kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Allein der Inhalt dieses Artikels wäre es wert, die EU abzuschaffen! 28. April 2013

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 20:59

Es ist schon erstaunlich, dass ein Blog wie dieser sich zu solchen Themen überhaupt gedrängt fühlt, sich zu äußern.

 

 

Da stellt sich unmittelbar die Frage:

Wer lenkt diese EU oder sollte besser geschrieben werden diese EUdSSR? Offensichtlich Profiteure der Lebensmittelbranche. Ist die EU der globalisierte verlängerte Arm einer Interessenlobby wie in diesem Fall der Lebensmittelkonzerne? Der Verdacht jedenfalls drängt sich förmlich auf. Wo, um Himmels willen, können im wahrsten Sinne „gesunde“ Geschäftsideen von Landwirten verwirklicht werden, die landwirtschaftlich-pflanzliche Nischen ausschöpfen wollen? Im Wolkenkuckucksheim, aber nicht in Europa, in dem einstmals Freiheit herrschte und dieses Europa erst durch diese Freiheit groß wurde?

 

Will diese nicht legitmierte Politorganisation die EU-Kolchose einführen? Der Leser erinnert sich an diesen Begriff? Wikipedia hilft hier ein wenig nach: Der Kolchos (russisch колхоз = коллективное хозяйство Aussprache?/i: Kollektivwirtschaft), im Deutschen auch die Kolchose, war ein landwirtschaftlicher Großbetrieb in der Sowjetunion, der genossenschaftlich organisiert war und dessen Bewirtschaftung durch das „sozialistische Kollektiv der Mitglieder erfolgte. Die ersten Kolchosen entstanden nach der Oktoberrevolution 1917 auf freiwilliger Basis, ab etwa 1929 wurden es (Zwangs-)Kollektive der bäuerlichen Einzelwirtschaften. Juristisch standen sie unter kollektiver Selbstverwaltung. Die Mitglieder eines Kolchos waren formal auch die gemeinsamen  Eigentümer der Produktionsmittel, nicht aber des Bodens, der dem Staat  gehörte. Es gab aber auch eine starke staatliche Einflussnahme auf die  Kolchosen durch die von der Partei eingesetzte Kolchosleitung. Den Kolchosen wurde ein Produktionssoll  auferlegt, das sie zu staatlich festgesetzten Preisen abzuliefern  hatten. Der Gegenpart zum kollektiven Landwirtschaftsbetrieb (Kolchos) war der staatliche Landwirtschaftsbetrieb (Sowchos).

 

Der Reichtum der landwirtschaftlichen Ideen- und Geschäftswelten und damit verbunden der Reichtum von Pflanzenwelten, diese wiederum verbunden mit einer reicheren Insektenwelt und Vogelwelt,  wird durch eine politische Verordnung einer politischen Organisation, die noch nicht einmal demokratische Legitimation ihr eigen nennen kann, erstickt und eingeengt auf  – wir unterstellen einmal –  Geheiß von Lebensmittelgroßkonzernen auf niedrerem Niveau? Leben wir schon in einer Diktatur, in der Großkonzerne das Sagen haben und die Politik nur noch deren Büttel spielt, damit sich einige Wenige die Taschen vollstopfen können?  Wer auf diesem Niveau Gesetze durchboxen will, wird Widerstand ernten und dieser Widerstand muss durchgeführt werden, damit die Landwirtschaft von solchen überflüssigen „Kropf“-Verordnungen verschont bleibt.

 

Schreiben uns jetzt EU-Kommissare vor,

was im Privathaushalt auf den Teller zu kommen hat?

Dürfen wir nur noch Kartoffeln auf dem Teller willkommen heißen und nicht Topinambur-Knollen,

weil diese EU-Kommission nicht mehr in der Lage ist, kulinarische Genüsse außerhalb des Erdapfels zuzulassen?

Was ist nur aus diesem Europa geworden?

 

EU-Einführung ohne Mandat der Bevölkerung (zumindest hier in Deutschland), Schengenabkommen, welches uns die Kriminalität förmlich in die Länder geholt hat, Aufoktroyierte Armut in Griechenland, Bankguthaben-Enteignung in Zypern, Verordnungen, die keine krummen Bananen zum Verkauf zulässt und jetzt auch noch die globale einengende Auswahl für den heimischen Teller. Sind diese EU-Technokraten völlig verrückt geworden? Haben die Langeweile und haben keine anderen Probleme oder müssen die ihre  Existenzberechtigung durch Tätigkeitsnachweise von Schwachsinnsideen erbringen und nach außen tragen? Wir hoffen, dass sich genügend Widerstand gegen solche völlig unüberlegten und undurchdachten Verordnungen regt und diese EU-Kolchose-Treiber in landwirtschaftliche Gegenden geschickt werden, die einer Wüste ähneln. Da können sie dann den vereinfachten Mittagsteller der örtlichen Oase genießen.

 

Fortsetzung des Artikels:

EU will Anbau von Obst und Gemüse in Gärten regulieren”

deutsche-wirtschafts-nachrichten.de 

 

 

Chemiekonzerne verhindern Verbot von umstrittenen Pflanzenschutzmitteln

 

Bestimmte Pestizid-Wirkstoffe sollen das Bienensterben vorantreiben, kritisieren Imker und Umweltschützer seit Jahren. Ein EU-weites Verbot scheiterte bisher am Widerstand der Agrochemie-Konzerne. Am Montag geht der Kampf in eine neue Runde.

 

Bienenschützer kämpfen für ein Verbot bestimmter Pflanzenschutzmittel. Am kommenden Montag wird von den EU-Staaten erneut darüber abgestimmt. (Flickr/Andreas)  

 

Wieder ein Sieg für eine Lobby in Brüssel: Die EU-Kommission war nach Informationen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten diesmal wirklich entschlossen, einer mächtigen Lobby die Stirn zu bieten: Sie wollte eine Regulierung zum Verbot von hochgiftigen Pflanzenschutz-Mitteln verabschieden. Die Vorbereitungen waren weit gediehen, offenbar hatten sogar die Beamten in Brüssel die Einsicht, dass die Biene als Art nicht einfach aussterben soll – nur weil große Konzerne mit ihren Giften glänzende Profite machen. Doch die Pflanzenschutz-Lobby der Agrochemie-Konzerne stoppte durch massives Lobbying die EU. Vor alllem in einzelnen Mitgliedsländern waren die Lobbyisten aktiv – und überzeugten ihre willfährigen Helfer in der Politik. Die EU-Kommission musste klein beigeben, ihr schon fertiger Gesetzes-Entwurf wurde in einer Abstimmung unter den Ländervertretern nicht angenommen. Am Montag will sie es nun erneut versuchen.

 

Die umstrittenen Pflanzenschutzmittel enthalten sogenannte Neonicotinoide, hochwirksames Insektengift. Sie greifen das zentrale Nervensystem von Insekten an und verursachen Lähmungen und Tod. Umweltschützer und Imkervertreter machen die Mittel seit langem für ein erhöhtes Bienen-Sterben verantwortlich. Wissenschaftliche Beweise dafür sind aber aufgrund komplexer biologischer Wirkzusammenhänge nur schwer feststellbar. Anlässlich eines Anfang des Jahres veröffentlichten Berichtes der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) gibt es Bestrebungen, ein EU-weit geltendes Verbot für die betreffenden Pflanzenschutzmittel zu beschließen. Die EFSA kam bei ihrer Neubewertung von drei Neonicotinoid-Wirkstoffen zu dem Ergebnis, dass diese ein für Bienen nicht akzeptables Risiko darstellen. Nachdem die EU-Kommission die Entscheidung über das Verbot vertagt hatte, wird nun von den Mitgliedsstaaten am Montag noch einmal über ihren Vorschlag abgestimmt. Grund für die Verschiebung war das Verfehlen einer qualifizierten Mehrheit für das Verbot. Insgesamt neun Mitgliedstaaten, darunter Österreich, stimmten  dagegen. Deutschland, Großbritannien und drei weitere Mitgliedstaaten enthielten sich.

 

 

 

 

 

Die Deutschen Imkerverbände kritisierten mehrfach die Haltung der deutschen Bundesregierung zu dem Thema. Bundeslandwirtschafts-Ministerin Ilse Aigner stelle sich nach außen hin gerne als Kämpferin für die Gesundheit der Bienen und der damit verbundenen positiven Folgewirkungen für Umwelt, Artenvielfalt und Landwirtschaft dar. Tatsächlich torpedierten die Beamten im Ministerium aber den Vorschlag der Kommission, so der Imkerbund. Die Position der Ministerialbeamten, wonach durch die neue EU-Verordnung der Bienenschutz in Deutschland schlechter gestellt würde, sei sachlich falsch. Außerdem hätte die Bundesregierung einen großen Spielraum, um auch im Einklang mit dem EU-Regelwerk strengere Regeln für Deutschland aufzustellen, so der Imkerbund in seiner Stellungnahme weiter. Das Ministerium verhalte sich „doppelzüngig“ und lasse sich vor den Karren der Chemieindustrie spannen.   Diese mächtigen Lobby-Gruppen der Chemie- und Agrarmittel-Industrie halten an ihrer Rechtfertigung fest: so lange nicht hundertprozentig bewiesen sei, dass die Pestizide eine Gefährdung für die Bienen darstellen, sei ein Verbot unzulässig. So heißt es etwa in einer unlängst veröffentlichten Presseaussendung von Bayer CropScience: „Das Fehlen einer Mehrheit ist eine klare Bestätigung dafür, dass keine überzeugenden Argumente gegen den weiteren Einsatz von Produkten auf Basis von Neonicotinoiden vorliegen.“   Diese Argumentation ist typisch für Industrie-Vertreter (auch etwa in anderen Bereichen, wie dem umstrittenen Fracking zur Erdgasförderung). Ein hundertprozentiger wissenschaftlichen Beweis wird nämlich wohl erst erbracht werden, wenn die letzte Biene tot ist, weil die toxikologische Beweisführung so komplex ist.

 

Die Beweislast müsste eigentlich bei den Herstellern liegen: Zugelassen werden dürften Pflanzenschutzmittel erst dann, wenn jegliche Risiken ausgeschlossen werden können. Den Umsatz mit den Neonicotinoiden lassen sich die Pflanzenschutzmittel-Hersteller aber nicht kampflos wegnehmen. 1,5 Milliarden Euro betrage dieser weltweit pro Jahr, sagte Helmut Burtscher, Umweltchemiker bei Global 2000, den Deutschen Wirtschafts Nachrichten.   Kommt das Verbot doch wider Erwarten irgendwann einmal, wäre ohnehin eine Schutzklausel für die Konzerne vorgesehen: In zwei Jahren hätte die Wirkung überprüft werden sollen.  Schon in dieser kurzen Zeit würde sich die Verbannung der umstrittenen Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffe von den Feldern bemerkbar machen, glaubt Burtscher. Insbesondere das Bienensterben in den Wintermonaten könnte demnach deutlich zurückgehen.   Aber die Bienenschützer haben offenbar die Macht der Milliarden unterschätzt: Kein Konzern kann zwei Jahre lang mit weniger Profit leben. Kein Konzern will in Forschung und Entwicklung investieren, um das risikoreiche Zeug endlich aus den Gärten und von den Äckern zu bekommen.   Das Kalkül der Konzerne: Wenn die Bienen in zwei Jahren ausgestorben sind, braucht keiner mehr die Art zu schützen.   Das nennt man die Macht des Faktischen. Die ist im Milliarden-Geschäft mit dem Pflanzenschutz todsicher.

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Und wieder ist der Beweis erbracht, dass Milliarden-Lobbyisten hinter diesem Moloch EU stecken, die uns vorgaukeln wollen, sie sei eine Institution, die Europafreundlich ist. Offensichtlich ist diese EU nicht europafreundlich, sondern lobbyistenfreundlich. Waren es im Vorartikel die Lebensmittelkonzerne, die ihre Lobbyarbeit in EU-Recht umsetzt sehen wollen, sind es diesmal die Lobbyisten der Agrarmittel- und Chemieindustrie.  Auch hier wieder wie im Vorartikel kann im Grunde beschrieben werden: Der Kampf der EU gegen Artenvielfalt und für das Bienensterben.

 

Die Rolle der Bundesregierung in diesem Akt mehr als dubios.

 

Der Imkerbund sollte dann auch sofort und gleichzeitig die Einheitssaatgutverordnung bekämpfen, die die Nutzpflanzenvielfalt auf den europäischen Äckern auf dem Gewissen haben wird und die somit eine Blütenvielfalt, die für Bienen und letztlich für den Menschen unverzichtbar ist, einschränkt. Imker und Bauern sollten hier Hand in Hand gegen die Lobbyübermacht des Geldes Widerstand leisten. Weil hier Milliarden umgesetzt werden sollen, soll die Phase der Tests, die kein eindeutiges Ergebnis gegen diese Pflanzenschutzmittel ergeben haben, übersprungen werden und sofort im Großversuch der Realtiät der Praxis durchgeführt werden. Hier braucht es Zeit, ausreichend Zeit, solche flächendeckenden Pflanzenschutzmittel erst dann zu erlauben, wenn fundiert sichergestellt ist, dass die in diesem Mittel enthaltenden chemischen Substanzen für Bienen unschädlich sind. Dieser Forderung der Imkerverbände schließen wir uns selbstverständlich an. Eine Nichtnachweisbarkeit der Schädlichkeit für Bienen reicht unseres Erachtens in keinem Fall aus. Da das Bienensterben in den letzten Jahren – möglicherweise aus anderen Gründen – exorbitant zugenommen hat, muss gerade hier bei flächendeckender Anwendung eines solchen Mittels jede Unklarheit ausgeschlossen werden.

 

 

 

Hier ein Artikel aus dem Wissenschaftsbereich:

Möglicher Grund für massives Bienensterben der letzten Jahren

genughaben.de

 

 

Laut einem Artikel in Spektrum der Wissenschaft (“Bienenkoloniekollaps durch Allerwelts-Insektizide?” von JAN OSTERKAMP), der am 30.03.2012 erschienen ist, erhärtet sich zunehmend der Verdacht, dass das in den letzten Jahren stattgefundene und immer noch  stattfindende massenhafte Bienensterben auf die weitverbreitete Insektizidklasse der Neonicotinoide (*)  zurückzuführen ist und nicht wie bisher angenommen auf die Belastung  durch die Varro-Milbe. Untersuchungen an Erdhummelvölkern ergaben, dass schon geringste Mengen der Gifte den Orientierungssinn der nahen Verwandten der Bienen schwer störte. Nicht anders verliefen weitere Untersuchtungen an Bienen: Arbeiterinnen kehrten auch nach Exposition mit geringsten Giftmengen im Schnitt 2-3 mal häufiger nicht in den Stock zurück. Die störende Wirkung der Neonicotinoide zeigt sich jedoch auch z.B. an der Menge der großgezogenen Königinnen. Während in gesunden Völkern etwa 13 Königinnen herangezogen werden, sind es bei beeinträchtigen Völkern im Durchschnitt weniger als zwei.   Neonicotinoide werden in den USA, aber auch in Europa häufig zum Haltbarmachen von Saatgut, beispielsweise Mais verwendet.   Mir sind selbst letztes Jahr zwei Bienenvölker gestorben. Bei einem waren die Symptome recht eigentümlich: die tote Königin saß umringt von wenigen – ebenfall toten – Jungbienen, die zum Teil noch im Schlüpfen begriffen waren auf einer Wabe, während alle anderen Bienen spurlos verschwunden waren. Die Milbenbelastung war nur mittelmäßig und ich hatte die Behandlungen mit Ameisen- und Oxalsäure ordnungsgemäß ausgeführt. Aber ich hatte das Volk in der Saison umgezogen – und ich vermute, dass sich die armen Bienen an diesem neuen Standort irgendwo vergiftet haben.   Ich werden jedenfall nächstes Mal vorher mit Bauern und ggf. auch mit Nachbarn über deren Gärtnerpraxis sprechen und ggf. andere Stellplätze auswählen (*).

 

Das sind synthetische Stoffe, die vom Nikotin abgeleitet sind. Wirkstoffe sind unter anderem: Acetamiprid, Clothianidin, Imidacloprid, Nitenpyram, Thiacloprid und Thiametoxam.  

 

UPDATE: Ich habe nun gelesen, dass laut zwei Studien wohl insbesondere zwei Präparate von Bayer verantwortlich für das Bienensterben sein sollen.

Und offenbar hat die EPA (die amerikansiche Umweltbehörde) sogar davon gewusst, jedoch offenbar die Warnungen nicht ernst genug genommen. Vermutlich lief es in Deutschland ähnlich.

 

 

Liebe Leser, fällt Ihnen etwas auf?

 

Der verlinkte Artikel beschäftigt sich mit genau denselben Wirkstoffen „Neonicotinoide“ wie der Hauptartikel. Die letzten drei Sätze des kommentierten Artikels gefallen uns am Besten. Zur Erinnerung: „Das Kalkül der Konzerne: Wenn die Bienen in zwei Jahren ausgestorben sind, braucht keiner mehr die Art zu schützen.   Das nennt man die Macht des Faktischen.   Die ist im Milliarden-Geschäft mit dem Pflanzenschutz todsicher“. Ja,das Attribut „todsicher“ scheint ein erstrebenswertes Ziel der EU zu sein in vielen Belangen. Tod der Nutzpflanzen-Artenvielfalt und Tod der Bienen, die sie, um Lobbyisten mit Milliarden-Geschäften zufrieden zu stellen, billigend in Kauf genommen hat, was die Artenvielfalt anbelangt und in Kauf nehmen wird in Sachen Neonicotinoid-Zulassung. Dabei gehen sie willfährig sowohl über Nutzpflanzenleichen als auch Bienenleichen, die zumindest in den Bereich der realistischen Wirklichkeit möglich werden könnte. Die Vertagung scheint nur eine Wohlverhaltensphase mach außen für den völlig fassungslosen, aber interessiserten Zuschauer zu sein.

 

Das in diesem Fall alternativlos richtige Verhalten der EU wäre, den Lobbyisten aufzuerlegen,

dass erst die Unschädlichkeit wissenschaftlich nachgewiesen werden muss, damit dieses Giftzeug in die Massenproduktion gehen darf.

Das wäre eine EU, die wir ernst nehmen könnten.

Ein Gutachten aus neutraler wissenschaftlicher Arbeit wäre dabei ein Muss.

 

 

5 Responses to “Allein der Inhalt dieses Artikels wäre es wert, die EU abzuschaffen!”

  1. Saphiri Says:

    Danke lieber Knecht Christi:

    Home
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    Autoren & HerausgeberErnährungDokumente & LinksGrußworteImpressum & Kontakt
    login (interner Bereich) Was die Bibel dazu sagt Es gibt viele Bibelstellen, die sich direkt oder mittelbar mit dem Thema „Ernährung“ befassen (s.u.), ganz direkt in der Form von Hinweisen (Fleisch- / Blut- / Fettverzehr etc.) oder mittelbar im Kontext (Verteilungs-)Gerechtigkeit, (Land-)Bewirtschaftung oder Themen wie Völlerei, rechtes Maß und Lebensstil. Die zentrale Botschaft der Bibel in der christlichen Überlieferung im Zusammenhang mit „Ernährung“ ist jedoch die christl. Gemeinschaft, überliefert in der Geschichte des Abendmahls: Das gemeinsame Mahl, bei dem geteilt und gegeben wird und Christus mitten unter uns ist.

    Gemeinschaft

    Ernährung ist etwas Gemeinschaft stiftendes: nicht nur beim Abendmahl, auch die Ernährung in der Wüste, das Fischen mit dem Netz, das zuerst auf der „falschen“ Seite hinausgeworfen wurde, das nächtliche Herausklingeln des Nachbarn, weil zu später Stunde Besuch gekommen war und der Gastgeber nichts anzubieten hatte – in der Bibel überbrückt das Thema Ernährung regelmäßig Unterschiede, Trennendes, Gefahr für Leib und Leben, Angst. Selbst der Schwamm mit Essig angesichts des unausweichlichen Todes erscheint als Geste der Menschlichkeit, als Überbrückung aller sonstigen politischen und weltanschaulichen Differenzen.

    Entscheidend und wegweisend ist vielleicht gar nicht so sehr das direkte „Instrument Ernährung zum Praktizieren einer Art Christenpflicht zu Gemeinschaft“, sondern das „Mittel“ Ernährung, der Umgang mit Nahrung, Speise und Lebensmittel: dass Gemeinschaft als Gefühl erlebbar gemacht wird. Diese Chance – Gemeinschaftsgefühl auf der Grundlage der Ernährung – wird gerade auf globaler Ebene oft verpasst.

    „Hilfe in der Not“ erzeugt ebenfalls ein Gefühl von Gemeinschaft, lässt es spürbar werden. Muss es immer nur Not sein, die uns von Egozentrik auf Gemeinschaft umschalten lässt? Die „Ernährung“ auf dem Planeten Erde, unserer bzw. Gottes Schöpfung, böte auch ohne Not alle Möglichkeiten des Umschaltens!

    Können Kulturen, Gruppen und Gesellschaften überhaupt „egozentrisch“ gegenüber anderen sein, oder können das nur Individuen!?

    Weitere Implikationen – Altes Testament:

    In den fünf Bücher des Mose, angefangen mit der Speisenzuordung der Schöpfungsgeschichte (Genesis 1, Vers 29 f.), tritt das Thema insbesondere im Zusammenhang mit der Drohung des Nahrungsentzugs aufgrund von Fehlverhalten (Levitkus 26, Vers. 26 ff.) oder Unzufriedenheit (Numerus 11, Vers. 4 ff.: Auszug aus Ägypten) auf. Bei genauem Hinsehen wird aber auch der Aspekt der Verteilungsgerechtigkeit zwischen Arm und Reich in Bezug auf Nahrungsmittel angesprochen (Levitkus 19, Vers 9 f.).

    Fehlverhalten und Drohung des Nahrungsentzugs, Unzufriedenheit und Verteilungsgerechtigkeit

    Drohungen werden in der heutigen Zeit weniger ernst genommen als in der Entstehungszeit der Texte des Alten Testaments (jedenfalls ist das zu vermuten). Jedoch wird implizit die Frage aufgeworfen, was „Fehlverhalten“ in Bezug auf die göttlichen Gesetze (in den alttestamentlichen Texten) in der zeitgeschichtlichen Übertragung bedeutet. Ist die künstliche Erzeugung von Pflanzen, deren Samen nicht mehr der Lage sind, sich selbst zu vermehren, nicht auch ein solches „Fehlverhalten mit der (Be-)Drohung des Nahrungsentzugs“ – ein Unterlaufen eines Grundprinzips der Schöpfung ohne wirkliche Not?

    Um auf „Unzufriedenheit“ bei der Nahrungsauswahl zu stoßen, muss man besonders in reichen Ländern nicht lange suchen. Interessanter: Die Unzufriedenheit scheint mit den Möglichkeiten zur Wahl anzusteigen. Das wundert uns eigenartigerweise nicht …!

    Der eher sanfte Hinweis zur „Verteilungsgerechtigkeit“ in Lev 19, 9-10, nämlich die Nachlese und die abgefallenen Beeren dem Armen und dem Fremden zu überlassen, erinnert an die unglaublichen Mengen von Brot, Obst und Gemüse, die weggeworfen werden, um Marktpreise zu halten. Die Regeln des Marktes sind zu kompliziert, um sie hier detailliert zu diskutieren, aber es darf nachgedacht werden. (Nachdenken über Ernährung ist schon ein Schritt zur Nachhaltigkeit.)

    Ein abschließender Gedanke zu Dtn 20 („Wenn du eine Stadt längere Zeit hindurch belagerst, … sollst du ihrem Baumbestand keinen Schaden zufügen.“):

    •“Belagern“ Kulturen und Gesellschaften mit ihrer unersättlichen Nachfrage an Papier und (Brenn-)Holz den brasilianischen Urwald?!
    •“Belagern“ Weltwirtschaft und Konzerne die Städte und Dörfer, die ihr eigenes Saatgut verwenden und zufrieden sind?
    Es wird erkennbar, dass die Bibel zum Thema Ernährung mehr zu sagen hat als nur die Regelung des Fleisch- oder Fettverzehrs.

    Weitere Assoziationen und zeitgeschichtliche Übertragungen zu den vielen weiteren, unten genannten Bibelstellen seien der Leserin und dem Leser überlassen. Viele Denkanstöße geben die Predigtanregungen von „nachhaltig predigen“. Eine umfassende Betrachtung des biblischen Kontextes von Ernährung enthält der Beitrag von Wilhelm Wegner:

    Besser ein Gericht Kraut mit Liebe als ein gemästeter Ochse mit Hass. –

    Diesen Spruch (Spr 15, 17) stellt Wilhelm Wegner, ehemaliger Umweltbeauftragter der der Ev. Kirche in Hessen und Nassau, seinem kurzen Essay „Was sagt die Bibel zur Ernährung?“ voran. Der Text ist freundlicherweise als direkter Beitrag zu unserem Schwerpunktthema „Ernährung“ verfasst worden.

    zum Essay „Was sagt die Bibel zur Ernährung?“ von W. Wegner (PDF-Datei 23 kB)

    Bibelstellen

    Wolfgang Baur vom Kath. Bibelwerk e. V. stellte uns die folgende Sammlung von Bibelstellen zusammen, die sich mit „Nahrung“ befassen. (Anm. der Red.: Herr Baur bittet, an dieser Stelle auch auf die Hilfen und Materialien zu Bibelarbeit und Gottesdienst auf http://www.bibelwerk.de aufmerksam zu machen.)

    zur Zusammenstellung von W. Baur – 180 Verse der Bibel zum Thema „Nahrung“ (PDF-Datei 27 kB)

    (Bitte überlegen Sie im Sinne dieser Themenseite, ob diese 18 Seiten ausgedruckt werden müssen.)

    In Kürze folgt außerdem eine kommentierte Auswahl von Bibelstellen, die speziell den sozialen Gesichtspunkt der Ernährung – Verteilung, Gerechtigkeit, Lebenskunst – in den Blick nehmen.

    Ergänzende Literaturtipps zur historischen Einordnung:

    Bühlmann, Walter: Wie Jesus lebte – Palästina vor 2000 Jahren; Wohnen, Essen, Arbeiten, Reisen, Rex-Verlag

    Feinberg Vamosh, Miriam, Frisch, Hermann-Josef: Food of the time of the Bible / Essen und Trinken in biblischer Zeit, Patmos-Verlag

    Geiger, Michaela; Christl M. Maier, Uta Schmidt (Hg.): Essen und Trinken in der Bibel. Ein literarisches Festmahl …, Gütersloher Verlagshaus

    Hieke, Thomas: Brot labt das Herz der Leute – Das Lebens-Mittel Brot im Alten Orient und in der Bibel (PDF-Datei 150 kB zum Herunterladen)

    Hüttermann, Aloys P. und Aloys H.: Am Anfang war die Ökologie. Naturverständnis im Alten Testament, Kunstmann-Verlag

    Paczensky, Gert von, und Anna Dünnebier: Kulturgeschichte des Essens und Trinkens, Orbis Verlag (in Lizenz d. Knaus-Verlags)

    • Saphiri Says:

      wir wissen ganz genau,,was passiert lebt der Mensch- nicht im Einklang der Natur–
      nach dem Lehrgang Vollwert und Ernährungsberater–mit dem Plan der Ernährung der 5Elemente weiss man genau ,,was Gott uns mitteilen will punkto Ernährung–
      gerät dieses ausser Kontrollle wird der Mensch krank,,die Poltiker früher oder später heran gezogen werden von der Hand Gottes–siehe Syrien ectr,..(Gott gibt Ihnen nicht die Macht um Boden und Menschen teuflisch bluten zu lassen)was ich dem Boden entziehe und nicht hege wird mich einholen eines Tages–und nicht für gute Nahrung zuführe für das Volke,..

  2. Erich Foltyn Says:

    vor ein paar Jahren wollte man eine EU-Verfassung machen und die Bevölkerung hat geglaubt, sie wollen laschieren und damit irgend eine Oberschicht unter Druck setzen, daß sie ihnen Wohltaten gratis auf dem Präsentierteller präsentieren und nur keine Macht da oben. Und die Verfassung wurde abgelehnt und seitdem ist es immer schlechter geworden. Ich halte auch nichts von der EU, aber ich will schon eine EU haben. Aber nicht diese. Aber es ist ja in allem international eine Flaute und keiner will mehr was machen. Die EU ist riesengroß, aber sie sind nur für die ausserhalb und nicht für die eigenen Bevölkerung, die Christen und die Mann-Frau-Ehe wollen sie alle draussen haben. Und sie sind eine feige Glühbirnen-Kinkerlitzchen-Diktatur, genau wie es zu der Weichei-Bevölkerung paßt, über die sie sich lustig machen, indem sich der Obama und die Merkel mit der Alkaida zusammen packeln und sie überall den Islam einführen und wer dagegen ist, bekommt es mit dem Gericht zu tun. Und ich bin noch ein EU-Befürworter.

  3. Emanuel Says:

    938. Die Geizigen sind die allerschmutzigsten, und denken am
    allerwenigsten an ein Leben nach dem Tod, an die Seele, und an den inneren
    Menschen; sie wissen nicht einmal, was der Himmel ist.Weil sie am allerwenigsten
    ihre Gedanken erheben, sondern sie ganz eingießen und versenken ins
    Leibliche und Irdische. Daher, wenn sie ins andere Leben kommen, wissen sie
    lange nicht, daß sie Geister sind, sondern meinen, sie seien noch ganz im
    Leibe. Die Vorstellungen ihres Denkens, die vom Geiz gleichsam körperlich
    und irdisch wurden, verwandeln sich in gräßliche Einbildungen; und was
    unglaublich, jedoch wahr ist, es kommt den schmutzig Geizigen vor, als
    wohnten sie in Kellern, wo ihre Gelder sind, und als würden sie dort von
    Mäusen angefallen. Wie sehr sie aber auch beunruhigt werden, so gehen sie
    doch nicht von da weg, bis sie ermüdet sind. So winden sie sich endlich aus
    diesen Gräbern heraus.

    Schöne Grüße aus dem Jenseits …. so etwa werden alle empfangen – nach ihrem Tod – Ihr gewohntes Leben wird geistig zunächst genau so weiter gehen … Deshalb kann auch Niemandem in der Stunde seines Todes- seine Sünden vergeben werden …..


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