kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Heilige Messe für das Leben mit Papst Franziskus – live auf EWTN 15. Juni 2013

Filed under: Stopp Abtreibung — Knecht Christi @ 21:19

 

Bonn/Rom (13.06.2013, EWTN-TV):  Am kommenden Sonntag, dem 16. Juni, wird Papst Franziskus anlässlich des „Jahr des Glaubens“ eine heilige Messe für das Leben und in den Anliegen des Lebensschutzes zelebrieren. Der katholische Fernsehsender EWTN (Eternal Word Television Network) überträgt die Liturgie live vom Petersplatz in Rom ab 10.30 Uhr mit dem deutschen Kommentar von Radio Vatikan. Die Eucharistiefeier mit dem Heiligen Vater bildet den feierliche Abschluss der am 15. und 16. Juni im Vatikan stattfindenden „Tage für das Leben“, die an die Enzyklika „Evangelium Vitae“ Johannes Pauls II. anknüpfen. In dieser Enzyklika hatte der selige Papst 1995 zu Fragen der Euthanasie und Abtreibung Stellung bezogen und die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens betont.

 

Ganz in diesem Sinne soll an den beiden Tagen für das Recht auf Leben Zeugnis abgelegt werden, unter anderem mit Vorträgen und Podien zu verschiedenen thematischen Schwerpunkten. Darüber hinaus ist eine „heilige Stunde für das Leben“ vorgesehen, in der für alle Menschen gebetet werden soll, deren Lebensrecht missachtet wird. Das Programm von EWTN ist digital über den Satelliten Astra (Frequenz 12460 MHz) sowie regional im Kabel und als Live-Stream im Internet unter www.ewtn.de frei empfangbar. Weltweit erreicht der von der Klarissin Mutter Angelica 1981 gegründete Fernsehsender EWTN heute mehr als 225 Millionen TV-Haushalte in 140 Ländern auf allen Kontinenten. Der deutsche Fernsehkanal mit dem Sendernamen EWTN katholisches TV ist werbefrei und ausschlielich durch private Spenden finanziert. Zum Programmangebot des Senders gehören regelmäßige Live-Übertragungen aus Rom und von den Reisen des Heiligen Vaters, die tägliche Hl. Messe aus dem Kölner Dom, Sendungen zu Glaubens- und Lebensfragen, Glaubenszeugnisse sowie Jugend- und Kinderprogramme.

 

 

 

 

 

Kapperltausch mit Papst

 

Bei der wöchentlichen Generalaudienz gibt sich Papst Franziskus sehr volksnah. Er fährt durch die Reihen der Pilger. Dabei steigt er auch immer wieder aus und begrüßt einzelne Gläubige. Zuletzt tauschte er mit einem Mädchen die Kappe.

www.kleinezeitung.at

 

 

 

 

Forschung: Menschen klonen ist passé,

ethisch saubere Alternativen sind zukunftsweisend

 

Das Herstellen von Menschen-Klonen zu Gewinnung von Stammzellen ist „nicht nur ethisch bedenklich, sondern auch medizinisch überflüssig“. Darauf hat IMABE-Geschäftsführer Enrique Prat in einem Gastkommentar im Standard hingewiesen. Ein amerikanisches Forscherteam in Oregon unter der Leitung des russischstämmigen Shoukhrat Mitalipov hatte Mitte Mai 2013 in Cell publiziert, ihnen sei es erstmals gelungen, menschliche Embryonen aus normalen Körperzellen zu klonen. Wenig später tauchten schon Vorwürfe auf, die Daten seien gefälscht, Bilder manipuliert oder zumindest sehr schlampig publiziert worden. Aus ethischer Sicht habe man trotz erfolgreicher Methoden für Stammzell-Gewinnung zu therapeutischen Zwecken an einer „überflüssigen Technik“ weitergeforscht, sagt Prat. Diese habe noch dazu eine „bedrohliche Kehrseite“ – die Ermöglichung des reproduktiven Klonens. „Das Machbare hat hier die Grenze des Vernünftigen überschritten“, so Prat. Reproduktives Klonen sei zwar bereits in vielen Ländern verboten, manche wollten aber statt eines klaren Verbots nur eine differenzierende Regel zwischen „gutem Klonen“ und „bösem Klonen“. Für Prat stellt sich die Frage, um welchen Preis hier noch eine Türe offen gelassen werde.

 

Er nannte es an der Zeit, „an die internationale politische Vernunft zu appellieren und endlich weltweit und für alle verbindlich das Klonen von Menschen zu verbieten“. Auch Oliver Brüstle bleibt, wie das Gros der Stammzellforscher weltweit, äußerst skeptisch, was die klinische Bedeutung und damit die Erfolgsaussichten einer Klonmedizin angeht (vgl. FAZ, online). Der Vorzeige-Stammzellenforscher der Universität Bonn setzt längst auf eine andere Karte, wie er kürzlich mit Kollegen in Nature (Nature Reviews Molecular Cell Biology) publizierte: Die Methode des Japaners Shinya Yamanaka, der für die Erzeugung von (induzierten) pluripotenten Stammzellen – die ganz ohne Klonen und Embryonenzerstörung auskommt – im Dezember 2012 den Nobelpreis bekam, gilt als bahnbrechend. Der nächste Schritt nach Yamanaka sei jetzt, so Brüstle, die sogenannte Transdifferenzierung, also die direkte Umwandlung einer Zelle in eine andere, zum Beispiel aus einer Hautzelle direkt eine Hirnzelle herzustellen – ohne den Umweg einer „Verjüngung“ zu einer Stammzelle.

 

 

 

 

 

Einer von uns

erfüllt die erste von zwei Auflagen der europäischen Kommission

 

Rom (11.07.13, zenit.org): Am 18. Oktober 2011 stellte der Europäische Gerichtshof höchstrichterlich fest, dass der Mensch ab dem Zeitpunkt der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle ein Mensch ist. Seitdem müssen das Leben und die Würde des menschlichen Embryos von Seiten des EU-Rechts geschützt werden; jedoch ist dieser Schutz bisher noch nicht garantiert. Um diesen durchzusetzen, wurde die europaweite Initiative „Einer von uns“ ins Leben gerufen (Originaltitel „One of us“), die die Bevölkerung dazu aufruft, sich mit Unterschriftenaktionen an der Durchsetzung der Garantie auf Schutz des ungeborenen Lebens zu beteiligen. Die Initiative fordert, dass die EU sämtliche Finanzierungen einstellt, die Projekte im Bereich der Forschung (Forschung mit embryonalen Stammzellen, Klonen), Entwicklungspolitik und des öffentlichen Gesundheitswesens (Abtreibung als Mittel der Bevölkerungskontrolle unter dem Begriff der „sexuellen und reproduktiven Gesundheit“) unterstützen, bei denen menschliche Embryonen getötet werden.

 

Bisher haben bereits 520.148 von 1.000.000 EU-Bürgern unterschrieben, und die Zahlen steigen stetig.

 

Damit konnte die europäische Bürgerinitiative ihr erstes Ziel erreichen: sieben europäische Mitgliedstaaten haben die Zahl an Unterschriften eingereicht, die von der Europäischen Kommission verlangt werden. Davon haben die Niederlande 100,25 Prozent der erforderlichen Unterschriften eingereicht, Österreich 202,39 Prozent, Italien 287,52 Prozent, Polen 267,29 Prozent, die Slowakei 184,14 Prozent, Spanien 101, 26 Prozent und Ungarn 291,59 Prozent. Das zweite Ziel ist gleichzeitig auch die zweite Bedingung der Europäischen Kommission: bis zum 1. November 2013 aus allen derzeit 27 EU-Mitgliedstaaten 1.000.000 Unterschriften einzureichen. In Deutschland liegt das geforderte Minimum bei 75.000,von dem bislang ein Viertel zusammengekommen ist.

 

Auch bei dem soeben zu Ende gegangenen Eucharistischen Kongress in Köln bekam die europäische Bürgerinitiative positive Resonanz. 20 Freiwillige verteilten Flyer und sammelten Unterschriften für den Schutz des Lebens des menschlichen Embryos und konnten gerade unter jungen Erwachsenen eine große Aufgeschlossenheit für das Ziel der Initiative feststellen. Besondere Unterstützung bekommt die Initiative auch von Papst Franziskus, der bereits im vergangenen Monat, am 12. Mai, nach dem sonntäglichen Regina-Caeli-Gebetes, die Bedeutung der Bürgerinitiative unterstrich und in diesem Zusammenhang die Teilnehmer des „Marsches für das Leben“ begrüßte, der an ebenjenem Vormittag in Rom stattfand. Bereits als Erzbischof von Buenos Aires trat Papst Franziskus für den Schutz des ungeborenen Lebens ein und war schon damals ein Unterstützer der Organisation von Pro-Life.

 

Die Initiative „Einer von uns“ kann über die Internetseite www.1-von-uns.de unterstützt werden.

Neben aktuellen Informationen findet man hier die Möglichkeit,

das Unterschriften-Formular herunterzuladen.

 

 

 

Irland: Bischöfe kritisieren geplante Änderung der Abtreibungsgesetzgebung

 

Irland (12.06.13, rv): Die Bischöfe haben die geplante Änderung der Abtreibungsgesetzgebung des Landes kritisiert. Die Pläne seien ein „fundamentaler Eingriff in die medizinische Praxis in Irland“ und ein „Wendepunkt unseres Landes“, heißt es in einer am Dienstag von der Vollversammlung der Bischöfe in Maynooth verabschiedeten Erklärung. Die Gesetzesänderung sei Grund zur Sorge für alle, nicht nur für Katholiken. Die Öffentlichkeit werde über die vermeintliche Notwendigkeit der Gesetzesänderung getäuscht, heißt es weiter. Die Einführung medizinischer Richtlinien könnte nach Aussage der Bischöfe zu einer Klärung der Rechtslage führen, ohne dass die bisherige strenge Gesetzeslage in Irland aufgeweicht werden müsste. Der Entwurf sieht vor, dass ein Schwangerschaftsabbruch erlaubt ist, wenn das Leben der Schwangeren in Gefahr ist. Darunter fällt auch die Gefahr eines Suizids. Anders als es in den vorherigen Versionen bestimmt war, soll nun die Rechtslage nach einer Testperiode noch einmal überprüft werden.

 

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