kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

„Werft das Netz noch einmal aus“! 21. April 2013

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 22:34

 

Alles was mich bewegt….

was meinem Leben Sinn gibt!

 

Mit diesen Worten wurden einige Jünger Jesu die mit dem Fischerboot auf den See von Tiberias hinausgefahren waren und am frühen Morgen ohne Fang zurückkamen, aufgefordert: nicht aufzugeben, sondern es noch einmal zu versuchen. Nicht wie vorher, sondern ganz präzise erklärte ihnen ein Mann, dass sie das Netz auf der rechten Bootseite auswerfen sollten. Petrus und Johannes vertrauten darauf und fuhren trotz ihrer Müdigkeit noch einmal hinaus. Und siehe da, der Fremde hatte recht, sie fingen so viele Fische, dass sie das Netz nicht alleine einholen und an Land schleppen konnten, ohne dass ihnen die anderen Jünger mit Booten zu Hilfe kamen. Johannes ahnte aufgrund dieses Wunders in seinem Herzen, dass dieser Fremde ihr Herr war und sagte es zu Petrus.

 

 

 

Warum hatten sie ihn nicht erkannt,

obwohl er sie mit „ Meine Kinder“ angesprochen hatte?

 

Der Auferstandene Herr, war ihnen doch vorher bereits erschienen, wie es in Joh. 21, 19-23 heißt und sie hatten den Sendungs – Auftrag erhalten: „ Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.“ Dies ist die Aufforderung Jesus nachzufolgen und die Einführung des Bußsakramentes. Die Jünger hatten den Herrn nach seiner Auferstehung bereits mehrmals gesehen – und doch erkannten sie ihn am See nicht sofort. Erst durch seine Fürsorge, damit sie zu essen hatten – erkannten sie ihn. Wie auch die Emmausjünger ihn erst beim Brotbrechen erkannt hatten ( Lk 24,13-35). Dieses Evangelium zeigt uns: dass Jesus für die seinen sorgt und wenn es sein Wille ist, auch Wunder wirkt. Wenn wir auf ihn hören, seinen Anweisungen folge leisten, auf ihn Vertrauen, dann gibt er seines dazu.  „Ohne mich könnt ihr nichts vollbringen“ (Joh. 15, 5).

 

 

 

 

Warum wird erwähnt,

dass die Jünger 153 Fische gefangen haben?

 

Über diese Zahl, was sie wohl bedeuten möge wird auch heute noch gerätselt. Vielleicht aber sollten wir einfach verstehen: dass Gott uns reich beschenkt wenn wir seinem Anruf, Auftrag, Folge leisten.  Anhand dieses Beispiels kann man seine Macht und Größe erahnen. Mit Freude schenkte Jesus den Fischern viele Fische, die ihnen zum Lebensunterhalt und als Nahrung dienten. Jesus erwartete die Jünger am Strand mit einem Kohlenfeuer auf dem bereits Fisch und Brot lagen, er selbst benötigte von ihren gefangenen Fischen also keinen um sie zu ernähren, sondern er beschenkte sie ein weiteres Mal. Dies erinnert auch an die Speisung der 5000 am See von Tiberias (Joh. 6, 1-13). Welche Botschaft liegt in diesem Evangelium von Johannes 21, 1-14? Vielleicht jene: Wie oft sind wir mutlos, möchten aufgeben wie diese Fischer? Wie oft scheitert unser Vorhaben? Wir wollten Erfolg, wir wollten helfen, wir wollten gute Werke vollbringen und wenn es nicht sofort klappt, geben wir mutlos auf. Es scheint manchmal als wäre alles umsonst. Wir sind enttäuscht, suchen nach Gründen warum es misslungen ist. Aber manchmal können wir der Zeit nicht vorauseilen, müssen warten, benötigen Geduld. Doch der Eifer sollte niemals aufhören. Wir sollten unsere Netze füllen. Nicht nur mit Nahrung, sondern mit dem hinhören auf den Willen Gottes. Daraus ergeben sich gute Werke, Gebete für die Mitmenschen.

 

 

 

 

Wir sollten unseren Glauben bekennen, der uns Grundlage für unser handeln ist. Manchmal dauert es eben länger bis wir Veränderungen erkennen können, aber das Vertrauen und die Hoffnung: dass Jesus mit uns ist – sollte unser Fundament werden. Diese Botschaft, dass wir auf Jesus Vertrauen sollen, dass er für uns sorgt; dass wir „wenn wir nichts gefangen haben“, unsere Netze also leer sind, unsere Pläne nicht aufgegangen sind trotz aller Anstrengung, dennoch nicht aufgeben sollten. Jesus wird, wenn es sein Wille ist, das Unmögliche möglich machen. Dann dürfen wir allerdings das Danken nicht vergessen. Er wünscht, dass wir im Gehorsam handeln und ihm die Ehre überlassen. Dann dürfen wir sicher sein, dass wir an unserem Lebensende in unseren Netzen wertvolles haben. Und diese Netze werden nicht reißen! {Quelle: www.augsburger-allgemeine.de}

 

3 Responses to “„Werft das Netz noch einmal aus“!”

  1. Johannes Says:

    Wer hierzu ein interessantes Buch lesen will, sei auf den Initiator der „Alpha-Kurse“ (zur Zeit bei Bibel-TV sonnabends), Nicky Gumbel, hingewiesen. Sein Kurs, von dem alle anderen abgeleitet sind, ist zusammengefasst in seinem Buch „Fragen an das Leben“, GerthMedien 2012, 2. Auflage.

  2. Eugenie Roth Says:

    Die Katholiken beten, wenn sie alle 15 Gesätze des Rosenkranzes beten, 153 mal das „Gegrüßet seist du, Maria“, das durch den Einschub des jeweiligen Rosenkranz-Geheimnisses besonders auf Jesus Christus verweist. Die Mutter Gottes weist nur den Weg zu Jesus. Mehr möchte sie auch nicht.

  3. Braden Says:

    Er sagte auf der Rechten Seite ein Netz ausspannen, damit meinte er auf der rechten Gehirnhälfte die Neuronen verbinden = Netz.
    Es bezieht sich das benützen der Rechten Hirnhälfte


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