kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Freier Glaube ist nicht überall der Normalfall 17. Mai 2013

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 20:25

Jordanien: Christen veranstalten Schweigemarsch für entführte syrische Bischöfe

 

Christen in Jordanien planen, am kommenden Dienstag (21. Mai) einen Schweigemarsch für die entführten syrischen Erzbischöfe zu veranstalten.

Mit dem Zug durch die jordanische Hauptstadt Amman wollen die Gläubigen für eine Freilassung der orthodoxen Bischöfe demonstrieren.

 

Der Schweigemarsch wird von der Versammlung der Kirchenführer in Jordanien veranstaltet. „Der Initiative haben sich alle christlichen Konfessionen angeschlossen. Wir werden von der orthodoxen Kathedrale in Amman zur syrischen Kathedrale gehen und dabei auch an der katholischen Kathedrale vorbeikommen“, so Erzbischof Maroun Lahham, Generalvikar für Jordanien des lateinischen Patriarchats Jerusalem. „Auf diese Weise möchten sich die Christen in Amman und Jordanien dem Gebet der Christen aller arabischen Länder anschließen, damit unsere Brüder im Bischofsamt und alle anderen Entführungsopfer bald freigelassen werden“.

{Quelle: www.jesus.de}

 

 

 

 

CDU-Politiker Volker Kauder

setzt sich weltweit dafür ein,

dass Christen unbehelligt leben.

 

Wirkung auch auf Deutschland

 

 

BRANDENBURG/H.: Volker Kauder ist ein Politik-Erklärer. Nur auf den ersten Blick wirkt das von ihm gewählte Diskussionsthema „Religionsfreiheit verteidigen, Christen beistehen“, als von weit hergeholt. Das gibt der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag auch freimütig zu. „In der Menschenrechts-Charta von 1948 der Vereinten Nationen ist das Recht, frei zu leben, an erster Stelle. Gleich danach steht das Recht, den Glauben frei zu leben. Und dies heißt für mich auch, frei den Glauben wechseln zu dürfen oder an gar nichts zu glauben“. Die Charta haben zwar fast alle Länder unterzeichnet, aber beispielsweise Saudi-Arabien nicht. Christliche Druckerzeugnisse dürfen nicht ins Land, Bibeln schon gar nicht. Außenminister Sa’ud al-Faysal betont bei jeder Gelegenheit, dass in seinem Land keine christliche Kirche stehen dürfe. „Ich verlange nur eines: So wie die Muslime in Deutschland ihre Moscheen bauen dürfen, sollen Christen in allen Ländern Kirchen errichten dürfen“, fordert der 63 Jahre alte Protestant, der sich auch zur evangelikalen Bewegung bekennt, die sich durch persönliche Beziehungen zu Jesus Christus auszeichnet.

 

Ausführlich widmet sich Kauder in seinem Vortrag am Dienstagabend in der voll besetzten Dom-aula der Ritterakademie den Folgen des Ägyptischen Frühlings im vorigen Jahr – dieser hat nämlich die Salafisten als dogmatische Islam-Anhänger und die gemäßigteren Muslim-Brüder nach oben gespült. Im Entwurf zur neuen Verfassung steht im ersten Satz die Religionsfreiheit und im zweiten Satz, dass sich das politische und gesellschaftliche Leben an der Scharia, islamischem Recht, ausrichtet. „Ein Religionswechsel ist beispielsweise möglich, aber es wird nicht im Pass vermerkt, wenn sich ein Mensch zum Christentum bekennt. Offiziell gilt er weiter als Moslem, seine Töchter müssen Kopftuch tragen, es gibt Streitigkeiten im Familienrecht“, berichtet Kauder von unzähligen Besuchen. Oftmals führten auch Familienstreite um Religion dazu, dass plötzlich Kirchen brennen. Dabei seien etwa zehn Prozent der Ägypter koptische Christen, die Urbevölkerung des Landes. Das spiegele sich aber nicht in der Politik wider. Auch wenn Christen nicht getötet oder gefoltert werden, seien sie doch Drangsale und Zurücksetzung ausgesetzt.

 

 

Was hat das alles mit Deutschland zu tun?

 

Saudi-Arabien finanziert beispielsweise die Salafistengruppen in Köln und Düsseldorf.

 

„Religiöser Fanatismus bis zum Fanatismus werden große Sicherheitsherausforderungen für unser Land.“ In Ägypten haben nach Schätzungen etwa 100 000 Christen bereits das Land verlassen. An einem Christen-Exodus aus dem Nahen und Mittleren Osten kann niemand ernsthaft Interesse haben. Statt Waffenexporten („Man weiß nie, in wessen Händen die landen.“) empfiehlt Kauder andere christliche Exporte. „Geben wir den kirchlichen Hilfswerken Geld für Krankenstationen und Schulen. Darin sind Christen gut, damit können sie Feindschaften befrieden.“ Der Christdemokrat nennt positive Beispiele aus Marokko und dem Nordirak, wo sich Christen und Kurden verstehen. {Quelle. www.maerkischeallgemeine.de – Von André Wirsing}

 

2 Responses to “Freier Glaube ist nicht überall der Normalfall”

  1. Emanuel Says:

    Wie schrieb es hier unsere „freie Presse“ kurz nach der Entführung ??? Die Bischöfe seien freigelassen worden !!! Und danach nur noch Funkstille…
    oder Maulkorb ? Jedenfalls keine Berichte mehr …. Das wir das akzeptieren – ist unbegreiflich !!! Wir sind bereits alle tot …..


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