kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

US-Missionare fördern Schwulenhetze in Uganda 13. Juni 2013

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 19:25

Religiöser Führer bei einer Ansprache während einer Anti-Homosexuellen-Demonstration in Kampala, Uganda (Foto: afp)

Russland bestraft „Homosexuellen-Propaganda“

 

 

In Nigeria droht Schwulen und Lesben, die sich öffentlich küssen, das Gefängnis. In Uganda wird sogar über die Todesstrafe für Homosexuelle diskutiert. Hinter der Hetz-Kampagne sollen auch Missionare aus den USA stecken.

 

Mit einem Kind über Homosexualität sprechen? Dafür muss in Russland künftig eine hohe Geldstrafe bezahlt werden. Die Duma hat das Gesetz gegen „Homosexuellen-Propaganda“ fast einstimmig gebilligt. Durch ein zweites Gesetz müssen „Gotteslästerer“ Haftstrafen von bis zu drei Jahren rechnen. Bürgerrechtler sind entsetzt.  Mit nur einer Enthaltung nahm die Duma in Moskau das international kritisierte Verbot von „Homosexuellen-Propaganda“ an. Bürgerrechtler kritisieren, das Gesetz schüre auch den Hass gegen Schwule, Lesben und Transsexuelle. Zudem stimmte das Parlament dafür, Gotteslästerer mit bis zu drei Jahren Haft zu bestrafen. Beide umstrittenen Gesetze gelten als Zugeständnis an die einflussreiche Kirche, eine wichtige Machtstütze von Kremlchef Wladimir Putin. Verbot soll dem Kinderschutz dienen: Mit dem Vorgehen gegen Blasphemie reagiert Russland auf den Protest der Band Pussy Riot gegen Putin in der wichtigsten orthodoxen Kathedrale im Februar 2012. Zwei Frauen hatten daraufhin Haftstrafen wegen „Rowdytums aus religiösem Hass“ erhalten – diese Anklage war als „Notkonstruktion“ kritisiert worden. Regierungsgegner fürchten jedoch, dass der Kreml die Novelle für weiteren Druck auf die Zivilgesellschaft missbraucht. Das Verbot von „Homosexuellen-Propaganda“ diene dem Kinderschutz, behaupten die Befürworter. Bei Protesten von Gegnern und Anhängern des Gesetzes vor der Staatsduma nahm die Moskauer Polizei mindestens 20 Menschen fest.

 

 

Das Café Holy Grounds in Springfield (Foto: Christina Bergmann)

 

 

Geldbußen bis 25.000 Euro: Das Verbot könne zu „menschlichen Opfern und menschlichen Tragödien“ führen, sagte der Menschenrechtsbeauftragte Wladimir Lukin der Agentur Interfax. Die prominente Menschenrechtlerin Ljudmila Alexejewa sprach von einem „Schritt zurück ins Mittelalter“. Die Aufklärung über HIV werde deutlich erschwert, kritisieren Experten. Als Höchststrafe drohen umgerechnet bis zu 25.000 Euro Geldbuße. Medien, die über Homosexualität berichten, können für drei Monate geschlossen werden. „Damit nimmt die Verfolgung von Minderheiten in Russland eine neue Dimension an“, kritisierte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck. Er forderte Bundesregierung und Europäische Union zu Konsequenzen auf. Mord aus Schwulenhass: Die orthodox geprägte russische Gesellschaft lehnt Homosexualität weitgehend ab. In einer Meinungsumfrage des staatlichen Instituts Wziom unterstützten 88 Prozent der Befragten das Verbot. Zudem forderten 42 Prozent, Homosexualität wieder unter Strafe zu stellen – das war vor 20 Jahren abgeschafft worden. In den vergangenen Wochen waren mindestens zwei Männer in Russland aus Schwulenhass brutal ermordet worden. Aktivisten machten das neue Gesetz, das noch von Putin unterzeichnet werden muss, für die homosexuellen-feindliche Atmosphäre mit verantwortlich. {Quelle: www.heute.de}

 

 

 

 

 

Harte Gesetze gegen Homosexuelle

Mütterchen Russland hat keine schwulen Kinder

 

Als Popsängerin Madonna sich bei Konzerten in Russland öffentlich für Schwule und Lesben einsetzte, war die Aufregung im Land groß. Jetzt hat die Duma positive Äußerungen über Homosexualität unter Strafe gestellt. Ein stellvertretender Flughafen-Direktor wurde das erste Opfer des erstarkenden Schwulenhasses.

{Quelle: www.sueddeutsche.de}

 

 

 

 

 

 

US-Missionare fördern Schwulenhetze in Uganda

 

„Wir sind die Opfer der Evangelikalen, und zwar täglich“, sagt der lesbische Transsexuelle Victor Mukasa. In einem Konferenzraum der National Cathedral in Washington, D.C., berichtet er von Erlebnissen in seinem Heimatland Uganda. Der 37-Jährige trägt an diesem Abend ein weißes, mit schwarzer Bordüre verziertes afrikanisches Gewand und eine dazu passende Kopfbedeckung. Vor vielen Jahren haderte Mukasa mit dem Konflikt zwischen seinem Glauben und seiner sexuellen Orientierung. Hilfe suchte er damals in einer Kirche in Uganda. „Ich habe darum gebeten, dass man mich von meiner Homosexualität heilt, und wurde am Ende von den sogenannten ‚Männern Gottes‘ – den Evangelikalen – missbraucht“, erinnert er sich. Bei einer der Veranstaltungen habe er sich nackt ausziehen müssen. Die Priester hätten ihre Hände auf ihn gelegt, auch auf die Genitalien, „um den Geist der Homosexualität zu vertreiben“. Victor Mukasa war früher Direktor der Nichtregierungsorganisation „Sexual Minorities Uganda“ (SMUG), die sich für Gleichberechtigung lesbischer, schwuler, bi- und transsexueller Menschen in Uganda einsetzt. Das ist ein mutiger Kampf, denn Homosexualität ist dort strafbar. Einige Politiker fordern für Homosexuelle unter bestimmten Umständen sogar die Todesstrafe. Internationale Proteste verhinderten bisher, dass ein entsprechender Entwurf zum Gesetz wurde.

 

 

 

 

 

 

Schauplatz für einen Kulturkampf

 

Jeff Sharlet ist Journalist, Buchautor und Englischprofessor am Dartmouth College in New Hampshire und beschäftigt sich seit Jahren mit den politischen Interessen der Evangelikalen, auch in Uganda. In Zentrum seiner Recherchen steht die sogenannte „Familie“, eine christlich-politische Gruppe, zu der auch Mitglieder der politischen Elite der USA gehören. Sie ist weitgehend im Verborgenen tätig, um ihre religiösen und politischen Ansichten national und international zu verbreiten. Eine Veranstaltung im Jahr ist öffentlich: Das National Prayer Breakfast in Washington, D.C., auf dem traditionsgemäß auch der amtierende US-Präsident zumindest einmal in seiner Amtszeit spricht. „Es gibt eine von der ‚Familie‘ gesponsorte Gruppe von Parlamentariern in Uganda,“ erläutert Sharlet, „die sich einmal in der Woche trifft, um darüber nachzudenken, wie sie die Gesetze in Uganda so verändern können, dass sie ihrer Vorstellung von biblischen Prinzipien entsprechen“. Dazu gehört auch die Ablehnung von Homosexualität. Einer der ugandischen Politiker, David Bahati, brachte 2009 ein Gesetz ein, nach dem Homosexualität unter bestimmten Umständen mit dem Tod bestraft werden sollte – und fühlte sich dabei von den Amerikanern unterstützt. Hier, so Sharlet, gingen die Darstellungen der Ereignisse auseinander: „Die Amerikaner, die damals dabei waren, sagen, sie hätten ihm geraten umsichtiger zu sein.“ Bahati aber sage, er hätte grünes Licht aus den USA bekommen. Die Amerikaner, so Sharlet, hätten sich erst dann öffentlich von dem Dokument distanziert, als sie aufgrund der Medienaufmerksamkeit nicht mehr anders konnten.

 

 

 

Predigen gegen Homosexualität

 

Ein Amerikaner, der sich inzwischen ebenfalls von dem harschen Gesetz distanziert, ist der evangelikale Pastor Scott Lively. Er lebt und predigt in Springfield, einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Massachusetts mit rund 150.000 Einwohnern. „Ich unterstütze keine Gefängnisstrafe für Homosexuelle, das habe ich nie getan, das ist eine falsche Behauptung von Seiten der Homosexuellen und der liberalen Medien“, sagt er, und beharrt: „Ich war auch niemals für die Todesstrafe in diesem Zusammenhang“. Lively sitzt auf einem roten Plüschsofa in der hinteren Ecke seines Cafés „Holy Grounds“ in einem heruntergekommenen Viertel der Stadt, wo sich vor allem Arbeits- und Obdachlose jeden Morgen zur Bibelstunde treffen. Kaffe und Kuchen sind umsonst. Über die Autoren der Gesetzesinitiative in Uganda sagt der evangelikale Pastor: „Ihr Motiv ist gut, sie wollen ihre Gesellschaft davor schützen, homosexualisiert zu werden, wie es in anderen Ländern geschehen ist. Sie schützen Religionsfreiheit und Familienwerte, sie gehen nur in der Gesetzessprache zu weit“. Gott sei gegen Homosexualität, davon ist Lively überzeugt. Und genauso wie der Pastor nach Springfield gekommen ist, um die Stadt zu „re-christianisieren“, ist er auch nach Uganda gegangen, um dort seine Werte zu verbreiten. Leider, erklärt er, habe man nicht auf ihn gehört. „Ich habe der ugandischen Regierung geraten, sich auf ‚wiedergutmachende‘ Therapie zu konzentrieren und auf Prävention, indem sie ihre Kinder in der Schule auf das Heiraten vorbereiten.“ Auf diese Art würde man die Bevölkerung gegen „die Ethik der sexuellen Revolution“ impfen und die Zahl der Kinder verringern, „die eine perverse Lebensweise wählen“. Dass seine „Beratung“ – selbst wenn sie nur so stattfand, wie er behauptet – missverstanden werden kann, glaubt er nicht. Gewalt gegen Homosexuelle in Uganda gebe es nicht, erklärt der Pastor.

 

 

 

Verfahren wegen Volksverhetzung und Verschwörung

 

SMUG, die Homosexuellen-Organisation in Uganda, sieht das anders – und hat in den USA im März 2012 einen Zivilprozess gegen Scott Lively angestrengt. Grundlage ist das Gesetz zur Regelung von ausländischen Ansprüchen. Der Vorwurf lautet auf Volksverhetzung und Verschwörung. Als Strafe fordert SMUG eine finanzielle Entschädigung. Lively sei einer der „Hauptstrategen“, sagt Pam Spees, die die Homosexuellen-NGO vor Gericht vertritt. Sie ist Anwältin am Zentrum für Verfassungsrecht in New York. Seit 2002, sagt sie, habe sich Lively immer wieder in Uganda mit Politikern getroffen. Er versuche den Mitgliedern der LGBT-Gemeinschaft (Lesbian Gay Bisexual Trans) „die Rechte zu nehmen“. Erfolg hätten die Amerikaner mit der Behauptung, Homosexuelle würden die Kinder verführen. Lively bezeichnet den Vorwurf als „unsinnig“. Seine Anwälte haben beantragt, das Verfahren einzustellen. In einer Anhörung in Springfield vor dem Landgericht am 7. Januar wollte Richter Michael A. Ponsor genau wissen, inwieweit Livelys Rhetorik über das von der Verfassung garantierte Recht auf freie Rede hinausgehe. Denn während in Deutschland beispielsweise die Leugnung des Holocaust strafbar ist, darf in den USA nahezu jeder alles behaupten. „Wir halten hier in den USA die freie Rede für mehr oder weniger unantastbar“, sagte der Richter in der gut einstündigen Anhörung. Noch etwas könnte das Verfahren scheitern lassen: Der Oberste Gerichtshof der USA hat gerade in einem ähnlichen Fall entschieden, dass Ausländer nicht in jedem Fall das Recht haben, wegen eines Verstoßes gegen internationales Recht in den USA Anklage zu erheben.

 

 

 

Protest auch unter Evangelikalen

 

Doch sind tatsächlich alle US-Evangelikalen homophob? Bei Weitem nicht, sagt Warren Throckmorton. Der Professor für Psychologie am Grove City College in Pennsylvania war früher der Ansicht, Homosexualität sei heilbar. Heute spricht er sich gegen eine entsprechende „Therapie“ aus. Und machte sogar gegen Ugandas Anti-Homosexuellen-Gesetz mobil. Die „Familie“, jene christlich-konservative Vereinigung, sei von der Entwicklung in Uganda überrascht worden, erklärt er – und kritisiert den zu leisen Widerspruch der Evangelikalen gegen die homophoben Politiker und religiösen Führer in Uganda. „Wenn sie keine Unterstützung von Scott Lively und anderen Amerikanern bekämen, dann würden sie eher darüber nachdenken und sich fragen: Warum sehen das diese Leute, die unsere Religion teilen, nicht so wie wir?“ Aber wegen der amerikanischen Unterstützung hätten die Evangelikalen in Uganda keinen Grund, diese Positionen zu hinterfragen. In Uganda wird das radikale Gesetz gegen Homosexuelle wohl so nicht durchgebracht werden. Doch Menschenrechtsaktivisten sind sich einig: Der Schaden ist bereits angerichtet. {Quelle: www.dw.de}

 

2 Responses to “US-Missionare fördern Schwulenhetze in Uganda”

  1. Da ich nun schon seit 1994 in Uganda lebe und arbeite (mit Unterbrechungen)
    darf ich mal erwähnen, dass die Gesetze gegen Sodomie und Homosexualität
    in Uganda seit der Zeit in Kraft sind als der SKLAVENHALTER Britisches Empire
    dort ein Protektorat installierte. Sodomie et. all wird dort schon immer hart bestraft,
    wie es die Heiligen Schriften gebieten.

    Durch solche Berichte bekommt diese vom Ausland finanzierte Homogruppe die Aufmerksamkeit,
    die es braucht in diesem Land die Gesetze Gottes zu stürzen.

  2. Johannes Says:

    Danke für den Beitrag vonGeorg Löding, der wieder einiges klarstellt. Die Homosexuellen-Bewegung ist eine militante Organisation, die mit allen Mitteln daran arbeitet, unseren Staat zu unterminieren.


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