kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Islam-Dialog und Propaganda-Show 1. Juni 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 19:35

Selbstbetrug von Christen und säkularen Liberalen

Die „Lange Nacht der Kirchen am vergangenen Freitag war auch heuer wieder ein starkes und sympathisches Lebenszeichen der Christlichen Gemeinschaft. Dieser Erfolg wurde allerdings auch durch einzelne, jedoch systemrelevante Fehlleistungen getrübt. Von der Donaucitykirche wurde ich in meiner Eigenschaft als kritischer Analytiker des Islam zu einem „Dialog der Religionen und Kulturen“ eingeladen, kurz vor der Veranstaltung jedoch wieder „ausgeladen“. Zuerst unter fadenscheinigen Vorwänden; doch dann mußte die Organisatorin der Diskussion zugeben, dass sie unter dem Druck des Islam-Vertreters und des Vertreters der Evangelischen Gemeinde HB, sowie nach „innerkirchlicher Entscheidung“, so handeln müsse, um die Veranstaltung nicht zu gefährden. Die beiden wollten nicht mit einem prononcierten Skeptiker am Podium sitzen, der die Harmonie der rituellen gegenseitige Bekundung der uneingeschränkten Wertschätzung stören könnte. Tatsächlich geriet die Abwicklung der Veranstaltung zur Farce. Nach höflichen Einleitungsworten schwiegen der für mich eingesprungene Bischof und der evangelische Superintendent weitgehend und überließen das Feld dem Islam-Vertreter für ausladende Monologe. Dieser nutzte die Situation erwartungsgemäß und erklärte seinen andächtigen Zuhörern, dass grausame Praktiken der Scharia nur Ausdruck örtlicher Traditionen sei, dass Gewalt im Islam keinen Platz hätte, dass die Frauen gleichberechtigt und wertgeschätzt seien und dass alle Probleme, die wir dem Islam zuordnen würden, mit diesem nichts zu tun hätten, weil sie nur von schlechten Menschen hervorgerufen werden würden, die zu Unrecht „im Namen Allahs“ handeln und die Religion des Islam nur mißbrauchen.

 

Nun steht es natürlich grundsätzlich jedem frei, sich zu einem freundlichen Gespräch jeden einzuladen, der ihm zu Gesicht steht. Dies gilt allerdings nur für jemanden, der im privaten Bereich und im eigenen Namen handelt. Die Katholische Kirche hingegen hat die unveräußerliche Verpflichtung zum Versuch einer Wahrheitsfindung. Und die, so hat uns Popper gelehrt, findet im gesellschaftlichen Bereich nur in der Auseinandersetzung von These und Falsifikation statt. Ein Gespräch, das ausschließlich das (vermeintlich) Gemeinsame behauptet, ist wertlos, und im Übrigen auch Ausdruck wechselseitiger Respektlosigkeit. Nur die Bemühung, das Trennende, Unterscheidende, allenfalls Konfliktträchtige herauszuarbeiten, verdient den Namen Dialog“. Der sogenannte „interreligiöse Dialog“ hat sich weltweit und insgesamt bisher als große Lebenslüge der westlichen Kultur erwiesen. Während uns die Vertreter des Islam wortreich (und unwidersprochen) erklären, dass ihre Religion grundsätzlich friedfertig und koexistenzbereit sei, wir dem Islam wichtige Teile unserer Zivilisation verdanken und im übrigen alledenselben Gott anbeten würden, massieren sich die Probleme in islamisch geprägten Parallelgesellschaften Europas und kocht es zunehmend in den islamischen Kernländernvon Ägypten über Syrien bis Mali und Somalia.

 

Die Ereignisse der allerletzten Tage geben Anlaß zu berechtigter Sorge.

Natürlich nicht für die zuständigen Politiker und Behörden. Denn für diese sind die brennenden Stadtteile und Straßenschlachten in Stockholm nur ein Zeichen der Verzweiflung „sozial benachteiligter Jugendlicher“, denen geholfen werden müssen.

Ebenso sei der Mord an einem jungen Soldaten in London „zutiefst unislamisch“, ja sogar „eine Beleidigung des Islam“. Ganz genau so wie Anser Dine in Mali und Boko Haram in Nigeria nur Sekten seien, die die Religion für ihre Machtansprüche mißbrauchen würden.

 

Niemand wird behaupten, dass obszöne Gewaltausbrüche und Anschläge von mehr als einem winzigen Bruchteil der Muslime gewünscht werden würden. Und niemand sollte daher das Entsetzen, die Trauer und die Anteilnahme in Frage stellen, die zahllose Muslime aus solchen Anlässen regelmäßig empfinden. Es ist daher auch unzulässig, den Imamen und sonstigen Vertretern der islamischen Gemeinschaften, die sich aus Anlaß schrecklicher Gräueltaten mit den Betroffenen solidarisieren und die Taten verurteilen, zu unterstellen, dass sie dies nur mit dem Motiv der Taqkia, der Propagandataktik, tun würden. Aber ebenso unwahr ist es, angesichts von Gewalttaten, die unter Allahu Akbar-Rufen und Absingen einschlägiger Koranverse begangen werden, angesichts brutaler Züchtigungen von Frauen, angesichts nachgewiesener Demokratiedefizite im Denken muslimischer Migranten und angesichts des Aufrufes (etwa von britischen Imamen), den Sozialstaat zu nutzen, um die Scharia durchzusetzen, zu behaupten, dies alles hätte „mit dem Islam überhaupt nichts zu tun“. Die Frage ist in der Tat, warum beides gleichermaßen richtig ist: dass die überwiegende Zahl der Muslime anständige Menschen sind, die an gedeihlichem Familienleben und freundschaftlicher Koexistenz mit Christen und säkularen Bürgern interessiert sind; und dass im Islam Vorgänge und Zustände grundgelegt sind, die wir aus gutem Grund zu fürchten haben und berechtigterweise ablehnen. Dieses scheinbare Paradoxon wird eine der Überlebensfragen unserer Kultur und Gesellschaft in den nächsten Jahren darstellen. Wir müssen es mit den Mitteln wissenschaftlicher Akribie und diskursiver Redlichkeit bearbeiten, nicht mit Feigheit und Dialüg. Sonst landen wir alsbald in einer „Langen Nacht der Nächte“ – in einer großen Finsternis.

 

Von Mag. Christian Zeitz 

Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Angewandte Politische Ökonomie und Islam-Sprecher des Wiener Akademikerbundes

 

4 Responses to “Islam-Dialog und Propaganda-Show”

  1. Bernhardine Says:

    ES FUNKTIONIERT KEIN EINZIGER LINK IM ARTIKEL…

  2. lesopeso Says:

    Im Koran steht in einer Sure nämlich, dass alles was den Menschen geschieht nur von Allah bestimmt ist und diesen Menschen nichts dagegen tun kann (ist sein Schicksal). Falls ihm der Teufel in Besitz ergreift, dann ist das auch Allahs Bestimmung. Das heißt, dass Allah selbst ein Teufel ist
    , der den Menschen mit Absicht mit ’nem Teufel verseht.

    Im Gegensatz zu Jahwe, den Gotten von Christen und Juden, der eben in Feindschaft mit dem Teufel steht.

  3. Peter zu Stolberg Says:

    Danke für den kritischen Kommentar von Christian Zeitz über den „Selbstbetrug von Christen und säkularen Liberalen“ am Beispiel einer sog. Podiumsdiskussion in der katholischen Donaucitykirche.

    Mit traurigem Gefühl des Bedauerns und der Enttäuschung stelle ich die Umfunktionierung der, von der katholischen Kirche ausgehenden, populistischen Katechese-Veranstaltung der „Langen Nacht der Kirchen“, zu politisch korrekten (?) Events, die theologisch verwirren und in der Religionspraxis nichts bewirken, fest. Aber bei denen sich u.a. katholische Hilfsbischöfe und evangelische Oberlehrer dennoch mit Imamen und sonstigen „offiziellen“ Mohamedanern freundlich zusammensetzen, auch wenn sie die, in halbwegs gebildeten Kreisen allseits bekannten Halb- und Unwahrheiten, sowie dem freiheitlichen Rechtsstaat widersprechenden Maximen (Sharia, etc), genau kennen. All dies unter dem Titel „Interreligiöser Dialog“.

    Die Kirchenlehren der Erlösung durch Jesus Christus, der ins Herz geschriebenen Suche nach dem Guten, Schönen und Wahren (als charakterliches, wie gesellschaftliches Lebenselixir), der Frohen Botschaft, aus welcher unsere Europäische Kultur, sowie die sozialpolitisch beste und weltweit erfolgreichste Zivilisation hervorgegangen ist, unser Bild vom „lieben(den) Gott“ – all das scheint völlig verschütt zu gehen. Das gespielte Lächeln von Kirchenvertretern, als Instrument schlechter, aber schön-geredeter weltlicher, politischer Ziele, wird von vielen bemerkt, stößt unangenehm auf, zerstört den christlichen Glauben und leert die Kirchen.

    Schauen christliche Kirchenvertreter bei so viel Unehrlichkeit gezielt weg, um als sozialpolitische NGOs und in der Bedeutungslosigkeit von temporären „Moden“ irgendwie beliebt zu bleiben? Wird hier mit Beliebtheit bei den anti-christlichen, anti-kirchlichen, anti-päpstlichen Medien gepokert? Oder sind wir Christen etwa wirklich Ungläubige? Überschreiben die Christen die Missionspflicht den Mohamendanern, bei denen sie meist mit einer handfesten Bedrohung verbunden ist? Abgesehen von seinem Zitat Palaiologos´ bei der Regensburger Rede (2006), was hat Papst Benedikt XVI. gemeint, als er die deutschen Bischöfe (und die aus Österreich?) aufrief, sich auf die Spiritualität, auf das Wesentliche im Glauben zu besinnen, sich zu entweltlichen (Betonung auf „ent“)?

    Aber nein: die Wiener Erzdiözesanen und ihre ökumenischen Kollegen helvetischen Bekenntnisses mobben mit „Tarafa“ einen zur Podiumsdiskussion über „Dialog der Religionen und Kulturen“ eingeladenen und vor allem wissenschaftlich ausgewiesenen Experten der religionsphilosophischen Komparative zwischen Christentum und Islam, unbarmherzig hinaus. Wer hat Angst, sich seinen sauberen, nachdenklich stimmenden Argumenten zu stellen? Was geht hier vor? Stehen wir nach zwei Jahrtausenden eines mehr oder weniger blühenden Christentums, am Anfang einer zivilisatorisch-kulturellen „Langen Nacht ohne Kirchen“?

  4. Klotho Says:

    Es scheint das bei den sogenannten interreligiösen Dialog nur die Islamisten erschienen sind und Buddhisten und Hinduisten dem ferngeblieben sind. Nun mit diesen Religionen gibt es keine Probleme, aber mit dem Islam gibt es gewaltige Probleme, der ganze Islam ist ein gewaltiges unersättliches schwarzes Loch indem alle gutwilligen Bemühungen anderer Religionen verschluckt und absorbiert werden. Der Islam ist ein gewaltiges schwarzes Loch von Leere und Lieblosigkeit, ein gewaltiger schwarzer Drache der alles Schöne und Liebe verschluckt. Jeder Versuch in das schwarze etwas zu investieren wird gleich in diese gähnende Leere verschwinden. Die Islamisten fordern immer nur aber geben nichts, sie sind die Massenpsychose der schwer psychisch kranken, von bösen Dämonen verfolgten Mohammed. Sie können nur seine seelische Krankheit in die Welt heraustragen und verlangen im Grunde genommen nach Heilung ihrer schwer verletzten und leidenden Seele.
    Daher brauchen die Christen sich nicht die Mühe machen den Islam auf irgendeine Art und Weise zu erhalten, sie sollten die Krankheit erkennen, die Krankheit ist der Islam mitsamt seinen falschen Propheten Mohammed. Er ist der vorausgesagte falsche Prophet, der Lügenprophet, der Prophet des Tieres. Solange die Christen dies nicht begreifen, solange können sie die Krankheit islam nicht heilen. Die Christen begreifen es immer noch nicht mit was sie es zu tun haben und es ist doch so sonnenklar, sie brauchen nur die Helige Schrift zu Rate ziehen und dann kommt die Apokalypse, der Schleier fällt.
    Ja der Islam ist das personifizierte Böse, die Finsternis und das ist die Strafe die sie dafür erhalten, das sie einem falschen Propheten nachlaufen und Jesus Christus nicht anerkennen.
    Denn der Islam ist aus einer häretischen orthodox-christlichen Sekte entstanden, mit einem starken arainischen Einfluss. Und blind die orientalischen Christen, das sie diese Bestie zugelassen haben, die Bestie Islam die mitten unter ihnen entstand.
    Denn Jesus Christus nannte den islam als eine nichtsnutzige Irrlehre, die aus einem innerchristlichen Streit entstand und sie werden ein Ärgernis des Todes sein ( denn sie werden lehren und Christen aus Seiner Lehre fortführen) und sie werden mit allen die sie als Vorwand ( dies geschieht gerade jetzt, die Heuchelei und Lügen der Medien) nehmen ewiglich gestraft werden.
    Wortlaut der Prophezeihung des Jesus Christus aus dem Petrus Evangelium:

    Es wird einen andere Lehre und Streit kommen, ( damit ist eindeutig der islam gemeint) und indem sie ihre eigene Ehre wollen und eine nichtsnutzige Lehre hervorbringen, wird dabei eine Ärgernis des Todes eintreten ( das Gebot des Tötens und Mordens im islam), und sie werden lehren und selbst die, welche an mich glauben werden, von meinen Gebot (!) abwenden und sie aus dem eweigen Leben herausbringen. Wehe aber denen, die dies meine Wort und mein Gebot (!) zum Vorwand benutzen (Taqqiya) und auch denen, die auf sie hören, und denen, die sich entfernen vom Leben der Lehre ( von Jesus Christus), denen, die sich entfernen vom Gebot des Lebens (!), sie werden mit ihnen ewiglich gestraft werden.


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