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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Koptische Lehrerin wegen Blasphemie verurteilt 12. Juni 2013

Filed under: Koptenverfolgung,Moslembrüder — Knecht Christi @ 20:03

Wael Elibraschy sagt dem islamischen Terroristen Asem Abd Almaged: „Du hast Blut vergossen und rufst zu Blutvergießung der Christen auf„! Der Führer der Gama Islamia dazu: „Zu Recht oder nicht“?

 

Dann zeigt Elibraschy einen Ausschnitt aus der Sendung auf dem Terror-Sender Alnas:

„Ich warne die ägyptische Kirche: Opfert eure Kinder nicht auf! Wenn sie am 30. Juni 2013 auf die Straße gehen, um Morsi zu entmachten, denken sie etwa, dass die Moslems schweigen werden? Die Fundamentalisten der Kopten führen mit den Marxisten und Atheisten die Proteste. Ist es logisch, dass die Atheisten besser als Morsi seien könnten? Unmöglich! daher unterstützen wir ihn trotz allen seiner Fehler. Und wer versuchen werde, ihn zu stürzen, wirden wir umbringen. Gorge Issak sagt, dass der Islam am 30. Juni enden werde. Wir hacken jede Hand ab, welche den Islam anrührt“.

 

 

 

Muslimbrüder haben sich ägyptische Justiz weitgehend unterworfen

 

Luxor / Frankfurt am Main (12. Juni 2013): Eine 24-jährige koptische Grundschullehrerin ist am gestrigen Dienstag wegen angeblicher Blasphemie zu einer beispiellos hohen Geldstrafe von 100.000 Ägyptischen Pfund (rund 10.000 Euro) verurteilt worden. Nach Angaben der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) hat das Gericht im oberägyptischen Luxor „sowohl während des Verfahrens als auch im Strafmaß das ägyptische Recht grob missachtet“. Nach Einschätzung der IGFM sei dies beispielhaft dafür, in welchem Ausmaß sich die regierenden Muslimbrüder bereits die ägyptische Justiz unterworfen hätten und sich über bestehende Gesetze hinweg setzen. Die verurteilte koptische Grundschullehrerin Demiana Ebeid Abdelnour ist nach Art. 171 des ägyptischen Strafrechts verurteilt worden, der ein Strafmaß von „100 bis 500 Ägyptischen Pfund oder Gefängnis“ ermögliche, so die IGFM.

 

„Ein mittleres Monatseinkommen liegt in Ägypten bei etwa 500 bis 1.000 Ägyptischen Pfund. 100.000 Pfund sind nach örtlichen Maßstäben eine exorbitant hohe Summe“, erläutert IGFM Vorstandssprecher Martin Lessenthin. Die Lehrerin selbst war während der Verhandlung nicht anwesend und befindet sich gegenwärtig noch auf Kaution auf freiem Fuß. Einer ihrer Anwälte erklärte gegenüber der IGFM, dass Ebeid Abdelnour in Berufung gehen wolle. Die IGFM betonte, dass die Zahl der Anklagen und Prozesse wegen angeblicher Gotteslästerung sprunghaft gestiegen sei. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, gab es unter dem ehemaligen Diktator Mubarak pro Jahr im Schnitt ein bis zwei Blasphemie-Prozesse. Mit der Machtübernahme der Muslimbrüder seien Blasphemie-Vorwürfe von einem Randphänomen zu einem Machtmittel geworden, so die IGFM.

 

Entlastungszeugen nicht zugelassen Die 24-jährige koptische Grundschullehrerin Demiana Ebeid Abdelnour war von drei Schülern einer Grundschule in Luxor beschuldigt worden, in ihrem Unterricht über die Geschichte der Weltreligionen den Islam und den Propheten Mohammed beleidigt zu haben. Die Grundschullehrerin wurde nach Angaben der IGFM vom Unterricht suspendiert und musste sich zunächst vor drei Untersuchungsausschüssen verantworten. Die Eltern der drei Schüler warfen ihr vor, den ehemaligen koptischen Papst Schenouda mit dem Propheten Mohammed verglichen zu haben und jedes Mal, wenn sie den Namen Mohammed erwähnte, ihre Hand auf ihren Magen oder ihren Hals zu legen. Sie wies alle Vorwürfe zurück und wurde von allen Untersuchungsausschüssen freigesprochen. Medhat Klada, der Vorsitzende der European Union of Coptic Organizations for Human Rights (EUCOHR), beklagte gegenüber der IGFM die offenkundige Diskriminierung während des Verfahrens: „Es wurden nur jene Schüler als Zeugen gehört, die gegen Demiana aussagten. Muslimische Schüler, deren Aussage Demiana entlastet hätte, wurden nicht angehört“, so Klada.

 

 

IGFM plädiert für Abschaffung von Blasphemiegesetzen

 

„Der IGFM werden immer wieder Fälle von unrechtmäßigen Blasphemievorwürfen und folgenden Übergriffen gemeldet. Opfer sind besonders häufig Angehörige religiöser Minderheiten, insbesondere Christen“, so IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin. „Da in der Praxis nur eine einzige Religion gegen Blasphemie geschützt wird und vor allem, weil Blasphemiegesetze oft missbraucht werden, sollten sie ganz abgeschafft werden“. {Quelle: Weitere Informationen zur Menschenrechtslage in Ägypten unter: www.igfm.dewww.facebook.com}

 

 

 

Mit Wael Elibraschy gibt der islamische Terrorist Assem Abd Almaged, den erschossenen Präsidenten Anwar Elsaddat und viele Polizisten und Offiziere des ägyptischen Sicherheitsdienstes ermordet zu haben. Er nennt das „Selbstverteidigung“, weil der Staat die Terror-Bewegung Gamaa Islamia verfolgt hatte. Dank sein Knast-Bruder Mursi ist er und jede Menge Terroristen seit über zwei jahren auf freiem Fuß.

 

 

 

2 Responses to “Koptische Lehrerin wegen Blasphemie verurteilt”

  1. Ibrahim Says:

    DEN ISLAMISCHEN FASCHISMUS STOPPEN! JETZT!

    QUELLE: RADIO-VATIKAN.DE

    Home > Politik > Artikel von 2013-06-11 15:36:32

    Ägypten: Abgeordneter warnt Kopten

    Ein Abgeordneter des Oberhauses warnt die koptische Kirche. Sie solle „sich nicht einfallen lassen, ihren jungen Leuten die Teilnahme an Demonstrationen gegen Präsident Mursi zu erlauben“. Das sagte Assem Abdel Magued von der integralistischen Partei Jamaa Islmayia an diesem Dienstag im ägyptischen Fernsehen. Oppositionsbewegungen, vor allem die Jugendbewegung Tamarod (zu deutsch: Rebellen), haben für den 30. Juni zu Straßenprotesten gegen die Regierung aufgerufen. Magued nannte die Betreiber der Demonstrationen „Kommunisten und Atheisten, zusammen mit koptischen Extremisten wie in Maspero“. Damit spielte er auf eine Demonstration vom Oktober 2011 an, bei der zahlreiche koptische Protestierer ums Leben kamen.

    (ansa 11.06.2013 sk)

    Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2013/06/11/%C3%A4gypten:_abgeordneter_warnt_kopten/ted-700514
    des Internetauftritts von Radio Vatikan

  2. Ibrahim Says:

    Quelle: http://www.radio-vatikan.de

    Home > Religion und Dialog > Artikel von 2013-06-17 13:19:33

    Ägypten: Elf Jahre Haft für Salafisten-Prediger wegen Bibelverbrennung

    Wegen Verunglimpfung des Christentums hat ein Gericht in Kairo am Sonntag einen islamistischen Prediger zu insgesamt elf Jahren Haft verurteilt. Fünf Jahre Gefängnisstrafe erhielt der Salafisten-Scheich Ahmed Abdullah laut dem Nachrichten-Portal „Aswat Masriya“ für das Zerreißen einer Bibel, drei Jahre für Verunglimpfung eines religiösen Bekenntnisses und weitere drei Jahre für die Erregung öffentlichen Ärgernisses und Störung der öffentlichen Ordnung. Der auch „Abu Islam“ genannte Ahmed Abdullah, Besitzer von zwei religiösen Privatsendern, muss sich „Aswat Masriya“ zufolge noch wegen anderer Ausfälle gegenüber Christen und Frauen juristisch verantworten. Gegen das aktuelle Urteil ist eine Berufung möglich. Der Prozess wegen der Bibelverbrennung hatte Ende September begonnen.

    (kipa 17.06.2013 mg)

    Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2013/06/17/%C3%A4gypten:_elf_jahre_haft_f%C3%BCr_salafisten-prediger_wegen_bibelverbrennung/ted-702189
    des Internetauftritts von Radio Vatikan


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