kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Zunahme von Blasphemie-Prozessen in Ägypten 5. Juni 2013

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 21:39

Rettet euer Land und vereint euch: Am 30. Juni 2013 wollen die Ägypter die Moslembrüder verjagen 

 

 

Mursi auf dem Weg in den Allahesstaat

 

Luxor/Frankfurt am Main (5. Juni 2013): In Ägypten ist die Zahl der Anklagen und Prozesse wegen angeblicher Gotteslästerung sprunghaft gestiegen. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, gab es unter dem ehemaligen Diktator Mubarak pro Jahr im Schnitt ein bis zwei Blasphemie-Prozesse. Mit der Machtübernahme der Muslimbrüder seien Blasphemie-Vorwürfe von einem Randphänomen zu einem Machtmittel geworden, so die IGFM. Erschreckend sei zudem die wachsende Zahl von Urteilen und deren Härte, so die IGFM weiter. Mindestens sieben Todesurteile wegen Blasphemie seien bekannt geworden. „Mursis Weg in einen islamischen Gottesstaat, und die Gefährlichkeit der Muslimbrüder sind jetzt unübersehbar“, unterstrich IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin. Anlass für die Kritik ist der Blasphemie-Prozess gegen die koptische Grundschullehrerin Demiana Ebeid Abdelnour am gestrigen Dienstag. Die 24-jährige wurde von drei Schülern einer Grundschule in Luxor beschuldigt, in ihrem Unterricht über die Geschichte der Weltreligionen den Islam und den Propheten Mohammed beleidigt zu haben. Die Grundschullehrerin wurde nach Angaben der IGFM vom Unterricht suspendiert und musste sich zunächst vor drei Untersuchungsausschüssen verantworten.

 

Die Eltern der drei Schüler warfen ihr vor, den ehemaligen koptischen Papst Shenouda mit dem Propheten Mohammed verglichen zu haben und jedes Mal, wenn sie den Namen Mohammed erwähnte, ihre Hand auf ihren Magen oder ihren Hals zu legen. Sie wies alle Vorwürfe zurück und wurde von allen Untersuchungsausschüssen freigesprochen. Dennoch läuft das Verfahren gegen die koptische Lehrerin weiter. Der Prozess wurde auf den 11. Juni vertagt. Die IGFM vermutet als Hintergrund die heftigen internationalen Proteste gegen die langjährigen Gefängnisstrafen gegen Mitarbeiter von 17 internationalen Nichtregierungsorganisationen in Kairo. Medhat Klada, Vorsitzender der European Union of Coptic Organizations for Human Rights (EUCOHR), berichtete der IGFM über eindeutige Diskriminierungen bei der Verhandlung: „Es wurden nur jene Schüler als Zeugen gehört, die gegen Demiana aussagten. Muslimische Schüler, deren Aussage Demiana entlastet hätte, wurden nicht angehört“, so Klada. IGFM plädiert für Abschaffung von Blasphemiegesetzen: „Der IGFM werden immer wieder Fälle von unrechtmäßigen Blasphemievorwürfen und folgenden Übergriffen gemeldet. Opfer sind vor allem religiöse Minderheiten, insbesondere Christen“, so IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin. „Da in der Praxis nur eine einzige Religion gegen Blasphemie geschützt wird und vor allem, weil Blasphemiegesetze oft missbraucht werden, sollten sie ganz abgeschafft werden“.

 

 

 

 

Der moderne Bettler

 

 

 

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Moslembruder-Premier Hischam kandil bespricht den Hunger der Ägypter

 

 

 

 

Mursi ohne Maske

Schlag gegen Ägyptens Zivilgesellschaft

 Ohrfeige für Merkel

 

Frankfurt am Main (4. Juni 2013): Die schockierend harten Urteile gegen 43 Mitarbeiter von 17 Nichtregierungsorganisationen sind nach Einschätzung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in erster Linie ein Signal an die ägyptische Demokratiebewegung. „Wenn selbst Amerikaner und Deutsche völlig willkürlich zu Haftstrafen zwischen einem und fünf Jahren verurteilt werden, dann ist klar, dass das Regime der Muslimbrüder jede Zurückhaltung aufgegeben hat, um Andersdenkende mundtot zu machen“, erklärte IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin. Mitarbeiter von betroffenen NGOs berichteten der IGFM, dass sie weder eine Vorladung des Gerichtes noch schriftliche Urteile erhalten hätten. „Die Behörden haben noch nicht einmal versucht, einen Schein von Rechtsstaatlichkeit zu waren“, so die IGFM weiter. Hier sei Präsident Mursi auch für Deutschland ohne Maske sichtbar.

 

 

„Einschüchterung wichtiger als drohender Staatsbankrott“

 

Die Urteile sind nach Ansicht der IGFM auch ein Ohrfeige für Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie selbst ist Vorstandsmitglied der jetzt in Ägypten geschlossenen Konrad-Adenauer-Stiftung. Die Kanzlerin hatte sich beim Staatsbesuch Mursis Ende Januar um ein konstruktives Verhältnis zur neuen ägyptischen Regierung bemüht. Die offene Brüskierung der USA, Deutschlands und anderer europäischer Regierungen durch die Regierung Mursi zeige, dass die Einschüchterung der ägyptischen Zivilgesellschaft für die Muslimbrüder wichtiger sei als mit Hilfe westlicher Gelder den drohenden Staatsbankrott Ägyptens abzuwehren. {Weitere Informationen zur Menschenrechtslage in Ägypten unter: www.igfm.de –  www.facebook.com}

 

3 Responses to “Zunahme von Blasphemie-Prozessen in Ägypten”

  1. Andreas Says:

    und wer saß als einer der ersten auf mursis schoss und ließ sich bezirzen? – w..w., im auftrag der bundesregierung…

  2. Ibrahim Says:

    UND WO IST EUROPA? WO IST DIE UNO? WO DER MENSCHENRECHTSGERICHTSHOF?

    WO IST DIE WELT! ANTWORTET! WO SEIT IHR? ANTWORTET! BETET! SAGT ES ALLEN! CHRISTEN

    IN ÄGYPTEN WERDEN VERFOLGT! HELFT IHNEN!

  3. Ibrahim Says:

    DEN ISLAMISCHEN FASCHISMUS STOPPEN! JETZT! ICH HOFFE DAS SEHEN UND LESEN DIE MENSCHEN

    JETZT! WERDE AKTIV! JETZT! DANKE!

    QUELLE: RADIO-VATIKAN.DE

    Home > Politik > Artikel von 2013-06-11 15:36:32

    Ägypten: Abgeordneter warnt Kopten

    Ein Abgeordneter des Oberhauses warnt die koptische Kirche. Sie solle „sich nicht einfallen lassen, ihren jungen Leuten die Teilnahme an Demonstrationen gegen Präsident Mursi zu erlauben“. Das sagte Assem Abdel Magued von der integralistischen Partei Jamaa Islmayia an diesem Dienstag im ägyptischen Fernsehen. Oppositionsbewegungen, vor allem die Jugendbewegung Tamarod (zu deutsch: Rebellen), haben für den 30. Juni zu Straßenprotesten gegen die Regierung aufgerufen. Magued nannte die Betreiber der Demonstrationen „Kommunisten und Atheisten, zusammen mit koptischen Extremisten wie in Maspero“. Damit spielte er auf eine Demonstration vom Oktober 2011 an, bei der zahlreiche koptische Protestierer ums Leben kamen.

    (ansa 11.06.2013 sk)

    Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2013/06/11/%C3%A4gypten:_abgeordneter_warnt_kopten/ted-700514
    des Internetauftritts von Radio Vatikan


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