kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

„Gefahr ähnlich wie in den USA“: Friedrich warnt vor Islamisten 30. April 2013

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 19:15

Washington: USA halten deutsche Minister am Flughafen fest

USA halten deutsche Minister am Flughafen Washington fest

 

Strenge Passkontrollen sind an amerikanischen Flughäfen die Regel. Nun aber schauten die US-Behörden ausgerechnet bei zwei Bundesministern genauer hin.

 

Der Reihe nach: Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) und Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) waren am Sonntag in die USA gereist. Friedrichs Besuch steht ganz im Zeichen der Terrorabwehr. De Maizière will u.a. an der Jubiläumsfeier des Holocaust-Museums in Washington teilnehmen. Nach neunstündigem Flug von Berlin in die US-Hauptstadt wurde die Delegation am Washingtoner Flughafen festgehalten. Fast eine Stunde lang mussten die Minister in ihrem am schwarz-rot-goldenen Streifen erkennbaren Regierungsflieger verharren, bis alle Unterlagen der Delegation kontrolliert waren und sie mit ihrer Kolonne Richtung Hotel rauschen konnten. Friedrich und de Maizière nahmen die Wartezeit gelassen hin, Termine hatten sie an ihrem ersten Abend in Washington ohnehin nicht mehr. „Die US-Behörden haben ihren Job gemacht, wir haben ein wenig warten müssen“, sagte de Maizières Sprecher Stefan Paris am nächsten Tag. „Aber das ist völlig in Ordnung und kein Grund zur Aufregung”. Inwiefern die strengen Kontrollen mit dem Anschlag in Boston vor zwei Wochen zu tun hatten, blieb unklar. Die zwei Bomben am Rande der Marathonstrecke, die drei Menschen in den Tod rissen und mehr als 260 verletzten, haben den USA wieder einmal die eigene Verwundbarkeit vor Augen geführt.

 

Für Friedrich rückte der Anschlag das Thema Terrorabwehr ganz oben auf die Tagesordnung seines seit Langem geplanten Besuchs. Wie ist die Sicherheitslage derzeit? Wie kann man sich noch besser gegen Anschläge wappnen? Wie groß ist die Gefahr durch seit Jahren in den USA lebende Islamisten? Für solche und andere Fragen hatte Friedrich am Montag Gespräche mit den Ministern für Heimatschutz und Justiz sowie der Vize-Sicherheitsberaterin von US-Präsident Barack Obama vereinbart. Dass Friedrich und de Maizière zur selben Zeit in den USA sind, ist Zufall. Der Verteidigungsminister wollte eigentlich schon Anfang März nach Washington, um sich ausführlich mit seinem neuen Kollegen Chuck Hagel zu unterhalten. Die Amtskollegen wollen nun vor allem die Diskussion über eine weitere militärische Hilfe für Afghanistan auch nach dem Ende des Nato-Kampfeinsatzes 2014 voranbringen. De Maizière war vor zwei Wochen vorgeprescht und hatte bis zu 800 Soldaten aus Deutschland dafür zugesagt – als erstes Nato-Mitglied.

 

 

 

 

Gefahr ähnlich wie in den USA„:

Friedrich warnt vor Islamisten

 

Das Muster aus „Selbstradikalisierung und Reisetätigkeit“ gebe es auch in europäischen Staaten, sagt Innenminister Friedrich mit Blick auf die mutmaßlichen Boston-Bomber. Eine potenzielle Bedrohung sieht Friedrich in Islamisten aus Deutschland, die in Syrien gegen das Assad-Regime kämpfen.

 

Zwei Wochen nach den Bombenanschlägen von Boston hat Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) vor der Bedrohung durch terroristische Einzeltäter auch in Europa gewarnt. „Die Grundstruktur der Gefährdung ist ähnlich wie in den USA“, sagte Friedrich bei einem Besuch in Washington. Derzeit gebe es aber keine konkreten Hinweise auf eine Anschlagsgefahr in Deutschland. Friedrich führte in der US-Hauptstadt Gespräche mit Justizminister Eric Holder, Heimatschutzministerin Janet Napolitano sowie der für Terrorabwehr zuständigen stellvertretenden Sicherheitsberaterin von Präsident Barack Obama, Lisa Monaco. Der Innenminister erklärte, dass die USA kurz nach dem Anschlag auf den Bostoner Marathonlauf den Kontakt mit den deutschen Sicherheitsbehörden aufgenommen hätten. Beide Länder seien bei der Terrorbekämpfung „engstens vernetzt“ und würden „auf allen Ebenen“ gut zusammenarbeiten. Bei der Attacke am 15. April waren drei Menschen getötet und mehr als 260 verletzt worden. Die Bomben im Zielbereich des Marathons sollen zwei aus einer tschetschenischen Familie stammende Brüder gelegt haben, die seit Jahren legal in den USA lebten. Während der ältere Bruder Tamerlan Zarnajew auf der Flucht ums Leben kam, wurde der jüngere Bruder Dschochar Zarnajew schwer verletzt gefasst. Auf der Suche nach den Hintergründen nehmen die Ermittler derzeit eine mehrmonatige Kaukasus-Reise des älteren Bruders unter die Lupe.

 

 

 

Grenzkontrollen wie in den Vereinigten Staaten

 

Das Muster aus „Selbstradikalisierung und Reisetätigkeit“ gebe es auch in europäischen Staaten, sagte Friedrich. Der Innenminister warnte, dass Europa dabei näher an den Ländern liege, in denen islamistische Kämpfer ausgebildet würden. Die Sicherheitsbehörden gingen davon aus, dass 500 bis 700 Menschen aus Europa in Syrien gegen Machthaber Baschar al-Assad kämpften, von denen sich der Großteil den islamistischen Rebellen angeschlossen habe. Auch 30 bis 40 Männer und Frauen aus Deutschland würden an der Seite der Islamisten in dem Bürgerkriegsland kämpfen, sagte der Minister. Friedrich forderte strengere Einreisekontrollen für die Europäische Union. „In Zeiten immer durchlässigerer Grenzen ist es notwendig, Sicherheitssysteme zu haben, um die Sicherheit der Bürger in Europa gewährleisten zu können“, sagte er am Rande des Besuchs  dem „Spiegel“. Später bekräftigte Friedrich vor Journalisten, dass der „Kontrollverlust“ durch die Visafreiheit im Schengenraum durch die EU-weite Einführung eines elektronischen Reisesystems wie in den USA ausgeglichen werden müsste. Washington hatte als Reaktion auf die Terroranschläge vom 11. September 2001 das zentrale Einreiseregister ESTA eingeführt. Dort müssen sich Touristen aus Ländern wie Deutschland vorab eintragen, auch wenn sie bei Kurzaufenthalten von der Visumspflicht befreit sind. {Quelle: www.n-tv.de}

 

 

 

Friedrich will strengere Einreisekontrollen für EU

 

Innenminister Friedrich berät in den USA über Terrorabwehr und warnt, dass eine Attacke islamistischer Einzeltäter auch in Europa möglich sei. Er sieht Boston als Warnsignal für Europa.

 

Das dichte Besuchsprogramm in Washington ließ Hans-Peter Friedrich auch etwas Freizeit, die der CSU-Politiker für einen kurzen Rundgang in der Albrecht-Dürer-Ausstellung in der National Gallery of Art nutzte. Er habe seinem fränkischen Landsmann Dürer die Aufwartung machen wollen, scherzte Friedrich. Die wichtigen Termine hatte der Innenminister aber bei den US-Verantwortlichen für die Terrorabwehr. Dabei warnte Friedrich, dass eine Attacke islamistischer Einzeltäter wie der Bombenanschlag auf den Bostoner Marathon vor zwei Wochen auch in Europa drohen könnte.

 

 

 

Selbstradikalisierung über das Internet

 

„Die Grundstruktur der Gefährdung ist ähnlich wie in den USA“, sagte der deutsche Innenminister nach den Gesprächen mit US-Heimatschutzministerin Janet Napolitano und US-Justizminister Eric Holder am Montag. Auch mit der für die Terrorabwehr zuständigen stellvertretenden Sicherheitsberaterin von Präsident Barack Obama, Lisa Monaco, beriet er über das aktuelle Bedrohungsszenario: die Selbstradikalisierung meist junger Männer in westlichen Ländern über das Internet, gepaart mit einer späteren Reise in Regionen, in denen radikale Islamisten aktiv sind.

 

 

 

Seit Attacke „engstens vernetzt“

 

Das Attentat in Boston am 15. April mit drei Toten und mehr als 260 Verletzten war der erste Terrorangriff auf US-Staatsgebiet seit den Anschlägen vom 11. September 2001. Die USA hätten kurz nach der Attacke Kontakt mit den deutschen Sicherheitsbehörden aufgenommen, sagte Friedrich. Beide Länder seien bei der Terrorbekämpfung „engstens vernetzt“ und würden „auf allen Ebenen“ gut zusammenarbeiten. Die Bomben im Zielbereich des Marathons sollen zwei Brüder mit Wurzeln in Tschetschenien gelegt haben, die seit Jahren legal in den USA lebten. Während der ältere Bruder Tamerlan Tsarnaev auf der Flucht ums Leben kam, wurde der jüngere Bruder Dzhokhar Tsarnaev schwer verletzt gefasst. Ihm droht ein Prozess vor einem US-Bundesgericht mit möglicher Todesstrafe. Auf der Suche nach den Hintergründen nehmen die Ermittler derzeit eine mehrmonatige Kaukasus-Reise des älteren Bruders vom vergangenen Jahr unter die Lupe.

 

 

 

Deutsche Islamisten eine „potenzielle Gefahr

 

Friedrich warnte, dass die Reiseziele von Islamisten praktisch vor den Toren Europas liegen. Vor allem machen dem Innenminister die 500 bis 700 Menschen aus europäischen Ländern Sorgen, die derzeit in Syrien gegen Machthaber Baschar al-Assad kämpfen. Ein Großteil von ihnen soll sich den islamistischen Rebellen angeschlossen haben. Auch 30 bis 40 Männer und Frauen aus Deutschland würden an der Seite der Islamisten in dem Bürgerkrieg kämpfen, sagte der Minister. Dieser Personenkreis sei bei seiner Rückkehr eine „potenzielle Gefahr“. Eine konkrete Anschlagsgefahr in Deutschland gebe es derzeit aber nicht. Friedrich verlangte strengere Einreisekontrollen für die Europäische Union nach dem Vorbild der USA. Washington hatte als Reaktion auf die Anschläge vom 11. September 2001 das elektronische Einreiseregister ESTA eingeführt. Dort müssen sich Touristen vorab eintragen, auch wenn sie wie zum Beispiel Reisende aus Deutschland bei Kurzaufenthalten von der Visumpflicht befreit sind. „Ich würde für Europa gerne ein ESTA-System einführen wie wir es hier in Amerika haben“, sagte der Minister. „Wir brauchen einfach mehr Kontrollmöglichkeiten“.

 

 

 

Ausweitung der Videoüberwachung

 

Angesichts der Bedrohung durch radikale Islamisten und andere Extremisten erneuerte der Innenminister auch seine Forderung nach einer Ausweitung der Videoüberwachung in Deutschland. „Ich sehe die Videoüberwachung als technische Möglichkeit, um ein Stück Sicherheit herzustellen“, sagte Friedrich. „Das wird hier in Amerika sehr gut gemacht“. Die US-Ermittler waren den Attentätern von Boston mithilfe von Überwachungskameras auf die Spur gekommen. Eine „flächendeckende“ Videoüberwachung lehnte der CSU-Politiker aber ab.

{Quelle: www.welt.de}

 

One Response to “„Gefahr ähnlich wie in den USA“: Friedrich warnt vor Islamisten”


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s