung und gegen den Staat Israel selbst, weil er ein jüdischer Staat ist. Da ist keine Verschwörungstheorie zu abstrus, keine Argumentation zu lächerlich, um dieses Bild des unrechtmäßigen Staates Israel zu zeichnen und zu pflegen.

 

Dem geneigten Lesern seien fürs Erste folgende Links angeraten.

 

Sabeel: eine einflussreiche christliche antizionistische Organisation

heplev.wordpress.com

 

Antizionismus

de.wikipedia.org

 

Da können wir verstehen lernen, wie sich Antisemitismus in Antizionismus verwandelt. Die inneren Wurzeln jedoch sind letztlich dieselben. Das Kind „Antisemitismus“, d. h. der Hass auf Juden und ihre Religionskultur bekommt hier nur einen anderen Namen, nämlich „Antizionismus“. Die mentale Wurzel des Judenhasses änderte nunmehr zunehmend seine Zielrichtung und vereinigte die Judenhasser in dem jetzt konkreter werdenden Feindbild des Staates Israel. War der Judenhass früher von religiös-ideologisch-doktrinierten Gründen bestimmt und trat offen zutage, ist durch die Gründung des Staates Israel offensichtilch dieser Judenhass heruntergebrochen, d. h. legal versteckt  worden auf eine mögliche politische Ebene, auf der es sich unverdächtiger gegen Juden agieren lässt. Das ist das Heimtückische an der Geschichte. Während Antizionisten – also anders angezogene Antisemitisten und das kommt insbesonder dem Islam zugute – von außen jetzt auf weltpolitischer Ebene agieren und unverdächtig argumentieren können, gibt es eine andere Gruppe, die nach wie vor aus rein religiösen Gründen den Staat Israel ablehnt: Die orthodoxen Juden in diesem Lande selbst.

 

Das Pikante an dieser Sache ist, dass die ultraorthodoxen Juden letztlich die Gründung des Staates Israel ablehnen, und zwar aus streng religiösen Gründen , die sie aus der Thora zu entnehmen glauben, sich aber eben von diesem Staat aushalten und verteidigen lassen. Das geht soweit, dass für sie die Wehrpflicht nicht gilt in Israel. Damit haben sie – pervers und selbstzerstörerisch sich das anhört – dieselben Ziele wie Hisbollah und Hamas. Der Unterschied zwischen Hisbollah und Hamas gegenüber den orthodoxen Juden ist der Vernichtungswille der islamischen Organisationen gegenüber Juden, wobei der Vernichtungswille auch die Vertreibung von Juden aus eigenem Territorium beinhaltet. Herr Abbas will nicht einen Juden in seinem neu zu gründenen Staat sehen.

 

Zur Erinnerung: Der ermordete israelische Ministerpräsident Rabin wurde von einem ultraorthodoxen Juden ermordet.  Aus dem verlinkten Wiki-Artikel sei folgender Satz hier eingestellt: „Das orthodoxe Judentum verurteilte mit Ausnahme der 1902 gegründeten nationalreligiösen Misrachi die Schaffung eines jüdischen Staates als Gotteslästerung und Bruch der Tora. Nur Gott könne die Juden aus der Diaspora befreien, worauf sie bis zur Ankunft des Messias zu warten hätten.“ Nun können wir uns vorstellen, aus welcher Geisteshaltung heraus der Mörder des MP Rabin handelte. Orthodoxe Juden sind nicht gegen die Gründung eines jüdischen Staates, aber sie sind strikt gegen die Gründung eines jüdischen Staats zum jetzigen Zeitpunkt, da der Messias nach ihrem Glauben noch nicht geboren ist. Jesus erkennen sie ja nicht als Messias an.

 

Wenn sich der im Artikel erwähnte Weltkirchenrat von der Sabeel-Christengruppe beraten lässt,

ist es kein Wunder,

dass auch dieser auf die alten Formen des Antisemitismus hereinfällt. Insofern greift die Kritik der „Brüder?“

Stegemann ins volle Leben.

Die Kritik ist nur zu sehr berechtigt.

 

Niemand ist Antizionist, wenn er einzelne Entscheidungen des Staates Israels kritisiert. Jeder Staat darf kritisiert werden. Wer aber nicht mehr in der Lage ist, Opfer und Täter auseinanderzuhalten und keine Unterscheidungsfähigkeit mehr zwischen Recht und Unrecht besitzt, der muss sich fragen lassen, ob der Blickwinkel, aus dem er Israel heraus sieht, der Richtige ist. Jede ethnische Gruppe darf einen Staat gründen, nicht mit Gewalt und nicht durch Annektierung, sondern mit Zustimmung der UNO. Diese Zustimmung lag im Falle Israel vor. Jeder Staat, auf dessen Territorium Bomben abgeschossen wird, darf sich wehren. Nur an Israel werden andere Maßstäbe gesetzt. Und dieser Staat wurde von vornherein von islamischen Staaten rings herum angegriffen, aus dem sich nunmehr der islamische Nah-Ost-Konflikt entwickelt hat, der kein Ende nehmen wird, solange Hamas und Hisbollah, Iran und die Arabischen Länder die Tilgung Israels von der Landkarte fordern. Die Weltkirchenratsantizionisten sollten sich diese Grundkonstellation vor Augen führen, wenn sie Beschlüsse dieser Art fassen. Wer nur Israel einseitig die Schuld am Nahostkonflikt gibt, hat jede Urteilsfähigkeit über reale Verhältnisse leichtfertig an der islamischen Wache abgegeben.

 

 

Warum ist das eigentlich so schwer zu verstehen,

liebe Christen des Weltkirchenrates:

 

Jesus ist nicht von Juden umgebracht worden, sondern von einer kleinen herrschenden Gruppe jüdischer Schriftgelehrter den Römern übergeben worden. Die Römer haben Jesus gekreuzigt. Jesus war Jude. Der Weltkirchenrat betet somit Jesus als Bestandteil Gottes an. Das Volk der Juden war von Gott auserwählt, aus seinen Reihen seinen Sohn gebären zu lassen. Damit bleibt das jüdische Volk auserwählt auch nach dem Tode und der Auferstehung Jesu. Die Christen haben die Wahl Gottes lediglich erweitert. Im Übrigen sind alle Menschen Kinder dieses Gottes.

 

Statt altem Antisemitismus nach zu hängen und zu pflegen, sollte endlich, endlich sich einmal nach 2 000 Jahren die Erkenntnis durchsetzen, dass Gott sich die Geburt seines Sohnes innerhalb seines auserwählten Volkes Israel ausgesucht hat, nicht ohne Grund ausgesucht hat. Jesus brauchte die Umgebung, die Denkweise und Israel unter römischer Besatzung, um sein Werk der Erlösung der Menschen durchführen zu können. Jesu Wille selbst war es, der auf diese Weise den öffentlichen Tod suchte, damit alle Welt erfahren konnte, wer er ist. Eine innerjüdische Hinrichtung, die nach den damaligen jüdischen Gesetzen – im Übrigen von Gott-Vater selbst geschaffen – auf Blasphemie stand, hätte kein Aufsehen errregt. Erst die öffentliche Todesstrafe am Kreuz hat die Popularität der damaligen Zeit gesteigert, da es damals keine mediale Gesellschaft wie die heutige gab. All das ist zu bedenken, wenn es gilt, einmal wieder mehr die Schuld bei den Juden zu suchen.

 

Wer Juden die Schuld am Tode Jesu noch heute gibt, hat jegliches Gespür für das Erlösungswerk der Hl. Dreifaltigkeit nicht im Mindesten begriffen. Diese bornierte und auf Feindschaft gegen Juden ausgerichtete Sichtweise auf das übernatürliche Gesamtgeschehen des jesuanischen Erlösungswerkes mitten in dieser Welt hätte nie aufkommen dürfen. Dies war Unrecht der ersten Klasse. Wer Jesus als den Sohn Gottes verehrt, verehrt einen Juden. Wer Jesus als Bestandteil des Dreifaltigen Gottes verehrt, verehrt Gott selbst und hat mit der Judenherkunft nichts zu tun. Jesus lebte jüdisch (Teilnahme an jüdischen Festen), dachte jüdisch (er legte die Schrift der Juden, das AT aus) und starb jüdisch, weil das jüdische Gesetz für Blasphemie die Todesstrafe vorsah in der damaligen Zeit und somit in sich sogar zu Recht.  Und Jesus hat durchaus deutlich gemacht, dass er der Sohn Gottes sei. Somit trifft die Juden absolut keinerlei Schuld am Tode Jesu. Denn immerhin hat Gott-Vater dieses Blasphemiegesetz vorgeschrieben.

 

Wer heute noch aus diesem Grunde (Gottesmord)  antijüdisch denkt, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank.

 

Aber: Es bleibt der tiefe, tiefe Dank an das jüdische Volk und an Gott selbst, der seinen Sohn den Menschen durch das jüdische Volk geschenkt hat.

Das sollte sich der Weltkirchenrat einmal hinter die Ohren schreiben.

 

Und: Vielmehr tragen diejenigen die Hauptschuld am Nahostkonflikt, die Israel von der Landkarte getilgt sehen wollen. Das ist Fakt und findet zu wenig Beachtung beim Weltkirchenrat. Denn gegen Juden und Israel zu sein, ist zeitgeistig lächerlich und bequem, da ungefährlich. Die Schuldigen an der heutigen Situation in den Fokus zu nehmen bedarf mehr Standfestigkeit und Bekenntnis, weil aus dieser Richtung erheblich mehr Widerstand und Terror zu erwarten wäre.

 

Diese feige Haltung ist eines Christen unwürdig.

 

 

2 Responses to “Kommentar: „Theologen werfen Weltkirchenrat Antisemitismus vor“”

  1. Johannes Says:

    Besonders der ÖRK und der Lutherische Weltbund (LWB) haben ihre antisemitische und antiisraelische Haltung u.a. bereits mehrfach dadurch zum Ausdruck gebracht, dass sie schon häufig zum Boykott israelischer Waren aufgerufen haben. Wider besseres Wissen um die Realität in Gaza und in der PA unterstützen sie immer wieder die „armen und leidenden Palästinenser“ und bezichtigen Israel gewalttätige „Besatzungsmacht“ zu sein. Schlimmer noch als das ist aber die Propagierung der sogenannten „Palästinensischen Theologie“, die das Alte Testament verwirft und die darin enthaltenen Segenssprüche und Verheißungen für Israel auf die „palästinensischen“ Araber überträgt. So konnte zum Beispiel der Terrorist und Friedensnobelpreisträger Arafat unwidersprochen behaupten, JESUS sei ein „Palästinenser“ und der erste Fedayin gewesen.

    Die aggressivsten Vertreter dieser merkwürdigen „Theologie“ sind vor Ort vor allem der Bischof der wenigen Lutheraner im „Heiligen Land“ und Jordanien (etwa 2.000), Younan, und der lutherische Pfarrer in Bethlehem, Mitri Raheb, ein Araber, der eng mit der PLO zusammenarbeitet. Der Araber Younan wurde vor knapp zwei Jahren sogar zum Präsidenten des LWB gewählt.

    Allerdings werden die noch verbliebenen arabischen Lutheraner von der EKD mit enormen Geldmitteln unterstützt, so als wollte die Ev. Kirche im Nahostkonflikt gewissermaßen einen Fuß in der Tür haben, wenn es gilt, das Fell des Bären nach einer möglichen (oder erhofften?) Niederlage Israels, zu verteilen. So waren die Kirchen, die katholische u n d die evangelische, die ersten, die noch vor der Politik die Teilung Israels in zwei Staaten verlangten. Dabei gibt es weder ein „palästinensisches“ Volk, noch hat es je einen Staat „Palästina“ in der Geschichte gegeben. Seit mehr als 3.000 Jahren gibt es dagegen – wenn auch mit Unterbrechung – das Land Erez Israel, das zudem viele Male in der Bibel – sowohl im AT als auch im NT – als GOTTES EIGENTUM bezeichnet wird, das den Israeliten zu „ewigem Besitz“ gegeben ist. Es ist ein kleines Gebiet, etwa so groß wie das Bundesland Hessen, und nicht vergleichbar mit der riesigen Landmasse der arabisch-islamischen Welt, die größer als Europa ist.

    Dennoch ist Israel zum Zankapfel für die Welt geworden und Jerusalem zu einem Laststein, an dem sich aber die Feinde Israels wund reißen werden (Sacharja 12).Warum die Feindschaft der Welt gegen Israel besteht, erläutert uns Asa in seinem 83. Psalm. Die Feindschaft der Welt (und leider auch vieler „Christen“) ist in Wahrheit die Feindschaft gegen GOTT, die sich auch in der Kreuzigung seines SOHNES JESHUA bestätigt hat. Wer sich durch JESUS mit GOTT, Seinem VATER, versöhnen lässt, kann kein Feind Seines erwählten und geliebten Volkes Israel sein. Er wird anerkennen, dass Israel das erstgeborene unter den Völkern ist, die GOTT alle liebt und ins Leben gerufen hat. Es ist wie in einer Familie: auch dort gibt es einen Erstgeborenen oder eine Erstgeborene und danach folgen alle anderen Kinder. Und alle sind von ihren Eltern geliebt, keiner ist zurückgesetzt und alle sind auch Erben. Israels Erwählung bedeutet, dass der HERR hier ein Beispiel für alle anderen Völker gegeben hat und weiterhin geben will, wie ER die Menschen liebt und ihnen am Beispiel Israel zeigen will, was ER in Seiner Gnade und Barmherzigkeit mit der Welt vorhat. So wollen ja auch nicht wenige Eltern mit ihrer Erziehung des Erstgeborenen auch den Nachgeborenen ein Beispiel vor Augen führen, an dem diese sich orientieren sollen.

    Mit Bezug auf das Verhältnis der Völker zu Israel sagte der HERR JESUS: „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr MIR getan“ (Mt 25,40). Das sollte uns Mahnung sein!

    „Wünschet Jerusalem Glück! Es möge wohl gehen denen, die dich lieben! … Um des Hauses des HERRN willen, unseres GOTTES, will ich dein Bestes suchen“ (Ps 122). Will sich ein wirklicher Christ, ein Nachfolger JESU, hier etwa selbst ausschließen?

    • Andreas Says:

      toller appell, super das wesentliche zusammengefasst – zur weiterleitung (gerade unter evangelischen) dringend empfohlen! also ich muss das noch näher untersuchen – wenn sich das alles bestätigt, sag ich definintiv adieu, zumindest zu den lutheranern (gibt ja noch andere „evangelische“). ich verstehe nicht, wie das von den meisten akzeptiert wird – man hat ja sogar die messianischen juden israels ausgeladen!!
      erschreckende einsichten – wird wieder eine „bekennende kirche“ nötig werden? – Gott behüte…


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