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Libyen Anschlag auf französische Botschaft in Tripolis 23. April 2013

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 17:35

Libyer vor dem Botschaftsgebäude in Tripolis: "Es hat eine Attacke gegeben"

Bei der Explosion einer Autobombe vor der französischen Botschaft in Tripolis sind drei Menschen verletzt worden. Es war der erste Terrorangriff auf eine westliche Einrichtung in Tripolis seit dem Sturz des Gaddafi-Regimes.

Geplanter Terrorakt: Der Anschlag von Bengasi

 

 

 

In der libyschen Hauptstadt Tripolis ist am frühen Dienstagmorgen ein Bombenanschlag auf die französische Botschaft verübt worden. Dabei wurden nach französichen Angaben zwei Wachleute verletzt, einer von ihnen schwer, wie in der libyschen Presse unter Berufung auf französische Diplomaten berichtet wurde. Die Explosion richtete schweren Schaden am Botschaftsgebäude an, mehrere Autos wurden total zerstört. Der französische Präsident François Hollande verurteilte den Anschlag scharf. „Dieser Akt zielt über Frankreich hinaus auf alle Länder der internationalen Gemeinschaft, die sich im Kampf gegen den Terrorismus engagieren“, hieß es in einer Erklärung des Élysée-Palastes in Paris. Wie Hollande kündigte auch Außenminister Laurent Fabius an, Frankreich werde mit den libyschen Behörden alle Anstrengungen unternehmen, um „Licht in die Umstände dieser abscheulichen Tat zu bringen“ und die Täter schnell vor Gericht zu bringen.

 

 

 

Zusammenhang mit Mali-Einsatz?

 

Es war der erste Terrorangriff auf eine westliche Einrichtung in Tripolis seit dem Sturz des Gaddafi-Regimes. Über die Hintergründe der Tat stand bis zum Dienstagnachmittag noch nichts fest. Beobachter in der libyschen Hauptstadt äußerten die Einschätzung, der Terroranschlag sei womöglich eher als eine „symbolische Botschaft“ und „Drohung“ gemeint gewesen. Der Zeitpunkt spreche dafür, dass es nicht darum gegangen sei, viele Menschen zu töten oder zu verletzen hieß es. In Tripolis wurde unter anderem über einen Zusammenhang mit dem französischen Militäreinsatz in Mali spekuliert. In Libyen gibt es mehrere islamistische Gruppen, die gegen das Mali-Engagement der französischen Regierung sind. Noch immer ringt sie neue Führung um Stabilität im Land und um die Kontrolle über zahlreiche Milizen. {Quelle: www.faz.net – Von Christoph Ehrhardt, Tripolis}

 

 

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Terroranschlag in Libyen

Bombenexplosion vor
französischer Botschaft in Tripolis

 
 

Bei der Explosion einer Autobombe vor der französischen Botschaft in Libyen wurden am Dienstagmorgen drei Menschen verletzt. Unter den Opfern ist neben zwei französischen Wachleuten auch ein Kind. Deutschland warnt vor Reisen in das Krisenland. Neben zwei Wachleuten sei auch ein Kind betroffen, berichtete die staatliche libysche Nachrichtenagentur Lana am Dienstag. Die Wucht der Detonation hat demnach das Gebäude und umstehende Fahrzeuge erheblich beschädigt. Die Wachleute sind Franzosen, das libysche Kind hielt sich in einem Haus gegenüber der Botschaft auf.

 
 
 
 
 

Frankreich und Libyen verurteilen die Tat

 

Frankreichs Präsident François Hollande verurteilte den Anschlag scharf. „Dieser Akt zielt über Frankreich hinaus auf alle Länder der internationalen Gemeinschaft, die sich im Kampf gegen den Terrorismus engagieren“, sagte Hollande nach Angaben des Élysée-Palastes in Paris. Wie Hollande kündigte auch Außenminister Laurent Fabius an, Frankreich werde mit den libyschen Behörden alle Anstrengungen unternehmen, um „Licht in die Umstände dieser abscheulichen Tat zu bringen und die Täter schnell zu finden“. Auch der Vize-Ministerpräsident der letzten libyschen Übergangsregierung, Mustafa Abu Schagur, verurteilte die Tat und sprach von einem „feigen Anschlag“.

 

 

 

Deutschland warnt vor Reisen nach Libyen

Deutschland und mehrere westliche Staaten warnen wegen der instabilen Sicherheitslage vor Reisen nach Libyen. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes ist die Lage im Land weiterhin unübersichtlich. Bewaffnete Auseinandersetzungen seien jederzeit möglich.

{Quelle: www.focus.de}

 
 
 
 
 

Tripolis: Autobombe explodiert vor französischer Botschaft

 

Die französische Botschaft in Libyens Hauptstadt Tripolis ist Ziel eines Angriffs geworden: Eine Autobombe explodierte vor dem Gebäude. Zwei Wachleute wurden verletzt. Frankreichs Präsident Hollande verurteilte die Tat „aufs Schärfste“.

 

 

Kairo: Eine Explosion hat die libysche Hauptstadt Tripolis erschüttert. Eine Autobombe ist vor der französischen Botschaft detoniert. Mindestens zwei französische Wachleute sollen dabei verwundet worden sein. Laut Nachrichtenagentur AFP wurde einer der Männer schwer verletzt. Das Gebäude sei schwer beschädigt, ein Teil der Mauer sei zerstört worden. Vor dem Botschaftshaus standen zwei ausgebrannte Fahrzeuge. „Es gab einen Angriff auf die Botschaft“, bestätigte ein Vertreter der Botschaft, der namentlich nicht genannt werden wollte, der Agentur Reuters. „Es ist sehr viel zerstört worden, und zwei Wachleute sind verletzt“. Frankreichs Präsident François Hollande verurteilte den Anschlag „auf das Schärfste“. Diese Tat ziele auf alle Länder, „die im Kampf gegen den Terrorismus engagiert sind“, erklärte er. Die libysche Regierung rief er auf, die Hintergründe des Anschlags vollständig aufzuklären. Außenminister Laurent Fabius hob in einer Erklärung hervor, gemeinsam mit den libyschen Behörden werde alles getan, um die Täter rasch ausfindig zu machen. Nach Angaben aus diplomatischen Kreisen wollte Fabius noch am Dienstag nach Libyen reisen.

 

Auch Libyens Außenminister Mohammed Abdel Asis verurteilte am Anschlagsort die Tat als „Terrorakt gegen ein Bruderland, das Libyen während der Revolution unterstützt hat“. Asis kündigte eine französisch-libysche Kommission zur Untersuchung des Anschlags an. In Libyen kommt es seit dem Sturz des früheren Regimes von Muammar al-Gaddafi immer wieder zu Anschlägen, auch gegen westliche Einrichtungen. Die Sicherheitslage ist fragil. Im Januar hatten Frankreich, Deutschland und weitere Länder vor einer akuten Terrorgefahr in der Stadt Bengasi gewarnt. Vergangenes Jahr war das US-Konsulat in Bengasi angegriffen worden. Dabei wurden der amerikanische Botschafter sowie drei weitere Diplomaten getötet. Nach dem Ende der Gaddafi-Ära sollen in Libyen in diesem Jahr die ersten echten Parlamentswahlen stattfinden. Der langjährige Machthaber Gaddafi war am 20. Oktober 2011 auf der Flucht gefasst und getötet worden. Frankreich hatte den internationalen Militäreinsatz zum Sturz des Despoten zusammen mit Großbritannien maßgeblich vorangetrieben. {Quelle: www.spiegel.de}

 

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