kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Nigerianischer Pastor verhaftet, weil er Mädchen vor Zwangsislamisierung rettete 9. Juni 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 19:44

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Moslembruder Morsi zu Metropoliten Pachomius: „Jetzt gab ich dir nach 17 Jahren die Erlaubnis für eine Kirche. Streng dich mal bei der Wasser-Krise in Äthiopien an, damit ihr Wasser findet, wenn man euch die  Kirche niederbrennt„!

 

 

 

Mursi genehmigt erstmals

Neubau einer koptischen Kirche

 

Der ägyptische Präsident Mohammed Mursi hat erstmals seit seinem Amtsantritt den Bau einer koptisch-othodoxen Kirche genehmigt. Dies berichtete der Fidesdienst an diesem Samstag. Eine entsprechendes Dekret sei am Donnerstag im Amtsblatt veröffentlicht worden. Die Kirche soll im Norden des Landes errichtet werden und den Aposteln Petrus und Paul geweiht sein. Ägyptische Quellen bestätigten gegenüber dem Fidesdienst, dass der Antrag für den Bau des Gotteshauses bereits vor 17 Jahren gestellt worden war. Pater Makari Habib, der Sekretär des Koptischen Papstes Tawadros II. begrüßte die Genehmigung.

{Quelle: de.radiovaticana.va}

 

 

 

 

Pastor verhaftet, weil er ein Mädchen vor Zwangsislamisierung rettete

 

In der Region Bauchi im Norden von Nigeria wurde ein Pastor von der Polizei verhaftet, weil er drei Mädchen im Alter von 10 bis 15 Jahren beherbergte, um sie vor Zwangsverheiratung und Zwangsislamisierung zu schützen. Ihm wird vorgeworfen, die Mädchen entführt zu haben, worauf er ins Gefängnis musste.

 

 

Pastor schwieg trotz Prügelattacken

 

Open Doors, eine internationale Hilfsorganisation für verfolgte Christen, berichtet über den Vorfall: {Die Situation der Mädchen wurde schwierig, als ihr Vater zum Islam konvertierte. Seine Frau folgte ihrem Mann, nicht aber die gemeinsamen Töchter. Als sie sich weigerten, gab ihr Vater ihnen eine Woche Bedenkzeit. Aus Angst vor Zwangsislamisierung und Zwangsverheiratung flüchteten sie in das Haus des Pastors. Dort entdeckte sie ein muslimischer Jugendlicher und informierte ihre Familie, woraufhin der Pastor sie an einen sicheren Ort brachte. Dafür kam er ins Gefängnis. Auf Anweisung des Bezirksvorstehers von Bauchi durchsuchten Polizeibeamte das Haus des Geistlichen, fanden aber kein Beweismaterial, um den Vorwurf der Entführung zu belegen. Immer wieder wurde er verhört. Die Polizei wollte den Aufenthaltsort der Mädchen herausfinden, doch der Pastor schwieg beharrlich. „Sie behandelten mich wie einen Verbrecher und prügelten mich“, erzählt er rückblickend}.

 

 

Zwangsislamisierung, um Christentum zu verbannen

 

Gegen Kaution und strenge Auflagen wurde der Pastor letztlich freigelassen. Jeden Tag muss er sich nun bei der Polizei in Bauchi melden. Dank des Pastors sind die Mädchen jedoch weiterhin in Sicherheit vor ihrer Familie und somit vor der Gefahr der Zwangsislamisierung. Laut der Vereinigung Open Doors handelt es sich keineswegs um einen Einzelfall. Im Norden Nigerias komme es in letzter Zeit immer häufiger zu Zwangsislamisierungen und Zwangsverheiratungen. Das Lang liegt in dem von der Organisation veröffentlichten Christenverfolgungsindex auf dem 13.Platz.

 

 

 

 

Staudammprojekt führt zu Spannungen

zwischen Ägypten, Sudan und Äthiopien

 

Kairo (Fidesdienst) – Der geplante Bau eines Staudamms am Blauen Nil führt zu Spannungen zwischen Ägypten, dem Sudan und Äthiopien (vgl. Fidesdienst vom 31/05/2013). Wie aus einem Bericht hervorgeht, den Experten aus den drei Ländern erstellten, würde der in Äthiopien gebaute Staudamm Ägypten rund 12 Milliarden Kubikmeter Wasser pro Jahr entziehen. Ayman Ali, einer der Berater des ägyptischen Präsidenten Mursi, betont: „Ägypten hat das Recht, die eigenen Interessen zu vertreten, wie andere das Recht haben, ihre Interessen zu vertreten“. Deshalb müsse Äthiopien beweisen, dass der Staudamm „Ägypten nicht schädigt, ansonsten werden wir verschiedene Optionen in Erwägung ziehen“. In diesem Zusammenhang schließt er auch die Möglichkeit eines militärischen Angriffs nicht aus.

Die verschiedenen möglichen Reaktionen Ägyptens auf das Staudammprojekt in Äthiopien wurden Im Rahmen einer Tagung hochrangiger ägyptischer Politiker erörtert, an der auch Präsident Mursi teilnahm. Die Gespräche sollten zunächst geheim bleiben, wurden jedoch im Fernsehen übertragen. Die Teilnehmer kritisierten in diesem Zusammenhang nicht nur Äthiopien, sondern auch den Sudan. Die Regierung in Khartum (wo der Blaue und der Weiße Nil zusammenfließen) hatte sich positiv zum geplanten Bau eines Staudamms geäußert. „Unsere Meinung mag den Ägyptern nicht gefallen, doch der Sudan wird von dem Bauprojekt profitieren“, so der sudanesische Minister für Kommunikation, Ahmend Bilal Osman. Unterdessen intensiviert Äthiopien die eigenen militärischen Verbindungen zu Israel mit Blick auf eine mögliche Krise mit der Regierung in Kairo. {Quelle: www.fides.org}

 

 

 

 

 

Am zweiten Jahrestag des Kriegsbeginns

nimmt die sudanesische Luftwaffe

die Nuba-Berge unter Beschuss

 

Khartum (Fidesdienst): Zwei Flugzeuge der sudanesischen Luftwaffe nahmen das Dorf Kauda in den Nubabergen mit insgesamt vier Bomben unter Beschuss. Dies berichtet das Sudan Catholic Radio Network, das auch mitteilt, dass es bei dem Angriff, der am 6. Juni in der Nähe der Start- und Landebahn des örtlichen Flughafens keine Opfer gegeben haben soll. Der Radiosender betont auch, dass der Luftangriff genau einen Tag nach dem zweiten Jahrestag des Konflikts im südsudanesischen Staat Südkordofan verübt wurde. Die Sudanesische Befreiungsarmee Nord (SPLA-N) begann den Konflikt am 5. Juni 2011 nach der Beanstandung der Gouverneurs-Wahlen im Staat, aus denen Ahmend Haroun als Sieger hervorging. Wie Beobachter gegenüber dem Sudan Catholic Radio Network berichten sollen die sudanesischen Kampflugzeuge eine mögliche Feier der SPLA-N anlässlich des zweiten Jahrestages der der Aufstände verhindern wollten. Die zwei Kriegsjahre brachten verheerende Folgen für die Einwohner der Nuba-Berge mit sich, wo Unsicherheit, Hunger und Todesgefahr dazu führten, dass rund 70.000 Menschen Zuflucht in Yida im Südsudan suchten. {Quelle: www.fides.org}

 

 

 

 

 

 

Papst Tawadros II. dementiert Eingreifen

im Hinblick auf äthiopisches Staudammprojekt

 

Kairo (Fidesdienst): Der Patriarch der koptisch-orthodoxen Kirche in Ägypten, Papst Tawadros II., dementierte, dass das Büro des Präsidenten Mohammed Morsi ihn darum gebeten haben soll, Druck auf die äthiopische Regierung auszuwirken, um den Bau des Staudamms  „Große Wiedergeburt“ am Blauen Nil zu blockieren. Papst Tawadros erklärte gegenüber der ägyptischen Tageszeitung „Al-Tahrir“, dass zwischen den orthodoxen Kirchen in Ägypten und Äthiopien zwar enge Beziehungen bestünden, dies jedoch nicht bedeute, dass er selbst die Autorität besitze, auf Beschlüsse der Regierung in Addis Abeba einzuwirken. Die präzisen Ausführungen des orthodoxen Patriarchen sind wohl dadurch begründet, dass Ägypten den Bau des größten Staudamms in ganz Afrika mit einer Länge von 1.800 Metern und einer Höhe von 170 Metern zur Stromgewinnung von rund 6.000 Megawatt mit großer Sorge betrachtet. Äthiopien versichert, dass das Projekt sich nicht auf den Wasserstand des Nils auswirken werde, da der Verlauf des Blauen Nil, eines der beiden Zuflüsse des längsten Flusses der Welt nach Abschluss der Bauarbeiten wieder hergestellt werde. Unterdessen dokumentiert jedoch ein Bericht, von einem Ausschuss mit Experten aus Ägypten, dem Sudan und Äthiopien erstellt wurde, dass der Staudamm Ägypten rund 12 Milliarden Kubikmeter Wasser pro Jahr entziehen wird. {Quelle: www.fides.org}

 

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