kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kommentar: „Franziskaner: Islamischer Fundamentalismus in Syrien nimmt zu“! 12. Juni 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 19:28

Am helllichten Tag und mitten in Aleppo erschossen die islamischen Rebellen einen 10-jährigen Jungen, weil er Mohamed lästerte. Er lehnt ab, einen Kaffe aufzuschreiben, und sagte: „Selbst wenn Mohamed käme, musst du jetzt zahlen“! Drei Schüsse vor seinen Eltern und allen Bezirksbwohnern.

 

 

Neben den anhaltenden Kampfhandlungen zwischen Rebellen und Armee

leide die christliche Bevölkerung

unter dem wachsenden islamistischen Fundamentalismus.

 

Knayeh/Beirut (kath.net/KNA): Die Situation für die Christen in Syrien verschlimmert sich nach Aussagen von Franziskanerpater Hanna Jallouf aus Knayeh täglich. Neben den anhaltenden Kampfhandlungen zwischen Rebellen und Armee leide die christliche Bevölkerung unter dem wachsenden islamistischen Fundamentalismus, sagte der Ordensmann im Interview mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Beirut. Knayeh liegt 50 Kilometer südwestlich von Aleppo. Seit einem halben Jahr wird die Bergregion nahe der türkischen Grenze von bewaffneten Rebellengruppen kontrolliert. Die christlichen Dörfer, in der die von den Franziskanern betreuten Pfarreien liegen, seien seit zwei Monaten durch Straßensperren vom Rest des Landes abgeschnitten und stünden unter ständigem Beschuss der syrischen Armee, die bewaffnete Rebellen in den Dörfern vermute. Wasser- und Stromversorgung sind nach Angaben des Franziskaners seit Monaten zusammengebrochen. Die Armut in der verbliebenen Bevölkerung wachse, da die Rebellengruppen Hilfslieferungen aus der Türkei sowie Vorräte und die Ernte gestohlen hätten. Christen werden nach Aussage des Ordensmannes vermehrt Opfer von Entführungen. Der Einfluss islamistischer Gruppen wachse. So dürften etwa in zwei Dörfern auf Anordnung der Fundamentalisten der Jabhat Al-Nusra, der syrischen Version der Al Kaida, die Kirchenglocken nicht mehr geläutet werden, und zwar mit der Begründung, es seien islamische Dörfer.

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Wir schätzen, dass diesen Angaben unbedingtes Vertrauen verdienen. Und so haben wir uns an folgende Bibelstelle erinnert:

2. Der Bibeltext: Das Zeit-Gedicht des Kohelet (3,1-8)

 

Alles hat seine Zeit, alles Geschehen unter dem Himmel hat seine Stunde: Gebären hat seine Zeit und sterben seine Zeit, pflanzen hat seine Zeit und die Pflanzen ausreißen seine Zeit, töten hat seine Zeit und heilen seine Zeit, abbrechen hat seine Zeit und aufbauen seine Zeit, weinen hat seine Zeit und lachen seine Zeit, klagen hat seine Zeit und tanzen seine Zeit; Steine werfen hat seine Zeit und Steine sammeln seine Zeit, umarmen hat seine Zeit und die Umarmung lösen seine Zeit, suchen hat seine Zeit und verlieren seine Zeit, behalten hat seine Zeit und wegwerfen seine Zeit, zerreißen hat seine Zeit und vernähen seine Zeit, schweigen hat seine Zeit und reden seine Zeit, lieben hat seine Zeit und hassen seine Zeit, Krieg hat seine Zeit und Friede hat seine Zeit. Der Text dieser Bibelstelle ist lediglich eine Feststellung von Fakten des aktiven menschlichen Lebens, an dieser Stelle ohne jegliche moralische Bewertung. Es ist eine reine Aufzählung des Schönen, des Edlen, aber auch des Abgrundtiefen, des Unfassbaren Bösen in Gegenüberstellung. Gegensätzlichkeiten in jedem Vers sind Programm in dieser Bibelstelle. Hier tut der Mensch etwas Gutes oder Böses, etwas Aufbauendes, etwas Zerstörerisches.

 

Welche Zeit ist für Christen in Syrien gekommen?

 

Es ist Zeit für Verfolgungen gegen die verfolgten Christen der verfolgten Kirchen.

Es ist Zeit für Hass gegen Christen.

Es ist Zeit für Leid für Christen.

Es ist Zeit für das Werfen von Steinen gegen Christen.

Es ist Zeit für Flucht.

Es ist Zeit für das Weinen um verletzte und getötete Kindern und Familienangehörigen.

Es ist Zeit für Verlust des Zuhauses, des Lebens, des Geborgenseins.

Es ist Zeit für das Zerreißen jeglicher guten Nachbarschaften zwischen Christen und Muslimen.

Es ist Zeit für die Zerstörung einer jeglichen Familie durch Tod,  Leid und Not.

Es ist Zeit für das Schweigen im Rahmen der ständigen allgegenwärtigen Trauer.

Es ist Zeit für den Verlust von Liebe.

Es ist Zeit für Hunger, Durst und Elend und Verderben.

Es ist Zeit für Hetze gegen Christen.

Es ist Zeit für das Ausreißen jeglichen menschlichen Gefühls

Es ist Zeit für die tödlichen Taten aus koranischem Hass.

Es ist Zeit zum Töten

Es ist Zeit für den Bürgerkrieg.

 

 

Es ist Zeit für die Geburtsstunde von Märtyrern

 

Welche Zeit ist für Christen in Deutschland im Hinblick auf Syrien und andere Länder,

in denen Christen zunehmend ihre Minderheitsrechte verlieren, gekommen?

 

Es ist Zeit für Lethargie.

Es ist Zeit für Wegsehen.

Es ist Zeit für lautes Schweigen.

Es ist Zeit für das Drücken vor der Verantwortung

Es ist Zeit für das so notwendige Stellungbeziehen

Es ist Zeit für Verweigerung des permanenten Gebetes für verfolgte Christen nicht nur für Syrien.

Es ist Zeit für den Blick, der den schützenden Rand des Tellers nicht verlässt.

Es ist Zeit für Wohlfühlchristentum.

Es ist Zeit für falsche Rücksichtnahmen.

Es ist Zeit für ein einfachen Weg der Beliebigkeitstoleranz.

Es ist Zeit für Zeitgeistchristentum

Es ist Zeit für das Nichtsehenwollen.

Es ist Zeit für die Beliebigkeit des Glaubens.

Es ist Zeit für die Indifferenz des Glaubens.

Es ist Zeit für die Kraftlosigkeit des Glaubens.

Es ist Zeit für das bequeme Sattsein.

Es ist Zeit für Passivität.

 

 

Es ist Zeit für Ignoranz,

die so die Verantwortlichkeit  bequem zur Seite schieben lässt.

 

 

Was fehlt den Christen in Syrien und in Ländern, in denen Christen zunehmend ihre Minderheitsrechte verlieren?

 

Es fehlt unsere Solidarität.

 

Es fehlt unsere tätige Nächstenliebe.

Es fehlt unser stetiges Gebet.

Es fehlt das Bewusstsein, auch in Syrien helfen zu können.

Es fehlt bereits an dem Bewusstsein, dass Beten überhaupt hilft.

Es fehlt an Kraft und Ausdauer, Einsatz für verfolgte Christen – egal in welcher Form – zu leisten.

 

Warum ist das so?

 

Weil unser christlicher Glaube an die allerheiligste Dreifaltigkeit so kraftlos,

so senil erschöpft und erlahmt ist und noch nicht einmal Jesus es mehr in uns schafft,

Begeisterung für ihn und dem syrischen Nächsten zu empfinden.

Jesus braucht begeisterte Nachfolger, die auch glaubwürdig sind.

 

Denn:  Jesus hat keine anderen Hände als die Euren!!!

 

Gebrauchen wir sie zum Beten.

Gebrauchen wir sie zum Helfen.

Gebrauchen wir sie zum Heilen.

Gebrauchen wir sie zum Geben.

Gebrauchen wir sie zum Segnen.

 

Gebrauchen wir sie zur Liebe,

wie Jesus uns geliebt hat.

 

 

6 Responses to “Kommentar: „Franziskaner: Islamischer Fundamentalismus in Syrien nimmt zu“!”

  1. Emanuel Says:

    Wunderbarer Kommentar ! Danke – KoG !!!!

  2. Emanuel Says:

    Unsere Solidarität und unsere Wünsche für die betroffenen Menschen in Syrien sollten aber auch und gerade die Aleviten mit einschließen, die von den sunnitischen Mördern als „noch schlimmere Feinde, als die Christen es sind – angesehen werden ….

    Ich bin fest davon überzeugt, das der Herr uns „Syrien“ gerade jetzt geschickt hat .. damit wir lernen und die richtigen Schlüsse aus diesen fürchterlichen Geschehnissen ziehen ….

    • Emanuel Says:

      Diese scheinheiligen Politiker !!! Unterstützen genau diese Salafasten und Terroristen, die in Syrien ihre perversen Gelüste ausleben ….

  3. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG Says:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreung und Behinderten – Fragen rebloggt.

  4. Andreas Says:

    der Papst ist doch argentinier – wo sind die abermillionen stimmen des protestes, der solidarität des katholischen kontinents?? was sagen die katholischen phillippinos, die gemischt-christlichen afrikaner??
    all diese tiefreligiösen länder (zu 90%!) hüllen sich in schweigen, tun so, als ob sie der rest der welt – der nahe osten- nichts anginge?! auch sie und ganz besonders sie stehen in der verantwortung, wenn es um die bedrohung christlicher minderheiten, aber auch israels geht! SIE sind (noch) viel christlicher geprägt als europa oder selbst die usa – da könnte und müsste man eigentlich mehr engament erwarten, soo „dritte welt“ und fernab von allem sind all diese länder längst nicht mehr…


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