kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Deutsche sollen sich mehr mit Islam beschäftigen 29. April 2013

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 19:27

Tunesien: Islamisten verprügeln Schuldirektor nach Niqab-Streit

 

Ein Streit um die Verschleierung einer Schülerin ist in Tunesien eskaliert.

 

Tunis (Reuters): Mehrere Islamisten hätten am Mittwoch eine Schule in der nordtunesischen Stadt Manzel Bouzelfa gestürmt und den Schuldirektor mit Stöcken und Steinen verprügelt, sagte Murad Ben Hamouda von der Lehrergewerkschaft. Er bezeichnete die Männer als Salafisten und warf ihnen vor, sie hätten versucht, Direktor Abdelwahed Sentati zu töten. Dieser habe einer Jugendlichen, die den Gesichtsschleier Niqab getragen habe, den Zutritt zur Schule verweigert. Sentati seien mehrere Knochen gebrochen worden. Im Zusammenhang mit den Ausschreitungen wurde bisher niemand festgenommen. Das Innenministerium wollte sich zunächst nicht äußern. Anderen Lehrern zufolge befanden sich nach dem Angriff Dutzende radikale Salafisten auf dem Schulgelände. Sie hätten religiöse Slogans angestimmt. Manzel Bouzelfa liegt 45 Kilometer östlich der Hauptstadt Tunis und in direkter Nachbarschaft zum beliebten Touristenort Hammamet. Der Vorfall spiegelt die wachsenden Spannungen zwischen den Islamisten und nicht-religiösen Kräften seit dem Aufstand gegen Staatschef Zine al-Abidine Ben Ali vor zwei Jahren wider. Der Einfluss der Islamisten nimmt seither stetig zu. Radikale Salafisten wollen vor allem auf dem Land durchsetzen, dass die Scharia befolgt wird. Sie laufen Sturm gegen weltliche Veranstaltungen wie Konzerte und Theateraufführungen. Zudem wird ihnen die Ermordung des oppositionellen Politikers Chokri Belaid Anfang Februar vorgeworfen, die das Land erschütterte. Säkular eingestellte Tunesier fürchten um ihre Freiheit, die Demokratie und Frauenrechte. {Quelle: de.reuters.com}

 

 

 

 

 

 

Deutsche sollen sich mehr mit Islam beschäftigen

 

Laut einer Studie sieht jeder Zweite Muslime als Bedrohung und glaubt nicht, dass der Islam zur westlichen Welt passe.

Politiker und Kirchenvertreter

fordern mehr Aufgeschlossenheit von beiden Seiten.

 

Die Mehrheit der Deutschen (51 Prozent) empfindet den Islam als Bedrohung. In Ostdeutschland, wo es kaum Muslime gibt, sind es sogar 57 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt der „Religionsmonitor“ der Bertelsmann-Stiftung, über den die „Welt am Sonntag“ berichtete. Die Hälfte der Bürger lehnt demnach die Aussage ab, dass der Islam in die westliche Welt passe. Das Judentum halten 19 Prozent der fast 2000 Befragten in Deutschland für eine Bedrohung. Angesichts dieser Zahlen haben Vertreter aus Politik und Kirche von den Bundesbürgern eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Islam gefordert. „Die Studie nährt den Eindruck, dass viele Menschen in Deutschland ein verzerrtes Bild vom Islam in unserem Land haben“, sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider, der „Welt“. „Viele scheinen unsere muslimischen Bürgerinnen und Bürger mit Phänomenen des muslimischen Extremismus aus anderen Weltgegenden oder mit der kleinen Minderheit der Salafisten und ihren Sympathisanten zu identifizieren und nehmen sie dafür in Mithaftung“, glaubt Schneider. Dagegen helfe nur beharrliche Überzeugungsarbeit: „Werbung für Differenzierung und natürlich Ermutigung für die Muslime in Deutschland, die in der übergroßen Mehrheit friedlich unter uns leben“, so Schneider.

 

 

 

„Mehr Aufgeschlossenheit auf beiden Seiten“

 

Die Integrationsministerin von Baden-Württemberg, Bilkay Öney (SPD), sagte der „Welt“: „Wir brauchen mehr Aufklärung über den Islam. Auch junge Muslime selbst sind manchmal schlecht über den Islam informiert. Ethikunterricht oder Projekte zur Toleranzerziehung an den Schulen können einen wichtigen Beitrag leisten.“ Öney sieht auch die Muslime selbst in der Verantwortung, etwas für wechselseitige Toleranz zu tun: „Die Muslime selbst könnten häufiger auf ihre nicht muslimischen Nachbarn zugehen und diese etwa zu muslimischen Festen einladen. Wir brauchen mehr Aufgeschlossenheit auf beiden Seiten.“ Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach ermahnte die Politik, gegenüber den Bürgern „differenzierter zu argumentieren“: „Wir müssen die Sorgen ernst nehmen und dürfen das Problem des Islamismus nicht relativieren„. Bosbach geht von rund 40.000 Personen aus, die islamistisch orientiert seien. Besonders gefährlich seien darunter die etwa 6000 Salafisten. Ihnen müsse entschlossen begegnet werden. „Es ist mit der Demokratie nicht vereinbar zu verlangen, dass sich der Staat der religiösen Überzeugung unterwirft“, sagte Bosbach. Die Demokratie genießt bei der überwiegenden Mehrheit der Muslime allerdings hohes Ansehen. 88 Prozent der Christen, 79 Prozent der Muslime und 80 Prozent der Konfessionslosen finden die demokratische Regierungsform gut. {Quelle: www.welt.de – Von Matthias Kamann und Thomas Vitzthum}

 

2 Responses to “Deutsche sollen sich mehr mit Islam beschäftigen”

  1. ,,,,, Says:

    Deutsche sollen sich mehr mit Islam beschäftigen

    nicht nur Deutsche..ganz EUROPA–damit Sie Alle die Gefahr endlich erkennen und reagieren–agieren !!

  2. fiedlergis Says:

    Deutsche sollten sich mehr mit der Bibel beschäftigen ,wir leben in Endzeit.


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