kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kommentar: Laschet will mehr Zuzug qualifizierter Fachkräfte 27. Mai 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 20:10

Nach Ansicht von CDU-Vize Armin Laschet muss Deutschland bei der Einwanderungspolitik die „kollektive Körpersprache ändern„: Nur so könne man mehr qualifizierte Arbeitskräfte locken.

 

Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Armin Laschet verlangt deutliche Änderungen in der Einwanderungspolitik. „Wir brauchen mehr Zuwanderung von qualifizierten Arbeitskräften“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“. Dabei gehe es ihm vor allem um Menschen aus Nicht-EU-Staaten. Deutschland dürfe nicht mehr signalisieren, dass man eigentlich keine Zuwanderer wolle. Die Bundesrepublik müsse deshalb ihre „kollektive Körpersprache ändern“. Der CDU-Vize sagte, er könne sich vorstellen, dass die Forderung auch ins Wahlprogramm der Union für die Bundestagswahl einfließt. Er glaube nicht, dass sie strittig sei.

 

 

 

Hin zu konkreten Ergebnissen

 

Die Bundesregierung veranstaltet an diesem Dienstag ihren zweiten Demografiegipfel. Beim ersten Treffen 2012 waren lediglich Arbeitsgruppen eingesetzt worden. Laschet sagte der „Süddeutschen Zeitung“, es sei zwar gut und richtig, dass es den Demografiegipfel gebe. Aber jetzt müsse man endlich von der Symbolik solcher Gipfel hin zu konkreten Ergebnissen kommen. Dazu gehöre ein fest institutionalisierter Dialog, etwa eine Konferenz aller für Demografie zuständigen Minister von Bund und Ländern. Zudem sollte der Gipfel nicht nur soziale und rentenpolitische Fragen erörtern, sondern sich auch mit der volkswirtschaftlichen Dimension etwa beim Fachkräftemangel beschäftigen.

{Quelle: www.welt.de}

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fachkräfte wandern ins Ausland ab

Auf und davon

 

In Deutschland fehlen 400.000 Fachkräfte, klagt die Industrie. Sie sind – wie viele junge Deutsche – im Ausland, wo mehr Einkommen und bessere Aussichten für die Karriere locken. Das wird für die deutsche Wirtschaft zum Problem. Sie sind in der Mehrzahl jung und männlich, bestens ausgebildet, häufig verheiratet, meist noch kinderlos – und sie fühlen sich im Ausland wohler als daheim. So sieht das Profil des typischen deutschen Auswanderers aus; zumindest geht es so aus einer Studie hervor, die das Forschungsinstitut Prognos am Dienstag in Berlin vorgestellt hat. Spitzenkräfte gehen: Die Veröffentlichung der Untersuchung über das „Auswanderungsland Deutschland“ fällt in eine Zeit, in der immer öfter vom Fachkräftemangel und dem sogenannten Brain Drain die Rede ist, also dem Phänomen, dass hochqualifizierte Arbeitnehmer das Land verlassen. Ebenfalls am Dienstag schlug das Institut der deutschen Wirtschaft Alarm: 2007 hätten fast 70.000 Ingenieursstellen nicht besetzt werden können, 44 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Firmen suchten „händeringend nach klugen Köpfen“. Auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) warnt. „Schon jetzt fehlen in Deutschland mehr als 400.000 Fachkräfte“, sagt Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. „Wir müssen daher alles tun, damit das Problem nicht verstärkt wird“.
 
 
 

Laut Walther Otremba, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, gibt es hierzulande einen „Netto-Wanderungsverlust“. Die Auswanderer seien häufig die Spitzenleute, die „Crème de la Crème unserer Eliten“, meint Otremba. Prognos hat nun im Auftrag des Ministeriums bei dieser Elite nachgefragt, warum sie das Land verlässt. An der Studie nahmen gut 1400 Fach- und Führungskräfte teil, die bereits im Ausland leben. Die Befragten waren zu 84 Prozent Akademiker, und etwa 21 Prozent kommen aus einer Berufsgruppe, die neuerdings unter dem Kunstwort MINT zusammengefasst wird, das für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik steht. Diese Berufe sind derzeit vom Fachkräftemangel besonders betroffen. Für die Befragten waren laut Prognos vor allem die besseren Aufstiegs- und Verdienstchancen der Grund, ins Ausland zu gehen. 68 Prozent nannten dieses Motiv für ihren Schritt. Eine höhere Lebensqualität gaben knapp 39 Prozent an. Der Großteil der Auswanderer bemängelte die schlechten Karrierechancen in Deutschland und zu niedrige Einkommen. Ein Drittel der Befragten nannte zudem zu hohe Steuern und Abgaben als Grund für die Abkehr von der Heimat.
 
 
 
 
 
 

… und bereuen es nicht

 

Ihren Entschluss, ins Ausland zu gehen, beurteilen die Auswanderer Prognos zufolge auch im Nachhinein durchweg als positiv. 96 Prozent der Befragten seien mit ihrer Entscheidung zufrieden. Ihre eigenen Erwartungen bezüglich des beruflichen Erfolges, der Wohnsituation und anderer Lebensumstände hätten sich erfüllt. Insbesondere Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen von mehr als 3800 Euro verspürten außerdem eine deutliche steuerliche Entlastung durch die Auswanderung. Vor allem an diesem Punkt ließe sich aus Sicht des Wirtschaftsministeriums von Michael Glos (CSU) zügig ansetzen, um der Abwanderung Einhalt zu gebieten. Vorschläge zur Senkung von Steuern und Abgaben lägen bereits vor, erinnerte Staatssekretär Otremba. Vor allem die „kalte Progression“ gehöre zügig korrigiert. Dies bezeichnet den Effekt, dass bei Gehaltserhöhungen die Steuerlast auch dann steigt, wenn das Lohnplus bloß die Inflation ausgleicht und die Bürger daher gar nicht reicher geworden sind.

 

Otremba zufolge sollten dem öffentlichen Dienst und den Hochschulen außerdem mehr Freiheit bei den Gehältern zugestanden werden. Einrichtungen des öffentlichen Dienstes könnten sich oft keine Spezialisten leisten, etwa IT-Fachleute, weil sie diese schlicht nicht bezahlen könnten, sagte Otremba. Auch viele Hochschulen könnten beim Wettbewerb um die klügsten Köpfe häufig nicht mithalten, da sie an feste Vergütungssysteme gebunden seien. In diesem Punkt ist die Privatwirtschaft flexibler – und hat offensichtlich bereits reagiert. Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft verdiente ein Ingenieur 1996 – damals war von Fachkräftemangel noch keine Rede – etwa 3,6 Prozent mehr als Akademiker in anderen Berufen. 2006 waren es bereits 26 Prozent mehr. Sollte sich diese Entwicklung unter den Ausgewanderten herumsprechen, würde dies vielleicht zur Steigerung einer anderen Zahl beitragen: Laut Prognos-Studie ist nämlich für 53 Prozent der Auswanderer die Rückkehr nach Deutschland durchaus eine Option. {Quelle: www.sueddeutsche.de –  Von Nina Bovensiepen}

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Vergleichen Sie bitte den Inhalt dieser beiden Artikel und Sie kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus!

 

Laschet: Wir brauchen qualifizierte Einwanderer. Die Süddeutsche konstatiert noch 2010, dass Spitzenfachkräfte in großer Zahl aus Deutschland abwandern, womit bewiesen zu sein scheint, dass unsere Politiker hier in Deutschland wohl alles andere als gut informiert sind. Aufgabe der Politik sollte es sein, dass sie die Rahmenbedingungen schaffen, dass  die die hier bestens  ausgebildeten Fachkräfte mit vernünftig bezahlten Jobangeboten im eigenen Land halten. Glauben diese Politschwächlinge wirklich, dass sich qualifizierte Menschen aus dem Ausland, in dem vielfach Englisch gesprochen wird, sich gerade hier in Deutschland verdingen und diese Sprache zusätzlich lernen wollen, wenn sie in den englischsprachigen USA, in Großbritannien, in Kanada, Australien oder Neusseland einwandern können? Glauben diese Politfantasten wirklich, dass sie hier ausländische Fachkräfte ansiedeln können, wenn diese Fachkräfte auch nur einen Blick auf ihre monatliche Lohnabrechnung werfen, wo 50 % Ausgaben vorgesehen sind, während diese in anderen Ländern wesentlich niedriger sind?

 

 

Im Gegenteil: Deutschland verliert doppelt

 

a) Diese Spitzenkräfte – selbstverständlich auch ausländische, z. B. türkische –  wurden hier an Schulen und Universitäten ausgebildet und haben hier auf recht hohem Ausbildungsniveau ihre Ausbildung oder ihr Studium absolviert. Diese Ausbildung wurde somit vom deutschen und von  hier in Deutschland lebenden ausländischen Steuerzahler finanziert.

b) Wenn diese Spitzenkräfte sich nun ins Ausland absetzen, so braucht das Ausland diese Ausbildungen nicht zu bezahlen, profitiert somit von den deutschen Ausbildungsleistungen und erhöht durch diese Auswanderer das eigene Wirtschaftswachstum und  profitierte von dem aus Deutschland ins Ausland exportierte Knowhow dieser Menschen.

 

Wie sieht es denn einfach mal aus, wenn unsere Politik endlich einmal beginnt, sich den Realitäten zu stellen. Die Einwanderungsgesetze entsprechen schon seit Jahrzehnten nicht mehr den wirtschaftlichen Interessen unseres Landes. Einwanderung geschieht hier in erster Linie durch Familiennachzug von leider nicht qualifizierten Menschen. Diese Menschen, soweit sie unsere Gesellschaft akzeptieren, sind auch integrationswillig und gut ausbildbar und sind hier herzlich willkommen. Es kommen jedoch leider zu viele Menschen, die unsere Gesellschaft und die Menschen, die hier leben, aus Kultur- und Religionsgründen ablehnen und die es sich dann aber in der hier noch bestehenden sozialen Hängematte bequem machen. Wir können ihnen das nicht verübeln, weil politische Gesetzgebungen ihnen das gestatten. Aber dieser Zustand kann  und muss geändert werden:

 

Wer nicht gewillt ist (damit sind nicht Diejenigen gemeint, die sich bemühen, es aber nicht schaffen) sich an die Bildungsregelungen zu halten und durch Faulheit in Schule und Beruf auffallen, sollte dieses Land verlassen müssen. Wer diese Gesellschaft und ihre Lebensweise ablehnt, sollte hier nicht eingebürgert werden. Wer schwer-kriminelle Straftaten begeht, sollte umgehend ausgewiesen werden. Als Letztes sollten Einwanderungskriterien eingeführt werden, wie die USA und Kanada sie für ihr jeweiliges Land vorgeben. Wir denken, dass dies der richtige Weg ist. Integration kann nur dann und da gelingen, wenn der Einwanderer sich auch nur im Ansatz befleißigt, sich im Aufnahmeland integrieren zu wollen. Wer dies aus kulturellen oder religiösen Gründen ablehnt, den sollte auch die Aufnahmegesellschaft ablehnen. Und das ist kein rechtes Gedankengut, sondern staatlicher Selbsterhaltungstrieb und Problemminimierung. Niemand sollte gezwungen werden, in einem Land zu leben, dessen Regeln und dessen Lebensweise vom Einwanderer abgelehnt werden und er nur deshalb hier zu bleiben gedenkt, sich monatlich das Geld aus der Staatskasse, welches von den Trotteln erwirtschaftet wurde, die hier emsig als Bürger arbeitet, sei er Deutscher oder „Ausländer“, seine Steuern zahlt.

 

Das Prinzip der Reziprozität (wie Du mir so ich Dir) sollte wieder einmal stärker in den gesellschaftlichen Konsens eingeführt werden. Geben und Nehmen, Leben und Leben lassen sind die Prinzipien, die das Zusammenleben leichter machen. Wenn sowohl die Aufnahmegesellschaft als auch der Einwanderer gibt, kann auch genommen werden. Und für Herrn Laschet und seine Politkollegen aus der Einheitspartei CDUSPDFDPGRÜMLINKS gilt: Die Bürger lassen sich nicht mehr für dumm verkaufen. Das Internet bietet viele Möglichkeiten, sich entsprechend zu informieren. Halten Sie die auswanderungswilligen Fachkräfte hier im Land und dann wird dieses Problem des Fachkräftemangels zumindest leichter in den Griff zu bekommen sein.

 

3 Responses to “Kommentar: Laschet will mehr Zuzug qualifizierter Fachkräfte”

  1. Emanuel Says:

    http://julius-hensel.com/2013/05/holla-die-zahnfee/

    Hey Leute, das müsst ihr euch ansehen … !!!

  2. Erich Foltyn Says:

    aber bitte, wen schert das, ob es mit Deutschland bergab geht ? Die haben ja viel zuviel, das merkt man an den Verhaltensweisen. Ein Land, wo sie die Kirche abschaffen, den Islam mit Homoehe einführen usw. denen geht es viel zu gut.

  3. Bernhardine Says:

    OT

    Klüngel, Filz, Vetternwirtschaft beim deutschen Verfassungsgericht:

    „“27.05.2013

    Rundfunkabgabe: Verfassungsrichter winkt Gesetz seines Bruders durch
    Gerhard Wisnewski

    Es ist wie mit dem Hasen und dem Igel: Kaum rennt der Bürger mit hängender Zunge zu einem Gericht, um sein Recht zu bekommen, sitzt da schon wieder der Igel und schmettert die Klage ab. Oder zumindest der Bruder des Igels. So geschehen im Fall einer Klage gegen den neuen »Rundfunkbeitrag« vor dem Bundesverfassungsgericht. Mit am Richtertisch saß Verfassungsrichter Ferdinand Kirchhof, Bruder von Paul Kirchhof, dem Vater der neuen Rundfunksteuer. Vetternwirtschaft beim Verfassungsgericht?…““
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/rundfunkabgabe-verfassungsrichter-winkt-gesetz-seines-bruders-durch.html


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