kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Bat Ye’or: Europa und das kommende Kalifat 27. Mai 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 19:06

Der Islam und die Radikalisierung der Demokratie

 

 

Ist die Welt, in der wir leben, noch demokratisch?

Bewegen wir uns auf dem besten Weg zu einer diktatorisch regierenden EU?

Oder sind wir dort schon angekommen?

 

In der Verteidigung der eigenen Nation, Kultur und Religion werden Europäer und Europäerinnen zunehmend bestraft oder diskriminiert, im politisch rechten Eck abgestellt und damit mundtot gemacht. Die Bekräftigung der Multikulturalität und Toleranz, die Ablehnung von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus und die Stigmatisierung der Islamkritiker als Islamophobe sind zu Pfeilern des korrekten politischen Verhaltens innerhalb der EU geworden. Die Medien wachen über das rechte Verhalten der europäischen Bürger und Bürgerinnen und richten darüber, ob sie in unzeitgemäßer Verteidigung christlicher Werte und kultureller Traditionen das tolerierte Maß nicht überschreiten, den muslimischen Mitbürgern und deren ständigen Forderungen genügend Verständnis entgegen bringen, während in islamischen Ländern die Christenverfolgungen ihre Blüten treiben. Die mutige Arbeit der unter dem Pseudonym Bat Ye’or schreibenden und in der Schweiz lebenden jüdischen Intellektuellen warnt vor dem Untergang Europas als einem auf jüdisch-christlichen Wurzeln gewachsenen Kontinent und spricht die Hoffnung auf sich reformierende nationale Identitäten aus. Die profunden Sachkenntnisse des Übersetzers Hans-Peter Raddatz, der sich selbst schon seit langem als kritischer Kenner mit einer Fülle von Artikeln und Büchern über das problematische Verhältnis zwischen Islam und dem Westen auszeichnet, zeigen sich in der ausführlichen Einleitung zu dieser Schrift.

 

 

 

 

 

 

 

Die zentrale These des vorliegenden Buches lautet:

Die europäischen jüdisch-christlichen Wurzeln werden von einer rechts-linken Ideologie der Europäischen Union zu unterlaufen versucht, indem eine Politelite über die Köpfe der europäischen Bevölkerung hinweg Bündnisse mit der arabischen Welt schließt, in denen Europa als Verlierer aussteigt. Es entsteht ein Eurabien, in der eine Zivilisation des Dhimmitums gepflegt wird, d.h. eine Politik der Unterwerfung von Nichtmuslimen gegenüber dem Recht der Scharia und einer damit einhergehenden Zermürbung und Entmutigung der nichtmuslimischen Bevölkerung. Der Dhimmi (vor allem Juden und Christen) bekommt nach Aufgabe seiner Souveränität das Recht auf islamischen Schutz, für ihn ein demütigender Akt, weil dieser einhergeht mit der „Schuld, sich der als unübersteigbar betrachteten Botschaft des Islam zu unterwerfen“, so der Übersetzer in einer Anmerkung. Das Dhimmitum habe in der Geschichte des Islam deformierte Bevölkerungen hervorgebracht, verunsicherte Minderheiten, die ihre nationalen und kulturellen Wurzeln verloren hätten. Den Ausarbeitungen der Autorin zufolge spielt sich genau dieser Prozess jetzt in Europa mit Hilfe der EU ab. In akribischer Aufarbeitung brisanten Quellenmaterials beschreibt Bat Ye’or  die Bildung von ‚krakenartigen‘ Netzwerken, die Europa umschlingen und es mehr und mehr – mit der Tendenz globaler Herrschaftsaneignung – dominieren. „Bei der treibenden Kraft … handelt es sich um die .. Organisation der Islamischen Konferenz (OIC), die sich seit ihrer Gründung im Jahre 1969 der Beseitigung des Staates Israel und der Einrichtung der Scharia als dominanter Rechtsform im Westen widmet“. S. 4

 

Die OIC umfasst als Dachorganisation 56 mehrheitlich muslimische Staaten sowie die Autonomen Gebiete Palästinas und formiert sich als Stoßkraft aller weiteren Aktivitäten innerhalb des Kooperationsrahmens zwischen Europa und der OIC.  Die Autorin belegt überzeugend, wie im Laufe der Verhandlungen der Islam die Führung in den Bereichen der Kultur und Gesellschaftspolitik übernahm, indem Begriffe wie ‚Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Würde und Demokratie“ einer islamischen Deutungshoheit zugeführt wurden. Die Nachwirkungen dieser Politik, die die Bereitschaft Europas zur Öffnung seiner Tore über die EU zur schleichenden Selbstaufgabe zwingt, bekommt die Bevölkerung nun über Sprechverbote und die sukzessive Einschränkung der über die Jahrhunderte schwer erkämpften Meinungsfreiheit zu spüren. „Ebenso sollte vermieden werden, von westlichen bzw. muslimischen Gemeinschaften zu sprechen und durch ‚Diversitäten‘ zu ersetzen, weil sich ansonsten wieder die Vorstellung einer homogenen Muslimwelt verstärken könnte. Solche Vorschläge erinnern an die Anna-Lindh-Stiftung, die Europa und den Islam konzeptuell und geographisch in derselben Zivilisation verorten wollen“. S.53

 

Die Stiftung zur Förderung des interkulturellen Dialogs zwischen der EU und den Anrainerstaaten des Mittelmeeres schlägt vor, die Kulturen zu ‚entnationalisieren‘ und durch eine ‚kreative Diversität‘ im globalen Rahmen zu ersetzen. Damit gäbe es z.B. in Deutschland oder Österreich kulturelle Diversitäten, aber keine christlich-national geprägte Kultur mehr. Die Stiftung setzt sich dafür ein, dass diese Sichtweise ‚integraler Bestandteil jeder Kultur- und Bildungspolitik, wissenschaftlicher Forschung und journalistischer Ausbildung‘ wird. „Mithin wird die Ausrottung der europäischen Kulturidentitäten den muslimischen Kulturimperialismus befriedigen, der vorgibt, so etwas wie die kulturelle Gebärmutter Europas zu sein“. S.165

 

 

 

All die weiteren Initiativen, Institutionen und Netzwerke wie der EAD (Euro-Arabische Dialog), die PAEAC, Medea, der Barcelona-Prozess, die Mittelmeer-Union, die Allianz der Zivilisationen u.a.m. arbeiten fortwährend an der Verstärkung des Einflusses des OIC auf Politik, Gesellschaft und Kultur.

 

Die den Eindruck einer gleichberechtigten Partnerschaft vermittelnden Vertragsverhandlungen entpuppen sich leider als Augenauswischerei und Betrug an der europäischen Bevölkerung. Mit dem ruhelosen und unnachgiebigen Insistieren vonseiten der OIC auf Rechtsprechung und Menschenrechtsorganisationen, die westliche Welt auf die Einhaltung der von ihr vorgeschlagenen Kontrolle über Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Islamophobie zu verpflichten, zeigt sich der Machtanspruch und die Unnachgiebigkeit der arabischen Welt, die zwischen Staat und Religion nicht zu trennen vermag. Die Asymmetrie im ‚Dialog der Kulturen‘ aufs eindringlichste herausgearbeitet zu haben, ist das Verdienst dieses Buches, das zu lesen jedem ans Herz zu legen ist, der im Blick auf die europäische Entwicklung der letzten 50 Jahre bemerkt, dass Irgendetwas in unserer vielseitig beschworenen Demokratie nicht mit rechten Dingen zugeht. {Quelle: www.forum.lebensanfang-christentum.at – Dunker & Humblot. Berlin 2013, 228 Seiten}

 

 

 

 

CSU-Stadtrat Offman

ruft zusammen mit Linken

“Nicht unterschreiben”!

 

 

 

 

sep27-03-2485

 

Israel ist in Wahrheit schuld daran, dass der britische Soldat Lee Rigby bestialisch auf offener Straße von Muslimen ermordet wurde. So zumindest sieht das die britische Linke Lindsey German (Foto), Anführerin des “Stop the war”-Komitees. Einen wichtigen Zusammenhang sieht German darin, dass die EU und die USA Ex-Premier Tony Blair, den “Architekten des Irak-Krieges”, zum Sondergesandten des Nahost-Quartetts gemacht haben. Stellungnahmen von Linken, warum in Wahrheit die Juden und natürlich Bush und Blair für die Muslim-Krawalle in Schweden verantwortlich sind, liegen zur Stunde noch nicht vor.

 

 

3 Responses to “Bat Ye’or: Europa und das kommende Kalifat”

  1. Emanuel Says:

    http://www.tagesschau.de/ausland/syrien2836.html

    ..mal eine „objektive“ Berichterstattung ….

    • Andreas Says:

      wie sollte es assad jemals wieder schaffen, die sunniten im lande mit sich, seinem regime und den alaviten auszusöhnen? vom verletzten macho-stolz erdogans/obamas ganz zu schweigen – denn die stünden vor 1,3 milliarden sunniten, dem westen wie dem osten definitiv als versager da?!
      asad könnte maximal in einer russisch-iranisch beschützten alaviten-enklave politisch (u. physisch) dauerhaft überleben – alles andere ist illusion. umgekehrt wird jetzt iran u. die hisbollah nicht mehr klein beigeben wollen und assad zur kompromisslosigkeit drängen, falls es nicht sein eigener stolz schon so diktiert.
      das wiederum wird die nato-türkei u. die arabische liga nicht hinnehmen, und die mit ihnen vielfach „verbandelten“ und abhängigen energie – u. migranten-importländer des westens zwangsläufig auch nicht. wo und wie man sich da einigen will, kann ich beim besten willen nicht erkennen – sowenig wie im irak, afghanistan und bald auch libanon? also in allen ländern, wo man es mehrheitlich mit sunniten zu tun hat, die nicht mit anderen in frieden leben können oder wollen. (quasi wie die „pssst“: jesuiten/erzkatholiken des mittelalters…)
      MEINE lösung: wenn alle zusammen mal einen „kiffen“ würden (sag ich mal als ex-hippy), statt sich tausendfältige „gottesbilder“ zu schnitzen und gegenseitig um die ohren zu hauen, würde sich der konflikt schnell in „luft“ auflösen und man könnte vielleicht ganz real Gott >erspüren<?!…
      aber warum einfach, wenns auch kompliziert geht??
      die wichtigtuerei und selbstanmaßung der religiösen war noch immer das haupthindernis zum weltfrieden – seit über 3000 jahren wird wegen Gott gestritten, von dem alle wissen, dass es letztlich nur EINEN für ALLE geben kann – absurd, nicht wahr?!

      • Emanuel Says:

        Nach dem was ich von Syrern gehört habe, oder auch von Türken aus dem Grenzgebiet – lebten die Sunniten , Alaviten und Christen und Juden und „Ungläubige“ bis zum Überfall durch die Terroristen und ihre Unterstützer in Ruhe und Frieden – Die einzigen, die auch von Assads Vater unterdrückt und verfolgt wurden, waren eben die „Muslim-Brüder“ … und das sind nun diejenigen , die Rache nehmen .

        Die Mehrheit des syrischen volkes ist auf Seiten von Assad !!!!


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