kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kamerun: Isolierte Christen ermutigen 17. Mai 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 20:15

Den verfolgten Christen bezeugen, dass sie nicht alleine sind, ist eine der Hauptaufgaben von Open Doors. Eines unserer Teams ist deshalb kürzlich in den Norden von Kamerun gereist.

 

In diesem Teil von Kamerun, nahe der Ostgrenze Nigerias,

 gibt es keine offizielle Kirche.

 

So sind Besuche eine grosse Quelle der Ermutigung für die dortigen Christen. Zuerst treffen wir Marian, eine Witwe mit 12 Kindern. Ihr Ehemann Abdoulai, ein Christ mit muslimischem Hintergrund, wurde letzten Februar ermordet. Heute wohnt Marian bei ihren muslimischen Schwiegereltern im Norden des Landes. Wie es der Brauch vorschreibt, muss sie abgesondert hinter einem Vorhang leben bis feststeht, dass sie nicht schwanger ist. Nebst ihrer Verlassenheit muss Marian auch die Feindseligkeit der anderen Dorfbewohnerinnen erdulden, die ihr ihre Bekehrung vorwerfen und sie für den Tod ihres Mannes verantwortlich machen. Marian ist Analphabetin. Vorher lasen ihr christliche Freunde aus der Bibel. Aber nun ist ihr jeglicher Kontakt zu ihnen verwehrt. Wir können kaum mit ihr beten und sie durch das Wort Gottes ermutigen, weil uns die anderen Frauen überwachen. Dann besuchen wir Zeina, die Witwe von Abakachi. Diese Mutter von vier Kindern ist in derselben Lage. «Die Christen gehören tatsächlich einer grossen Familie an», ruft Samuel aus, den wir danach aufsuchen. Er wurde verletzt beim Anschlag, der Abdoulai und Abakachi das Leben kostete, als sie nach einem Seminar den Heimweg antraten. Das Spital will Samuel nicht pflegen, weil die Ärzte Vergeltungsschläge der radikal-islamischen Sekte Boko Haram befürchten. Wir verbringen Zeit im Austausch und Gebet mit Samuel, den unser Besuch ermutigt und gestärkt hat.

 

 

 

Neu!

Booklet «Was der Glaube kostet»

 

Hast du gewusst, dass Christen in vielen Ländern benachteiligt, gefoltert, eingesperrt und umgebracht werden? Und das nur, weil sie an Jesus glauben! In diesem Booklet (Paperback, 22,9 x 16,2 cm) erhält die verfolgte Kirche ein Gesicht. Du erfährst mehr über Jugendliche aus Ländern, in denen es gefährlich ist, als Christ zu leben. Das Booklet eignet sich besonders für Jugendgruppen, Jugendarbeiter/-innen und Gemeindeverantwortliche, die die Christenverfolgung thematisieren wollen. In vier Einheiten werden die Themen Verfolgung, Nachfolge, Hingabe und Handeln behandelt. Die Einheiten bestehen jeweils aus Hintergrundinformationen und Diskussionsfragen, der Geschichte eines verfolgten Christen, einer Bibelarbeit, sowie einem kurzen Video und Vorschlägen, wie wir den Betroffenen konkret helfen können. Ein Film von 50 Minuten bildet die fünfte Einheit.  Er erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der vom Islam zum Christentum übertritt.

 

Auf der beigelegten DVD befinden sich die Filme, sowie alle Materialien im pdf-Format.

Bis 30. Juni haben wir einen speziellen Einführungspreis: nur 7 CHF. Ab Juli ist das Booklet zum Normalpreis für 10 CHF erhältlich.

Unser neues Booklet eignet sich besonders für Jugendgruppen, Jugendarbeiter/-innen und Gemeindeverantwortliche, die die Christenverfolgung thematisieren wollen. Mehr erfahren

 

 

Newsmail

 

 

 

 

 

 

 

 

North Cameroon

living in shadow of Boko Haram

 

The people of northern Cameroon have been living in fear of Islamist attacks since a French family was abducted in February by gunmen claiming to work for the Nigerian jihadist group Boko Haram. Our special correspondent in Cameroon reports.

 
By Jonathan CRANE / Willy BRACCIANO special correspondents in Cameroon (video)
 
 
 
 
 

 

A 4×4 abandoned under a tarp in Tabanga police station in northern Cameroon – that’s all investigators managed to retrieve 10 days after the kidnapping of a French family mid-February in this remote part of the country. French gendarmes joined forces with local investigators to search the car for clues, but they left the family’s personal items as they found them. Deputy chief Haman Mdoudan was on duty on February 19, when French tourist Tanguy Moulin-Fournier, his wife, his brother, and their four kids were abducted at gunpoint on an isolated dirt track a few kilometres away from the Nigerian border. He has no doubt the Nigerian Islamic militant group Boko Haram is behind the attack. “The nearest village is 7 km away. There are no policeman there. There is only one custom officer and he won’t collaborate for fear of retribution. The Nigerian state of Borneo is dominated 100% by Boko Haram”, the head of the Tabanga police station told FRANCE 24. “The feeling of fear went up one notch on this side of the border,”FRANCE24’s special correspondent in northern Cameroon reported. “Boko Haram has been carrying out bomb attacks for the last 10 years in northern Nigeria. With this kidnapping, Boko Haram shows that they can strike inside Cameroonian territory”.

 

 

 

‘It’s hard to identify Boko Haram members’

 

On the Cameroonian side of the border, locals live in a state of permanent fear. FRANCE 24’s correspondent visited the isolated village of Fotokol, where inhabitants have little choice but to cross over to Nigeria for essential supplies. Terrified by Boko Haram’s reach, a man agreed to speak to FRANCE 24 only on the condition of anonymity : “Someone goes to the market and he gets shot (…) his family are left in mourning. The problem is that it’s hard to identify Boko Haram [members]). You can’t recognise them but you know how they’ll act”. Local authorities admit that going to Nigeria can have fatal consequences. “The difficulty is that the city across from us, Gambarou in Nigeria, is beset by instability on a daily basis. Until January and February, not a week went by without 2 or 3 people getting killed. And it’s always Boko Haram. When they commit a crime, they make no efforts to hide it,” said Dairou Bouba, Fotokol’s sub-prefect. Despite their modest means, Cameroonian security forces remain on high alert. Fotokol is far from being an isolated case among the villages upon a border stretching some several hundreds of kilometres. {www.france24.com}

 

One Response to “Kamerun: Isolierte Christen ermutigen”

  1. Emanuel Says:

    Schönnen Gruß aus den „60 igern“ ….


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