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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ein paar gute Gedanken zum „verlorenen Sohn“ 26. April 2013

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 21:30

Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Als er aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater, und es jammerte ihn; er lief und fiel ihm um den Hals und küsste ihn„.

{Lukas 15:20}

 

 

Die eindrückliche Geschichte vom verlorenen Sohn, der seinen eigenen Weg gehen wollte, dabei totalen Schiffbruch erlitt, um danach reumütig zu seinem Vater zurückzukehren, ist allgemein bekannt und Gegenstand unzähliger Betrachtungen und künstlerischer Darstellungen. In dieser Geschichte, die Jesus erzählte, steckt sehr viel drin, ähnelt sie doch mancher Lebensgeschichte. Da ist jemand, der sich von Gott und dem Glauben an IHN lossagt, weil er frei sein und seinen eigenen Weg finden möchte. Aber ohne Gott fehlt etwas in seinem Leben. Er spürt, dass letztlich alles, was ihm erstrebenswert schien, ein Haschen nach Wind ist, und da besinnt er sich wieder auf seine Wurzeln und Ursprünge, und er erinnert sich an den Halt, den er einst im Glauben hatte. In der Geschichte erkenne ich zwei Schwerpunkte: Der Erste: Gott hält uns nicht fest, sondern ER lässt uns ziehen. Aber ER vermisst uns, wartet auf uns, und ER freut sich sehr, wenn wir zu IHM nach Hause zurückfinden. Und nicht nur das: ER kommt dem Heimkehrer sogar entgegen. Das Zweite ist die Umkehr. Ein anderes Wort für Umkehr ist Buße.

 

Der Sohn erkannte, dass er „Mist gebaut hatte“ und vertraute darauf, dass er nachhause zurückkehren kann. Genau das ist die Haltung des Glaubens auf die es ankommt: Erkennen des eigenen Fehlverhaltens und Umkehr zu Gott mit der Bitte um Vergebung. In der Geschichte vom verlorenen Sohn muss der Sohn gar nicht viel sagen. Sei Vater sieht ihn von Ferne kommen und weiß schon Bescheid. Der Vater heißt ihn willkommen, wobei kein Wort des Vorwurfs fällt. Zu was auch? Der Sohn hat dazugelernt. Mehr bedarf es nicht. Der Sohn kommt nicht zurück, um sich einen „Nachschlag“ zur Fortsetzung seines bisherigen Lebens zu holen. Das hätte nicht funktioniert. Und der Vater freut sich über die Heimkehr des Sohnes so sehr, dass er ihn wieder als seinen Sohn einsetzt und ein großes Fest veranstaltet.

 

Jesus sagt hierzu an anderer Stelle (Lukas 15, 7), dass im Himmel über einen Sünder der Buße tut, mehr Freude herrscht als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen. Und hier kommt jetzt der älteste Sohn ins Spiel, der keiner Umkehr bedurfte, weil er dem Vater all die Jahre treu gedient hatte. Dieser älteste Sohn zeigt nun das typisch menschliche Verhalten. Er vergibt nicht, sondern prangert das Fehlverhalten des Jüngeren an, das, wie es ihm scheint, sogar noch belohnt wird, während sein Dienst, wie es den Anschein hat, als selbstverständlich und keines Lohnes wert, angesehen wird. Wie verhalten wir uns in einem solchen Fall? Der Vater macht ihm dann klar, dass ihm alles das gehört, was der Vater besitzt. Der Jüngere hingegen hatte seinen Anteil verprasst.

 

Das heißt, dass, solange wir leben, Umkehr zu Gott möglich ist, wenn wir uns verirrt haben. Ich bin durch die Welt gegangen, und die Welt ist schön und groß, und doch ziehet mein Verlangen mich weit von der Erde los. Ich habe die Menschen gesehen, und sie suchen spät und früh, sie schaffen, sie kommen und gehen, und ihr Leben ist Arbeit und Müh. Sie suchen, was sie nicht finden in Liebe und Ehre und Glück, und sie kommen belastet mit Sünden und unbefriedigt zurück. Es ist eine Ruh vorhanden für das arme, müde Herz; sagt es laut in allen Landen: Hier ist gestillet der Schmerz. Es ist eine Ruh gefunden für alle fern und nah: In des Gotteslammes Wunden, am Kreuze auf Golgatha.

JÖRGEN BAUER

 

13 Responses to “Ein paar gute Gedanken zum „verlorenen Sohn“”

  1. Bazillus Says:

    Die Betrachtung dieses Gleichnisses Jesu ist erbaulich und tiefgründig. Wenn wir uns aber darüberhinaus eben auch die Rolle des „Vaters“, besonders verdeutlichen, wird klar, welche Forderungen er an uns stellt, wenn es auch Minimalforderungen sind. Es erfolgt im Gleichnis nicht nur die Beschreibung des liebend-barmherzigen Umgangs des Vaters mit dem „verlorenen Sohn“ sowie mit einem neidischen zu Hause gebliebenen, aber treuen Sohn, sondern hier wird die Rolle Gottes als „barmherzig liebender“ Vater besonders herausstechend beschrieben und eben nicht beschrieben.

    Was sagt uns dieses Gleichnis über den Charakter Gottes?

    – Beschriebenes zu Gott-Vater: Der Vater macht keine Vorwürfe, obwohl der Sohn sich einem Leben ohne Gott, ohne Verantwortung für den Nächsten, das sauer verdiente Geld seines Vaters, sein Erbteil, mit falschen Freunden und darüber hinaus noch mit einem Leben durchgebracht hatte, welches wir als zutiefst unmoralisch, sündhaft und in die Hölle führend, beschreiben und denken würden. Außer der Todsünde des Mordes war wohl Vieles andere an Sünden dabei.
    – Nicht Beschriebenes zu Gott-Vater: Der Vater wäre ihm nicht nachgelaufen. Er setzt also eine Hinwendung zu ihm, ja sogar nur in seine Richtung, nämlich zu den Schweinehirten seines Vaters voraus, er setzt noch nicht einmal eine echte Liebe des Sohnes zu seinem Vater voraus, denn dieser ist ja nicht aus Liebe zu seinem Vater heimgekehrt, sondern aus purer Existenzangst, also einem Grund, der von der Liebe zu seinem Vater noch weit entfernt war. Als der Sohn auch nur die Richtung hin zum Personal seines Vaters macht, läuft ihm der Vater förmlich entgegen „nach“. Will sagen: Der Vater läuft ihm letztlich nach, und zwar schon dann, als der Sohn auch nur einen Gedanken daran verschwendet sich in seine Richtung zu bewegen und dies auch in die Tat umsetzt. Großartig, einfach nur göttlich-unfassbar-liebend. Im Grunde menschlich gesehen halt unfassbar.
    – Beschriebenes zu Gott-Vater. Der Vater mutet seinem anderen bei ihm gebliebenen Sohn durch sein Verhalten eine ganze Ecke zu. Mich erinnert dieses Gleichnis an das jesuanische von den Arbeitern im Weinberg, die gleich entlohnt wurden, obwohl sie zu verschiedenen Zeiten zur Arbeit erschienen sind, gewerkschaftlich (menschlich) ein Unding. Diese Gleichnisse zeigen, dass es von nachrangiger Bedeutung ist, wann der Sünder umkehrt. Von vorrangiger Bedeutung ist die Umkehr selbst, zu welchem Zeitpunkt auch immer und wenn diese Umkehr auch nur ansatzweise ausgeführt wird.
    – Nicht Beschriebenes zu Gott-Vater. Er liebt alle Menschen, egal wie sie leben, egal ob sie zur Gruppe der Juden, der Pharisäer, der Christen, der Muslime, der Buddhisten, der Hindus gehören. Er verlangt ein Umkehren zu ihm, eine Hinwendung, egal, aus welchen Gründen auch immer, seien sie noch so „schäbig“, eben wie die des „verlorenen Sohnes“. Denn Jesus hat nicht direkt und ausdrücklich von einem jüdischen Vater erzählt, sondern von einem Vater, vom himmlischen Vater, was jedes Kind im Religionsunterricht beigebracht bekommt, sollte dieser noch biblisch fundiert sein. Dieses Gleichnis erzählt nichts vom Glauben, von Religion, sondern es spricht nur von der Liebe des Vaters.

    Dieses Gleichnis könnte auch die Überschrift tragen: Das Gleichnis vom barmherzigen und liebenden Vater. Aber: Der ursprüngliche Titel ist weit besser gewählt, weil der Vater die Liebe ist, und zwar so fundamental die Liebe ist, dass es eine Falschbehauptung wäre, sie als gleichnishaft hinzustellen.

    Was sagt uns dieses Gleichnis über den allliebenden Charakter Gottes aber auch darüber hinaus aus, obwohl es nichts Ausdrückliches darüber sagt?

    Der Allliebende Gott lässt nicht alles mit sich machen, denn der im Gleichnis nicht ausgesprochene Umkehrschluss ist damit aber auch klar: Beide Söhne haben direkten Anteil an der Liebe Gottes, der eine, weil er die ganze Zeit bei ihm war und treu arbeitend geblieben ist, der andere, weil er letzten Endes noch in jüngeren Jahren seine Umkehr, wenn auch aus niedersten Beweggründen noch in die Tat umgesetzt hat.

    Was sagt uns das Gleichnis noch, obwohl es im Text Jesu nicht ausdrücklich gesagt ist, wenn wir davon ausgehen, dass Jesus seinen Vater gemeint hat: Alle Menschen haben Anteil an der Liebe Gottes, weil wir seine Kinder sind. Ja, wir dürfen Vater zu ihm sagen, wir dürfen auf sein himmlisches Erbteil hoffen, weil wir erbberechtigt sind. Im Gleichnis ging es auch um das Erbteil. Alle Menschen haben also zunächst einmal die Option auf das Erbteil an der Liebe Gottes, selbst die Sünder, nur nicht diejenigen, die sich eben nicht zur Hinwendung, zur Umkehr zu Gott – sei es auch noch so profanen Gründen nach dem Motto: „Not lehrt beten“ – denn als nichts anderes kann das Verhalten des „verlorenen Sohnes“ gedeutet werden – aufraffen können.

    Jetzt tritt der liebende Teil Gottes zurück. Jetzt kommt es auf seine liebende Barmherzigkeit und Gnade an:

    All diese Menschen haben die Freiheit, die ihnen der liebende Gott zuwendet, nicht genutzt. Sie haben die Liebe Gottes hier auf Erden nicht erkannt. Sie haben sich möglicherweise noch nicht einmal die Mühe gemacht, nach dem tieferen Sinn ihres Lebens zu fragen. Sie haben von der Möglichkeit, in die liebende Gegenwart Gottes zu gelangen, keinen Gebrauch gemacht, obwohl die Liebe Gottes wie ein Scheunentor für sie wie für jeden von uns die ganze Zeit offenstand, zu erkennen gewesen am Evangelium, an Jesus, an der herrlichen Natur der Schöpfung, an den uneigennützigen Taten von Menschen, die anderen halfen, an jedem guten Wort, an jeder guten Tat. All diese einladenden Gesten haben sie nicht erkannt und ungenutzt an sich vorbeistreichen lassen.

    Denn wir müssen dabei aber auch bedenken, dass die meisten Menschen eben nicht von ihren Eltern zu Gott geführt wurden oder von ihnen falsch geführt wurden, weil sie selbst falsch angeleitet wurden und in Gott nur den Rächer und den „strengen Richter aller Sünder“, wie es in einem alten Kirchenlied heißt, und bar jeglichen Mitgefühls gezeichnet haben und es vielleicht sogar geschafft haben, ihre Kinder nur aus Angst bei der Stange gehalten zu haben oder aber diese in ihrer Strenge von Gott weg erzogen zu haben. Viele sind über ein falsches Gottesbild von Gott weggeführt worden. Sie wurden als Würmer gegenüber ihrem Gott charakterisiert worden. Überlassen wir also Gott somit immer getrost das Urteil. Er wird all dies berücksichtigen. Die Menschen sind bei ihm in guten Händen.

    Für diese Menschen hoffen und beten wir, dass sie sich noch in ihrer Sterbestunde zu Gott bekennen, vielleicht noch 1 Minute vor dem Tod oder sogar im Tod im Weinberg des Herrn angekommen sind und die gleiche Entlohnung erhalten wie einer, der von Geburt an durch die Eltern zu ihm hingeführt, bei ihm geblieben ist. Vielleicht wird er sie im Jenseits direkt nach Eintritt des Todes noch fragen, ob sie für ihn oder gegen ihn seien. Beten wir für unser Sterben und für alle Sterbenden täglich, deren Seele sich vor und im Tode noch Gott zuwenden mögen und seine Liebe erfahren dürfen. Ich muss zugeben, dass ich dieses nicht täglich tun, aber mit dem Schreiben dieses Kommentars erkannt habe, dass dieses Anliegen zutiefst wichtig und christlich fundiert ist.

    Hören wir nicht auf darum zu beten, die wir das Privileg, das unfassbare Glück, die unfassbare Freude hatten, von Gott in richtiger Weise erfahren zu haben und aus Liebe, nicht aus Angst, Furcht vor der Hölle oder einfach nur aus billiger Berechnung bei ihm geblieben sind, so wie ein Kunde sich einer Versicherung finanziell anvertraut, auch wenn wir alle Sünder sind und es täglich einer Umkehr zu ihm bedarf.

    Mir geht es jedenfalls so.

    • andreas Says:

      werter bazillus,
      ein erbaulicher, aber auch etwas stutzig machender kommentar – ob auch lebenslanger hass auf Gott und bestimmte menschen verziehen wird, selbst wenn man sich in seinen letzten bangen minuten doch noch Gott anvertraut (von dem man ja eigentlich keinerlei vorstellung hat), wage ich zu bezweifeln.
      aber ich bin natürlich in kleinlicher menschlicher logik gefangen – bei Gott ist alles möglich?!
      sollten sich hitler o. stalin in ihren letzten minuten Gott ergeben haben – fänden sie annahme beim Höchsten, ungeachtet der abermillionen toten, des holocausts, der kriegsverwüstungen, der vielen unschuldigen zivilopfer – von denen die allermeisten gläubig waren? ist solcherlei „rechtsempfinden“ wahrhaft göttlich?? ich wage da kein urteil zu fällen, aber mein herz würde zu boden sacken, wenn dem so wäre… sollten wir dann auch aufhören, den satan selbst zu verdammen- auch er wäre nur ein gefallener „engel“, der zu guter letzt auf Gott hoffen darf??…
      m.f.g.

      • Ralf Hummel Says:

        Wenn der Sünder reuig, ist Gott auch ihm gnädig. Was denkt Ihr, wem Gott alles Gnade erweist? Ihr werdet Euch – wenn die Stunde schlägt – alle wundern.

      • Emanuel Says:

        Härter ausgedrückt, kommt hierdurch eine der schlimmsten Folge der Irrlehre zustande. Sie leben wie der allerletzte menschliche Abschaum und bilden sich ein – an dem Ende ihres dreckigen, verlogenen Lebens einfach den „Lieben Gott“ um Verzeihung bitten … nach der (Irr-)Lehre nimmt der Herr ja jeden mit Freuden auf …. oh lieber Gott, wie können intelligente Menschen diesen Schwachsinn nur glauben …. Zwei sind auf dem Felde —- nur einer wird genommen ….

        Aber es ist in Wahrheit so, das diese Vertreter der Irrlehren möglicherweise wirklich nicht v e r s t e h e n k ö n n e n !!!

        Es geht in der wahren Christenheit nur sekundär um die Lehre – es ist nicht entscheidend – die Bibel auswendig zu zitieren , erst recht nicht kommt es darauf an, verlogenen Gottesdiensten mit verlogenen Pristern und Pfarrern beizuwohnen ….

        DIE TAT ist entscheidend —- Die tätige Liebe an deinem Nächsten ist alles — Zu wissen, was das bedeutet ist die zweite Aufgabe, die durch DAS WORT gelehrt wird …. Wer sein Leben damit verbracht hat, andere zu ermorden, zu betrügen und zu belügen für seinen eigenen Vorteil (dazu zählt auch der Vorteil der „Seinen“) – und wer diese Erkenntnis in seinem Leben nicht bekommt, der wird auch bei seinem Tod niemals zum Herrn kommen …..

        und der Mensch ist es, der sich abgewendet hat …. NICHT GOTT !!!!!!

        (Ist das denn so schwer zu kapieren …?????)

  2. Ralf Hummel Says:

    @Emanuel

    Ich stimme mit Ihnen ja überein. Sonntäglichen Kirchgang, Beten usw. ist nicht alles.

    Die Liebe zum Nächsten ist Triebfeder, um Barmherzigkeit zu üben. Das Gebot der Nächstenliefe ruft uns auf, Gutes zu tun an Nachbarn, Freunden, Bekannten, Gegnern und sogar Feinden, wenn sie unsere Barmherzigkeit bedürfen.

    Wir haben ein sehr schönes Lied in unserem Gesangbuch, das so lautet: Wieviel Gutes kannst Du tun? Sieh die Tage eilen hin!

    Praktizierende Nächstenliebe in jeglicher Form verdient hohen Respekt. Würde überall aus der Liebe zum Nächsten gehandelt, fänden Hass und Neid keinen Entfaltungsspielraum.

    • Emanuel Says:

      So kann man es sagen, werter Ralf. Theoretisch ist das ja uns christen klar … aber eben „praktisch“ wird die tätige Nächstenliebe an unserem Nächsten ausgeblendet … Wir Christen müssen auch wissen, das tätige Nächstenliebe nicht einfach spenden für Hungrige oder ähnliches ist …. Was ist christliche Nächstenliebe und was ist sie nicht ????? Alles nicht klar und nicht besprochen … jeder stellt sich einfach das vor, was er so meint und fertig ….. Irrglauben und die Lehre daraus ist das Allerschlimmste was es gibt …….Jeder Mensch wird nach seinen Taten gerichtet bzw … richtet sich nach seinen Taten selber ….. Seine Taten entfernen ihn von Gott oder bringen ihn näher zu Gott …. NICHT SEIN LEERES GEWÄSCH … Sorry …ich rege mich wieder zu sehr auf …

      • Emanuel Says:

        Ketzerisch nachgelegt: Christliche Nächstenliebe ist mit absoluter Sicherheit n i c h t : Die Füße von kriminellen moslemischen Weibern zu waschen und zu küssen ….. Das ist ein Akt Satans ………

  3. Ralf Hummel Says:

    @ Emanuel

    Ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen. Ich bin mittlerweile Jugendleiter in meiner kleinen Gemeinde und haben größtes Vertrauen zu meinem Priester.

    Was verlogene Gottesdienste mit verlogenen Priestern und Pfarrern angeht, so wie Sie es ausdrücken, kann ich Ihnen nur sagen, dass jeder Priester oder Pfarrer am Ende Rechenschaft ablegen muss und zwar mehr wie jedes seines „Schäfchens“, das in der Bank sitzt und seiner Predigt lauscht. Darüber brauchen wir uns gewiss keine Gedanken machen. Wir müssen nur für unsere eigene Seele sorgen, damit wir am Tag des Herrn dabei sind.

    • Emanuel Says:

      Muss ich Ihnen recht geben. Diese Empfindung der Lüge hat bei einer älteren Katholiken dazu geführt, dass sie und ihre Freundin den Gottesdienst in ihrer Gemeinde nicht mehr besucht, sondern in den Gottesdienst eines nahe gelegenen kath. Krankenhauses geht. Dort ist ein Priester ihres Vertrauens …. So etwas muss man sich mal ganz genau durchdenken … Es sind liebenswerte ältere Damen, die tief katholisch aufgewachsen und erzogen wurden (ich kenne auch diese Freundin) … und die jetzt im Alter (beide über 70 Jahre) so reagieren ….

      Ich glaube nicht, das das ein Einzelfall ist ….. Die Verantwortlichen und die Entscheidungsträger sollten so etwas endlich zur Kenntnis nehmen …

  4. Christina Says:

    Jesus sagte zu dem einen Verbrecher am Kreuz neben ihm: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.

    • andreas Says:

      und ER sagte auch, das der weg eng u. schmal sein wird, der zum paradiese führt – und nur wenige würden ihn tatsächlich gehen. dann gäbe es noch das gleichnis mit dem ausgestreuten samen, der nur frucht bringt, wo er in „satter erde“ – also in festem u. beharrlichem glauben, wurzel schlägt.
      es liesse sich noch vieles andere zitieren – z.b. die >HÖLLEemanuel hat ganz recht: diese völlige fehlinterpretation biblischer kern-aussagen, um sich dem modern-psychologisierten hypersozial-christentum anzupassen, führt in die völlige auflösung jedes empfindens für GUT und BÖSE und macht Gott zum egalitären schwätzer, dem es auf nichts wirklich ankommt?!!
      ich bin zwar kein kleinlicher moralist, aber schwere u. anhaltende SÜNDE u. SCHULD sind keine kavaliersdelikte, die GOTT einfach so für eine kleines sterbegebet wegzuwischen bereit ist…
      „exakt“ weiß ich das alles freilich nicht – aber unsere seelsorger/priester sollten sich hüten, Gott zu einem „weichei“ kleinzureden, der es nicht so ernst mit dem GERICHT- halten meinte!!

      • andreas Says:

        sorry – teile des textes weg: irgendwie gibts ständig probleme mit dem dialogfelfd u.a. probleme- woran liegt das? irgenwie nervts mich allmählich…

  5. Ralf.Hummel Says:

    @ Emanuel

    Ein Tipp von mir. Was ganz falsch wäre, ist die Kirche zu meiden, weil Sie sich selbst und Ihrer Seele nichts Gutes antun. Man könnte aber vielleicht auch, wie Sie schon erwähnten, in eine andere Gemeinde gehen. Das habe ich alles auch schon bei verschiedenen Glaubensschwestern und -brüdern erlebt.


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